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Baustelle im Vordergrund mit Baggern, dahinter Dortmunder Skyline mit Kirchen und Industriegebäuden.

Film PHOENIX FLIEGT @ RUHRGEBIET

Samstag, 15.08.2026, 18:00 Uhr - Samstag, 15.08.2026, 21:00 Uhr
Ort: Heilig-Geist-Kirche Dortmund, Neuer Graben 162, 44137 Dortmund

Unter dem Motto KUNST SETZT ZEICHEN zeigen wir den Film „phoenix-fliegt@ruhrgebiet“ und diskutieren anschließend mit dem Filmemacher Horst Herz zur Rolle von Kunst und Kultur im Transformationsprozess des Ruhrgebiets – von der Europäischen Kulturhauptstadt Ruhr.2010 bis heute.

Link zum Trailer

Eine dokumentarische Filmcollage zur Rolle von Kunst und Kultur beim Wandel der einstigen Industrieregion Ruhrgebiet von Horst Herz (Dortmund), Sprecher: Joachim Kròl, eine Coprod. mit dem WDR, gefördert von der kulturellen Filmförderung des Landes NRW (Filmbüro NRW) und der Filmstiftung NRW.

Prof. Theo Grütter, ehemals Direktor des Ruhrmuseums im Weltkulturerbe Zollverein/Essen:„Phoenix-fliegt ist der beste Film den ich über das Ruhrgebiet gesehen habe.

Der andauernde Transformationsprozess der Region erfordert neue Problembewältigungsstrategien und modellhafte Zukunftsprojekte.Der Film PHOENIX-FLIEGT@RUHRGEBIET – gedreht im Kontext der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 – zeigt, wie künstlerische Auseinandersetzung mit den ehemaligen Orten der Arbeit zur Entstehung erlebbarer „Sehnsuchts- und Hoffnungsräume“ beitragen kann. Neue „Zukunftsbilder“ werden zur Diskussion gestellt – auch für andere Industrieregionen mit vergleichbaren Strukturproblemen.

Arbeiten international renommierter Künstler in den Industriekulturdenkmälern stehen
im Dialog mit unwiederbringlichen Bildern aus der untergehenden Welt der Arbeit in
den Zechen und Stahlwerken der Region. Die Geschichten von den letzten Tagen vor der Schließung der Zeche Westfalen symbolisieren den Abschied von Kohleabbau und Stahlproduktion. Geschichten aus der Alltags- und Arbeiterkultur aus den Lebenswelten der Einwanderer sind im Film nicht Gegensatz, sondern stehen gleichwertig neben der Hochkultur einer „Ruhrtriennale“, der „Landmarkenkunst“ (Richard Serra´s „Bramme für das Ruhrgebiet“), den Arbeiten Bildender Künstler in ehemals „verbotenen Städten“ und „magischen Orten“ oder der Betrachtung eines Kumpels über „seine“ in jahrelanger Arbeit geschaffene Abraumhalde der Zeche Westfalen.

DIE PROTAGONISTEN IM FILM
– die Künstler Karin Veldhues, Gottfried Schumacher, Tomasz Domanski und Richard Sous in der der ehemaligen Kokerei Hansa in Dortmund,
– unbekannte Graffitikünstlern sowie Kain Karawahn´s Feuerperformance und die französische Trommelgruppe „Tambours du Bronx“ im ehemals größten
Stahlwerk Europas: „Phoenix“, in Dortmund Hörde,
– Ästhetikprofessor Bazon Brock in der Waschkaue des Bergwerks „Zeche Westfalen“ in Ahlen,
– Jürgen Kohler (Fussballgott) im Westfalenstadion, die Mannschaft des BVB während der Feier zur Deutschen Meisterschaft auf dem Dortmunder Friedensplatz
– Bill Viola („Five Angels“) im Industriekulturdenkmal Gasometer Oberhausen,
– Peter Greenaway („Ten Maps To Paradise“) in der Lohnhalle der Zeche Westfalen,
– ZT Hollandia mit Jeroen Willems in der Ruhrtriennale-Oper „Sentimenti“, Jahrhunderthalle Bochum,
– die türkische Band „Express 2000″,
– der Betriebsrat Udo Zambo, die Bergarbeiterkapelle „Knockin´ On“, die Belegschaft der Kohlenwäsche und die Haldendesigner der Zeche Westfalen,
– der Boxkampf BSK Ahlen 2. Bundesliga,
– die bekannteste Rockband der Welt „The Rolling Stones“ vor dem neuen Einkaufszentrum „Centro“ in Oberhausen,
– sowie viele weitere Held*innen des Ruhrpotts

Gefördert durch

Logo des Regionalverbands Ruhr mit Schriftzug und schraffierter geometrischer Form rechts.
Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen mit Wappen.

In Kooperation mit

Schriftzug Manifesta 16 Ruhr mit stilisierten Kreuzen und Linienmustern in schwarz-weiß.
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