Komm an den Bach! Kooperative Gestaltung am Katernberger Bach mit der Freien Schule Essen e.V.

Komm an den Bach!

In Essen-Katernberg tut sich was. Rund um den Katernberger Bach ist in den vergangenen Jahren so einiges passiert. Zuletzt entstand durch die Emschergenossenschaft neben der Renaturierung des Baches auch ein Blaues Klassenzimmer für die Freie Schule Essen. Ein toller Ort zum Verweilen, der aber auch Unterricht und Lernen in der Natur ermöglicht. Um diesem Ort auch gestalterisch Rechnung zu tragen haben wir uns gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen der Freien Schule Essen und der Emschergenossenschaft zusammengesetzt und in mehreren Workshop ein Gestaltungs- und Erlebniskonzept entwickelt und umgesetzt.

Herausgekommen ist ein tolles Kunstwerk aus der Schmiede von Herrn Choko auf Basis der Ideen und Motive, die die Kinder und Jugendlichen im Workshop collagiert haben. Ebenfalls haben die Kinder und Jugendlichen einen Audioguide mit uns produziert, der Besucher:innen aber auch Anwohner:innen den Wandel des Ortes und die neuen Qualitäten näherbringen möchte.

Den Audioguide und weitere Informationen zum Umbau des Katernberger Bachs findet ihr hier: https://www.eglv.de/emscher/erlebnis-katernberger-bach-mach-mit/

 

Vielen Dank an das Team der Freien Schule Essen für die gute Zusammenarbeit und vielen Dank an die Emschergenossenschaft für das Vertrauen.

 

Im Wandel der Zeit. Fassadenkunst für die AGK Hochleistungswerkstoffe!

Im Wandel der Zeit

In den letzten Jahrzehnten hat sich Dortmund-Huckarde runde um Kokerei Hansa massiv verändert. Vergangenheit und Zukunft prägen den Stadtteil heute und bilden einen spannenden Kontrast. Die AGK Hochleistungswerkstoffe ist Teil der Zukunft von Huckarde besinnt sich dennoch auf die Wurzeln des Stadtteils. Das Kunstwerk im “Wandel der Zeit” spielt mit Vergangenheit und Gegenwart und den Themen wie Industrie, Arbeit und Renaturierung.

Nachdem wir den Mitarbeiter:innen bei der Arbeit über die Schulter kucken konnten haben wir in enger Rücksprache eine Gestaltung entwickelt. In rund einer Woche wurden dann die 250qm Fassade der Lagerhalle umgestaltet. Dortmund Huckarde im Wandel der Zeit. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen.

 

Place 2 be! Kooperative Gestaltung mit Schüler:innen an der Gesamtschule Brünninghausen

Place 2 be!

Diesen Spruch haben die Schüler:innen einer offenen Kunst-AG entwickelt. Die Schule ist ihr “Place 2 be” und neben dem Unterricht eben noch viel mehr. In einem Workshop wurden gemeinsam Ideen und Motive entwickelt, die der Künstler Pepe Peps dann zu einem Entwurf collagiert hat. An drei Tagen wurde dann fleißig gepinselt und gesprüht. Entstanden ist ein echter Hingucker. Einige der Schüler:innen verlassen die Schule in den nächsten Wochen und konnten somit etwas hinterlassen. Die vorhandene Corporate Identity der Schule wurde mit dem Farbkonzept aufgegriffen, so dass sich das Kunstwerk bewusst einfügt.

Ein großer Dank geht an Frau Sollmann, die das Projekt seitens der Schule mit viel Leidenschaft und Aufwand begleitet hat und natürlich den Schüler:innen, die ein einzigartiges Kunstwerk geschaffen und keine Mühen gescheut haben. Bis zum nächsten Mal!

Orte des Selbermachens gemeinsam gestalten – Unser LUZI Abschlussvideo

In den vergangenen drei Jahren haben wir im bereits abgeschlossenen Projekt “LUZI – Labor für urbane Zukunftsfragen und Innovation” im Rahmen unserer Reallaborforschung mit unseren Partnern Fraunhofer UMSICHT und Union Gewerbehof verschiedene Organisationen und Unternehmen in Austausch gebracht.

In innovativen Netzwerkformaten und Workshops haben wir Menschen die Teilhabe an Visionen und konkreten Projektideen für die Stadt der Zukunft ermöglicht. Wir haben erforscht, welche Themen bei Zivilgesellschaft, Unternehmen und Wissenschaft bezüglich Stadt der Zukunft von Interesse sind, wie Kooperation und Kollaboration funktionieren und verbessert werden können, welche Rolle Prozesse des Selbermachens spielen, welche Orte es braucht und wie Ideen in Produkte überführt werden können. Die Ergebnisse zu diesen Themen und Fragestellungen sind in unseren Blogartikeln zu finden.

Um die Orte und Menschen des Selbermachens und der Kollaboration rund um den Union Gewerbehof vorzustellen, haben wir auch noch ein Video produziert. Es zeigt, welche Prozesse an diesen Orten ablaufen, welchen Wert sie für die nachhaltige Entwicklung einer Stadt der Zukunft haben und welche Teilhabemöglichkeiten sie bieten.

Gold-Standards für Offene Werkstätten – Projektstart für “CoWiki reloaded”

Im April sind wir mit einem lange geplanten und ersehnten Projekt gestartet, das sich der Professionalisierung und Weiterbildung in Offenen Werkstätten widmet: Co Wiki Realoaded.

In vielen gemeinnützigen Vereinen, Bildungseinrichtungen und anderen zivilgesellschaftlichen Initiativen wird „Selbermachen“ mit Leben gefüllt: Begreifen, lernen, entwickeln, bauen und basteln, indem man selbst Hand anlegt und sich praktisch mit Werkzeug und Materialien auseinandersetzt. Standards und Praxishilfen für diejenigen, die andere Menschen in die Handhabung von Werkzeugen, Maschinen und sonstigen Ressourcen einweisen, sind jedoch kaum öffentlich verfügbar und werden von den Akteur*innen bisher aufwenig und dezentral selbst erstellt.

Hier setzen wir mit „CoWiki reloaded“ an. Gemeinsam mit den Projektpartnern TinkerTank, dem Verbund der Offenen Werkstätten und weiteren Expert*innen werden wir im Rahmen des Projekts Grundlagen für einen „Gold-Standard“ zum sicheren Arbeiten mit Werkzeugen, Maschinen und Werkstoffen erarbeiten. Zusammen mit den Partnerwerkstätten entwickeln und erproben wir praxisorientierte und modular anpassbare Bildungmaterialien, die als Open Educational Ressources zur freien Verfügung gestellt werden.

Um die Gold-Standards und Bildungsmaterialien zur entwickeln, setzen wir auf einen partizipativen und kollaborativen Prozess. Das bedeutet, dass wir in den Prozess Expert:innen und Partnerwerkstätten integrieren und gemeinsam  Inhalte, Methoden und Materialien erarbeiten und weiterentwickeln. Das erste Auftakttreffen der AG-Weiterbildung mit Expert:innen aus dem Netzwerk Offener Werkstätten zum Thema „Verbesserung der Qualifizierung und Sicherheit“ an Orten des Selbermachens fand bereits 2019 statt. Eine erste Sammlung hilfreicher Dokumente, Vorlagen und Anregungen hat der Verbund der offenen Werkstätten auf der Plattform CoWiki veröffentlicht.

Um die Sammlung zu erweitern und zu qualifizieren, sammeln wir während des gesamten Projektes Wissen und Erfahrungen aus Orten des Selbermachens. Dateien, Tutorials, Sicherheitsbeschilderung, Betriebsanweisungen, Gefahrenbeurteilungen und Bildungsmaterialien könnt ihr unter diesem Link hochladen: https://cloud.offene-werkstaetten.org/s/QPDqMdWjnMNSnRr

Wenn ihr als Expert:in mitwirken möchtet, könnt ihr Teil der digitalen Arbeitsgruppen werden, aus denen das gesammelte Wissen themenspezifisch in die Entwicklung diverser Lehr- und Lernmaterialien einfließt. Seid ihr in einer Offenen Werkstatt aktiv und möchtet Partnerwerkstatt werden, könnt ihr euch ebenfalls gerne melden. Schreibt dazu eine Mail an cowiki@dieurbanisten.de

Über die Mailingliste vom Verbund der Offenen Werkstätten könnt ihr außerdem auf dem Laufenden bleiben: https://mailman.offene-werkstaetten.org/mailman/listinfo/weiterbildung-offene-werkstaetten.org

Wir freuen uns auf den kollaborativen Prozess und den ersten Schritt in Richtung Standards und Praxishilfen für Offene Orte des Selbermachens!

Gefördert wird das Projekt CoWiki reloaded von der Deutschen Stiftung Engagement und Ehrenamt im Rahmen des Förderprogramms Bildungsturbo sowie von der anstiftung.

Hinterhofbrache wird Gemeinschaftsgarten

Es geht los! Die Vorplanungen, sprich Genehmigungen & Finanzierungen, sind abgeschlossen. Im Mai 2022 wird ein Gemeinschaftsgarten im Dortmunder Hinterhof der Albrechtstraße mit Zugang von der Barmer Straße entstehen: Hochbeete, Tomatengewächshäuser, Insektenhotels, Infos zur nachhaltigen Bildung, Wasserbevorratungssysteme, Sitzecken, Fassadenbemalungen. Alles mögliche ist hier im Hinterhof vorstellbar.

Mit der Nachbarschaft, die wir ab April über konkrete Planungen informieren können, werden im April/Mai 2022 in zwei Workshops Bedürfnisse, Ideen, Wünsche, Vorstellungen & Bedenken gesammelt, eine Projektplanung entwickelt sowie die Anzucht & Plege vorgedacht und gemeinsame Spielregeln kollaborativ entwickelt.

Am Samstag den 14. Mai 2022 werden wir in einem großen, illustren Kraftakt die Grundstruktur des Gemeinschaftsgartens mit hoffentlich vielen tollen Leuten nach den Bedürfnissen der Nachbarschaft aus dem Nichts aufbauen. Eingebettet ist der Aktionstag in den vorher stattfindenden Science Slam im FZW. Alle Infos und Anmeldungen unter aktion AT science-and-stories.de

1000 Dank gilt den unterstützenden Institutionen!
Ohne die Hilfe & Fürsprache von verschiedenen Institutionen wäre eine Umsetzung nicht möglich gewesen, deswegen gilt folgenden Akteur*innen ein riesig großer Dank:

  • Dem Fachbereich Liegenschaften der Stadt Dortmund, der mit uns einen dauerhaften Pachtvertrag zur Nutzung der Fläche geschlossen hat.
  • Dem Grünflächenamt der Stadt Dortmund mit dem Büro für Kinder- und Jugendinteressen, die gemeinsam mit uns in eine kooperative Hinterhofgestaltung eingestiegen sind und den zukünftigen Kleinkindspielplatz mit dem Gemeinschaftsgarten zusammendenken.
  • Der Themengruppe “Experimentelle Stadt” im Masterplan Wissenschaft bestehend aus Stadt Dortmund, FH und tu Dortmund für die Unterstützung der Kommunikation und Teilnehmer*innenakquise zum Aktionstag.
  • Der Bezirksvertretung Innenstadt-West, mit deren Hilfe wir ganz viel Material (Erde, Holz, Schrauben, Farben, Pflanzen etc.) für den Gemeinschaftsgarten einkaufen können.
  • Der Sparbau Genossenschaft, die uns mit Honorarmitteln unterstützt und wir dadurch die Nachbarschaft intensiv informieren und motivieren, zwei Workshops mit interessierten Gemeinschaftsgärtner*innen durchführen und eine gemütliche Sitzlandschaft aufbauen können.
  • Der Science & Stories GmbH mit deren Unterstützung wir nach helfenden Händen zum Aufbau des Gemeinschaftsgartens am 14. Mai 2022 suchen und damit die Nachbarschaft tatkräftig unterstützen.
  • Danke an Utopia.de zur Vermittlung unserer Idee einer kooperativen DIY-Stadt und der Rolle von Gemeinschaftsgärten in der nachhaltigen, selbstgestalteten Stadt der Zukunft.

Zum Hintergrund
Der Gemeinschaftsgarten hat einen langen Vorlauf. Hier der Artikel, der den Hintergrund bzw. die Entstehungsgeschichte des Projekts beschreibt: https://dieurbanisten.de/neuer-dortmunder-gemeinschaftsgarten-in-planung/

Ein Upcycling Kunstwerk mit der Kunst AG der Wilhelm-Busch-Realschule

Tastaturen, diverse Kabel, Controller, Festplatten, Ladegeräte. Alles Dinge die, die Schüler:innen der Kunst AG bei sich Zuhause oder im schuleigenen Keller gefunden haben und als nutzlos und für den Müll bestimmt ausgemacht haben. Und was soll daraus werden? Diese Frage stand zu Beginn länger als gedacht im Raum. Nach einer Materialvorstellung für die Gestaltung (Marker, Acrylfarbe, Pinsel usw.) folgte die Themenwahl “Der Mensch in der Digitalisierung”. Die Schüler:innen bekamen nach der ersten Unterrichtseinheit die Aufgabe alte nicht mehr verwendete und verwendbare Gegenstände zu Hause und im Schulkeller zu suchen die thematisch passen und sich aber auch gestalten lassen könnte. Das heißt auf denen die Acrylfarbe auch halten würde.

Es wurden also wie beschrieben eine Menge Gegenstände gefunden. Im nächsten Schritt folgte dann der Bau einer mehrdimensionalen Leinwand aus den Gegenständen. Diese wurde – pragmatisch – nach alle Möglichkeiten der Kunst montiert: Geklebt, genagelt und verschraubt. Im Anschluss wurde mit Hilfe von Sprühdose und Pinseln die Leinwand lückenlos geweisst. Die Grundlage für das Upcycling-Kunstwerk stand nun also.

Doch was nun? Wir diskutierten über Social Media, den Einfluss und die Veränderung von Technik im Sinne von künstlicher Intelligenz aber auch Virtual- und Augmented Reality. Wir schauten außerdem wer in der Gruppe welche Kompetenzen hatte. Überraschenderweise gab es eine mehrere Schüler:innen die bereits in ihrer Freizeit und in Schule mit Grafik- und Zeichenprogrammen in Kontakt gekommen sind und diese zum Teil mehr als gut beherrschen.

Recht schnell war also klar, es wir ein Entwurf collagiert. Die Gesichtshälfte eines Schülers mit der Gesichthälfte eines Roboters. Spürbar nahm die Begeisterung für das Projekt zu. Ein Thema, bei dem vor allem die Schüler:innen Expert:innen sind trifft auf Fähigkeiten die die Schüler:innen auch ihrer Freizeit gerne erproben. 

Nach der Entwurfserstellung erfolgte die Umsetzung auf der mehrdimensionalen weißen Leinwand. Mittels Beamer wurde der Entwurf in der gewünschen Größe auf die Fläche projeziert. Die sogenannten Outlines, also die Umrandungen, wurden feinsäuberlich übertragen. Das ist deutlich schwerer als es sich anhört. Vor allem wenn der Untergrund – wie die Tasten der Tastaturen – nachgeben kann.

Nach mehreren Einheiten war das Kunstwerk fertig. Die Rahmengröße wurde so gewählt, dass dieser in die vorhandenen Ausstellungvitrinen passen würde. So erfolgte das Einsetzen mit einer Menge Stolz und Begeisterung. Die Gruppe hat ihre Ideen im Zusammenspiel aus Gestaltung und Up- und Recycling wahnsinnig toll umgesetzt und wir hoffen, dass viele von Ihnen ihre Fähigkeiten weiter für so tolle Arbeiten und Ideen nutzen werden.

 

 

 

Credits

  • Entwicklung des Bildungsangebotes: David Kory
  • Gestaltung & Layout – Stephanie Schotte
  • Fotos – Annette Haas-Maderek, die Urbanisten e.V.
  • Urheberrecht – Alle Rechte liegen bei die Urbanisten e.V.

Weitere Informationen finden sich hier:

Mit freundlicher Unterstützung

Im Rahmen des Projekts StadtOase Schule haben wir diesen Workshop 2021 in Zusammenarbeit mit David Kory von die Urbanisten e.V. entwickelt. Gefördert wurde das Projekt SchulOasen durch den Ideenwettbewerbes „Kultur + Nachhaltigkeit = Heimat“ des Fonds Nachhaltigkeitskultur vom Rat für nachhaltige Entwicklung.

Baumscheibengarten bauen mit der 7c der Wilhelm Busch Realschule

Regenwürmer, Mikroben und Humus – dass ein Baum nicht einfach nur von Wasser und Licht abhängig ist, sondern Teil eines komplexen und sensiblen Ökosystems ist, konnte die eine Hälfte der Klasse 7c der Wilhelm-Busch-Realschule gemeinsam mit der Nabu-Ökologin Brigitte und der Umweltpädagogin Mandy lernen. Dieser Workshop bestand aus zwei Teilen: Zunächst einmal galt es anhand von Gesprächen entlang verschiedener Abbildungen, Texte und Spiele sich einen ersten Zugang zum Thema Ökosystem zu verschaffen. Im Klassenraum und auf dem Schulhof wurden hierbei die Zusammenhänge zwischen Flora und Fauna besprochen: Erdschichten, Fotosynthese, Bestäubung, Resilienz und Vulnerabilität von Pflanzen – die Bandbreite der Themen scheint sehr groß, doch verdichteten und konkretisierten sich die verschiedenen Informationen als es darum ging in den zweiten Teil des Workshops einzutauchen: der gemeinsame Bau einer Baumscheibe.

Diese sollte an einem zuvor ausgewählten und gemeinsam untersuchtem Baum im Eingangsbereich des Schulhofes errichtet werden. Neben spannenden Funfacts über Bäume, überraschenden Methoden zur Bestimmung von der Baumhöhe und der aufmerksamen Beschäftigung mit den verschiedenen Komponenten des Baumes und seiner Umfelds wartete an diesem wunderbar sonnigem Novembertag vor allem eins auf die Schüler*innen: anpacken und Hände dreckig machen! Mit Schubkarren und Spaten wurden die zuvor angelieferten Füllkomponenten für die Baumscheibe mit großem Spaß an den Ort ihrer Bestimmung gebracht. Dabei wurde das wissen um die Bedeutung eines gesunden Bodens inklusive seiner insektoiden Bewohnerschaft nun konkret angewenden: Nachdem die vorgesägten und mitgebrachten Holzbretter gemeinsam zu einem Kasten verschraubt worden waren, welcher insgesamt 3*3m Maß, wurden Muttererde, Humus, Pappe und zuletzt Rindernschnitzel in das entstandene Beet gefüllt. Anschließend wurden verschiedene Sträucher und Pflanzen in das Beet gesetzt. Innerhalb von ca. 2 Stunden Arbeitszeit entstand so nicht nur eine aus ökologischer Sicht große Unterstützung für den sich zuvor noch zwischen harter, ungesunder und lebloser Erde befunden habenden Baum, sondern auch eine freundliche und einladende Augenweide im Eingangsbereich der Schule, die schon zum Ende des Workshops von vorbeigehenden Mitschüler*innen und Lehrkräften bewundert wurde und sicher zum nächsten Frühling hin in voller Blühtenpracht an diesen lernreichen und lebendigen Tag erinnern wird.

Credits

  • Entwicklung des Bildungsangebotes: Mandy Schreiber, Brigitte Bormann-Lemm
  • Gestaltung & Layout – Stephanie Schotte
  • Fotos – Tim Semrau
  • Urheberrecht – Alle Rechte liegen bei die Urbanisten e.V.

Weitere Informationen finden sich hier:

Mit freundlicher Unterstützung

Im Rahmen des Projekts StadtOase Schule haben wir diesen Workshop 2021 in Zusammenarbeit mit Brigitte Bormann-Lemm vom NABU Dortmund entwickelt. Gefördert wurde das Projekt SchulOasen durch den Ideenwettbewerbes „Kultur + Nachhaltigkeit = Heimat“ des Fonds Nachhaltigkeitskultur vom Rat für nachhaltige Entwicklung.

Lebenräume und Ökosysteme an der Wilhelm Busch Realschule entdecken

In welchen Lebensräumen halten wir Menschen uns eigentlich selbst so auf und was hat das mit Ökosystemen zu tun? Am 15.11.2021 waren wir im Rahmen des Projekts „Schuloasen“ an der Wilhelm-Busch-Realschule in Dortmund. Gemeinsam mit der Klasse 5c haben wir den dortigen Lebensraum Schule unter die Lupe genommen. 

Dafür haben wir zunächst eine Karte des Schulgeländes angefertigt, um hier später verzeichnen zu können, wo welche Arten von Lebewesen zu entdecken sind. Dabei haben wir uns mit wichtigen Begriffen wie Ökosystem, Biotop und Biozönose auseinandergesetzt, um zu verstehen, wie die Zusammenhänge der Lebensgemeinschaften verschiedener Lebewesen im Lebensraum der Schule funktionieren. Hier war es nicht nur wichtig herauszufinden welche gemeinsamen Bedürfnisse unterschiedliche Lebewesen haben, sondern auch zu verstehen, in welchen Kreisläufen diese in ihren unterschiedlichen Funktionen zusammenspielen. 

So konnten wir nach und nach herausfinden, welche Tiere und Pflanzen auch auf dem Schulgelände anzutreffen sind, welche sich diesen Lebensraum mit den Menschen teilen. Durch verschiedene Aufgabenstellungen haben sich die Schüler:innen in die verschiedenen Lebewesen hineinversetzt und durch Recherche wie auch Erkundung der Natur interessante Fakten darüber heraus gefunden, was einzelne Lebewesen benötigen um sich an einem Ort wohlzufühlen, anzusiedeln und überleben zu können. 

Besonders spannend war dabei die Erkenntnisse, dass jedes Lebewesen seine eigene, wichtige Rolle im Naturkreislauf Ökosystem einnimmt – und dies eben auch auf dem Schulgelände, auch wenn wir dies womöglich nicht immer wahrnehmen. 

Credits

  • Entwicklung des Bildungsangebotes: Brigitte Bormann-Lemm, Melissa Schaub
  • Gestaltung & Layout – Stephanie Schotte
  • Fotos – Nigine Ava Khorosh
  • Urheberrecht – Alle Rechte liegen bei die Urbanisten e.V.

Weitere Informationen finden sich hier:

 

Mit freundlicher Unterstützung

Im Rahmen des Projekts StadtOase Schule haben wir diesen Workshop 2021 in Zusammenarbeit mit Brigitte Bormann-Lemm vom NABU Dortmund entwickelt. Gefördert wurde das Projekt SchulOasen durch den Ideenwettbewerbes „Kultur + Nachhaltigkeit = Heimat“ des Fonds Nachhaltigkeitskultur vom Rat für nachhaltige Entwicklung.

Hochbeete bauen mit der 7c der Wilhelm Busch Realschule

Nach einer Einführung zum Thema Hochbeete, ging es für die Schüler:innen an die frische Luft. Ausgestattet mit Wissen über die einzelnen Schritte des Baus der verschiedenen Hochbeetmodelle, über Planungsgedanken zur Standort- und  Materialwahl und über die Möglichkeiten zur Nahrungsgewinnung im Kontext von Urban Gardening wurde nun die konkrete Umgestaltung der Fläche angegangen, die sich im Laufe des Vormittags von einer kargen umzäunten Wiese an der Westseite des Schulgebäudes, zu einem wunderschönen Schulgarten verwandeln sollte! Dass eine solche Transformation nicht auf magische Weise geschieht sondern mit viel körperlicher und handwerklicher Arbeit einhergeht, sorgte jedoch allerdings nicht eine einzige Sekunde für Unmut sondern entfesselte eine ungemeine Kraft an Teamwork und gemeinschaftlichem Aktionismus.

 

Angeleitet durch Lars, Florian und Nils wurden zunächst die Rahmen für die Hochbeete gebaut. Dafür wurde teils großes Gerät aufgefahren: während Florian fachlich versiert die Säbelsäge nutzte um die mitgebrachten Palletten zuzuschneiden, beschäftigten sich die Schüler*innen, ausgerüstet mit Schrauben und Akkubohrern, mit dem Zusammenbau der verschiedenen Teile. Dass es für manche von ihnen das erste Mal mit diesem Werkzeug war, hinderte die motivierte Truppe nicht daran schon bald die ersten Bretter akkurat miteinander verschraubt zu haben. Sobald die Gerüste standen, welche Teils aus Palletten, teils aus Fichtenbrettern bestanden, wurden die Innenwände und der Boden mithilfe von Tackern mit einem speziellen und nach unten hin für Insekten durchlässigen Filz verkleidet.

Wer jetzt noch nicht ins schwitzen gekommen war, dem würde der nächste Arbeitsschritt sicher gut einheitzen: Die Spaten auf die Schultern werfend und die Schubkarren in Bewegung setzend wurde das Befüllen der Beete in Angriff genommen. Hierbei glänzte die Klassengemeinschaft besonders, denn schon bald stellte sich heraus: gemeinsam und gut organisiert funktioniert so etwas am besten! Muttererde, Humus und zuletzt Rindenschnitzel wurden fleißig Schubkarre um Schubkarre in den Garten gefahren und schichtweise in die Beete gefüllt. Als dann nach einiger Zeit die Wangen rot und die Beete gefüllt waren ließ sich die Freude über die gemeinsam errichtete Arbeit im Licht der Novembersonne einfach nicht übersehen: Insgesamt 6 Hochbeete zierten nun den gewordenen Garten und wurden in den letzten Zügen des Vormittags noch mit kleineren Pflanzen, wie z.B. Erdbeersträuchern bepflanzt.

Ein letztes Highlight des Ganzen war natürlich noch die Aussetzung von hunderten von Regenwürmern in die frische und nährstoffreiche Erde – sicher haben sie selten so schöne Beete bewohnt! Das Gruppenabschiedsfoto lässt ahnen: hier hat ein großartiger Vormittag mit viel praktischer Lernerfahrung stattgefunden, der nicht nur einen ökologischen und optischen Gewinn für den Schulhof darstellt sondern auch den Zusammenhalt der Klasse gestärkt und viele individuelle Lernerfahrungen ermöglicht hat. Danke für diesen tollen Vormittag!

Credits

  • Entwicklung des Bildungsangebotes: Florian Artmann, Brigitte Bormann Lemm, Nils Rehkop
  • Gestaltung & Layout – Stephanie Schotte
  • Fotos – die Urbanisten e.V.
  • Urheberrecht – Alle Rechte liegen bei die Urbanisten e.V.

Weitere Informationen finden sich hier:

Mit freundlicher Unterstützung

Im Rahmen des Projekts StadtOase Schule haben wir diesen Workshop 2021 in Zusammenarbeit mit Brigitte Bormann-Lemm vom NABU Dortmund entwickelt. Gefördert wurde das Projekt SchulOasen durch den Ideenwettbewerbes „Kultur + Nachhaltigkeit = Heimat“ des Fonds Nachhaltigkeitskultur vom Rat für nachhaltige Entwicklung.

momoCubes – ein modulares und mobiles Möbelsystem zum selber bauen

Bereits im Dezember 2020 starteten wir mit der Entwicklung des Bildungsangebotes momoCube im Auftrag der Wirtschaftsförderung Dortmund. Entstehen sollte eine Workshopreihe für Jugendlichen, mit der sowohl Räume in der Schule nach eigenen Bedürfnissen hochwertig, kreativ und nachhaltig gestaltet werden können, als auch praktische Erfahrungen im professionellen handwerklichen Arbeiten ermöglicht werden.

Gerade für Real- und Hauptschulabsolvent*innen besteht schon früh die Notwendigkeit der Entscheidung für eine Berufsausbildung. Genau da sollte die Workshopreihe ansetzen und authentische Einblicke in das Tischlerhandwerk bieten.

Mit Unterstützung durch den Fonds Nachhaltigkeitskultur des Ideenwettbewerbes “Kultur + Nachhaltigkeit = Heimat” vom Rat für nachhaltige Entwicklung haben wir 2021 das Bildungsangebot im Rahmen des Projektes StadtOase Schule weiterentwickelt und gemeinsam mit der Wilhelm-Busch-Reallschule erprobt. In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Dortmund konnte das Angebot ebenfalls mit der Martin-Luther-King-Gesamtschule im Rahmen des  Ausbildungspakt der Stadt Dortmund durchgeführt werden.

Entstanden ist eine Workshopreihe mit umfangreichen Lehr- und Lernmaterialien die zum SELBERMACHEN einladen – Los gehts!

Erfahrungsbericht 2021

Tag 1 – Ideenschmiede in den Schulen

Was ein momoCube alles kann und was an Möglichkeiten und Arbeitsschritten in ihm steckt wurde den Schüler*innen im Klassenraum von den Urbanisten Florian, Lars und Kevin anhand einer Präsentation und mitgebrachten Werkzeugen gezeigt. Zum Einstieg gab es dafür erst einmal ein Austausch über Möbel und deren Verwendung im Allgemeinen:

  • Wer hat schon mal etwas selber gebaut?
  • Wie lange behalten wir unsere Möbel im Durchschnitt?
  • Wieviel Sperrmüll produzieren wir als Einzelpersonen in Deutschland im Jahr?

Gefolgt von einer Vorstellung des Möbelsystems und den Variationsmöglichkeiten, wurde selbst Hand angelegt. Ausgerüstet mit schnittfesten Handschuhen, Heißklebepistolen, glitzerndem Kleber und Cuttermessern wurden momoCubes als Prototypen aus Pappe im Maßstab 1:5 angefertigt und die einzelnen Bauteile kennengelernt. Spätestens jetzt wurde klar – ein momoCube allein ist zwar nett, aber eine ganze Hand voll ermöglicht ungeahnte Variationen. Als Gruppe machten sich die Schüler*innen daran verschiedene Konstellationen und Anordnungen zu erproben und sich in einen gemeinsamen Findungsprozess zu begeben.

Doch was brauchen die Schüler:innen eigentlich? Regale, in denen sich Bücher und Spiele verstauen lassen? Esstische zur gemeinsamen Stärkung in der Pause? Bänke zum ausgiebigen chillen oder doch mehrere kleine Tische und einzelne momoCubes zum flexiblen Einsatz, wenn mal verschiedene Freundesgruppen zur gleichen Zeit den Raum nutzen wollen? Die Antwort war klar: Natürlich von allem etwas. Nachdem sich die Schüler:Innen auf einen gemeinsamen Entwurf geeinigt hatten, wurde eine finale Stückliste der benötigten Materialien erstellt.

 

Tag 2 – Schleifen und vorbohren der Bauteile

Zuvor noch kleine momoCubes aus Pappe auf Schultischen  zusammengewürfelt, staunten die Schüler*innen nicht schlecht, als sie eine Woche später die Urbanisten-Manufaktur betraten. In einer Werkstatt steht natürlich vielerlei Gerät rum, dass zuweilen nicht ganz ungefährlich ist – daher gilt bei uns immer: Safety First! Eine gründliche Werkstatteinweisung bei der Verwendung der verschiedenen Werkzeuge ist darum für alle obligatorisch. Nachdem das geklärt war, ging es direkt an die Arbeit!

In Zweierteams begaben sich die Schüler*innen an die Werkbänke und probierten sich in der Verwendung des Akkuschraubers aus. Für die meisten war das noch komplettes Neuland. Dabei galt es nicht nur auf den richtigen Winkel der Haltung zu achten, sondern auch auf den sensiblen Umgang mit dem Bohrsenker zu üben, damit sich die stylischen schwarzen Schrauben perfekt in die Oberfläche einfügen. Nach dieser konzentrierten Übungsphase, ging es an das Einzeichnen der Bohrlöcher mit Hilfe extra angefertigter Bohrschablonen.

Das Bohren der Löcher funktionierte dank der vorherigen Trockenübungen grandios und der Eifer den eigenen momoCube bestmöglich zusammenzubauen, machte sich in der Gruppe spürbar bemerkbar. Beim Schleifen der einzelnen Bauteile standen Flo, Lars und Kevin den Werkelnden immer wieder zur Seite um individuelle Tipps zu geben oder bei Unsicherheiten zu unterstützen. Gegenseitig wurden die Flächen befühlt und überprüft. Das Ergebnis des ersten Werkstatttages konnte sich sehen lassen. Alle Einzelteile waren vorgebohrt und geschliffen, so dass es am nächsten Workshoptag mit dem Zusammenbau und der Lackierung weitergehen konnte.

 

Tag 3 – Zusammenbau der momoCubes

Nach einer Einweisung durch die Workshopleiter wurden die vorbereiteten Einzelteile der momoCubes mit Leim, Schraubzwinge, Schrauben und Akkuschrauber zusammengefügt. Hierbei spielte Teamwork eine besonders große Rolle: Zu zweit wurden die Holzkanten mit Leim versehenen, einzelnen Teile bündig in Position gebracht und dann fixiert. Akkurates Arbeiten war hier das A und O! Doch mit kritischem Blick und gegenseitiger Hilfe war auch dieser Arbeitsschritt, wenn auch herausfordernd, nach einiger Zeit gemeistert.

Und siehe da: Nach einiger Zeit haben sich die verschiedenen Einzelteile zu wunderhübschen und stabilen Möbel verwandelt! Um das Holz auf eine lange Nutzbarkeit hin vorzubereiten sollte es mit einem speziellen wasserbasierten Holzlack bearbeitet werden. Doch dafür mussten zunächst noch einmal die Leimkannten geschliffen und gebrochen werden. Mit erfahrenem Blick wurde hier also wieder der Exzenterschleifer über das Holz geschwungen und anschließend letzte Feinarbeit mit dem Schleifblock geleistet.

Dank der super Gruppendynamik und dem aufmerksamen und konzentrierten Arbeiten, hat die erste Lackschicht es noch innerhalb des dritten Workshoptages auf jeden einzelnen Momo geschafft! Neben teilnehmenden Lehrkräften waren auch wir restlos von allen Teilnehmenden begeistert. Gemeinsam haben die Gruppen schon innerhalb weniger Stunden einen sicheren Umgang mit den Werkzeugen und den verschiedenen Arbeitsschritten gewonnen, dass die Freude über die neuen Fähigkeiten und die fast fertigen Momos deutlich in den Gesichtern der Schüler*innen zu sehen war. Besser geht es nicht!

 

Tag 4 – Lackieren der Bauteile

Am vierten Tag des gemeinsamen Werkelns hieß es nun für alle Teilnehmenden: Endspurt! Nachdem in der vorherigen Woche auf alle Elemente die erste Schicht des wasserbasierten Lacks aufgetragen wurde, musste nun ein Zwischenschliff vorgenommen werden. Dafür wurden die Exzenterschleifer mit sicherer Hand geführt. Nachdem dann die zweite Lackschicht aufgebracht war, galt es sich in den letzten Stunden um die verschiedenen Zusatzmodule zu kümmern. So wurden kleine und große Tischplatten sowie Bankauflagen gemäß den nun verinnerlichten Arbeitsschritten bearbeitet.

Routiniert organisierten die Teilnehmenden gemeinsam diesen Abschnitt, verteilten Arbeitsplätze zum Schleifen und Lackieren und kümmerten sich um die reibungslose Fertigung aller Teile. Die Freude war groß als schließlich alle Teile fertig waren und Stille nach dem Schleifmarathon einkehrte. Mit großer Erwartung auf die Endmontage in der nächsten Woche verabschiedeten sich die Schüler*innen von den Räumen der Werkstatt. Natürlich mit der Einladung von uns, gerne wieder zu kommen um sich z.B. an Tagen der Offenen Werkstatt eigenen Projekten zu widmen. Schließlich haben alle Teilnehmenden nun intensive Einführungen in verschiedene Werkzeuge und Maschinen erhalten und das Arbeiten in der Urbanisten-Manufaktur grundlegend erlernt.

 

Tag 5 – Aufbau, Endmontage und Abschluss in der Schule 

Den Transporter voller momoCubes, Handwerkzeugen und Verbindungsschrauben, machten wir uns am letzten Workshoptag noch einmal auf den Weg zu den Schulen. Gemeinsam wurde vor Ort das kostbare Gut ausgeladen und zunächst geklärt welche Elemente am Ende auf dem Boden stehen werden. Diese wurden dann mit Gummifüßen ausgestattet. Da der Akkuschrauber mittlerweile von allen Schüler*innen unglaublich geschickt eingesetzt wurde, geschah dies ebenso schnell wie fehlerfrei. Nun galt es die verschiedenen Elemente zusammenzufügen. Dazu hielten wir uns an den am ersten Workshoptag  entstandenen Entwurf und verschraubten die momoCubes und entsprechenden Zusatzelemente miteinander. So entstand nach und nach aus den einzelnen Elementen erstmals die eigene Möbellandschaft.

Begeistert vom Endergebnis wurde direkt platzgenommen und probegesessen. Das war für uns der wunderbare Moment allen für ihr Engagement und die tolle Arbeit zu danken. Um die Leistung aller Teilnehmenden feierlich zu würdigen, haben wir ein Urbanisten-Diplom als Teilnahmebescheinigung ausgehändigt, welches davon zeugt, dass spezielle Kenntnisse im Umgang mit Werkzeugen, Maschinen und unserer Holzwerkstatt gewonnen wurden. Mit breitem grinsen und begleitet von Applaus war das für alle ein besonders schöner Abschluss der Workshopreihe.

Zum krönenden Finale wurde noch ein letztes Mal Hand angelegt. Die Wilhelm-Busch-Realschule präsentierte ihre Möbelländschaft stolz in der Aula der Schule der gesamten Lehrer*innenkonferenz und ernteten noch einmal einen dicken Applaus. An der Martin-Luther-King Gesamtschule wurden die Möbel im Speisesaal der Schule aufgebaut und voller Enthusiasmus der Schulleitung gezeigt. Dort können in Zukunft hoffentlich viele die neuen Möbel nutzen – “aber bitte schön vorsichtig, die Möbel sind selbst gebaut”.

Das Ergebnis ist nicht nur eine tolle Möbellandschaften, sondern vor allem ein umfassender Lerngewinn für die Teilnehmenden. Ein voller Erfolg der unsere Erwartungen sogar übertroffen hat und davon zeugt das dieses Angebot für viele Schulen und Partner*innen ein vielversprechendes Beteiligungsprojekt ist. Für Fragen oder Hilfestellungen stehe wir jederzeit zur Verfügung und würden uns freuen wenn schon bald an vielen Orten Dortmund momoCubes aufzufinden sind!

 

 

 

Credits

  • Produktdesign & Illustration: Nicole Sivakumaran
  • Konstruktion & Prototyping: Florian Artmann, Lars Volmerg, Nicole Sivakumaran
  • Entwicklung des Bildungsangebotes: Florian Artmann, Lars Volmerg, Kevin Polk
  • Autoren: Florian Artmann, Kevin Polk
  • Gestaltung & Layout: Stephanie Schotte – www.tamioe.de
  • Videoproduktion & Fotos: Luisa Gehnen
  • Urheberrecht:  Alle Rechte liegen bei die Urbanisten e.V.

Weitere Informationen finden sich hier:

Mit freundlicher Unterstützung

Im Auftrag der Wirtschaftsförderung Dortmund haben wir die Grundidee für diesen Workshop 2020 entwickelt. Im Rahmen des Projekts StadtOase Schule haben wir das Workshopkonzept 2021 weiterentwickelt. Gefördert wurde das Projekt SchulOasen durch den Ideenwettbewerbes „Kultur + Nachhaltigkeit = Heimat“ des Fonds Nachhaltigkeitskultur vom Rat für nachhaltige Entwicklung.