Trailer | Manufaktur und Offene Werkstatt

Im Mai 2018 wurden wir von den Jungs von fpsfilms besucht und hatten das Vergnügen einen Trailer über unsere Urbanisten-Manufaktur zu drehen. Der Tag hat uns großen Spaß gemacht und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Produziert wurde das Video übrigens für den YouTube-Channel einundzwanzig der DSW21 Gruppe.

Besten Dank für ALLES und viel Vergnügen beim anschauen!

Führungen durch unser Aquaponik-Gewächshaus

Im Gewächshaus plätschert das Wasser und in den Beeten wächst üppiges Grün. Sogar das erste Gemüse in Form von Mangold, Zucchini und Buschbohnen konnten wir bereits ernten. Die Saison ist in vollem Gange und wir bieten ab sofort wieder Besichtigungen unserer Aquaponikanlage an.

 

Erlebe eine spannende Führung durch unser Gewächshaus. Wir bieten dir die Möglichkeit einen Einblick in das Thema Aquaponik zu bekommen und unser Aquaponik-System am Dortmunder Union Gewerbehof aus nächster Nähe zu betrachten. Du kommst in den Genuss die funktionsweisen der Aquaponikanlage von fachkundiger Seite erklärt zu bekommen. Dabei lernst Du die unterschiedlichen Ansätze und Bauarten von Aquaponiksystemen kennen und bekommst einen Überblick darüber was beim Betrieb einer solchen Anlage wichtig und zu beachten ist.

 

Die einstündige Führung ist auf Personengruppen zwischen 5 und 25 Teilnehmern ausgelegt. Optional ist ein theoretischer Einführungsvortrag zubuchbar, der den nachhaltigen Ansatz der Aquaponik im globalen Kotext behandelt. Wir freuen uns auf euch!

Interesse?

Für Preisauskünfte und zur Anmeldung der Führungen füll bitte unser Kontaktformular aus, wir melden uns dann umgehend bei Dir.

3 + 9 =

Pflanzentauschbörse 2018 – Ein Rückblick

Auch in diesem Jahr haben sich wieder viele urbane Gärtnerinnen und Gärtner im Rahmen des Flohmarkts am Union Gewerbehof getroffen, um auf der Pflanzentauschbörse ihre vorgezogenen Pflänzchen oder übrig gebliebenes Saatgut zu tauschen. Bei schönstem Frühlingswetter wurde umgetopft und pikiert oder auch Tipps und Tricks für Aussaat, Pflanzenpflege und Ernte ausgetauscht.

 

Neben der Pflanzentauschbörse hatten wir auch unser Aquponikgewächshaus für alle Besucher die sich für eine Besichtigung interessiert haben geöffnet. Unter den vielen Gästen die wir an dem Tag begrüßen durften war auch ein Kamerateam vom ARD Fernsehen. Sie haben einen Bericht über die Pflanzentauschbörse und unser Aquaponikprojekt gedreht, wofür wir uns an dieser Stelle nochmal herzlich bedanken möchten. Zu sehen gibt es den Bericht in der Mediathek der Sendung Live nach neun.

Hier gehts zum Link: https://www.ardmediathek.de/tv/Live-nach-neun/Aquaponik/Das-Erste/Video?bcastId=52323934&documentId=53098410

Es grünt so grün im Westgarten

Alle paar Wochen berichten wir euch hier was im Westgarten gerade so los ist. Nach wie vor finden die Gartentreffen jeden Samstag ab 11 Uhr statt. Hier erledigen wir anstehende Aufgaben, pflegen unsere Pflanzen, besprechen neue Projekte im Garten, koordinieren das Gießen innerhalb der Woche und natürlich ernten wir auch Gemüse und verteilen es fair unter den Anwesenden. Kommt vorbei, macht mit!

 

In letzter Zeit wurde der Garten extrem von Schnecken heimgesucht. Nachdem wir etwas recherchiert und dann über verschiedene Methoden abgestimmt haben, schieden schon mal Maßnahmen wie Schneckenkorn (giftig, tötet auch nützliche Schnecken) oder Bierfallen (zieht noch mehr Schnecken an) aus. In der nächsten Woche werden wir es also mit einem Schutzanstrich für die Hochbeete und mit Kupferdraht probieren. Besonders schutzbedürftige Pflanzen versehen wir noch mal zusätzlich mit einem Schutzring, z.B. aus einer alten PET-Flasche.

 

Ein altes Beet aus dem letzten Jahr war abgesackt. Am Samstag haben wir es repariert, wieder befüllt und mit ein bisschen Kompost angereichert. In Zukunft wird hier hoffentlich Porree wachsen. Leider musste sich im Rahmen der Arbeiten einige Ameisen ein neues Zuhause unter einem anderen Stein suchen. Die Ameisen sind nicht die einzigen Nützlinge im Westgarten: In unserem kleinen Erdhügel haben sich Wildbienen angesiedelt. Die neu errichteten Beete haben Bodenkontakt und werden von vielen Regenwürmern bevölkert, die für einen gesunden Boden enorm wichtig sind.

 

Neben dem normalen Gartenbetrieb stehen im Sommer noch einige weitere Dinge an: Wir planen ein Gartenfest und mindestens einen Workshop, in welchem Ihr euch einen kleinen Westgarten für euren Balkon bauen könnt. Wir halten euch weiterhin auf dem laufenden

 

 

 

 

 

Ergebnis des Ideenaufrufs zur Verbesserung des Grünzugs „Östliches Emschertal“

Vom 24.11.2017 bis zum 15.01.2018 hat das Projekt CoProGrün zur Einreichung von Ideen zur Verbesserung und Belebung des Grünzugs „Östliches Emschertal“ aufgerufen. CoProGrün unterstützt die vielfältigen interessierten Akteure dabei, gemeinsam den Grünzug „Östliches Emschertal“ unter dem Motto „unser Grünzug ist schön und natürlich, erholsam und lecker, produktiv und rentabel“ in seiner Qualität zu verbessern.

Das Projektteam untersucht unter anderem, mit welchen Formaten Akteure zur Co-Produktion angesprochen und aktiviert werden können. Neben Gesprächen mit bereits aktiven Initiativen und Interviews mit Experten, wurde der Ideenaufruf veröffentlicht, um bisher unbekannte Akteure für das Projekt zu begeistern und weitere Projektideen zur Verbesserung des Grünzugs zu bekommen. Insgesamt wurden sieben Ideen und Projekte eingereicht, die auf der Projektbörse am 14.03.2018 vorgestellt und prämiert wurden. Die Ideen reichten vom gemeinschaftlichen Anbau von Wein am Damm der Emscher, der Pilzzucht auf Kaffeesatz über ein Baumpatenschafts-Konzept bis hin zum Anlegen von Bienenweiden in Dortmund und geführten Fahrradtouren entlang der Emscher.

Detailliertere Informationen zu den prämierten Ideen, zur Projektbörse sowie zum Forschungsprojekt CoProGrün finden Sie auf der Projekt-Website (www.coprogruen.de) und stehen hier als pdf für Sie bereit.

Bereit für die nächste Saison – Der Westgarten steht wieder

Nach dem ganzen Input durch die Westgarten-Winterworkshops geht es jetzt wieder los mit der Gartensaison!

Wir waren schon ganz kribbelig als wir Ende Februar angefangen haben die ersten Pflanzen zum Vorziehen auszusähen. Das Wetter schien mitzuspielen, aber pünktlich zum geplanten Start des Aufbaus des Gartens und dem Bau neuer Hochbeete kam dann der Winter mit -5 Grad und leichtem Schneefall zurück.

Trotzdem fanden sich 15 Menschen zum Aufbau zusammen. Wir haben viele neue Hochbeete  gebaut, dafür verwendeten wir Palettenaufsatzrahmen, die man ziemlich gut zusammenstecken kann. Die Rahmen kleideten wir von innen mit Fließ aus, unter den Rahmen spannten wir Draht um die Mäuse vom Gemüseklau abzuhalten.

Nach einem arbeitsreichen Tag war der Großteil der Arbeit geschafft, am nächsten Samstag haben wir dann bei fast frühlingshaftem Wetter den Aufbau abgeschlossen. Als nächstes möchten wir noch ein paar mehr Pflanzen vorziehen, um auch wirklich alle Beete bestücken zu können. In einigen Wochen geht es dann wieder mit dem regelmäßigen samstäglichen Gärtnern los.

 

YOU DO – Nach den Workshops ist vor dem Festival

Der Februar steht ganz im Zeichen des YOU DO Festival der urbanen Produktion! Vier tolle Tage mit vielfältigen Workshop-Angeboten liegen nun hinter uns und gipfeln am 25. Februar in einem großen ganztägigen Abschlussfestival in der Werkhalle.

Während der letzten zwei Wochen haben lokale KünstlerInnen aus dem Viertel und der Stadt die Werkhalle im Union Gewerbehof mit zahlreichen Workshop rund um’s Thema „Urbane Produktion“ belebt. Die insgesamt rund 90 TeilnehmerInnen haben zu den Themen „Upcycling & DIY“, „Urban Art“, „Gardening & Farming“ sowie „Production & Development“ selber gebaut, gebastelt, gezeichnet und gewerkelt.

Der erste Tag legte mit kreativem kochen, dem Bauen von Lampenschirmen aus Restholz und Upcycling von Gebrauchsgegenständen gut vor. Darauf folgte ein Tag im Zeichen urbaner Kunst mit Monotypie, Siebdruck und Laternenbasteln. Der dritte Tag „Gardening & Farming“ hatte vier Programmpunkte zu bieten: ein Hochbeet mit Aquaponiksystem, einer geschlossenen Pflanzen-Anbauweise mit einem Wasserkreislauf, konnte selbst gebaut werden. Außerdem gab es einen afrikanischen Kochkurs, einen Lehrgang zum Pilze züchten und Bauen eines Solarkochers. Beim Workshoptag „Production & Development“ wurde Eiscreme mit der ansässigen Eisdiele „Hitzefrei“ selbst gemacht und so einige Saatbomben und Insektenhotels von den TeilnehmerInnen gebaut. Die alte Industriehalle war für alle Programmpunkte der Veranstaltungsort und zog die Aufmerksamkeit der BesucherInnen und WorkshopleiterInnen auf sich. So hat sich die Werkhalle für zwei Wochen in einen multifunktionalen Gemeinschaftsort für KünstlerInnen, Kreative und BewohnerInnen Dortmunds verwandelt.

 

Nun steht noch das Abschlussfestival an! Dieses findet am 25. Februar 2018  in der Werkhalle statt. Neben musikalischer Begleitung von DJ Funkwyld, Rapper Schlakks, der Gypsy-Band „Die Romanwoskis“ und kulinarischen Besonderheiten aus dem Unionviertel, werden Stadtteilspaziergänge, Schnupperkurse und Impulsvorträge das Programm füllen. Auch Führungen von unseren Workshop-LeiterInnen beispielsweise in die Eismanufaktur „Hitzefrei“, die Holzwerkstatt der Urbanisten und von Unionviertel-Künstler Thomas Zighan werden Höhepunkte der Veranstaltung sein. Von 11 bis 22 Uhr gibt es ein umfangreiches Programm, das ihr auf  www.you-do-festival.de.

Wir freuen uns auf einen lebendigen und tollen Tag!

Das Projekt wird im Rahmen des Landesprogramms Kreativ.Quartiere Ruhr vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert.

YOU DO – Festival der urbanen Produktion in der Werkhalle. Aus dem Viertel für das Viertel.

Im Februar ist es endlich soweit. In der Werkhalle im Unionviertel veranstalten wir erste Mal das „YOU DO – Festival der urbanen Produktion“. An insgesamt vier Workshoptagen werden Menschen aus dem Unionviertel, Dortmund und dem Ruhrgebiet gemeinsam produzieren, arbeiten und gestalten.

Dabei möchten wir dem Festivalmotto „Aus dem Viertel für das Viertel“ treu bleiben und den Stadtbewohner/innen gemeinsam mit Künstler_innen und Kreativen aus dem Viertel den Dortmunder/innen zeigen was vor ihren Haustüren produziert wird und was sie selbst schaffen können. Denn wir sind uns sicher, dass die lokale Produktion, sei sie künstlerischer, handwerklicher oder landwirtschaftlicher Natur, einen Mehrwehrt für Gesellschaft und Umwelt bietet.

Außerdem wird Künstler/innen und Kreativen aus dem Viertel und Dortmund die Möglichkeit gegeben, ihre Arbeit zu präsentieren. Zentrale Themen der Workshops werden Kunst, Gärntern, Handwerken, Uypcycling und Lebensmittelherstellung sein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihr eigenes Eis herstellen, Raptexte verfassen, einen Solarkocher bauen, auf Glas Kunstwerke erstellen, individuell Shirts und Jutebeutel bedrucken oder lernen, wie sie in der Stadt ihr eigenes Obst und Gemüse anbauen können.

Als krönenden Abschluss wird es ein Festival mit vielfältigen Angeboten geben. Die Besucher erwartet nicht nur kleine Workshops und Impulsverträge, sondern auch ein Markt mit einzigartigen und lokalen Produkten, Live-Musik vom Rapper Schlakks und der Gypsy-Band die Romanwoskis und kulinarische Besonderheiten aus dem Unionviertel.

Die Workshoptage finden am 1., 3., 8. und 10. Februar, das Festival am 25. Februar 2018 in der Werkhalle im Union Gewerbehof (Rheinischen Straße 143) statt. Das komplette Programm sowie weitere Informationen und das Anmeldeformular für die Workshops sind auf  www.you-do-festival.de zu finden.

 

 

Das Projekt wird im Rahmen des Landesprogramms Kreativ.Quartiere Ruhr vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert.

Westgarten-Winterworkshops: Winterschlaf gibt’s nicht

Nach den ersten Theorie-Stunden, in denen wir letztlich das Wissen aus der 9. Klasse Thema Bodenkunde aufgefrischt haben, ist es schon erstaunlich, dass wir im Gartenjahr 2017 nicht alles falsch gemacht haben. Natürlich haben wir auch nicht alles richtig gemacht: Salat wächst nicht gut, nachdem zuvor starkzehrende Kartoffeln die Närstoffe des Bodens verbraucht haben. Auch, dass Kompost immer fleißig belüftet werden muss, um guten Mutterboden zu produzieren war uns unbekannt. Riesigen Brokkoli und ganz wohlschmeckende Tomaten haben wir trotzdem geerntet.

Wie kommt es nur, dass wir Städter nicht mehr die grundlegendsten Naturkreisläufe, Zusammenhänge und Beschaffenheit kennen? Das ist doch traurig. Dazu passen auf jeden Fall auch die Anfragen, die uns erreichen, den Westgarten einmal im November/Dezember, fotografieren zu können. Im Winter wächst nahezu nichts. Die Beete sind leer. „Achso“ hörten wir da oft am Telefon und wir fragten uns, ob die Menschen den Bezug zum natürlichen Jahreszeitenwechsel und den damit verbundenen unterschiedlichen Wuchs der Pflanzen schon völlig verloren haben. Doch dann im Boden-Workshop lernten wir: Es ist eigentlich falsch, dass gar nichts im Winter in den Beeten wächst. Die Winterbegrünung schützt den Boden vor Erosion und dem Verlust von Nährstoffen. So leicht ist das also doch alles nicht.

Es macht auf jeden Fall unheimlich viel Spaß, sich das Wissen gemeinsam anzueignen und den Westgarten 2018 zu planen. Auch freuen wir uns sehr auf die thematischen Ausflüge zur Nutztierhaltung (13.1.) und zur Aquaponikanlage (27.1.). Das kommende Gemeinschaftsgartenjahr kann ja nur der Knaller werden, nachdem wir nun so viel wissen 🙂

Wer Lust hat mitzumachen oder wen die Themen der Winterworkshops interessieren, der kommt einfach vorbei oder meldet sich unter Westgarten.dortmund@gmail.com. Am 16.12.17 habt Ihr auch noch mal die Gelegenheit Bauprojekte anzustoßen und die Manufaktur kennenzulernen. Alle Termine findet Ihr auf unserer Terminseite.

Eure Ideen sind gesucht: Gemeinsam den „Grünzug Östliches Emschertal“ verbessern!

Wahrscheinlich kennt Ihr den „Grünzug Östliches Emschertal“ im Emscher Landschaftspark. Zu ihm gehören die Grün- und Freiflächen von Dortmund bis Castrop-Rauxel und Waltrop rechts und links der Emscher und ihrer Zuflüsse. Vermutlich nutzt Ihr den Grünzug in Eurer Freizeit, vielleicht zum Spazieren, Wandern, Joggen, Rad fahren, Hunde ausführen, Rauskommen. Der Grünzug hat einiges zu bieten: Landschaftserlebnisse, echte Natur direkt vor der Haustür und Landwirtschaft zum anfassen und genießen.

Der Deusenberg, die Halde Brockenscheidt mit dem Spurwerkturm und die Halde Schwerin mit der Sonnenuhr sind phänomenale Aussichtspunkte. Wen es ans Wasser zieht, der kommt am Phoenix-See, an Bergsenkungsseen wie in der Hallerey sowie am neuen Hochwasserrückhaltebecken Ickern-Mengede auf seine Kosten. Traditionelle Parkanlagen wie Westfalen- und Rombergpark, der Fredenbaum oder die Volksgärten Lütgendortmund und Mengede laden nicht nur zum Spaziergang ein. Im Heckrinder-Projekt im Naturschutzgebiet Siesack kann man die eindrucksvollen Tiere aus nächster Nähe erleben. Die vielen Bauernhöfe und Gartenbaubetriebe öffnen ihre Hofläden und Bauernhofcafés. In der Broschüre “Bauernhoferlebnisse in der Metropole Ruhr” könnt ihr hierzu viel entdecken und erfahren! Sein eigenes Gemüse kann jeder in Kleingärten, Gemeinschaftsgärten (www.urbaneoasen.de) oder im Permakulturpark in Dortmund-Barop pflanzen und ernten.

Bei all dieser Vielfalt als Natur-, Erholungs- und Produktionsraum bietet der „Grünzug Östliches Emschertal“ noch genug Raum für neue Ideen. Diese müssen nicht nur von den Bürgermeistern und Lokalpolitikern oder den Planern und Behörden kommen: Jeder der Interesse an einer lebenswerten Landschaft rund um Dortmund, Castrop-Rauxel, Lünen und Waltrop hat, kann dazu beitragen. Ein Forschungsprojekt mit dem Kurztitel „CoProGruen“, gemeinsam initiiert vom Regionalverband Ruhr, der RWTH Aachen, der FH Südwestfalen der Landwirtschaftskammer NRW und dem Verein „die Urbanisten e.V.“ sammelt die Ideen und prüft sie auf ihre Umsetzbarkeit.

Bitte schickt uns das Formular mit Euren Utopien, Phantasien und Anregungen mit vollständigem Namen und Kontaktadresse per Mail an: coprogruen@la.rwth-aachen.de.

Wir freuen uns auf zahlreiche Ideen zur Verbesserung und Vitalisierung des „Grünzuges Östliches Emschertal“ im Emscher Landschaftspark. Einsendeschluss ist der 15.12.2017.

Download: Formular für Eure Utopien, Phantasien und Anregungen

Im Frühjahr 2018 veranstalten wir dann eine Projektbörse. Dort kommen alle Akteure zusammen und beratschlagen, wie aus Ideen Wirklichkeit werden kann. Wir werden Eure besten Ideen dort vorstellen und Euch als Ideengeber einladen.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt: http://www.coprogruen.de/

Westgarten feierte Erntedankfest im Kaleidoskop

Mit reichlich selbst gesammelten Waldpilzen, Kürbissen und Kastaniencreme-Schokotörtchen feierte der Gemeinschaftsgarten in der Dortmunder Innenstadt-West am 9. Oktober das nahende Ende der Erntezeit 2017. Gerade mal ein Jahr ist es her, dass sich die Westgärtner_innen kennengelernt haben und nun liegt schon die erste gemeinsame Gartensaison hinter ihnen. Auf dem Erntedankfest wurden die kommenden Winterworkshops geplant und gemeinsam auf die nächste Gartensaison angestoßen, die mit Vorfreude erwartet wird.

Alle wollen auch im kommenden Jahr Brokkolis, rote Beete, Tomaten, Spinat, Erbsen, Bohnen, Kürbisse, Zuchinis, Fenchel, Chilis, Kohlrabis, Kartoffeln, Möhren, verschiedene Kohlköpfe, Salate und Kräuter anbauen. Der Kampf gegen Mehltau und Kohlweißlingraupen am Brokkoli hat die Gruppe zusammengeschweißt. Im nächsten Jahr sollen Experimente und Erfahrungen mit weiteren Obst- und Gemüsesorten und neuen Anbaumethoden gemacht werden. Auch das Kochen mit den frisch geernteten Zutaten soll nicht zu kurz kommen. Im Juli 2017 haben die Westgärtner ein Running Dinner veranstaltet, um sich an einem Abend an verschiedenen Köstlichkeiten zu erfreuen. „Bei einer Person gib es die Vorspeise, bei einer die Hauptspeise und bei einer die Nachspeise. Man geht gemeinsam von Wohnung zu Wohnung und isst gemeinsam“ berichtet Gemeinschaftsgärtnerin Johanna, die begeistert von der Aktion ist, und diese gerne nächstes Jahr wiederholen möchte.

Nach dem gemeinsamen Fest werden ab November 2017 die Winterworkshops starten, die durch die Urbanisten organisiert und im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums finanziert werden.

Alle sind herzlich eingeladen, beim Projekt Westgarten mitzumachen. Schreiben kann man der Gruppe auf westgarten.dortmund@gmail.com und alle alle Termine sind unter der Rubrik Termine zu finden.

Fotos: Luisa Gehnen

Urbanisten laden zum“Stadträume erobern“ ein

Wie lassen sich Räume zur Umsetzung von Ideen finden und wie kann man Stadt eigenständig gestalten? Wir möchten mit Euch Beispiele diskutieren, wie sich Räume in der Stadt erobern lassen. Und dafür haben wir Spitzengäste und Freunde eingeladen:

Gängeviertel Hamburg
Hamburg ist ein gutes Beispiel wie Investoren ganze Quartiere verändern können. Das es auch Gegenbeispiele dazu gibt zeigt der Gängeviertel e.V. „Am 22. August 2009, sind wir in das Gängeviertel gekommen, um es vor Verfall und Abriss zu retten und um in der Hamburger Innenstadt einen Raum zu schaffen, in dem Neues entstehen kann. Zehntausende Gäste aus aller Welt haben seitdem Ausstellungen, Konzerte, Partys und Lesungen besucht oder über Stadtentwicklung diskutiert. Derzeit verhandeln wir mit der Stadt Hamburg über die Zukunft des Viertels. Das Gängeviertel soll ein Freiraum sein für alle! Jede und jeder ist bei uns willkommen. Wir sind viele und werden täglich mehr. Wir sind die Stadt, denn: Die Stadt sind wir alle.“
Christine Ebeling // http://das-gaengeviertel.info/
Michael Ziehl // http://urban-upcycling.de/urban-upcycling-michael-ziehl/

Zentralwerkstatt Dinslaken
Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Lohberg, dem sogenannten Kreativ.Quartier Lohberg, wird seit einigen Jahren ein Leerstand bespielt mit dem Ziel das Gebäude langfristig zu erhalten. In den Prozess involviert ist u.a. die Freilicht AG. „1995 hat sich in Dinslaken ein Kreis interessierter Bürger mit dem Ziel zusammengefunden, das kulturelle Profil der Stadt zu stärken, den Kulturstandort Dinslaken zu beleben und ihm innerhalb der Musik- und Theaterlandschaft Ruhrgebiet & Niederrhein neue Attraktivität und damit Zukunftsfähigkeit zu verleihen. (…) Aus dieser Initiative wurde dann 1996 die erste Kulturaktiengesellschaft Deutschlands mit 436 Kleinaktionären, die zunächst ein Stammkapital von 150.000,- DM aufbrachten. 2013 wagte die Freilicht AG eine Kapitalerhöhung und gewann 170 weitere Aktionäre, die ein Kapital von 50.000€ aufbrachten. Als sogenannte “kleine Aktiengesellschaft” wird die Freilicht AG von ehrenamtlichem Engagement getragen. Sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat gehen ihren Aufgaben innerhalb der Freilicht AG ehrenamtlich nach – allein eine hauptamtliche Geschäftsführerin wird von der AG beschäftigt.“
Lea Eickhoff //https://www.facebook.com/zentralwerkstatt.dinslaken/

Stadterneuerung Dortmund
Mit Vertretern der administrativen Stadterneuerung der Stadt Dortmund sowie der offenen Arbeitsgruppe zur urbanen Transformation des Unionviertels (ehem. HSP-Areal) möchten wir über Möglichkeiten sprechen, wie die Situation in Dortmund aussieht: Gibt es Räume, die sich nach Eroberung sehnen und was denken die Eigentümer darüber? Wie kann Stadt und Bürgerschaft sich zusammenschließen? Welche Potenziale haben ungenutzt Orte in Dortmund? Wie lassen sich in diesem Zuge gelebte Beispiele reflektieren wie UZDO 2010, Avanti 2014, Werkhalle 2017 etc.
Sebastian Kröger // https://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/planen_bauen_wohnen/wohnungswesen/stadterneuerung/index.html

Außerdem mit dabei: VertreterInnen der Arbeitsgruppe „HSP“, die sich um Mitsprache und Mitgestaltung des alten Thyssen Krupp Geländes bemühen. Sowie die MacherInnen des Ruhrpott-Films der anderen Art „Das Gegenteil von Grau“ diskutieren mit uns über die Eroberung von Räumen + Special Guests 🙂

Im Anschluss an die moderierte Diskussion gibt es viel Raum zum persönlichen Austausch.
Die Veranstaltung ist Dank Förderung durch die LAG Soziokultur kostenlos.

Freitag, 20. Oktober 2017
ab 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr
Werkhalle // Rheinische Straße 137 // Haltestelle Ofenstraße