Seit 2016 veranstaltet der Depot e.V. Dortmund die Reihe TrashUp! in Kooperation mit Die Urbanisten e.V.. Gemeinsam wurde das Format über die Jahre kontinuierlich weiterentwickelt und als Plattform für Austausch, Bildung und Experimente rund um nachhaltiges Leben in der Stadt etabliert. Im Juni 2024 kehrte TrashUp! mit dem TREIBHAUS DEPOT in die Mittelhalle des ehemaligen Straßenbahndepots in der Dortmunder Nordstadt zurück. Unter der Leitfrage „Können Kulturorte Keimzellen für nachhaltiges Handeln sein?“ entstand ein offener Begegnungsort für Stadtgesellschaft, Wissenschaft und Kultur.
Wir Urbanisten wirkten als Kooperationspartner in drei zentralen Bereichen mit: bei der inhaltlichen Mitgestaltung der Veranstaltungsreihe, bei der Konzeption und Umsetzung eigener Programmpunkte sowie bei der Gestaltung und räumlichen Umsetzung des TREIBHAUS-Raums. Auf rund 200 m² schufen wir einen temporären Treffpunkt, der zum Diskutieren, Kochen, Lernen und Zusammenkommen einlud und nachhaltige Stadträume praktisch erlebbar machte.
Inhalte und Programm
Über den gesamten Juni hinweg bot das TREIBHAUS DEPOT ein vielfältiges Programm aus Vorträgen, Workshops, Exkursionen und offenen Begegnungsformaten. Expert*innen aus Klimaforschung, Stadtgestaltung und Zivilgesellschaft beleuchteten zentrale Zukunftsfrage. Dabei haben wir vier der Programmpunkte kuratiert und moderiert:
Urban Gardening – Fahrradtour in der Nordstadt
Exkursion / Austausch
Klimakrise & Kolonialismus – Was hat das miteinander zu tun?
Vortrag / Diskussion / Workshop
Klimawandel & Migration – Ein Workshop für Frauen
Workshop / Diskussion
Frauen in der Klimakrise
Impulse / Gespräch
Kooperation und Wirkung
Das TREIBHAUS DEPOT wurde gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft umgesetzt und richtete sich bewusst an eine breite Öffentlichkeit. Die überwiegend kostenfreien Angebote ermöglichten einen niedrigschwelligen Zugang zu komplexen Zukunftsthemen.
Mit dem TREIBHAUS DEPOT wurde die TrashUp!-Reihe konsequent weiterentwickelt – hin zu einem offenen Experimentierraum für nachhaltige Stadtentwicklung. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie Kulturorte als Plattform für Dialog, Bildung und gesellschaftliche Transformation wirken können.





























