
Forschung & Zukunftsexperimente, Künstlerische Gestaltung & Urban Art, Transformation & Teilhabe, Urban Games & Stadterkundung
Die Stadt wird zum Spielfeld – Kick-Off von Urban Experience Ruhr
Am 29. Januar 2026 fiel im Dortmunder Unionviertel der öffentliche Startschuss für Urban Experience Ruhr. Gemeinsam mit Partnern und Neugierigen aus Stadtentwicklung, Kultur und Zivilgesellschaft haben wir den Auftakt unseres neuen Forschungsprojekts gefeiert — und dabei gleich gezeigt, worum es geht: die Stadt spielerisch erleben.
Street Art Bingo als Einstieg
Bevor die Präsentationen begannen, ging es direkt raus ins Quartier. In kleinen Teams durchstreiften die Teilnehmenden das Unionviertel mit Smartphones und Bingokarten — auf der Suche nach Murals, Tags, Bombings, Stencils und besonderen Orten. Das HERE2CREATE Street Art Bingo, entwickelt von den Urbanisten und gefördert durch das Stadtbezirksmarketing Innenstadt-West, machte den öffentlichen Raum direkt zum Spielfeld.
Impulse aus der Praxis
Nach der Erkundungsrunde versammelten sich alle in der Werkhalle, wo zuerst das Projekt vorgestellt wurde. Drei Speaker*innen zeigten anschließend, wie spielerische Formate im öffentlichen Raum funktionieren können:
Vera Herberholt stellte #stadtsache vor — eine App, die Bürger*innen einlädt, ihre Stadt durch Themen wie „Grünes“, „Poetisches“ oder „Technisches“ zu erkunden. Daniel Parlow von den Urbanisten sprach über das Potenzial von Urban Games und seine Erfahrungen aus Jahren der Spielentwicklung im urbanen Raum. Gabi Linde von HiddenCampus gab Einblick in partizipative Formate zu Stadtgestaltung und sozialer Interaktion im öffentlichen Raum.
Was steckt hinter Urban Experience Ruhr?
Bei dem Projekt arbeiten die Urbanisten, lala.ruhr und Bande für Gestaltung zusammen, um eine konkrete Frage zu beantworten: Wie lässt sich Gamification nutzen, um komplexe urbane Veränderungsprozesse verständlich und erfahrbar zu machen?
Bei dem Projekt arbeiten die Urbanisten, lala.ruhr und die Bande für Gestaltung zusammen, um eine konkrete Frage zu beantworten: Wie lässt sich Gamification nutzen, um komplexe urbane Veränderungsprozesse verständlich und erfahrbar zu machen? Im Kern geht es darum, Urban Games technisch auf den neuesten Stand zu bringen: Digitale Elemente treffen auf reale Orte, Bewegung und Spiel auf Stadtentwicklung. Die Spielenden bewegen sich durch echte Quartiere, lösen Aufgaben sammeln dabei auf spielerische Weise Wissen über ihre Stadt. Drei prototypische Spiele bilden das Herzstück: „Bunte Stadt”, „Gebaute Stadt” und „Grüne Stadt”. Sie werden als digitale Prototypen entwickelt, erprobt und schrittweise angepasst.
Urban Experience Ruhr wird im Rahmen des Innovationswettbewerbs NEXT.IN.NRW aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
Bilder: Bande für Gestaltung
















