Kurzseminar: Stadtplanung für Dummies – Jeder Kann Stadt planen, es fängt vor der Haustür an!

Kobi_19.8.2015Stadt verändert sich ständig. Nichts bleibt wie es ist. Vor der eigenen Haustür nehmen wir diese Veränderungen oft am stärksten wahr. Aber wer führt diese Entwicklungen herbei? Kurz vorweg: Wir alle! Doch wer trägt welche Entscheidungskraft? Was entscheidet die Politik? Was sind die Aufgaben der städtischen Verwaltung und Planungsämter? Und was haben die BewohnerInnen da noch zu sagen?

Die Raumplanerin und Urbanistin Yvonne Johannsen lädt zu einer Exkursion in das Unionviertel ein. Während der 3-stündigen Tour nehmen wir verschiedene Perspektiven der Stadt(entwicklung) ein und lernen die Stadt als Gemeinschaftsaufgabe mit unterschiedlichen Kompetenzen und Handlungsspielräumen zu verstehen.

Eine Entdeckungstour zwischen den Welten der Planer und Kulturschaffenden: Visionen, Fantasien & Wirklichkeit! Yvonne Johannsen vermittelt Basiswissen in der Stadtplanung, zeigt konkrete Beispiele (gelungener?) Planung im Unionviertel und diskutiert Themen wie Mitgestaltung & Teilhabe mit den Teilnehmern.

 

Nächster Termin: Donnerstag 3. September 2015
Weiterer Termin: Donnerstag 1. Oktober 2015


Start: 18 Uhr (KOBI, Adlerstraße 83), Ende der Tour gegen 21 Uhr mit Ausklang im Hofcafé.
Kostenbeitrag 22 Euro. Um Anmeldung wird gebeten.
 

Weitere Informationen und Anmeldungen bitte unter www.kobi.de
Seminar „Unionviertel – Die Lebenswelt vor der Haustür“ // Kurs-Nr.: kb3802155

Bei Fragen kontaktieren Sie Jennifer Petroll (petroll[at]kobi.de) oder Yvonne Johannsen (y.johannsen@dieurbanisten.de)

Die Nordstadt entdecken

13.07.2013, 16 Uhr, Start: Steinwache

Im Rahmen des Programms „Interventionen – Stadt für alle“ bieten am Samstag den 13. Juli die Urbanisten gemeinsam mit der bodo einen Quartiersspaziergang durch die Nordstadt an. In ca. 90 min leiten Sebastian Sellhorst und Vilim Brezina durch die verschiedenen städtebaulichen und sozialen Gesichter der Nordstadt und verweisen dabei im Quartier Nordmarkt auf die immer wiederkehrende Spanne zwischen spannenden Kunst- und Kultur-Projekten und gleichzeitig Orte extremer Armut.

Exemplarisch sollen einige dieser Orte um das Quartier Nordmarkt besucht und ihre Entstehungsgeschichte vorgestellt werden, die oft das Ergebnis von Verdrängung aus anderen Bereichen der Stadt ist. Nur wenige hundert Meter trennen den Schleswiger Platz, den Treffpunkt der offenen Drogenszene, von der „Velokitchen“, einer Fahrradwerkstatt, die auch zum gemeinsamen Kochen einlädt. Auf dem Nordmarkt hat sowohl ein Teil der Alkoholiker-Szene der Nordstadt als auch ein großer Spielplatz seinen festen Platz. Dieses unmittelbare Neben- und Miteinander ganz unterschiedlicher Menschen schafft in der Nordstadt eine einzigartige Atmosphäre, die weit über die übliche Schwarz-Weiß-Malerei hinausgeht.