8. Dez. 2025 | Newsletter, Urban Gardening & Farming
Im Oktober 2025 ist unser neues Verbundforschungsprojekt EuRipidEs in Kooperation mit der Fachhochschule Südwestfalen, der Greenspacemanufaktur und dem Landwirtschaftsbetrieb Tiggesmeier aus Soest gestartet. Ziel des Projekts ist die Weiterentwicklung geschlossener, ressourcenschonender Systeme für die Produktion frischer Lebensmittel. Auf der Kokerei Hansa bedeutet das vor allem, dass unsere Aquaponik-Anlage „Hansaponik“ nun vom Testbetrieb in die Produktionsphase übergeht.
Unsere beiden baugleichen Foliengewächshäuser bieten dafür gute Voraussetzungen. In einem Gewächshaus werden neue Entwicklungen wissenschaftlich untersucht, während im anderen der bisherige Betrieb fortgeführt wird. Auf diese Weise lassen sich Anpassungen und energetische Verbesserungen mithilfe von Sensorik und KI vergleichen und analysieren.
Ein Bestandteil von EuRipidEs am Standort der Kokerei Hansa ist zudem die Erforschung möglicher Beteiligungs- und Nutzungsmodelle im urbanen Umfeld. Dazu gehört auch die Untersuchung, wie sich ein gemeinschaftliches Anbausystem in eine Aquaponikanlage integrieren lässt und welche Formen der Nutzung in Zukunft denkbar sind. In den kommenden Jahren wird die Anlage als Forschungs- und Demonstrationsort dienen, an dem verschiedene Ansätze nachhaltiger Lebensmittelproduktion erprobt und sichtbar gemacht werden.


3. Dez. 2025 | Allgemein, Kunst im öffentlichen Raum, Newsletter, Stadtforschung & -entwicklung
Mit großer Freude können wir verkünden: Das dauerhafte Provisorium Insel am Kolk ist fertiggestellt!
Seit etwa einem Jahr arbeiten wir im Auftrag der Stadtentwicklung Wuppertal und zusammen mit dem Landschaftsarchitekturbüro Sowatorini Landschaft an der Entwicklung des „Platz am Kolk“ mitten in der Elberfelder Innenstadt. Nun konnten die Bauarbeiten durch die Schreinerei Holz & Raum und den Gartenbaubetrieb Gärten von Eckhart Ende November fertiggestellt werden.
In den vergangenen Jahren wurde der Platz bereits mehrfach für temporäre Nutzungen geöffnet, die das Potenzial dieses Ortes bereits erahnen ließen. Diese Erfahrungen, verbunden mit einem intensiven Beteiligungsprozess Anfang 2025, haben entscheidend dazu beigetragen, dass der ehemalige Parkplatz nun eine neue Identität erhalten konnte: Stege, Stufen, Tribünen und zwei neue Pflanzflächen laden zur Teilhabe an der Stadt ein. Sie wirken expressiv und wuchtig, strahlen aber trotzdem eine gewisse Leichtigkeit aus. Der Platz konnte außerdem teilweise entsiegelt werden, wodurch seine Funktion als Wasserspeicher im Sinne der Schwammstadt verbessert wurde.
Die Insel am Kolk soll zu einem Ort werden, der den Alltag bereichert: ein Platz zum Verweilen, Begegnen, Spielen, Beobachten sowie für kleinere, nicht profitorientierte Veranstaltungen. Ein Element der Gestaltung ist der neue Kulturkasten, der fortan als Schaufenster für Wuppertaler Kultureinrichtungen dient. Ein Element der Gestaltung ist auch der neue Kulturkasten, welcher fortan als Schaufenster für Wuppertaler Kultureinrichtungen dient. Unsere Stadtinsel wird mindestens für fünf Jahre verweilen, bis der Platz am Kolk im Rahmen der Städtebauförderung neu aufgebaut wird.
Ein großer Dank geht an die Wuppertaler Stadtentwicklung und das Projektteam Innenbandstadt, die uns das Vertrauen für dieses ambitionierte Projekt schenkten und es und mit großem Mut und Tatkraft vorantrieben.
Wir werden die Insel nochmal in weiteren Beiträgen im Detail vorstellen.
