Die Straße der Kinderrechte in Westerfilde

Vor ziemlich genau 30 Jahren am 20.11.1989 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention verabschiedet. Seit zwei Jahren gibt es in Dortmund Westerfilde die Straße der Kinderrechte. Das Recht auf Spiel und Freizeit, das Recht auf Bildung und Schule, das Recht auf Privatsphäre, das Recht auf Schutz in Notlagen und viele andere Rechte von Kindern, haben unsere Künstler*innen gemeinsam mit den Kids vor Ort sichtbar gemacht.

Gestartet ist das Projekt 2017 mit der Gestaltung von sieben ausgewählten Verteilerkästen entlang der Westerfilder Straße. Zum Einstieg in das Thema haben Kinder der FABIDO Städtische Tageseinrichtung für Kinder Speckestraße, der OGS Westhausen Grundschule, dem Jugendfreizeitstätte Kess, der Reinoldi-Sekundarschule Klasse, der Noah Kirchengemeinde Westerfilde und des Falkentreffs Westerfilde die DASA – Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund besucht. In ihren Einrichtungen, Schulklassen und Arbeitsgruppen haben sie ihr Wissen vertieft.

Im Anschluss an die theoretische Auseinandersetzung begann die künstlerisch-kreative Umsetzung des Gelernten. Unterstützt wurden die Kinder dabei von unseren Künstlern David Kory und Oliver Mark. Entstanden sind ganz unterschiedliche Collagen zu sieben ausgewählten Kinderrechten. Diese Bilder wurden digital aufbereitet und im Frühjahr 2018 auf sieben Verteilerkästen entlang der Westerfilder Straße foliiert. Sie bilden das Herzstück der „Straße der Kinderrechte“ und sind für jeden im Stadtteil sichtbar.

Nach der Gestaltung der Verteilerkästen im Jahr 2018 ging es mit der kooperativen Gestaltung von zwei Wandflächen entlang der Westerfilder Straße weitern. Dazu gab es für jede der Flächen mehrere Workshops, in denen die Kinder und Jugendlichen über die Kinderrechte und deren Umsetzung diskutierten, um anschließend ihre Ideen und Motive zu gestalten. So entstanden im Frühjahr 2019 bunte und sehr gemischte Entwürfe, die von dem Künstler Oliver Mark zu zwei Fassadengestaltungen entworfen wurden. Einige Wochen später folgte dann – unter tatkräftiger Mitwirkung der Kinder und Jugendlichen – die Umsetzung ihrer eigenen Motive auf die Wände in der Westerfilder Straße.

Nach der erfolgreichen Umsetzung der Verteilerkästen und der beiden Wandgestaltungen, freuen wir uns sehr darüber, dass die Straße der Kinderrechte in Westerfilde weiter wächst und demnächst eine neue Wandgestaltung ansteht. Denn Westerfilde und Bodelschwingh wohnen viele Kinder, die auf ganz unterschiedlichen Wegen in die Stadtteile gefunden haben und nun gemeinsam ihren Wohnort beleben. Dabei ist es ganz gleich, welcher Nation sie angehören oder aus welcher gesellschaftlichen Schicht sie stammen. Ihre Rechte sind dieselben: Die Kinderrechte. Und wir möchten den Kindern, gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort, die Möglichkeit geben ihre Rechte für jeden sichtbar zu machen.

Ein großes Danke gilt unserem Projektopartner Falkentreff Westerfilde mit Klaus Schlichting, dem Geographie-Studenten Marvin Guth und der Außerbetrieblichen Ausbildungsstätte der Handwerkskammer Dortmund sowie den Fördererungen durch den Aktionsfonds der Stadt Dortmund, den Stadtteilfonds Westerfilde-Bodelschwingh der Stadt Dortmund, der Klenke GmbH, der ProFiliis Stiftung und der Vonovia Stiftung.

 

Günter Gregg-Preis 2019

Am vergangenen Freitag haben wir von der Deutschen Gesellschaft für Hydrokultur e.V. den Günter Gregg-Preis 2019 verliehen bekommen.

Günter Gregg gilt als Pionier der Kultivierung von Pflanzen in Hydrokultur. Sein Urgedanke war es, Pflanzen ohne Erde anzuziehen. Viele Entwicklungen und Ideen, gesundes Leben mit und für Pflanzen in den Wohninnen- und ‑außenraum zu bringen, wurden von ihm geprägt. Genau diesen Pioniergeist hat die Deutsche Gesellschaft für Hydrokultur in unserem Aquaponik-Projekt wiedererkannt und entschieden, den Preis in diesem Jahr an die Urbanisten zu verleihen.

Am Vormittag der Preisverleihung besuchte eine rund 25köpfige Delegation des Vereins unsere Aquaponik-Anlage am Union Gewerbehof. Nils Rehkop führte durch die Anlage und erklärte die Funktionsweise des Systems. Von dort fuhr die Gruppe zur Fachhochschule in Soest, wo Rolf Morgenstern, Urbanist und Mitarbeiter am Fachbereich Agrarwirtschaft unter der Leitung von Dekan Prof. Lorleberg, die dortige Aquaponik-Forschungsanlage vorstellte. Am Nachmittag folgte dann die Preisverleihung durch Carsten Stakalies, Präsident, und Stefan Hecktor, Geschäftsführer der Deutschen Gesesllschaft für Hydrokultur (DGHK).

Marlis Gregg, die Tochter des Hydro-Pioniers, berichtete in ihrer Laudatio, wie Ihr Vater unermüdlich über die Möglichkeiten der Hydrokultur gesprochen hat, versiegelte Flächen wieder grün werden zu lassen. Auf Hausdächern, City-Plätzen oder oberhalb von Tiefgaragen etwa, überall bietet die Stadt Platz für Pflanzbecken mit Hydrokultur. Ebenso verbreiten die Urbanisten eine ansteckende Begeisterung und betreiben mit Workshops und Führungen, als Referenten und Aussteller ein stetig wachsendes Netzwerk.

Das Aquaponik-Projekt, das in einem kleinen Gewächshaus im Dortmunder Unionviertel begann, wächst und gedeiht stetig, und blüht mit dem EU-geförderten internationalen Forschungsprojekt „proGIreg: „Produktive grüne Infrastruktur für die Regeneration alter Industriestädte“ weiter auf. Darin arbeiten die Urbanisten gemeinsam mit sechs Universitäten, acht Unternehmen sowie sieben Nichtregierungsorganisationen (NGO).

Es werden Forschungsgewächshäuser entstehen, welche ab 2020 in Dortmund in einem „bürgergetragenen Reallabor“ zum einen Gemüse für die örtliche Gastronomie produzieren und zum anderen Mietbeete für Bürger in einer Aquaponikanlage bereit stellen. „Günter Gregg war bei der Entwicklung des Hydrokultur-Systems von Visionen geleitet, die mit den Urbanisten wahr werden“, so Marlis Gregg.

Wir freuen uns sehr über die Ehrung und bedanken uns vielmals bei der Deutschen Gesellschaft für Hydrokultur e.V.

Urbanisten gründen FutureClub

Durch die ESF-Förderung „Kinder stärken“ des Landes NRW und dürfen wir bis Ende 2020 tolle Angebote für Kinder und Jugendliche im Unionviertel und umliegende Stadtteile auf die Beine stellen. Das Besondere: Wir sind mobil unterwegs und versuchen die jungen Menschen dort abzuholen wo sie sind. Das machen wir natürlich nicht alleine, sondern in enger Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen und Bildungsträgern im Stadtteil. Immer mit dem Ziel vor Augen, die körperlicher und mentale Gesundheit von Kindern zu stärken und ihre Talente zu fördern!

Dazu haben wir ein Team mit vielseitigen Ideen und Fähigkeiten zusammengestellt, die einen bunten Blumenstrauß an Angeboten und Workshops im Petto haben: gemeinsam Kochen und Essen, Kreativität und Handwerken, Bewegung und Akrobatik, Natur und Umwelt erleben, Lerntricks und Tipps, Wünsche und Meinung laut aussprechen sind die Themen, die wir jungen Menschen anbieten wollen.

Das alles präsentiert der FutureClub! Eine bunte Farbpalette so vielfältig wie die Zielgruppe selbst!
In den nächsten Wochen und Monaten erfahrt ihr mehr von den Aktivitäten des FutureClubs.

Unser Motto: Machen macht Bock!
Also, mach auch du mit! Melde dich bei uns! Werde Teil des FutureClubs!

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds

 

Diesjähriger Ehrenring des Stadtbezirks geht an die Urbanisten

Die Urbanisten sind seit ihrem Gründungsjahr 2010 im Dortmunder Stadtbezirk Innenstadt-West aktiv. Vom Projekt Jugend checkt Leerstand 2011 über den urbanen Garden vorm BTZ 2013 und die Fassadengestaltung der Brücke West-S 2017 zum ESF-Projekt Kinderstärken, das dieses Jahr beginnt – ungefähr 100 kleine und große Projekte haben die Urbanisten bereits im Stadtbezirk umgesetzt. Unsere Aktivitäten werden im Oktober gewürdigt und gefeiert: Wir bekommen den Ehrenring des Stadtbezirks Innenstadt-West vom Bezirksbürgermeister überreicht, weil wir uns in besonderem Maße für das Gemeinwesen einbringen.

Wir würden uns sehr freuen wenn Ihr bei der Preisverleihung und der Feierlichkeit mit dabei sein könntet:

Freitag, 4. Oktober 2019 im Dortmunder U ab 16 Uhr

Anmeldungen bitte an Oliver Krauß: innenstadtwest@dortmund.de

Urbanisten auf der deutschen Stadtmarketingbörse in Heilbronn

Wie viel Urbanität braucht die Region und wie viel Ländlichkeit muss die Stadt abbilden, um jeweils als lebenswert wahrgenommen zu werden? Und welche Aufgaben ergeben sich daraus für das Stadt- und Citymarketing sowie für die Stadt- und Regionalentwicklung? Das sind die Leitfragen der Deutschen Stadtmarketingbörse 2019, die vom 22. bis 24. September in der BUGA-Stadt Heilbronn stattfindet. Veranstalter ist die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland, die unter dem Titel „Stadt, Land, Lust. Urbane Ländlichkeit und ländliche Urbanität“ zur Netzwerktagung einlädt.

Die Urbanisten in Vertretung von Svenja Noltemeyer diskutieren am 24. September 2019 in Heilbronn unter dem Motto „BürgerInnen erobern Freiräume“ die Möglichkeiten von Gemeinschaftsgärten, Fassadengestaltungen, urbane Produktion und innovativen Veranstaltungsformaten wie dem Street Art Bingo.

Infos zur Tagung

Workshopreihe zum „Tag des guten Lebens“ beginnt in Wuppertal

Multiplikator*innen und Stadtmacher*innen gesucht!

In Zusammenarbeit mit engagierten Partner*innen dürfen wir eine Workshopreihe und Fortbildung präsentieren, die den „Tag des guten Lebens“ als Inspiration und Ausdrucksform nachhaltigen Handelns in andere Städte und Gemeinden trägt. Wir wollen Multiplikator*innen und Macher*innen ansprechen, die Lust haben, sich im Themenfeld urbane Transformation, Beteiligung und Nachhaltigkeit fortzubilden. Die Kölner haben’s mit dem Tag des guten Lebens vorgemacht: Transformation und Wandel ist gemeinsam möglich! Wir lassen uns von den Erfahrungen in Köln, Berlin und Dresden inspirieren und wollen gemeinsam mit euch diskutieren, wie ein Tag des guten Lebens in eurer Stadt aussehen könnte.

Tag des guten Lebens in Köln

In Köln gibt es den Tag des guten Lebens seit 2013 und findet seit dem jährlich in wechselnden Stadtteilen statt. Der Tag des guten Lebensist ein Tag der Demokratie, des sozialen Zusammenhalts, der Vielfalt und der Nachhaltigkeit. Dieser Tag ist nicht nur ein Event, sondern ein Katalysator eines sozial-ökologischen bzw. kulturellen Wandels in unserer Gesellschaft – eines Wandels von unten nach oben, vom Lokalen zum Globalen, auf Basis unkonventioneller Allianzen.

Diese unkonventionellen Allianzen verwandeln die Straßen und Plätze, Zwischenräume, Theater, Schulen oder auch Wohnprojekte in eine gemeinschaftliche „Agora“, wo direkte Demokratie gelebt wird, soziale Beziehungen und Nachbarschaft im Vordergrund stehen und Kunst und Kultur im öffentlichen Raum stattfinden. In diesem kreativen Freiraum kann jede Nachbarschaft eigene Konzepte des „guten Lebens“ gemeinschaftlich umsetzen, anstelle des Euro gilt an diesem Tag Vertrauen als Währung und monotone Verkehrsflächen werden zu bunten Freiräumen.

Mehr Informationen findet ihr hier: http://www.tagdesgutenlebens.de

Vier Workshops in vier Regionen Deutschlands

Unsere vierteilige Workshopsreihe startet im Bergischen Land in Wuppertal. Wir laden alle herzlich ein, am 27.-28. September 2019 im Permakulturhof Vorm Eichholz e.V., Wuppertal dabei zu sein. Der Workshop ist offen für alle Interessenten, die einen neuartigen Transformationsprozess in der eigenen Stadt bzw. im eigenen Quartier starten und vorantreiben wollen. Bereits bestehende Ideen zu einem Tag des Guten Lebens in Wuppertal und in der Region können gemeinsam weiterentwickelt und mit Leben gefüllt werden.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 04.09.2019. Bitte schickt uns eine Email an tagdesgutenlebens@dieurbanisten.de oder bucht euer Ticket direkt hier: 

„Tag des guten Leben“ Multiplikator*innen Workshop in Wuppertal

Die Teilnahmegebühr beträgt für 30 Euro pro Person und deckt unter anderem Verpflegung und Raumkosten.

Weiter Termine in Hamburg, Berlin und Minden folgen.
Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

Ein wachsendes Bündnis für die Transformation unserer Lebensräume:

Team (Konzept und Organisation Workshopreihe)

Davide Brocchi (Nachhaltigkeitsforscher und Initiator des Tag des guten Lebens in Köln)
Severein Caspari (Soziologe, Common future e.V.)
Yvonne Johannsen (Stadtplanerin, die Urbanisten e.V.)
Viola Schulze Dieckhoff (Wissenschaftlerin und Raumplanerin, die Urbanisten e.V. )

Ideelle Gastgeber

Alte Mu Impuls-Werk e.V. (mit der Initiative BÜRGER//WERK//STADT), Kiel
Berlin 21 e.V., Berlin
Bundesverband Verkehrsclub Deutschland (VCD), Berlin
Commons-Institut e. V., Bonn
Die Urbanisten e.V., Dortmund
FairBindung e.V., Berlin
Initiative Offene Gesellschaft, Berlin
transform Magazin, Leipzig
Urbane Liga, Hannover
Verband für sozial-kulturelle Arbeit e.V., Berlin

Die Multiplikator*innen Workshops werden unterstützt und finanziell gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW und dem Fonds Soziokultur e.V.
Danke für das Vertrauen!

Bienenfreundliche Hochbeete für St. Urbanus

Im Rahmen des Forschungsprojekt „productive Green Infrastructure for post-industrial urban regeneration“ (proGIreg) waren die Urbanisten unterwegs in Huckarde. Dort sollen in den nächsten Jahren auf mehreren Teilflächen grüne Lösungen für das postindustriell geprägte Viertel ausprobiert und erforscht werden.

Eine dieser Flächen befindet sich auf dem Gelände der St. Urbanus Gemeinde in Huckarde, vor allem die Pfadfinder der DPSG nutzen sie für ihr Aktivitäten. Ihr Wunsch war es, die Fläche schon in diesem Jahr bienenfreundlicher zu gestalten und Hochbeete als Gestaltungselemente zu nutzen. Was lag also näher als sie dabei tatkräftig zu unterstützen und dabei über den weiteren Prozess ins Gespräch zu kommen?

Die 72-Stunden Aktion des BDKJ bot einen guten Anlass, und so versammelten sich an zwei Tagen etwa 50 Menschen aller Altersklassen, um gemeinsam Hochbeete zu bauen und diese mit bienenfreundlichen Pflanzen zu bestücken. Außerdem wurden Nisthilfen für Wildbienen gefertigt und Saatbomben gebaut. In den kommenden Wochen wird nun gemeinsam mit den Pfadfindern und anderen Mitgliedern der Gemeinde das weitere Flächenkonzept erarbeitet werden.

 

This project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement no. 776528.The sole responsibility for the content of this publication lies with the authors. It does not necessarily represent the opinion of the European Union. Neither the EASME nor the European Commission are responsible for any use that may be made of the information contained therein.

 

Street Art Bingo bei den Ruhr Games 2019

Europas größtes Sport Festival für Jugendliche geht in die dritte Runde – die Ruhr Games 2019 finden dieses Jahr in Duisburg statt.

Vom 20.-23. Juni 2019 erwartet die Besucher*innen im Landschaftspark Duisburg-Nord ein einmaliger Mix aus: Sport-Wettkämpfen und Trendsportarten wie Skateboarden und Parkour, Shows, Party und Konzerten, Street-Art und Graffiti, Urban Tours und Workshops zum Mitmachen u.v.m.

Und wir Urbanisten sind mit dabei: für das kulturelle Rahmenprogramm haben wir gemeinsam mit Kunst- und Kulturakteur*innen vor Ort das „Street Art Bingo Ruhr“ entwickelt! Dieses Urban Game ist eine Weiterentwicklung unseres beliebten Street Art Bingos im Dortmunder Unionviertel und ist am 21. und am 22. Juni zweimal täglich spielbar – und zwar kostenlos nach Anmeldung!

In einem von bis zu vier Teams könnt ihr durch den Stadtteil Meiderich im Duisburger Norden streifen und die Straßen und Wände, die Fassaden, Graffitis und Kunstwerke entdecken, euren Gegenspieler*innen auflauern und aktiv werden. Eine spielerische und spannende Art, die Stadt auf einzigartige Weise kennenzulernen. Ihr werdet überrascht sein, was im „grauen Ruhrgebiet“ für bunte Schätze auf ihre Entdeckung warten!

Um an einem der insgesamt vier Spielterminen im Rahmen der Ruhr Games teilnehmen zu können, müsst ihr euch kostenlos über die Seite der Ruhr Games anmelden. Los geht es um 12:00 Uhr oder um 15:30 Uhr, jeweils mit maximal 32 Teilnehmer*innen.

Hier kommt ihr zur Anmeldung.

Auf zu neuen Ufern – Wir bauen mit euch die Arche 2.0

Im Zentrum Wandel des 37. Evangelischen Kirchentags wollen wir mit euch ein Zeichen setzen und gemeinsam die Arche 2.0 fertig bauen. Ein Zeichen für den notwendige Wandel z.B. mit Blick auf Migration und Klimaschutz aber auch für den Aufbruch in eine selbst gestaltete Zukunft. Die Arche wird eine aus Holz gebaute Sitzgelegenheit in Form eines Schiffs und ein überdimensionales Hochbeet , das bepflanzt werden will. Gebaut wird rund um die Urbanisten-Manufaktur. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos!

Wir laden euch ein, an drei Tagen mit anzupacken, denn es muss eine Menge gesägt, gehämmert und geschraubt werden, bevor wir Richtfest feiern und die Segel setzten. Minderjährige Teilnehmer müssen in Begleitung eines Erziehungsberechtigten sein. Nach der Fertigstellung der Arche, haben wir die große Freude das Schiff dem VMDO/Haus der Vielfalt schenken zu dürfen und damit den Hinterhof der Migrantenorganisation nachhaltig gestalten zu können.

Einige Teile für die Arche kommen aus dem 3D Drucker. In einem Workshop könnt ihr moderne Fertigungstechniken kennenlernen und zusammen mit der Dezentrale vom Fraunhofer Umsicht an Details feilen. Alle weiteren Veranstaltungen findet ihr HIER!

Wo: Zentrum Wandel (am Union Gewerbehof) Huckarder Straße 10-12, 44147 Dortmund

Wann: Bautage an der Arche finden statt am 20., 21. und 22.6.2019, immer von 11:00 – 17:30 Uhr.
3D Druck Workshops finden an den selben Tagen statt, immer von 10:30 bis 18:00 Uhr, von 14:00 bis 15:00 Uhr wird es täglich einen Workshop zu den Grundlagen des 3D-Drucks geben.

 

Das Projekt ist Teil des Zentrums Wandel des 37. Evangelischen Kirchentags.

www.kirchentag.de

Union Gewerbehof - Zentrum Wandel