lala.ruhr – Startschuss für das Labor der Landschaft im Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet ist mit fünf Millionen Einwohnenden einer der größten urbanen Ballungsräume Europas und deutschlandweit die Region mit der höchsten Einwohnendendichte. Im landesweiten Vergleich verfügt das Ruhrgebiet mit 39 Prozent über überdurchschnittlich viel Siedlungsfläche und mit nur 58 Prozent über unterdurchschnittlich wenig Vegetationsfläche. Drei Prozent der Ruhrgebietsfläche sind Gewässer.

Soweit zu den Zahlen. Doch die urbane Landschaft im Ruhrgebiet ist weitaus vielfältiger als Zahlen ausdrücken: Wohnhäuser, Baumscheiben, Universitäten und Bildungseinrichtungen, Kleingärten, Hinterhöfe, leerstehende Gebäude, Hallen und Ladenlokale, Parks, Verkehrsflächen, Industriebrachen, urbane Gärten, Halden, Stadt(teil)kerne, Flusslandschaften, Innenstadtbegrünung, Radwege, landwirtschaftliche Flächen, Naturschutzgebiete und noch vieles mehr machen die Lebenswelt im Ruhrgebiet aus. Vor allem im Zuge des Strukturwandels wurden zahlreiche Maßnahmen und Prozesse initiiert und realisiert, die die regionale Entwicklung des Ruhrgebietes als Raum für Mensch und Natur international bekannt gemacht haben. Heute steht das Ruhrgebiet vor ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen, für deren Lösungen integrative und zukunftsfähige Entwicklungsprozesse nötig sind.

lala.ruhr – Das Labor der Landschaft für die Metropole Ruhr, erdacht von Sebastian Schlecht, nimmt sich der Zukunftsaufgabe an, die Potenziale von Vernetzung, Fachwissen, Erfahrung und praktischer Umsetzung zu nutzen, um einen koproduktiven Prozess anzustoßen. Ziel ist es, die urbane Landschaft im Ruhrgebiet zu einer resilienten, nachhaltigen, produktiven und multifunktionalen Lebenswelt für Mensch und Natur zu entwickeln. Als Urbanisten freuen wir uns sehr, Teil dieses Prozesses und des interdisziplinären lala.ruhr-Teams zu sein.

Mit dem Auftrag vom Regionalverband Ruhr, einen Beitrag zur Kommunikationsoffensive Grüne Infrastruktur zu leisten, ist der offizielle Startschuss für lala.ruhr gefallen. Die Leitung des Projektes liegt bei Sebastian Schlecht und Melanie Kemner. Die Urbanisten sind als Forschungs- und Praxispartner mit an Bord. Weitere Kooperationspartner:innen sind Matthias Krentzek von mxr storytelling, die Fachjournalistin Sonja Broy, Dr. Juliane von Hagen von stadtforschen.de, Isabella de Medici vom Planungsbüro DTP Landschaftsarchitekten GmbH und dem BDLA NRW und Sally Below von sbca Berlin.

Gemeinsam erforschen wir, welchen Beitrag Grüne Stadträume in den urbanen Quartieren des Ruhrgebiets spielen, welche Akteur:innen derzeit an der Entwicklung der grünen Infrastrukturen im urbanen Raum beteiligt und von ihr betroffen sind und welche Funktionen Grüne Infrastrukturen in den Städten und Stadtteilen des Ruhrgebiets erfüllen bzw. in Zukunft erfüllen sollten. Der Prozess der Wissensgenerierung ist partizipativ angelegt und wir integrieren Fachleute, Initiativen, kreative Stadtmacher:innen, Bildungexpert:innen und Bewohnende als Expert:innen ihrer eigenen Lebenswelt.

Neben der digitalen Ideenschmiede, die am 7. November als erstes pilothaftes Format mit Vertreter:innen aus Wissenschaft, Bildung, Planung, Kreativwirtschaft und Zivilgesellschaft stattgefunden hat, werden wir einen Beitrag zur Fachtagung „Die Zukunft der Grünen Infrastruktur in der Metropole Ruhr“ Ende November leisten, im nächsten Jahr eine weitere große Veranstaltung durchführen und konkrete Empfehlungen an den RVR zur Kommunikation und Aktivierung von Akteur:innen geben. Zudem sind weitere multimediale Beiträge und Veröffentlichungen geplant, ihr dürft also gespannt sein.

Quellen

Regionalverband Ruhr (2019): ruhrImpulse: Beiträge zur Regionalentwicklung, Band 2: Flächennutzung. Abgeurfen unter: https://www.rvr.ruhr/fileadmin/user_upload/01_RVR_Home/02_Themen/Regionalplanung_Entwicklung/Ruhrimpulse/RuhrImpulse_Band2_Flaechennutzungen_2019.pdf (Stand 16.11.2020)

 

Stadtbesetzung Gütersloh 2020 | „views of pandemia“ | Mural

2020 – das Jahr des Coronavirus. Was macht die Pandemie mit uns? Schüler*innen und Künstler*innen erschaffen gemeinsam ein Mural, das bleibt. Die im Rahmen der Stadtbesetzung entstandene Arbeit „lockdown – views of pandemia“ zeigt die verschiedenen negativen wie positiven Blickwinkel in Zeiten der Pandemie und konkret des CoVid-19 Lockdown. Es verarbeitet die Eindrücke und Gedanken einer Gruppe von Schüler*innen des städtischen Gymnasiums Gütersloh. Diese sind im Rahmen eines digitalen Künstler-Workshops entstanden und wurden von Pepe Peps zu einem Mural transformiert. Im September 2020 wurde dann unter der Leitung von Pepe Peps und David Kory gemeinsam mit den Schüler*innen das Wandbild mit Acrylfarbe auf die Wand gemalt.

Ohne Zweifel wird die anhaltende Pandemie die Geschichte für das Jahr 2020 prägen. Das Mural wird bleiben, als Zeitzeugnis einer weltweiten Bedrohung und Blaupause unseres gelebten Alltags. Das Projekt wurde ich Kooperation mit dem Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh umgesetzt und bewirbt sich aktuell auf den Kulturpreis Kulturlichter.

Das Mural wurde im Anschluss in Zusammenarbeit mit dem Videokünstler LAMABOY gemapped und wird seit dem 26.09.2020 jeden Freitag von 19.00 – 22.00 zu Leben erweckt. Wer in Gütersloh ist schaut am besten in der Moltkestr 15 vorbei.

 

 

Machen macht Bock – FutureClub legt wieder los!

Wir bieten ab sofort wieder spannende Möglichkeiten zum Mitmachen für Kindern und Jugendlichen aus der westlichen Innenstadt Dortmunds und Umgebung an. Im FutureClub kannst du neue Erfahrungen in kreativen, künstlerischen oder handwerklichen Workshops machen, an Bewegungsangeboten teilnehmen und neue Interessen und Fertigkeiten entwickeln. Um dir einen Überblick über das Workshop-Angebot 2020 zu geben, hier eine kleine Vorstellung unserer Termine. Wenn du mehr erfahren willst, behaltet unbedingt unseren Terminkalender im Auge.

Aktuelle Informationen zum Projekt sowie alle Termine und die Möglichkeit zur Anmeldung findest du auf unserer Projektseite www.dieurbanisten.de/futureclub. Für weitere Inspirationen folge uns gerne auf Instagram -> @futureclub.dieurbanisten

Was in den kommenden Wochen auf die Kids aus dem dortmunder Westen wartet:

Die Anmeldung erfolgt online über die jeweilige Veranstaltung und ist erst nach einer Bestätigung gültig. Die Anzahl an Plätzen ist begrenzt! Auf Anfrage sind auch Termine an gesonderten Tagen möglich. Die Teilnahme an folgenden Angeboten ist kostenlos und wird durch eine Förderung des Europäischen Sozialfonds ermöglicht.


Hier kannst du dich ANMELDEN


 

Krea(k)tivität: Mit viel Humor die inneren kreativen Quellen entdecken und nutzen lernen. In diesem Angebot spüren wir die eigenen Ressourcen auf. Wir begeben uns mit ungewohnten Methoden in einen Brainstormingprozess und lassen uns völlig unbefangen und ohne konkrete Vorstellung darauf ein.

Nächste Termine: 22.10.2020 von 09.30 – 11.30 Uhr

 

 

Vogelfutterhäuschen Wenn es draußen schneit und stürmt ist ein Futterhaus eine sinnvolle Hilfe für unsere gefiederten Freunde. In diesem Workshop kannst du mit uns eine kleine Vogelfutterstelle bauen und lernst dabei etwas über heimische Vogelarten und den Umgang mit Werkzeugen und Handmaschinen.

Nächste Termine: 06. und 27.11.2020 sowie 11.und 18.12.2020 jeweils von 09.00 – 11.00 Uhr

 

MixedMediaCollagen – Eigene Kunstwerke mithilfe des Raums erschaffen. In diesem Workshop lernst du ganz besondere Bilder selbst zu gestalten. Mit kreativen Techniken erstellst du hier deine eigenen Mixed-Media-Collagen. Mit Aquarellfarben, Wachsmalern und Buchstaben ausgerüstet erforschen wir die Stadt!

Nächste Termine: 26.11.2020 von 09.30 – 11.30 Uhr

 

Glückkindangebot: Mit sogenannten Glückstieren das Thema Achtsamkeit kennen lernen. Dieser Kurs bietet eine bunte Mischung aus Achtsamkeits- und Gleichgewichtsübungen, in denen die Kinder neue Bewegungsmöglichkeiten ausprobieren, sich in ihren Emotionen erleben und sich musikalisch ausprobieren können.

Nächste Termine: 21.10.2020 von 15.30 – 17.00 Uhr

 

StadtOasen- Urban Gardening und Guerillia Gardening für Kita Kids Die Stadtnatur ist bunt und sehr lebendig, man muss nur genau hinschauen. In diesem Angebot werden Kita-Kinder und Grundschüler*innen mit spielerischen Methoden an das Thema UrbanGardening und Natur in der Stadt heran geführt.

Nächste Termine: 12.11.2020 von 09.30 – 11.30 Uhr

 

Paletten-Freestyle-Workshop Unter Anleitung baust du dir deine Paletten-Möbel selbst. Dabei erlernst du den Umgang mit verschiedenen Werkzeugen. Was du baust kannst du am Ende des Tages mit nach Hause nehmen.

Nächste Termine: 13.11.2020 von 16.00 – 20.00 Uhr

 

 

EVA – Designlampe aus Restholz In diesem Workshop kannst du dein eigenes Lichtobjekt individuell bauen und anschließend mit nach Hause nehmen. Dabei vermitteln wir spannendes Hintergrundwissen zu Upcycling und kreativen Möglichkeiten der Müllvermeidung.

Nächste Termine: 30.10. und 17.12.2020 jeweils von 10.00 – 14.00 Uhr

 

 

ADAM, Strandstuhl ausRestholz In diesem Workshop kannst du deinen eigenen Strandstuhl individuell zusammenstellen, selber bauen und anschließend mit nach Hause nehmen. Dabei vermitteln wir spannendes Hintergrundwissen zu Upcycling und kreativen Möglichkeiten der Müllvermeidung.

Nächste Termine: 30.10. und 17.12.2020 jeweils von 10.00 – 14.00 Uhr

 

OfflinePostings – Deine Meinung, deine Sticker! Im Workshop „Offline Postings“ produzierst du mit einfachen gestalterischen Mitteln Aufkleber. Kurz gesagt: Analoge Posts, die sich mit deinen persönlichen Anliegen und aktuellen Themen auseinandersetzen. Das natürlich immer mit dem Fokus darauf die Welt ein bisschen besser zu machen.

Nächste Termine: Auf Anfrage

 

 

tag Abc – Graffitiworkshop Du möchtest  Basiswissen und Techniken des Graffiti erlernen? Dann bist du hier richtig! Während des Workshops setzt du dich kreativ mit Schrift-gestaltung auseinander und bekommst Tipps und Tricks im Umgang mit der Sprühdose.

Nächste Termine: Auf Anfrage

 

 

Yoga-Workshops – Mit Leichtigkeit zum urbanen Yogi werden. In diesem Yoga-Kurs lernst du dir selbst besser zu zu hören, deine Gedanken zu beobachten und dich auf die Bewegungen deines Körpers zu konzentrieren.

Nächste Termine: Auf Anfrage

 

 

Slackline-Kurs für Anfänger: Fit bleiben und Freiräume in den Stadt-Parks mit einfachen Mitteln nutzen. Was am Anfang unmöglich erschient, wirst du schon bald beherrschen. Finde dein Gleichgewicht und werde zur Drahtseil-Artist*in und Balance-Künstler*in!

Nächste Termine: Auf Anfrage

 

 

 

++Wichtig++

Minderjährige benötigen das Einverständnis eines Erziehungsberechtigten. Bitte druckt euch diese Einverständniserklärung aus, lasst sie von einem Erziehungsberechtigten unterschreiben und bringt sie zu unseren Veranstaltungen mit. Andernfalls haben wir auch immer einige dieser Formulare vor Ort. Zur Einhaltung der gängigen Coronaschutzverordnungen, ist eine Teilnahme nur mit einem Mund-Nasen-Schutz möglich

 

 

Urban Game „Klassenkampf – Wem gehört die Stadt?!“ in Wuppertal

Ein Neues Urban Game auf den Spuren Friedrich Engels

Wir haben mal wieder ein neues Urban Game entwickelt, diesmal in Wuppertal: „Klassenkampf – Wem gehört die Stadt?!“ Im Auftrag der Stadtbibliothek Wuppertal haben wir die einmalige Gelegenheit bekommen, im Rahmen des Jubiläumsjahres Engels2020 ein Urban Game zu entwickeln, um die Ideen des politischen Denkers, Sozialrevolutionärs und Mitbegründer des Kommunismus erfahrbar zu machen. Das Urban Game „Klassenkampf“ ist unser bisher komplexestes und längstes Urban Game und das erste, das komplett ohne externe Anleitung funktioniert.

Das Spiel hat mehrere Runden und orientiert sich im Aufbau an der Theorie des Historischen Materialismus: Die Spielenden spielen erst in kleinen Teams gegeneinander, quasi in der Stammesgesellschaft, und entwickeln sich mit wachsendem Vermögen zur Arbeitenden Klasse oder zur besitzenden Klasse, der Bourgeoisie. Während die kleinen Grüppchen noch ohne Technologie auf den Spuren der historischen Textilindustrie in Wuppertal versuchen, Güterchips vorteilhaft zu handeln und einen Wissensvorsprung zu erringen, versuchen die beiden großen Klassen, dann im Kapitalismus, den ganzen städtischen Raum Wuppertal-Elberfelds für sich zu erobern. Dafür müssen viele verschiedene Aufgaben erledigt werden, die die Spielenden auf die Spuren des historischen Friedrich Engels in Wuppertal führen, von Barrikadenkämpfen, Textil-Streiks und Aufständen erzählen aber auch auf moderne Soziale Bewegungen und aktuelle Diskurse hinweisen, von Erinnerungskultur über Antisexismus bis hin zu Urban Gardening.

So komplex und anspruchsvoll die Vielzahl der Themen, die in dem Urban Game „Klassenkampf“ anklingen, so spannend und fesselnd ist das Gameplay. Es muss auf Strategie, Kommunikation und den Standort geachtet werden, gute Arbeitsteilung und Teamwork sind wichtig um möglichst viele der insgesamt 67 Felder des Spielfelds einzunehmen. Die Aufgaben sind teilweise interaktiv, erfordern fast immer aufmerksame Augen und manchmal schnelle Beine, es gibt Rätsel zu lösen und Gegner*innen zu verfolgen, GPS-Koordinaten zu finden, Passant*innen zu rekrutieren, Barrikaden zu bauen und sogar eine Demonstration zu starten.

Das Spiel braucht keine Spielleitung, durch das ganze Urban Game führt eine Broschüre, in der neben den Spielregeln, Anweisungen und Spielfeldern auch QR-Codes zu finden sind, die zu kurzen Hörspiel-Episoden führen, die die Spielenden in das Wuppertal des jungen Friedrich Engels begleiten. Die Spielenden kommunzieren über eine gemeinsame Chatgruppe.

Das Spielmaterial kann kostenlos bei der Stadtbibliothek Wuppertal ausgeliehen werden, ist mit Begleitung Erwachsener ab 12 Jahren spielbar und dauert bis zu 4 Stunden. Smartphones und eventuell Stifte werden zusätzlich benötigt. Das Urban Game wurde entwickelt von Daniel Parlow und David Kory, das Grafikdesign ist von Stephanie Schotte von tamioe.

Urban Game „Urban.Art.Bingo Gütersloh“

Ein weiteres Urban Game unserer erfolgreichen „Streetbingo“-Reihe. Wir haben im Rahmen der Stadtbesetzung 2019 in Gütersloh das Urban.Art.Bingo.Gütersloh entwickelt. Spielerisch wird der öffentliche Raum erobert: Baukultur, Street-Art, Skulpturen, Tags, Bombings und Murals sollen gefunden und knifflige Zusatzaufgaben gelöst werden. Jugendliche und Erwachsene bilden Teams und treten in einem festgelegten Spielfeld gegeneinander an.

Mit Bewegung und Action, Neugier und Entdeckung, Spaß und Spannung wird versucht möglichst viele verschiedene Aufgaben zu meistern und Punkte zu holen. So werden viele spannende und versteckte Orte und Kunstwerke entdeckt. Das Konzept basiert auf dem beliebten Street Art Bingo im Dortmunder Unionviertel, aber wurde auf die vollkommen andere städtische Grundlage in Gütersloh angepasst.  

Gütersloh verfügt über einen kleinen aber gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern mit Fachwerkhäusern und kleinen Gässchen, eine gepflegte Fußgängerzone und wirkt alles in allem deutlich weniger urban als die Ruhrgebietsstädte Dortmund, Duisburg und Essen, in denen das Street Art Bingo-Konzept bisher erprobt war. Das bedeutet eben auch, dass Graffiti, Street Art und ähnliche Ausdrücke einer urbanen Subkultur- und Kunstszene im Stadtbild nicht so präsent sind. Dafür finden sich viele Plastiken und Skulpturen im öffentlichen Raum und die Architektur und Baukultur ist vielfältiger als andernorts. Aus diesen Grundvoraussetzungen war schnell klar, dass das Urban Game in Gütersloh als reines Street Art- bzw. Graffiti-Bingo der Stadt nicht angemessen wäre, und sich die Kunstformen, die im öffentlichen Raum repräsentiert sind, möglichst alle auch im fertigen Spiel wiederfinden lassen sollten.

    Das Urban Art Bingo Gütersloh kann mit bis zu 4 Teams gleichzeitig gespielt werden, was für zahlreiche Interaktionsmöglichkeiten der Teams untereinander sorgt und hervorragend auf eine weitere Besonderheit des Spielfelds eingeht: es gibt bemerkenswert viele Abkürzungen, Schleichwegen und Gässchen! Das sorgt für einen actionreichen Spannungsfaktor, da sich die Teams auch gegenseitig jagen.

        

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen des Fachbereichs Kultur der Stadt Gütersloh. Ohne Zweifel gibt es viel zu entdecken in Gütersloh und wir hoffen, dass viele Jugendliche und Erwachsene sich an dem Spiel erfreuen werden!

Home Office und digitale Zusammenarbeit bei den Urbanisten

Seit mehreren Wochen stellen wir uns so wie alle den Herausforderungen der Corona Krise und damit auch den Herausforderungen des Arbeitsalltages im Home-Office. Morgens etwas länger schlafen zu können ersetzt bei uns nicht die Freude über die gemeinsamen Gespräche und Mittagspausen in unserem Büro. Und sogar die Diskussionen über die nicht ausgeräumte Spülmaschine oder die herumstehenden Kaffeetassen vermissen wir. Diskussionen können wir aber zum Glück aber auch digital führen.

Aus einem typischen Tag bei uns im Büro, der für Svenja morgens mit einem Frühstück und einer Zeitung startet, für Jan mit einer ausgiebigen Pflege aller Pflanzen weitergeht und für Flo mit einem Rundgang, bei dem er den Staub aus der Werkstatt mitbringt, endet, wurde nun ein Arbeitsalltag voller Telefonate, Videokonferenzen und Textnachrichten. Aus einer Absprache, die normalerweise etwa 5 Minuten gedauert hätte, kann im Zweifelsfall, wenn die jeweiligen Mittagspausen ungünstig liegen oder man sich gegenseitig nicht erreichen kann, auch eine Angelegenheit von mehreren Stunden werden. Jeder von uns schlägt sich nun auch während des Arbeitstages mit all den Ablenkungen und Aufgaben, die Zuhause erledigt werden müssen, herum und so manches lässt sich dadurch nicht so schnell wie gewöhnlich realisieren. Dennoch sind wir weiterhin motiviert und zum Glück gibt es eine Vielzahl von Programmen und Tools, die uns diese digitale Zusammenarbeit erleichtern. Gemeinsame Besprechungen finden nun per Videokonferenz statt und kurze Absprachen werden durch einen Anruf oder eine Nachricht erledigt.

Während dieser aktuellen Situation tut es uns allen auch sehr gut, sich ab und zu mal zu sehen, wenn auch nur durch den Monitor. Die Verbindungsprobleme während der Videokonferenzen gehören mittlerweile genauso zum Arbeitsalltag wie das ständige „Hört ihr mich?“ in den digitalen Meetings. Aber es gibt nichts, woran man sich nicht auch gewöhnt. Die anstehenden Projekte bringen wir nun von Zuhause voran und verschiedene Angebote werden, genauso wie unsere Zusammenarbeit, nun ebenfalls digitalisiert. Auf unseren Social Media Accounts folgen mehr Infos zu wo, wie und wann.

Unser Büro wird auch weiterhin täglich von einem Urbanisten, meistens Nils, besucht, der sich um all die angezogenen Pflänzchen für unser Gewächshaus und den Westgarten kümmert. Außerdem müssen ja auch noch weiterhin die analogen Aufgaben, wie den Briefkasten zu leeren und die Post zu verteilen, erledigt werden, denn daran ändert sich auch während der aktuellen und auf Hochtouren laufenden Digitalisierung nichts.

Wir freuen uns schon darauf, bald wieder gemeinsam im Büro zu sitzen und all die abwechslungsreichen Gesprächen zwischen Tür und Angel während einer normalen Arbeitsroutine, führen zu können.

Bis dahin wünschen wir weiterhin alles Gute, bleibt gesund und Zuhause!

Kürbis, Tomaten und Mangold für Balkon und Garten

Nachdem am 12. März schon der Gemeinschaftsgarten Westgarten in unserem neuen Workshopraum seine Gemüsepflänzchen anziehen konnte, haben wir am 14. März in Kooperation mit der Volkshochschule Dortmund einen Anzuchtworkshop durchgeführt. Unser erfahrener Gemüsebauingenieur Christoph Richard hat eine theoretische Einführung in Pflanzenwachstum, Nährstoffe, Material und Methoden gegeben und anschließend konnten die Teilnehmer*innen ihre eigenen Pflänzchen vorziehen. Die Wahl fiel neben verschiedenen Tonatenarten auf Rote Beete, Kürbis, Mangold, Zucchini, Aubergine, Karotten, Lauch, Gurke und einiges mehr, das im torffreien und nährstoffarmen Substrat eingesäät wurde.

Wir freuen uns über das positive Feedback, die Verbesserungsvorschläge und hoffentlich weitere Anzuchtworkshops!

 

 

 

Urbanisten als Kreativnetzwerk ausgezeichnet – Creative.Spaces 2020

Gute Nachrichten sind ja rar gesäht in diesen Corona-Tagen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir als einer von fünf Creative.Spaces 2020 ausgezeichnet wurden. Das Kompetenzzentrum Kreativwirtschaft des Landes NRW unterstützt damit das Engagement der Netzwerke in ihren Regionen.

Die Jury, bestehend aus den Mitgliedern des CREATIVE.Board, ein Gremium aus
Spitzenvertreter*innen der Kultur- und Kreativwirtschaft, hat folgende Netzwerke
ausgewählt: die Urbanisten (Dortmund), Flora & Fauna (Düsseldorf), Freischwimmer
(Krefeld), Haldern Pop Haus (Haldern), Impact Hub Ruhr (Essen).

Die ausgewählten Netzwerke zeichnen sich insbesondere durch ihre
branchenübergreifende Vernetzungsarbeit aus. Durch ihre innovativen Aktivitäten
wirken sie in die jeweilige Region hinein und knüpfen neue Verbindungen zwischen
lokalen Kreativschaffenden, (Kreativ-)Wirtschaft, Gesellschaft, Verwaltung und
Politik. Mit der Auszeichnung möchte CREATIVE.NRW den Netzwerken zu mehr
Sichtbarkeit verhelfen. Darüber hinaus sollen das Preisgeld, gemeinsame
Veranstaltungen und die Vernetzung mit den 15 bereits ausgezeichneten
CREATIVE.Spaces neue Impulse für die weitere Arbeit liefern. „Allein die Tatsache,
dass wir auch im vierten Ausschreibungsjahr wieder zahlreiche Bewerbungen
erhalten haben, zeigt das große Potenzial kreativer Netzwerke in NRW. Die fünf
neuen CREATIVE.Spaces werden mit ihren einzigartigen Orten, Konzepten und
ihren großartigen Aktivitäten unser Netzwerk aufs Neue thematisch wie geografisch
bereichern – wir freuen uns auf die Zusammenarbeit“, so CREATIVE.NRW Geschäftsstellenleiterin
Claudia Jericho.

Die nächsten Wochen bei den Urbanisten (Infos zu COVID-19)

Aufgrund des Corona Virus sehen auch wir uns schweren Herzens gezwungen unsere bis Mitte April geplanten Veranstaltungen und Angebote abzusagen. Auch die kooperativen Gestaltungsprojekte können nicht stattfinden. Wir versuchen natürlich für alles Ersatztermine zu finden und halten euch dazu auf dem Laufenden.

In den nächsten Wochen arbeiten wir außerdem räumlich getrennt voneinander und nutzen die Möglichkeit unsere digitale Kommunikation untereinander und mit euch zu perfektionieren. Vielleicht erwartet euch in den nächsten Wochen so auch das ein oder andere virtuelle Angebot von uns.

Bis dahin können wir uns nur den vielen anderen Ratschlägen anschließen: Bleibt gesund, haltet Abstand, seid geduldig und helft euch gegenseitig!

2019 – Was für ein Jahr ! 2020 – Wir können es kaum erwarten!

Weihnachten kommt immer so plötzlich… Das ist auch in diesem Jahr wieder der Fall. Das 9. Urbanisten-Jahr neigt sich dem Ende und wir können etwas erschöpft, aber überglücklich darauf zurückblicken.

Unsere Meilensteine in 2019:
WatCraft – Zwischennutzung und Reallabor in Bochum-Wattenscheid
Straße der Kinderrechte Westerfilde 2.0 und 3.0
Westgarten – Verstetigung
Tag des guten Lebens – bundesweites Bündnis und lernende Charta
Urban.Art.Bingo Gütersloh
zahlreiche Angebote der Urbanisten Manufaktur
Gemeinsam für das Emschertal – Pumphäuser gestalten
Frühlingsfest und Pflanzentauschbörse
Arche 2.0 – eine Aktion im Rahmen des Kirchentags
Forschungsprojekt proGIreg „productive Green Infrastructure for post-industrial urban regeneration“
Tag des guten Lebens – Workshopreihe in Wuppertal & Hamburg
ESF-Projekt „FutureClub“
1. Dortmunder Nachhaltigkeitskonferenz
Forschungsprojekt LUZI – Labor für urbane Zukunftsfragen und Innovation
Nordwärts – Aquaponik Workshops in Schulen der Nordstadt

Wir sind mehr:
Dank der gut laufenden Projekte und erfolgreichen Anträge können wir uns und tolle Menschen beschäftigen. Wir sind mittlerweile 12 Mitarbeiter*innen  – in kleineren und größeren Anstellungsverhältnissen – und mächtig stolz darauf, eine so bunte und herzliche Truppe zu sein.

Ohne euch geht es nicht: 
Der Verein könnte ohne seine engagierten Mitglieder und Unterstützer*innen nicht sein. Daher gilt ein besonderer Dank besonderen Menschen!

Danke an die Super-Praktikant*innen:
Helena Klimka
Jana Weiß
Peer Schamuhn
Geronimo Pinter
Nadine Boos
Hannah Schröter
Katharina Benksi
Lars Vormerg
Hannah Schmude

Danke an die vielen Unterstützer*innen und Partner*innen mit denen wie erfolgreiche und sinnstiftende Projekte umsetzen durften: 
Stadt Dortmund
Bezirksvertretung Innenstadt-West
Union Gewerbehof
Greenpeace Dortmund
Stadtteilgenossenschaft InWest
Depot Dortmund
Redaktion der Unionviertelzeitung
Fachhochschule Südwestfalen
LAG Soziokultur
Energie fürs Quartier
Neue Werk Union
Westfalen-Kolleg Dortmund
Gustav-Heinemann-Gesamtschule
Tanz auf Ruinen
Wirtschaftsförderung Dortmund
Fraunhofer Umsicht/ DEZENTRALE
Marc Suski Gestaltung
Organisation Zentrum Wandel/Evangelischer Kirchentag
LAG Soziokultur
Emschergenossenschaft
St. Urbanus Gemeinde
Institut Arbeit und Technik
Hochschule Bochum
Bochum Wirtschaftsentwicklung

Danke für die Blumen und Auszeichnungen:
Ehrenring Innenstadt-West
Günther Gregg Preis
Nordwärts Prämiert

Wir können das neue Jahr kaum erwarten! Es stehen einige neue Projekte vor der Tür und neue Mitarbeiter*innen scharren mit den Hufen. Wir freuen uns jetzt schon auf die zukünftige Zusammenarbeit und darauf, unser 10. (!!!) Jubiläumsjahr gemeinsam mit euch feiern zu dürfen.

Bis dahin wünschen wir euch allen eine friedliche Adventszeit und Feiertage!

Die Straße der Kinderrechte in Westerfilde

Vor ziemlich genau 30 Jahren am 20.11.1989 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention verabschiedet. Seit zwei Jahren gibt es in Dortmund Westerfilde die Straße der Kinderrechte. Das Recht auf Spiel und Freizeit, das Recht auf Bildung und Schule, das Recht auf Privatsphäre, das Recht auf Schutz in Notlagen und viele andere Rechte von Kindern, haben unsere Künstler*innen gemeinsam mit den Kids vor Ort sichtbar gemacht.

Gestartet ist das Projekt 2017 mit der Gestaltung von sieben ausgewählten Verteilerkästen entlang der Westerfilder Straße. Zum Einstieg in das Thema haben Kinder der FABIDO Städtische Tageseinrichtung für Kinder Speckestraße, der OGS Westhausen Grundschule, dem Jugendfreizeitstätte Kess, der Reinoldi-Sekundarschule Klasse, der Noah Kirchengemeinde Westerfilde und des Falkentreffs Westerfilde die DASA – Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund besucht. In ihren Einrichtungen, Schulklassen und Arbeitsgruppen haben sie ihr Wissen vertieft.

Im Anschluss an die theoretische Auseinandersetzung begann die künstlerisch-kreative Umsetzung des Gelernten. Unterstützt wurden die Kinder dabei von unseren Künstlern David Kory und Oliver Mark. Entstanden sind ganz unterschiedliche Collagen zu sieben ausgewählten Kinderrechten. Diese Bilder wurden digital aufbereitet und im Frühjahr 2018 auf sieben Verteilerkästen entlang der Westerfilder Straße foliiert. Sie bilden das Herzstück der „Straße der Kinderrechte“ und sind für jeden im Stadtteil sichtbar.

Nach der Gestaltung der Verteilerkästen im Jahr 2018 ging es mit der kooperativen Gestaltung von zwei Wandflächen entlang der Westerfilder Straße weitern. Dazu gab es für jede der Flächen mehrere Workshops, in denen die Kinder und Jugendlichen über die Kinderrechte und deren Umsetzung diskutierten, um anschließend ihre Ideen und Motive zu gestalten. So entstanden im Frühjahr 2019 bunte und sehr gemischte Entwürfe, die von dem Künstler Oliver Mark zu zwei Fassadengestaltungen entworfen wurden. Einige Wochen später folgte dann – unter tatkräftiger Mitwirkung der Kinder und Jugendlichen – die Umsetzung ihrer eigenen Motive auf die Wände in der Westerfilder Straße.

Nach der erfolgreichen Umsetzung der Verteilerkästen und der beiden Wandgestaltungen, freuen wir uns sehr darüber, dass die Straße der Kinderrechte in Westerfilde weiter wächst und demnächst eine neue Wandgestaltung ansteht. Denn Westerfilde und Bodelschwingh wohnen viele Kinder, die auf ganz unterschiedlichen Wegen in die Stadtteile gefunden haben und nun gemeinsam ihren Wohnort beleben. Dabei ist es ganz gleich, welcher Nation sie angehören oder aus welcher gesellschaftlichen Schicht sie stammen. Ihre Rechte sind dieselben: Die Kinderrechte. Und wir möchten den Kindern, gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort, die Möglichkeit geben ihre Rechte für jeden sichtbar zu machen.

Ein großes Danke gilt unserem Projektopartner Falkentreff Westerfilde mit Klaus Schlichting, dem Geographie-Studenten Marvin Guth und der Außerbetrieblichen Ausbildungsstätte der Handwerkskammer Dortmund sowie den Fördererungen durch den Aktionsfonds der Stadt Dortmund, den Stadtteilfonds Westerfilde-Bodelschwingh der Stadt Dortmund, der Klenke GmbH, der ProFiliis Stiftung und der Vonovia Stiftung.

 

Günter Gregg-Preis 2019

Am vergangenen Freitag haben wir von der Deutschen Gesellschaft für Hydrokultur e.V. den Günter Gregg-Preis 2019 verliehen bekommen.

Günter Gregg gilt als Pionier der Kultivierung von Pflanzen in Hydrokultur. Sein Urgedanke war es, Pflanzen ohne Erde anzuziehen. Viele Entwicklungen und Ideen, gesundes Leben mit und für Pflanzen in den Wohninnen- und ‑außenraum zu bringen, wurden von ihm geprägt. Genau diesen Pioniergeist hat die Deutsche Gesellschaft für Hydrokultur in unserem Aquaponik-Projekt wiedererkannt und entschieden, den Preis in diesem Jahr an die Urbanisten zu verleihen.

Am Vormittag der Preisverleihung besuchte eine rund 25köpfige Delegation des Vereins unsere Aquaponik-Anlage am Union Gewerbehof. Nils Rehkop führte durch die Anlage und erklärte die Funktionsweise des Systems. Von dort fuhr die Gruppe zur Fachhochschule in Soest, wo Rolf Morgenstern, Urbanist und Mitarbeiter am Fachbereich Agrarwirtschaft unter der Leitung von Dekan Prof. Lorleberg, die dortige Aquaponik-Forschungsanlage vorstellte. Am Nachmittag folgte dann die Preisverleihung durch Carsten Stakalies, Präsident, und Stefan Hecktor, Geschäftsführer der Deutschen Gesesllschaft für Hydrokultur (DGHK).

Marlis Gregg, die Tochter des Hydro-Pioniers, berichtete in ihrer Laudatio, wie Ihr Vater unermüdlich über die Möglichkeiten der Hydrokultur gesprochen hat, versiegelte Flächen wieder grün werden zu lassen. Auf Hausdächern, City-Plätzen oder oberhalb von Tiefgaragen etwa, überall bietet die Stadt Platz für Pflanzbecken mit Hydrokultur. Ebenso verbreiten die Urbanisten eine ansteckende Begeisterung und betreiben mit Workshops und Führungen, als Referenten und Aussteller ein stetig wachsendes Netzwerk.

Das Aquaponik-Projekt, das in einem kleinen Gewächshaus im Dortmunder Unionviertel begann, wächst und gedeiht stetig, und blüht mit dem EU-geförderten internationalen Forschungsprojekt „proGIreg: „Produktive grüne Infrastruktur für die Regeneration alter Industriestädte“ weiter auf. Darin arbeiten die Urbanisten gemeinsam mit sechs Universitäten, acht Unternehmen sowie sieben Nichtregierungsorganisationen (NGO).

Es werden Forschungsgewächshäuser entstehen, welche ab 2020 in Dortmund in einem „bürgergetragenen Reallabor“ zum einen Gemüse für die örtliche Gastronomie produzieren und zum anderen Mietbeete für Bürger in einer Aquaponikanlage bereit stellen. „Günter Gregg war bei der Entwicklung des Hydrokultur-Systems von Visionen geleitet, die mit den Urbanisten wahr werden“, so Marlis Gregg.

Wir freuen uns sehr über die Ehrung und bedanken uns vielmals bei der Deutschen Gesellschaft für Hydrokultur e.V.