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Bürgergarten Kleine Heroldwiese

Gemeinschaftsgarten in der Dortmunder Nordstadt
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  • Leistungsfelder: Stadtgrün & Umweltbildung
  • Seit April 2013 wuchs auf der kleinen Heroldwiese ein neuer Gemeinschaftsgarten in der Dortmunder Nordstadt. Der Bürgergarten lud zum Mitmachen ein und bot allen Menschen die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen. Er bot zudem Raum für kreative, kulturelle und soziale Aktivitäten. Eine Vernetzung mit anderen Gartenprojekten war ausdrücklich erwünscht. Aktuelle Informationen und Veranstaltungen des Bürgergartens wurden über das Netzwerk UrbaneOasen kommuniziert.

    Die Bürgerinitiative Brunnenstraßenviertel hatte sich bereits seit mehreren Jahren mit der Nutzung des Grundstücks an der Gronaustraße / Heroldstraße auseinandergesetzt. Das Grundstück lag mitten in einem dicht bebauten Wohngebiet gegenüber eines brachliegenden Bahndamms und konnte durch den bestehenden Baumbestand und die Rasenfläche eine positive optische Wirkung im Quartier entfalten. Wie viele innerstädtische Flächen war auch diese für viele Bewohner kaum nutzbar, da sie häufig von Hundebesitzern als Hundetoilette genutzt wurde und Müllablagerungen (Glas, Spritzen) das Betreten riskant machten.

    Durch das Baumscheibenprojekt des Quartiersmanagements Nordstadt wurde deutlich, dass die Anwohnerinnen und Anwohner an einer aktiven Gestaltung und positiven Belebung ihres Wohnumfeldes interessiert waren. Aus diesem Engagement heraus bildete sich eine Projektgruppe aus der Bürgerinitiative Brunnenstraßenviertel, den Urbanisten und dem Familienbüro Innenstadt-Nord mit dem Ziel, einen Bürgergarten zu realisieren.

    Die Gestaltung eines Bürgergartens als interkultureller Garten griff sowohl die bestehende Nutzung des Grundstücks als auch zentrale Themen des Quartiers auf. Das unter Beteiligung der Bürgerschaft entwickelte Konzept sah vor, die Fläche gemeinschaftlich, interkulturell und nachhaltig zu nutzen und zu verantworten. In mehreren Gesprächen und in Kooperation mit dem Aktionsplan Soziale Stadt und dem Quartiersmanagement Nordstadt wurde schrittweise die Grundlage für das Projekt erarbeitet. Neue Kooperationen mit dem Amt für Bürgerinteressen und Zivilgesellschaft (1/III-1), MiaDo (Migrations- und Integrationsagentur Dortmund), dem Umweltamt, der Klimaforschungsstelle sowie Unterstützern wie DEW21, DoGeWo und der AWO Dortmund ermöglichten schließlich die Realisierung des ersten Teilabschnitts des Gemeinschaftsprojekts im Netzwerk INFamilie. Der politische Beteiligungsprozess war abgeschlossen, und die Bezirksvertretung Innenstadt-Nord beschloss in ihrer Sitzung am 13.03.2013 die Einrichtung eines Bewohnergartens.

    Im Vorgriff auf den Workshop zur Bürgerbeteiligung am 17.05.2013 wurde am Samstag, den 06.04.2013, gemeinsam mit der Bürgerinitiative, den Urbanisten und ersten interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Heckenumrandung gepflanzt. Diese Pflanzaktion war kurzfristig notwendig, da eine spätere Umsetzung jahreszeitlich nicht mehr möglich gewesen wäre. Dadurch wurde sichergestellt, dass der Bürgergarten im Sommer eine ansprechende Einfassung erhielt.
    Start für den Bürgergarten Kleine Heroldwiese

    Bürgermeisterin Birgit Jörder übergab den Nutzungsvertrag an François Brelinger von den Urbanisten e. V., womit der offizielle Start des Projekts erfolgte. Begleitet von Kindern der Grundschule Kleine Kielstraße, Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung, Sponsoren sowie weiteren Interessierten fanden zahlreiche Gespräche über die zukünftige Nutzung des Areals statt. Mit freundlicher Unterstützung der DoGeWo konnte zudem ein geplanter Wasseranschluss realisiert werden. Für die weitere Umsetzung wurden Spenden und zusätzliche Unterstützer gesucht.
    Das Projekt Bürgergarten Kleine Heroldwiese wurde über mehrere Jahre hinweg umgesetzt und genutzt. Heute existiert das Projekt jedoch nicht mehr.

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    Projektübersicht

    • Status
    • Abgeschlossen
    • Laufzeit
    • 01.01.2013 -
      31.12.2014

    Ort

    Dortmunder Nordstadt

    Projekt Team

    Weitere Projekte

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