Im Jahr 2025 haben die Urbanisten gemeinsam mit der Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) und der Wohnungsbaugesellschaft WBS mehrere Hochbeete für Wohnquartiere in Unna geplant und gebaut. Ziel des Projekts war es, gemeinschaftliche Gartenorte zu schaffen, die Begegnung, Nachbarschaft und nachhaltiges Gärtnern fördern.
Ausgangssituation
Viele Wohnquartiere verfügen über Grünflächen, die zwar vorhanden sind, aber selten aktiv genutzt werden. Gleichzeitig wächst das Interesse der Bewohner*innen an gemeinschaftlichen Angeboten, Urban Gardening und niedrigschwelligen Treffpunkten im direkten Wohnumfeld.
Das Projekt setzte genau hier an: Durch gemeinsam gebaute Hochbeete sollten Orte entstehen, die Nachbarschaft sichtbar und erlebbar machen.
Partizipativer Bauprozess
Die Hochbeete wurden nicht einfach geliefert – sie entstanden in einem gemeinschaftlichen Bauprozess. Bewohnerinnen, Nachbarinnen und Interessierte konnten sich aktiv beteiligen und Schritt für Schritt erleben, wie aus Holz, Werkzeug und Teamarbeit neue Treffpunkte entstehen.
Im Mittelpunkt standen:
- gemeinsames Planen und Bauen im Quartier
- Vermittlung handwerklicher Grundlagen
- Austausch zwischen Generationen und Kulturen
- Stärkung von Identifikation mit dem Wohnumfeld
Der Bauprozess wurde durch die Urbanisten konzipiert, vorbereitet und fachlich begleitet.
Orte für Begegnung und Urban Gardening
Die Hochbeete sind heute mehr als reine Pflanzflächen. Sie dienen als:
- Treffpunkt im Wohnquartier
- Ort für gemeinsames Gärtnern
- niedrigschwellige Mitmach-Angebote für Mieter*innen
- sichtbares Zeichen für Nachbarschaft und Gemeinschaft
Die bepflanzten Beete entwickeln sich kontinuierlich weiter und werden von den Bewohner*innen selbst gepflegt und genutzt.
Wirkung im Quartier
Mit den Hochbeeten entstanden dauerhafte Begegnungsorte im direkten Wohnumfeld. Das Projekt zeigt, wie gemeinsames Bauen und Gärtnern soziale Kontakte fördern und das Wohnumfeld nachhaltig aufwerten kann.


















