Tagung in der Werkhalle „JUGEND, KULTUR findet STADT“

Die Landesvereinigung Kulturelle Jugendarbeit Nordrhein-Westfalen e.V. (kurz LKJ NRW) und die Urbanisten e.V. verbinden Ihre Kompetenzen und werfen Ihre Interessen und Erfahrungen in einen Topf: Jugend, Kultur und Stadt! Herausgekommen ist eine spannenden Mischung aus lokalen und regionale Impulsen, Referenten und Aktivitäten.

Wir laden herzlich zur kostenlosen Tagung in die Werkhalle im Union Gewerbehof (Unionviertel) ein und freuen uns auf zahlreiche Gäste und spannende Erfahrungsaustausch.

Hier geht´s zur Veranstaltung:
https://dieurbanisten.de/termine/tagung-in-der-werkhalle-jugendkultur-findet-stadt/

 

Trailer | Manufaktur und Offene Werkstatt

Im Mai 2018 wurden wir von den Jungs von fpsfilms besucht und hatten das Vergnügen einen Trailer über unsere Urbanisten-Manufaktur zu drehen. Der Tag hat uns großen Spaß gemacht und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Produziert wurde das Video übrigens für den YouTube-Channel einundzwanzig der DSW21 Gruppe.

Besten Dank für ALLES und viel Vergnügen beim anschauen!

Künstlerische Gestaltung Skatepark am Stadtgarten

Im Rahmen des Dortbunt-Fest am 05.05.2018 wurden wir eingeladen, die lieblosen Skaterampen am Stadtgarten künstlerisch aufzuwerten. In Absprache mit Skateinitiative Dortmund haben wir gemeinsam mit Oliver Mark ein gestalterisches Gesamtkonzept entwickelt, welches die Skaterampen zu einem echten Hingucker machen bis – in etwa zwei Jahren – die alten Rampen durch neue ersetzt werden. Wir wünschen allen Skatern viel Spaß auf den bunten Rampen und empfehlen allen anderen sich die Gestaltung einmal vor Ort anzuschauen.

Gestaltung der Gabionenwand Schondelle an der B54

Gemeinsam mit sieben weiteren Künstlern und Agenturen haben wir die Gabionenwand Schondelle an der B54 im Dortmunder Süden gestaltet. Wir haben dabei den größten Teil der Fläche bekommen und knapp 530 Quadratmeter graue Gabionensteine in Farbe getaucht. Bei sommerlichen 28 Grad im April haben wir über eine Woche gesprüht und geschwitzt. Über 15 Meter hoch und 30 Meter lang erstreckt sich nun ein riesiges Mural, entworfen von unserem Künstler des Vertrauens Oliver Mark. Die Pop-Art angehauchte Gestaltung zeigt typische Stadtmotive, die die Einfahrt nach Dortmund nun zu etwas Besonderem machen. Ein Teil der Seite wurde von weiteren Dortmunder Künstlern gestaltet, die sich in Absprache farblich mit in unser Konzept integrieren haben lassen.

Wir bedanken uns bei Dortmund-Wasser für die Möglichkeit dieses besondere Projekt ausgeschrieben zu haben. Vor allem aber ein großes Danke schön an unsere Helfer Anne, Chris, Uwe, Flo, John und Leandro.

Work at Werk Union – Künstlergruppen erobern weißen Fleck im Unionviertel

Land in Sicht?

Bisher begrenzt die Grüne Wand unseren Blick wie unser Wissen über das ehemalige HSP-Gelände. Längst außer Betrieb weisen unzählige Rohre den Weg tiefer hinein ins Unbekannte. Vier Künstler*innen-Gruppen erforschen von Juni bis September 2018, welche überhörten Geschichten, utopischen Realitäten und Zukünfte sich hinter dem satten Grün finden oder erfinden lassen. Ausgestattet mit dem WORK AT WERK UNION-Stipendium, das die Urbanisten zusammen mit dem Dortmunder Theaterfestival FAVORITEN ausgelobt haben, leben, forschen und proben sie je drei Wochen in der Werkhalle über das Gelände.

Working Class Daughters

Als erste Gruppe beziehen Kristina Dreit, Karolina Dreit und Anna Tzpis im Juni Stellung auf dem Areal und wollen die Stimmen der ehemaligen Arbeiterinnen hörbar machen: Was haben die Mütter, Großmütter und Tanten bei der industriellen Arbeit erlebt und wie haben sich diese Erlebnisse in die Familiengeschichte übertragen? „Für Brot und Rosen“ – lautete 1911 die Parole streikender Arbeiterinnen in New York. Es war der Ruf für gemeinsame Forderungen und Solidarität in den feministischen Arbeitskämpfen. Welche Rückkopplungen hat es bei den Arbeiterinnen in Dortmund gegeben? Und welche Arbeitsabläufe wurden in die Körper eingeschrieben?

Terra Incognita

Einen Ausblick auf die Hoffnungen hinter dem Grün wagen Negar Foroughanfar, Dorothee Haller, Christian Behrens und Moritz Kotzerke. Das vierköpfige Team aus dem Heterotopia-Studiengang der Folkwang Universität Essen erklärt das Gelände der Werk Union kurzerhand zum Kap der guten Hoffnung und entwirft eine mobile Versammlungs- und Ausguckstation für zu gewinnende und verloren gegangene Hoffnungen. Sie fragen, inwiefern die in die Künstler*innen gesetzte Hoffnung in Stadtplanungsprozessen überhaupt sinnvoll oder stattdessen immer schon zum Scheitern verurteilt ist. Die Hoffnungsvorkommen des Geländes tragen die Vier in einer Lost- & Found-Station zusammen, ihr gezimmerter Ausguck dient ihnen als Ankerpunkt, Werkzeugkiste und Bühne für öffentliche Momente.

Dass es am Ende jeder Residenz eine öffentliche Präsentation gibt, ist für die Festivalleiterinnen Fanti Baum und Olivia Ebert genauso wichtig wie für Svenja Noltemeyer von den Urbanisten: „Das Gelände war jahrzehntelang ein weißer Fleck auf der Landkarte der Nachbarschaft, da nur Arbeiter*innen Zutritt hatten“, sagt Noltemeyer, „uns ist es ein großes Anliegen diesen Raum für die Stadtgesellschaft zu öffnen, und als einen Möglichkeitsraum für solidarische Stadtentwicklung zu behaupten“. „Das Publikum“, ergänzen Olivia Ebert und Fanti Baum „erhält zudem Einblick in künstlerisches (Er)Proben und Denken – gemeinsam irritieren die Künstler*innen die Geschichtsschreibung und lassen alternative Zukünfte aufscheinen“.

Den Boden frei lassen

Die beiden Tänzer und Choreographen David Guy Kono und Antoine Effroy begreifen den jetzigen Zustand des Geländes als eine Zwischenzeit: Zwischen vergangener Stahlindustrie und zukünftiger Siedlung steht der Boden auf diesem Gelände frei. Was wäre, fragen sie aus einer postkolonialen Perspektive, wenn wir den biblischen Befehl „Mach dir die Erde untertan“ ablehnten? Was wäre, wenn wir den Boden frei ließen und die westliche Ausbeutung des Bodens aufgäben – ihn nicht ausbeuten, ver/kaufen oder ihm Ressourcen entnehmen – und stattdessen jenen Boden als kamerunisches Dorf dächten? Welches Land, welches Leben wäre da in Sicht? Dies wollen die Zwei im Dialog mit den Anwohner*innen herausfinden und kommen mit Neugier und eigenen Erfahrungen in der Nachbarschaft vorbei.

Rosa Wolken

Wenn sich im Sommer auf der Rheinischen Straße zum Grün der Baumkronen rosa Wolken gesellen, kann das nur eine transzendente Aktion von Vesela Stanoeva und Christian Bröer sein, die die Bäume in ihrer mythischen Erhabenheit feiern und unsere Vorstellungskraft beflügeln – luftiger als jedes Nashorn das je könnte. Spätestens dann gerät der weiße Fleck auf der Landkarte für einige Sekunden in Vergessenheit, denn sattes Rosa umwölktuns.

Nach jeder Residenz gibt es eine Präsentation der künstlerischen Recherchen und aktuelle Informationen und Diskussionen zur Zukunft des Geländes in der Werkhalle (Eingang über Rheinische Straße 143). Am 10. September zeigen die Stipendiaten ihre Arbeitsergebnisse beim FAVORITEN FESTIVAL in der und um die Werkhalle. Alle Termine findet Ihr in Kürze in den Terminen. Der Eintritt ist frei.

Download_Plakat_Residenztermine

www.favoriten-festival.de

Link zu den Infos zur Neuen Werk Union

Neue Werk Union: Theater und Stadtentwicklung zusammengedacht

Wir wollen uns im Rahmen des Projekts Neue Werk Union in diesem Sommer künstlerisch mit der Entwicklung westlich der Dorstfelder Brücke beschäftigen. Von der Tanzperformance zum Audio‐Walk, von historischer Recherche zu abstrakter Form, von nachbarschaftlichen Gesprächen zum Vertiefen ins Archiv, drinnen in der Werkhalle oder draußen auf dem Gelände – es ist alles möglich und denkbar. Wenn Ihr Lust habt, mitzumachen, meldet Euch unter neuewerkunion AT dieurbanisten.de

Infos zum Projekt Neue Werk Union

Gemeinsam mit Kindern gestalten – Neue Gestaltung für ein Pumpwerk in Mengede

Im Auftrag der Emschergenossenschaft haben wir ein weiteres Pumpwerk in Mengede gestaltet. in Kooperation mit dem Kindergarten des Familienzentrum St. Remigus entstanden während eines Workshops viele spannende Motive. Im Anschluss erarbeitete Oliver Mark eine Gesamtentwurf aus den vielen Motiven, der dann gemeinsam mit David Kory umgesetzt wurde und nun das Gebäude schmückt. Auf ihrem täglichen Weg in den Kindergarten finden die Kinder nun ihre Motive – gesprüht auf dem Pumpwerk – wieder.

Wir bedanken uns bei allen Projektbeteiligten und ganz besonders bei den Kindern des Familienzentrums St. Remigus.

YOU DO – Nach den Workshops ist vor dem Festival

Der Februar steht ganz im Zeichen des YOU DO Festival der urbanen Produktion! Vier tolle Tage mit vielfältigen Workshop-Angeboten liegen nun hinter uns und gipfeln am 25. Februar in einem großen ganztägigen Abschlussfestival in der Werkhalle.

Während der letzten zwei Wochen haben lokale KünstlerInnen aus dem Viertel und der Stadt die Werkhalle im Union Gewerbehof mit zahlreichen Workshop rund um’s Thema „Urbane Produktion“ belebt. Die insgesamt rund 90 TeilnehmerInnen haben zu den Themen „Upcycling & DIY“, „Urban Art“, „Gardening & Farming“ sowie „Production & Development“ selber gebaut, gebastelt, gezeichnet und gewerkelt.

Der erste Tag legte mit kreativem kochen, dem Bauen von Lampenschirmen aus Restholz und Upcycling von Gebrauchsgegenständen gut vor. Darauf folgte ein Tag im Zeichen urbaner Kunst mit Monotypie, Siebdruck und Laternenbasteln. Der dritte Tag „Gardening & Farming“ hatte vier Programmpunkte zu bieten: ein Hochbeet mit Aquaponiksystem, einer geschlossenen Pflanzen-Anbauweise mit einem Wasserkreislauf, konnte selbst gebaut werden. Außerdem gab es einen afrikanischen Kochkurs, einen Lehrgang zum Pilze züchten und Bauen eines Solarkochers. Beim Workshoptag „Production & Development“ wurde Eiscreme mit der ansässigen Eisdiele „Hitzefrei“ selbst gemacht und so einige Saatbomben und Insektenhotels von den TeilnehmerInnen gebaut. Die alte Industriehalle war für alle Programmpunkte der Veranstaltungsort und zog die Aufmerksamkeit der BesucherInnen und WorkshopleiterInnen auf sich. So hat sich die Werkhalle für zwei Wochen in einen multifunktionalen Gemeinschaftsort für KünstlerInnen, Kreative und BewohnerInnen Dortmunds verwandelt.

 

Nun steht noch das Abschlussfestival an! Dieses findet am 25. Februar 2018  in der Werkhalle statt. Neben musikalischer Begleitung von DJ Funkwyld, Rapper Schlakks, der Gypsy-Band „Die Romanwoskis“ und kulinarischen Besonderheiten aus dem Unionviertel, werden Stadtteilspaziergänge, Schnupperkurse und Impulsvorträge das Programm füllen. Auch Führungen von unseren Workshop-LeiterInnen beispielsweise in die Eismanufaktur „Hitzefrei“, die Holzwerkstatt der Urbanisten und von Unionviertel-Künstler Thomas Zighan werden Höhepunkte der Veranstaltung sein. Von 11 bis 22 Uhr gibt es ein umfangreiches Programm, das ihr auf  www.you-do-festival.de.

Wir freuen uns auf einen lebendigen und tollen Tag!

Das Projekt wird im Rahmen des Landesprogramms Kreativ.Quartiere Ruhr vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert.

YOU DO – Festival der urbanen Produktion in der Werkhalle. Aus dem Viertel für das Viertel.

Im Februar ist es endlich soweit. In der Werkhalle im Unionviertel veranstalten wir erste Mal das „YOU DO – Festival der urbanen Produktion“. An insgesamt vier Workshoptagen werden Menschen aus dem Unionviertel, Dortmund und dem Ruhrgebiet gemeinsam produzieren, arbeiten und gestalten.

Dabei möchten wir dem Festivalmotto „Aus dem Viertel für das Viertel“ treu bleiben und den Stadtbewohner/innen gemeinsam mit Künstler_innen und Kreativen aus dem Viertel den Dortmunder/innen zeigen was vor ihren Haustüren produziert wird und was sie selbst schaffen können. Denn wir sind uns sicher, dass die lokale Produktion, sei sie künstlerischer, handwerklicher oder landwirtschaftlicher Natur, einen Mehrwehrt für Gesellschaft und Umwelt bietet.

Außerdem wird Künstler/innen und Kreativen aus dem Viertel und Dortmund die Möglichkeit gegeben, ihre Arbeit zu präsentieren. Zentrale Themen der Workshops werden Kunst, Gärntern, Handwerken, Uypcycling und Lebensmittelherstellung sein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihr eigenes Eis herstellen, Raptexte verfassen, einen Solarkocher bauen, auf Glas Kunstwerke erstellen, individuell Shirts und Jutebeutel bedrucken oder lernen, wie sie in der Stadt ihr eigenes Obst und Gemüse anbauen können.

Als krönenden Abschluss wird es ein Festival mit vielfältigen Angeboten geben. Die Besucher erwartet nicht nur kleine Workshops und Impulsverträge, sondern auch ein Markt mit einzigartigen und lokalen Produkten, Live-Musik vom Rapper Schlakks und der Gypsy-Band die Romanwoskis und kulinarische Besonderheiten aus dem Unionviertel.

Die Workshoptage finden am 1., 3., 8. und 10. Februar, das Festival am 25. Februar 2018 in der Werkhalle im Union Gewerbehof (Rheinischen Straße 143) statt. Das komplette Programm sowie weitere Informationen und das Anmeldeformular für die Workshops sind auf  www.you-do-festival.de zu finden.

 

 

Das Projekt wird im Rahmen des Landesprogramms Kreativ.Quartiere Ruhr vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert.

Einweihung des Lippe-Pegels und des Wandbilds in Lünen

Am heutigen Abend wurde unser Wandbild in Lünen vom Lippe-Verband und der Stadt Lünen eingeweiht. Dazu wurde das Wandbild am winterlichen Abend in Szene gesetzt. Herrlich!

Auch wir waren vor Ort und haben unser Konzept auf Einladung noch einmal der Öffentlichkeit vorgestellt.

Wir bedanken uns an dieser Stelle nocheinmal bei dem Lippe-Verband, der Stadt Lünen, dem Künstler Oliver Mark, den Jungs und Mädels von der Außerbetrieblichen Ausbildungsstätte der Handwerkskammer Dortmund, dem Werbetechniker Marc Heine sowie Martin Teszner für die Fassadenreinigung.

Einen schönen Abend aus der Rheinischen Straße!

Erlebnisraum Lippe | Ein neues Wandbild für Lünen

Wir haben gemeinsam mit Oliver Mark in Kooperation mit dem Lippe-Verband und der Stadt Lünen ein  Wandbild in der Innenstadt Lünens gestaltet. Anlässlich der Einweihung des neuen Pegelhäuschens am 01.12.2017 kam der Wunsch nach einer neuen frischen Gestaltung der Wände auf.

Die Hochwasserschutz-Wand der Lippe ziert nun ein Mischung aus Typografie und Illustration, entworfen von Oliver Mark. Als Projektleitung wollen wir uns bei allen beteiligten Partnern und Unterstützern bedanken. Allen voran der Außerbetrieblichen Ausbildungsstätte der Handwerkskammer Dortmund, dem Werbetechniker Marc Heine, dem Fassadenreiniger Martin Teszner, der helfenden Hand John Draper und natürlich den Auftraggebern des Lippeverbands sowie der Stadt Lünen.

 

Urbanisten laden zum“Stadträume erobern“ ein

Wie lassen sich Räume zur Umsetzung von Ideen finden und wie kann man Stadt eigenständig gestalten? Wir möchten mit Euch Beispiele diskutieren, wie sich Räume in der Stadt erobern lassen. Und dafür haben wir Spitzengäste und Freunde eingeladen:

Gängeviertel Hamburg
Hamburg ist ein gutes Beispiel wie Investoren ganze Quartiere verändern können. Das es auch Gegenbeispiele dazu gibt zeigt der Gängeviertel e.V. „Am 22. August 2009, sind wir in das Gängeviertel gekommen, um es vor Verfall und Abriss zu retten und um in der Hamburger Innenstadt einen Raum zu schaffen, in dem Neues entstehen kann. Zehntausende Gäste aus aller Welt haben seitdem Ausstellungen, Konzerte, Partys und Lesungen besucht oder über Stadtentwicklung diskutiert. Derzeit verhandeln wir mit der Stadt Hamburg über die Zukunft des Viertels. Das Gängeviertel soll ein Freiraum sein für alle! Jede und jeder ist bei uns willkommen. Wir sind viele und werden täglich mehr. Wir sind die Stadt, denn: Die Stadt sind wir alle.“
Christine Ebeling // http://das-gaengeviertel.info/
Michael Ziehl // http://urban-upcycling.de/urban-upcycling-michael-ziehl/

Zentralwerkstatt Dinslaken
Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Lohberg, dem sogenannten Kreativ.Quartier Lohberg, wird seit einigen Jahren ein Leerstand bespielt mit dem Ziel das Gebäude langfristig zu erhalten. In den Prozess involviert ist u.a. die Freilicht AG. „1995 hat sich in Dinslaken ein Kreis interessierter Bürger mit dem Ziel zusammengefunden, das kulturelle Profil der Stadt zu stärken, den Kulturstandort Dinslaken zu beleben und ihm innerhalb der Musik- und Theaterlandschaft Ruhrgebiet & Niederrhein neue Attraktivität und damit Zukunftsfähigkeit zu verleihen. (…) Aus dieser Initiative wurde dann 1996 die erste Kulturaktiengesellschaft Deutschlands mit 436 Kleinaktionären, die zunächst ein Stammkapital von 150.000,- DM aufbrachten. 2013 wagte die Freilicht AG eine Kapitalerhöhung und gewann 170 weitere Aktionäre, die ein Kapital von 50.000€ aufbrachten. Als sogenannte “kleine Aktiengesellschaft” wird die Freilicht AG von ehrenamtlichem Engagement getragen. Sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat gehen ihren Aufgaben innerhalb der Freilicht AG ehrenamtlich nach – allein eine hauptamtliche Geschäftsführerin wird von der AG beschäftigt.“
Lea Eickhoff //https://www.facebook.com/zentralwerkstatt.dinslaken/

Stadterneuerung Dortmund
Mit Vertretern der administrativen Stadterneuerung der Stadt Dortmund sowie der offenen Arbeitsgruppe zur urbanen Transformation des Unionviertels (ehem. HSP-Areal) möchten wir über Möglichkeiten sprechen, wie die Situation in Dortmund aussieht: Gibt es Räume, die sich nach Eroberung sehnen und was denken die Eigentümer darüber? Wie kann Stadt und Bürgerschaft sich zusammenschließen? Welche Potenziale haben ungenutzt Orte in Dortmund? Wie lassen sich in diesem Zuge gelebte Beispiele reflektieren wie UZDO 2010, Avanti 2014, Werkhalle 2017 etc.
Sebastian Kröger // https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/planen_bauen_wohnen/wohnungswesen/stadterneuerung/index.html

Außerdem mit dabei: VertreterInnen der Arbeitsgruppe „HSP“, die sich um Mitsprache und Mitgestaltung des alten Thyssen Krupp Geländes bemühen. Sowie die MacherInnen des Ruhrpott-Films der anderen Art „Das Gegenteil von Grau“ diskutieren mit uns über die Eroberung von Räumen + Special Guests 🙂

Im Anschluss an die moderierte Diskussion gibt es viel Raum zum persönlichen Austausch.
Die Veranstaltung ist Dank Förderung durch die LAG Soziokultur kostenlos.

Freitag, 20. Oktober 2017
ab 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr
Werkhalle // Rheinische Straße 137 // Haltestelle Ofenstraße