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Ein Innenraum mit hoher Decke, auf der weiße Segeltuchbahnen mit schwarzen Spannseilen befestigt sind, die an Schiffe erinnern. Etwa 30 Personen stehen verteilt im Raum, viele tragen Jacken und Rucksäcke. Der Boden ist dunkel, im Hintergrund leuchten blaue und grüne Lichtelemente sowie ein großer Monitor. Links ist eine Art Tresen oder Informationsstand erkennbar. Rechts liegen Materialien oder Ausstellungsstücke auf dem Boden. Die Szenerie wirkt wie eine Ausstellung, ein Workshop oder eine öffentliche Veranstaltung in einem modernen, industrial gestalteten Raum.

GRIDS – Modulare Intervention im Raum

Donnerstag, 09.07.2026, Uhr - Freitag, 31.07.2026
Ort: Heilig Geist Kirche Dortmund, Neuer Graben 162, 44137 Dortmund

In ihren Arbeiten, nutzen die Künstler, David Janzen und Oliver Mark, das räumliche und auditive Erlebnis, welches beim betreten von Kirchenbauten beim jeweiligen Besuchenden einsetzt, im Rahmen individueller Rauminstallationen.

Der Titel der Ausstellung, ‚Grids-Modulare Interventionen im Raum‘ bezieht sich auf eines der gemeinsamen Bindeglieder der Inszenierungen. Beide Arbeiten bestehen im Kern aus proportional gleichen Elementen. Die Vervielfältigung oder auch Aneinanderreihung und schlussendlich auch der proportionale Rhythmus, gibt den Installationen ihre Identität und Struktur, sie können oder sie werden optional ähnlich einem Raster an den Raum der sie umgibt skaliert sein beziehungsweise sich aus dem Raster gelöst sich ihm anpassen.

Oliver Mark wird mit den räumlichen Gegebenheiten, der Architektur des Gebäudes spielen und die Besucher:innen hierzu ebenfalls einladen. Sein Projekt ist eine typografische Inszenierung im Raum mit dem Titel „LOREM IPSUM“. Mark plant einen größeren Satz Buchstaben einer Schriftart auf großformatige Kartons zu übertragen. Aus diesem erstellten Fundus entnimmt er das Wort „LOREM IPSUM“ und inszeniert es lesbar im Raum der Kirche. „LOREM IPSUM“ ist ein Typische Buchstabenabfolge für Blindtexte und ruft die Besucher:innen dazu auf, sich selbst an dem bereitgestellten Fundus von Buchstaben zu bedienen und eigene Wörter und Buchstabenabfolgen zu kreieren. Der aktuell kaum genutzte Raum der Kirche wird während der Öffnungszeiten sich im stetigen Wandel befinden und zu einem lebendigem sich stehts wandelndem Ort werden. An jedem Öffnungstag wird das Wort „LOREM IPSUM“ zu Beginn neu inszeniert und gibt den Startschuss für neue kreative Prozesse der Besucher*innen.

David Janzen erstellt eine ASMR- (Autonomous Sensory Meridian Response) Installation mit dem Titel „Knister Maschine“. Sie besteht aus einem gehangenen filigranem Gittergerüst (Grid), in welches große Papierstücke von jeweils einem Quadratmeter gespannt sind. Diese werden von kleinen, Motor betriebenen Zeigern in Bewegung gebracht, die ein knistern erzeugen. Die Installation entfaltet eine Wirkung, die Betrachter*innen aus ihrer Alltagsrealität entführt, sie zur Ruhe kommen lässt, vielleicht sogar eine andächtige Stimmung auslöst. Die Kirche als Klangkörper und Multiplikator der auditiven Wahrnehmung ist Janzens Ansicht nach der perfekte Ort für seine Installation.

Die genauen Öffnungszeiten werden noch bekanntgegeben.

Das Projekt wird ausschließlich gefördert vom Kulturbüro der Stadt Dortmund.

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