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Fensterfront mit schwarzem Rahmen und Glasflächen, teilweise mit geometrischen Mustern verziert.

Städtebauliches Kolloquium: Kirchen transformieren – Nachbarschaften stärken

Dienstag, 23.06.2026, 18:00 - 20:30 Uhr
Ort: Heilig-Geist-Kirche Dortmund, Neuer Graben 162, 44137 Dortmund

Städtebauliches Kolloquium SoSe 2026 – Öffentliche Vortragsreihe
mit Gästen und Studierenden der TU Dortmund, Fachgebiet StädteBauProzesse

Die Heilig-Geist-Kirche in Dortmund wird im Rahmen der Manifesta 16+ in einem transdisziplinären Team aus urbanistischer und kuratorischer Praxis, stadtplanerischer und künstlerischer Forschung und Lehre konkreter Ort für das Erproben der transformativen Kraft ehemaliger Kirchenräume als Raumressource für nachbarschaftliche Infrastrukturen. Gemeinsam mit der Nachbarschaft sollen neue Raummodelle und alternative sozio-ökonomische Tausch- und Reparatursysteme entwickelt und ausprobiert werden.

Mit dem städtebaulichen Kolloquium wollen wir dazu beitragen vor Ort einen Raum des Austauschs und des Diskurses zu schaffen und Gäste mit Erfahrungen aus der Transformation und Neuinterpretation gesellschaftlicher Infrastrukturen in die Heilig-Geist-Kirche einzuladen. Mit Studierenden möchten wir einladende und raumöffnende Settings schaffen, die konkrete Anlässe bieten, die Aneignungs- und Recodierbarkeit von Kirchen zu testen und durch anregende Beispiele Mut zur Transformation und Lust auf Engagement und Selbstwirksamkeit machen. Dazu möchten wir insbesondere auch die Nachbarschaft einladen.

Gemeinsam gestalten und wirken

Kirchenbauten stellen einen ganz eigenen unverkennbaren Baukulturellen Wert her, sie verstehen sich als ein Zeugnis des demokratischen Neuanfangs, der sich architektonisch vielfältig niederschlägt. Gleichzeitig sind Kirchen codierte Orte, mit einem gestalterischen Impetus, der den Menschen klein wirken und zugleich zur Ruhe kommen lässt. Ein bedächtiger und stiller Ort, der aufgrund seiner religiösen Zugehörigkeit nicht jeden gleichermaßen anspricht und zugänglich ist. Wie können Orte „offen“ werden? Wie lässt sich Transformation gemeinsam gestalten? Welche Strategien und Formate eignen sich dafür?

Vorträge:
Ania Corcilius, Stuttgart; St. Maria als….
Saskia Herbert subsolar, Berlin: KO/KON, WOHNMODUL FÜR TEMPORÄRE GEMEINSCHAFTEN und KIRCHLAND, Gebäudebedarfsplanung als Zukunftschance
Moderation: NETZWERK STADTENTWICKLUNG NRW

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Gefördert durch

Logo des Instituts für Landes- und Stadentwicklungsforschung in Orange und Schwarz.
Weißes Logo mit Buchstaben rp und hochgestelltem Kreis auf dunkelblauem Hintergrund.

In Kooperation mit

Schriftzug Manifesta 16 Ruhr mit stilisierten Kreuzen und Linienmustern in schwarz-weiß.
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