Der KiwiCube ist ein gemeinsam realisierter Aufenthalts- und Begegnungsort im BunkerPlus Garten der AWO Dortmund. Entstanden ist das Projekt in Kooperation mit den AWO-Migrationsdiensten, dem Teens- und Jugendtreff sowie der Streetwork – unter fachlicher Begleitung und Umsetzung durch die Urbanisten.
Ausgangspunkt
Der BunkerPlus Garten ist ein zentraler Treffpunkt im Quartier: ein Ort für Begegnung, Austausch, Bildung und gemeinsames Gärtnern. Viele junge Menschen nutzen das Gelände regelmäßig. Gleichzeitig fehlte ein wettergeschützter, attraktiver Aufenthaltsbereich, der von Jugendlichen selbst gestaltet und gebaut wird – ein Ort, der ihnen wirklich gehört.
Genau hier setzte der KiwiCube an: als partizipatives Bau- und Gestaltungsprojekt, das handwerkliches Lernen, Teamarbeit und Identifikation mit dem eigenen Stadtteil verbindet.
Partizipation und Bauprozess
Im Sommer entwickelten und realisierten Jugendliche gemeinsam mit den Urbanisten den KiwiCube in einem praktischen Design-Build-Prozess. Von der Planung über Materialauswahl bis zum Bau wurden die Teilnehmenden aktiv eingebunden. Die Jugendlichen konnten ihre Ideen direkt in den Bau einbringen und erleben, wie aus einer Vision ein realer Ort entsteht.
Im Mittelpunkt standen:
- handwerkliche Grundfertigkeiten und praktische Erfahrungen
- gemeinsames Planen und Umsetzen im Team
- Selbstwirksamkeit durch sichtbare Ergebnisse
- Mitgestaltung des eigenen Sozialraums
Ein grüner Aufenthaltsraum
Der KiwiCube ist mehr als ein Sitzmöbel: Er verbindet Aufenthalt, Urban Gardening und Begegnung.
Der neue Treffpunkt wurde bewusst als grüne Struktur gedacht und umgesetzt. Rund um den Cube wachsen heute:
- Kiwipflanzen
- Weinreben
- Beerensträucher
So entstand eine begrünte Chill-Ecke, die Aufenthalt, Lernen und Naturerfahrung miteinander verbindet und den Garten dauerhaft aufwertet.
Wirkung im Quartier
Der KiwiCube stärkt den BunkerPlus Garten als offenen Begegnungsort und zeigt, wie gemeinsames Bauen soziale Integration, Teilhabe und Verantwortungsübernahme fördern kann. #
Das Projekt hat:
- Jugendlichen einen sichtbaren Beitrag zum Quartier ermöglicht
- neue Aufenthaltsqualität im Garten geschaffen
- Kooperation zwischen Jugendarbeit, Integrationsarbeit und Stadtgestaltung gestärkt
Die gemeinsame Umsetzung und Präsentation des Projekts wurde zudem öffentlich gewürdigt und von den beteiligten Jugendlichen stolz vertreten. Mit dem KiwiCube ist ein dauerhafter Ort entstanden, der Beteiligung sichtbar macht. Das Projekt steht beispielhaft für unseren Ansatz: Menschen befähigen, ihre Stadt selbst mitzugestalten – praktisch, gemeinschaftlich und nachhaltig.



















