Die Haltestelle „Auszeit“ ist ein niederschwelliger Ort zum Zusammenkommen. Für eine kurze Verschnaufpause im Schatten oder längeres Verweilen in einer Mikrooase. Alleine oder in der Gruppe. Sie hat einen Platz für alle. Sie ist öffentlich. Sie ist unterschiedlich. Spielende Kinder. Ruhende Senior*innen. Oder umgekehrt. Ein kleines Konzert in der Nachbarschaft heute, ein Buch lesen morgen. Ob bewusster oder zufälliger Ausstieg, du bleibst gerne.
Die Grundkonstruktion besteht aus massivem Lärchenholz und farbig gestalteten Siebdruckplatten. Sitz und Bewegungsflächen sind aus Lärche gefertigt. Ein Bodenmural verbindet die Sitzinsel mit dem Ort.
Vor der Sonne schützen winddurchlässige, transluzente Banner in mehreren Ebenen. Die Pflanzelemente werden mit heimischen, trockenresistenen Stauden in wasserspeicherndem Substrat ausgeführt.
In einem partizipativen Prozess mit Bürger:innen und ansässigen Unternehmen haben die neuen Auftraggeber einen Anforderungskatalog für eine künstlerische Installation an der Frohnackerstraße in Waiblingen entwickelt – ganz nach dem Motto „Kunst für die Gemeinschaft“ soll die Geschäftsstraße in der Innenstadt belebt werden.
Wir als Urbanisten haben ein modulares Konzept entworfen, die Bauteile konstruiert und führen die Umsetzung in kooperativen Bauworkshops vor Ort aus.
Im ersten Schritt wurden im September fünf Module an zwei Workshoptagen aufgebaut und eingeweiht.
Im Frühjahr 2027 folgen die letzten drei Module und die gemeinsame künstlerische Farbgestaltung der Bauteile und eines Bodenmurals.
Das Konstrukt der neuen Auftraggeber nach französischem Vorbild ist durch die Initiative des Künstlerhaus Stuttgart in Kooperation mit der Stadt Waiblingen entstanden – https://www.neueauftraggeber.de/auftraege/die-neuen-auftraggeber-von-waiblingen






















