Leerstandsmelder im WDR-Morgenecho

Leerstandsmelder im WDR-Morgenecho

rote LuftballonsGestern ist ein Beitrag des WDRs in Form eines Artikles und eines Radiobeitrags zum Leerstandsmelders Dortmund erschienen. Hier ein kleiner Auszug:

Rote Pins im Netz, rote Ballons in der Stadt
Seit zwei Wochen können ungenutzte Gebäude und Flächen in Dortmund auf der Internetseite „www.leerstandsmelder.de“ markiert werden. Einziges Pflichtfeld ist die Adresse. Alle weiteren Angaben sind freiwillig, etwa zur Dauer des Leerstandes, zum Besitzer oder zu Abriss-Gerüchten. Auf der Online-Karte finden sich bereits viele rote Pins, ein roter Punkt für jedes leer stehende Gebäude. Manche Nutzer und Macher der Website übertragen die Kennzeichnung auch in die Wirklichkeit draußen: Sie hängen rote Luftballons an die Leer-Stellen der Stadt. Bislang sind sieben deutsche Städte im Leerstandsmelder vertreten, neben Hamburg, Berlin oder Frankfurt eben Dortmund als bislang einzige Stadt in NRW.

Hier der vollständige Artikel zum nachlesen sowie der Radiobeitrag zum nachhören.

„Leerstandsmelder: Vilim Brezina im Gespräch mit Michael Hendrix“, Radio 91.2, 17.08.2012

„Leerstandsmelder: Vilim Brezina im Gespräch mit Michael Hendrix“, Radio 91.2, 17.08.2012

Zu dem Projekt Leerstandsmelder veröffentlicht Radio 91.2 ein Interview und schreibt:

47 Häuser in unserer Stadt sind momentan als leerstehend gemeldet- auf der Webseite “ www.leerstandsmelder.de“. In Wirklichkeit sind es aber einige mehr. Raum- und Stadtplaner engagieren sich dafür, dass diese Häuser wieder sinnvoll genutzt werden – mit der Aktion „Leerstandmelder“.

Link zum Artikel und Audiobeitrag im Netz

„“Möglichkeitsräume“ statt Leerstände“, Westfalen Heute, 14.08.2012

„“Möglichkeitsräume“ statt Leerstände“, Westfalen Heute, 14.08.2012

Über das Projekt Leerstandsmelder schreibt Westfalen Heute:

Leere Ladenlokale und verlassene Gebäude prägen in Dortmund an einigen Stellen das Stadtbild. Gleichzeitig suchen zahlreiche Künstler und Kreative nach bezahlbaren Ausstellungs- und Arbeitsräumen. Mit dem jetzt gestarteten Online-Portal leerstandsmelder.de sollen Angebot und Nachfrage zusammengebracht werden.

Link zum Artikel im Netz

Leerstandsmelder Dortmund online

Leerstandsmelder Dortmund online

Die Urbanisten haben gemeinsam mit Machbarschaft Borsig11 e.V. den Leerstandsmelder nach Dortmund geholt. Die 2010 in Hamburg entstandene Online-Plattform dient der Verortung und Diskussion von Leerständen. In diesem Zuge wurden am Wochenende beispielhafte Leerstände Dortmunds mit roten Luftballons markiert. Hier die offizielle Pressemitteilung:

In Dortmund prägen Leerstände vielerorts das Stadtbild. Von der ehemaligen Kronenbrauerei bis zum Einzelhandelslokal am Borsigplatz. Gleichzeitig sind zahlreiche Interessierte auf der Suche nach attraktiven und bezahlbaren Wohn- und Arbeitsräumen. Ein Beitrag zur Lösung für dieses Dilemma ist der Leerstandsmelder:

www.leerstandsmelder.de/dortmund

Hier können Informationen zu leerstehenden Gebäuden und Flächen unkompliziert von allen registrierten Nutzern online direkt eingetragen und verortet werden. Dadurch entsteht nach und nach ein kollektiver und frei zugänglicher Daten- und Raumpool, unabhängig von städtischen und immobilienwirtschaftlichen Informationskanälen.

Der Hamburger Verein Gängeviertel e.V. hat die Internet-Plattform Leerstandsmelder.de bereits 2010 ins Leben gerufen. Nach Hamburg, Berlin und weiteren Städten ist der Leerstandsmelder nun auch in Dortmund angekommen. Verantwortlich für die lokale Administration sind die Urbanisten, unterstützt von Machbarschaft Borsig11. Vilim Brezina von den Urbanisten erklärt: „Wir gestalten urbane Lebensräume gemeinsam mit den Menschen vor Ort. Wir unterstützen Stadtbewohner, Künstler, Unternehmen und Institutionen dabei, ihre Potenziale zu verbinden. Der Leerstandsmelder ist der erste Schritt, Möglichkeitsräume gemeinschaftlich transparent zu identifizieren.“

Einerseits weist der Leerstandsmelder brachliegende und leerstehende Immobilien aus; andererseits bietet die Plattform jedoch vor allem die Möglichkeit, Angebot und Nachfrage zusammen zu bringen, kreative und individuelle Nutzungsformen zu diskutieren und Leerstand nicht als Problem sondern als Möglichkeit zu verstehen.

Ab sofort können Leerstände unter www.leerstandsmelder.de/dortmund gelesen und eingetragen werden. Alle Eigentümer, Bewohner, Unternehmer und Nutzer der Stadt sind dazu aufgerufen Leerstände sichtbar zu machen. „Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme unterschiedlichster Akteursgruppen“, so Kyra Pfeil vom Leerstandsmelder Dortmund. „Je mehr Leerstände gemeldet und Nutzungsideen diskutiert werden, desto mehr Möglichkeiten eröffnen sich für künftige Projekte und Aktionen in einer lebendigen Stadt.“

Information und Kontakt:
Vilim Brezina & Kyra Pfeil
leerstand at dieurbanisten de
www.leerstandsmelder.de/dortmund