Einweihung des Lippe-Pegels und des Wandbilds in Lünen

Am heutigen Abend wurde unser Wandbild in Lünen vom Lippe-Verband und der Stadt Lünen eingeweiht. Dazu wurde das Wandbild am winterlichen Abend in Szene gesetzt. Herrlich!

Auch wir waren vor Ort und haben unser Konzept auf Einladung noch einmal der Öffentlichkeit vorgestellt.

Wir bedanken uns an dieser Stelle nocheinmal bei dem Lippe-Verband, der Stadt Lünen, dem Künstler Oliver Mark, den Jungs und Mädels von der Außerbetrieblichen Ausbildungsstätte der Handwerkskammer Dortmund, dem Werbetechniker Marc Heine sowie Martin Teszner für die Fassadenreinigung.

Einen schönen Abend aus der Rheinischen Straße!

Erlebnisraum Lippe | Ein neues Wandbild für Lünen

Wir haben gemeinsam mit Oliver Mark in Kooperation mit dem Lippe-Verband und der Stadt Lünen ein  Wandbild in der Innenstadt Lünens gestaltet. Anlässlich der Einweihung des neuen Pegelhäuschens am 01.12.2017 kam der Wunsch nach einer neuen frischen Gestaltung der Wände auf.

Die Hochwasserschutz-Wand der Lippe ziert nun ein Mischung aus Typografie und Illustration, entworfen von Oliver Mark. Als Projektleitung wollen wir uns bei allen beteiligten Partnern und Unterstützern bedanken. Allen voran der Außerbetrieblichen Ausbildungsstätte der Handwerkskammer Dortmund, dem Werbetechniker Marc Heine, dem Fassadenreiniger Martin Teszner, der helfenden Hand John Draper und natürlich den Auftraggebern des Lippeverbands sowie der Stadt Lünen.

 

Gestaltung der S-Bahn Unterführung Kuithanstraße

Gemeinsam mit dem Künstler Oliver Mark haben wir die Unterführung Kuithanstraße an der Haltestelle Dortmund-West gestaltet. Anfang Oktober haben wir mit dem Entwurf von Oliver Mark die Ausschreibung zur Gestaltung der S-Bahnbrücke gewonnen. Ende November fingen wir mit der Umsetzung an und Dank der großartigen Kooperation mit allen Beteiligten konnten wir die Wandgestaltung Anfang Dezember fertigstellen.

Ein Kooperationsprojekt von

Besonderer Dank gilt den Förder- und Kooperationspartnern:

Mark Heine Werbetechnik

Bezirksvertretung Innenstadt-West

Amt für Wohnen und Stadterneuerung

Berufsbildungswerk der Handwerkskammer Dortmund

Grünbau gGmbh

 

 

 

KOBI e.V. ist Bildungsträger der Urbanisten

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Das kommunikative Bildungswerk kurz KOBI e.V. ist ab sofort der offizielle Bildungsträger der Urbanisten. Mit der Kooperation wollen wir den Bereich Kreative Bildung fördern. In den kommenden KOBI-Programmheften werden somit vermehrt Workshops, Seminare und andere Fortbildungsangebote der Erwachsenenbildung zum Thema „Lebenswelt und Gesellschaft“ der Urbanisten auftauchen. Auf der Seite von KOBI kann man das aktuelle Programmheft anfordern und die Urbanistenangebote sind zusätzlich im Veranstaltungskalender auf unserem Blog nachzulesen.

Von Schrottimmobilien zu Möglichkeitsräumen?

Wenn ein Gebäude und dessen Lage nicht mehr attraktiv genug sind, um es gewinnbringend vermarkten zu können, wenn die Sanierung von Immobilien mehr kostet als ihre Vermietung einbringt, und wenn betroffene Eigentümer nicht mehr willens oder in der Lage sind, diese Belastungen zu tragen, drohen Verwahrlosung und Leerstand. Schrottimmobilien sind nicht nur ein Problem für ihre Eigentümer, sondern schaden oft auch dem ganzen Quartier. Wie viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen sehen sich auch die Städte im Bergischen Land mit diesem Problem konfrontiert.

Die Veranstaltung „Von Schrottimmobilien zu Möglichkeitsräumen?“ diskutiert am 20. Januar 2015 mit Akteuren aus Verwaltung, Politik, Wohnungswirtschaft und Baukultur zusammen die aktuelle Situation in Dortmund und Umgebung, um verschiedene Strategien und Erfahrungen im Umgang mit Schrottimmobilien zu erörtern und um alternative Modelle für die Sanierung und Neunutzung vernachlässigter Gebäude vorzustellen.

Ort & Zeit

20. Januar 2015, 15–18 Uhr
ehemaliges Museum am Ostwall,
Ostwall 7, 44135 Dortmund

Programm

15:00 Uhr Einführung
Tim Rieniets, StadtBauKultur NRW
Vilim Brezina, die Urbanisten e. V.

15:10 Uhr Das Rotterdamer Klushuizen-Modell
Prof. Dr. Guido Spars, Bergische Universität Wuppertal

15:40 Uhr Umgang mit Problemimmobilien in Dortmund
Thomas Böhm, Stadt Dortmund, Amt für Wohnungswesen

16:00 Uhr Diskussion
Klaus Graniki, DOGEWO
Sabine Nakelski, Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW
Birgit Pohlmann, Entwicklung und Moderation von Wohnprojekten und WIR e. V. Dortmund
Christian Schmitt, J. E. Schmitt GbR, Dortmund
Dr. Tobias Scholz, Mieterverein Dortmund und Umgebung e. V.
Ludger Wilde, Stadt Dortmund, Stadtplanungsamt

18:00 Uhr Ausklang

Anmeldung (kostenlos): http://www.stadtbaukultur-nrw.de/vszm/
Weitere Infos: http://www.stadtbaukultur-nrw.de/projekte/schrottimmobilien

Ein Workshop von StadtBauKultur NRW in Kooperation mit die Urbanisten e. V.

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Einige Fragen an Yvonne Johannsen

Yvonne & Anne bei den NRW Theatertagen 2014

Yvonne & Anne bei den NRW Theatertagen 2014

Yvonne Johannsen, 28 Jahre alt, Dipl.-Ing. der Raumplanung, seit 2012 Mitglied der Urbanisten

Woraus ziehst du Motivation für die Arbeit bei den Urbanisten?

„Viele der Aufgaben sind von Planung und Durchführung her so überschaubar, dass man nicht das Gefühl hat, vor einem riesigen Berg Arbeit zu stehen. Man weiß einfach, dass ein Projekt da anfängt und da aufhört. Also sieht man schnell das Ergebnis und somit auch den Erfolg einer Geschichte. Man kann sich einer Aktion nach der anderen widmen und nach und nach fügen sich all die kleinen Puzzleteile zu einem großen Bild zusammen. Vielen ist nicht bewusst, dass gerade Aktionen wie „Mach bunt“ oder „Energieverteiler im Althoffblock“ große Auswirkungen auf die Lebensqualität und den Zusammenhalt der Leute im Viertel haben. Dass dadurch das ganz unmittelbare Miteinander gefördert wird.“

Mach bunt - Dein Spielplatz braucht dich

Mach bunt – Dein Spielplatz braucht dich

Was demotiviert dich?

„Mißverständnisse und Mißkommunikation. Intern sind wir  – was die Abläufe und den Informationsfluss angeht – sehr gut eingespielt. Dadurch sind wir schnell handlungsfähig. Und tun das auch! Manchmal müssen wir aber unser Tempo drosseln, weil Verwaltungsprozesse externer Akteure kompliziertere Verfahren  z.B. bei der Vergabe von Fördergeldern oder bei der Rechnungsstellung haben. Die Zusammenarbeit ringt uns da manchmal ganz schön viel Geduld ab, aber wir sehen das hier als Herausforderung an, die es zu meistern gilt. Am Ende geht es darum, sich diese Partnerschaften dauerhaft zu erschließen und voneinander zu profitieren. Und insgesamt steht diese Hürde nicht in Relation zu den tollen Ergebnissen.“

„Durch die Zusammenarbeit mit den verschiedensten Menschen hier werden aus Ideen ganz schnell Projekte.“

Welchen persönlichen Nutzen ziehst du aus deiner Arbeit bei den Urbanisten?

„Durch die Zusammenarbeit mit den verschiedensten Menschen hier werden aus Ideen ganz schnell Projekte, an die ich vorher entweder nicht gedacht habe, oder mich nicht rangetraut habe. Das Thema Lebensmittelversorgung im urbanen Raum zum Beispiel hat mich schon immer interessiert. Durch die Kollegen Rolf Meinecke und Jan Bunse betreiben wir jetzt in unmittelbarer Nähe ein Aquaponik-Gewächshaus. Das hat mir den Zugang zur Selbstversorgung in der Stadt verschafft. Durch die verschiedenen Schwerpunkte unserer Mitglieder lernt hier jeder von jedem etwas.“

Was ist dein persönliches Ziel für den Verein bis Ende des Jahres?

„Ich will, dass der Verein am Ende des Jahres anerkannter Träger der Freien Jugendhilfe ist. Den Antrag schreiben wir gerade.“


Aus dem Newsletter „Neuigkeiten von den Urbanisten (01 | 2014)“

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Shaking Hans – Initiating collective neighbourhood development

shakinghans_coverWie schafft man es skeptische Anwohnerinnen und Anwohner für Stadtentwicklung zu begeistern? Dazu wurde Ende letzten Jahres der „Research & Action Workshop – Shaking Hans“ mit vielen kreativen und aktiven Bürgerinnen und Bürgerinnen und Bürgern in Essen durchgeführt. Die Ergebnisse sind in der gleichnamigen Online-Publikation mit u.a. einem Beitrag von Vilim Brezina hier finden:

http://www.e-c-c-e.de/fileadmin/Catalyse/CATALYSE_Shaking_Hans.pdf

Extraschicht 2014…

Photo by Evil Flames GbR

Photo by Evil Flames GbR

…wir sind am Start! Die Urbanisten beleben bei der Extraschicht am 28. Juni 2014 den Innenhof des Ledigenheims in Dinslaken. Die Besucher erwartet ein buntes und feuriges Spektakel, wenn die Evil Flames Flammen in den Nachthimmel zaubern, Threemeters & FancyPeanuts auf einer Palettenbühne beim Live-Painting verschiedene Flächen in Kombination mit überbliebenen Elementen der Zechenindustrie gestalten und zum mitmachen einladen. Groß und Klein können mit Hilfe von Buntstiften, Kugelschreibern, Föhn und Schrumpffolie individuelle Schlüsselanhänger, Anstecker und Malereien im faszinierenden Miniformat erstellen.
An drei kleinen Stationen im Feuerland gibt es noch mehr zu erleben: Feuermachen wie früher mit dem Schlageisen und Zunder, Feuermalerei mit Wunderkerzen (Bilder können mitgenommen werden), Feuerspucken mit Drachenzungen, Stockbrotmachen, Mutprobe Feuer auf die Hand nehmen und Feuer löschen lernen.

Wir sehen uns vor Ort!

Mehr Infos unter https://dieurbanisten.de/projekte/extraschicht-2014/

 

Beitragsbild: Ruhrfestspiele Recklinghausen GmbH / Torsten Janfeld (ExtraSchicht)

Theatertreffen NRW in Dortmund

Kay Voges, Bettina Pesch und Thorsten Bihegue stellten heute das Programm für das Theatertreffen NRW vor, das vom 13. bis 20. Juni 2014 im Dortmunder Schauspielhaus stattfindet. Die Urbanisten arbeiten bereits fleißig am kulturellen Mitmach-Programm für den Vorplatz, damit das Dortmunder Theatertreffen in besonderer Erinnerung bleibt. Mehr Infos findet ihr bald auf der offiziellen Seite zum NRW Theatertreffen.

Kultort im ehem. Museum am Ostwall

Museum am OstwallDie Urbanisten könnten sich einen Stadtteilbauernhof mit Experimentallaboren als Coworking-Haus im ehem. Museum am Ostwall vorstellen:
Seit der Zwischennutzung 2010 von UZDO im ehem. MO träumen wir als gemeinnütziger Verein mit Mitgliedern aus den Bereichen Sozialpädagogik, Design, Stadtplanung, Informatik und anderen Berufgruppen von einem Coworking-Haus für Gründer*innen und Künstler*innen: Im ehem. Gartensaal gibt es neben freiem WLAN und life Musik vegetarische Kost – das meiste aus eigenem Anbau aus dem anliegenden Bürgergarten, in den ehem. Ausstellungsräumen gibt es Arbeistplätze für Einzelnunternehmer und junge GbR/GmbHs sowie Vereine, die –  durch die architektonische Gestaltung hervorgerufen – eng miteinander vernetzt sind und neue Formen des Bauens und Lebens unter nachhaltigen Gesichtspunkten entwickeln. So entsehen Bambushaus-Prototypen im Innenhof, Schulklassen kommen genauso häufig vorbei wie Studenentgruppen und renommierte Unternehmen, um sich durch Ideen des kreativwirtschaftlichen Inkubartors inspirieren zu lassen. Doch das Beste im neuen MO ist das soziale Miteineinander, was vor keinen Schichten und Milieus Halt macht und in dem viel ehrenamtliches Engagement steckt. Und im schönsten Lichthof Dortmunds gibt es regelmäßige Konzerte – eben wie 2010 bei der Zwischennutzung von UZDO.
Mehr Infos zur Rettung des ehemaligen Museumsgebäudes gibt’s hier rettet-das-ostwall-museum.jimdo.com

Die Nordstadt entdecken

13.07.2013, 16 Uhr, Start: Steinwache

Im Rahmen des Programms „Interventionen – Stadt für alle“ bieten am Samstag den 13. Juli die Urbanisten gemeinsam mit der bodo einen Quartiersspaziergang durch die Nordstadt an. In ca. 90 min leiten Sebastian Sellhorst und Vilim Brezina durch die verschiedenen städtebaulichen und sozialen Gesichter der Nordstadt und verweisen dabei im Quartier Nordmarkt auf die immer wiederkehrende Spanne zwischen spannenden Kunst- und Kultur-Projekten und gleichzeitig Orte extremer Armut.

Exemplarisch sollen einige dieser Orte um das Quartier Nordmarkt besucht und ihre Entstehungsgeschichte vorgestellt werden, die oft das Ergebnis von Verdrängung aus anderen Bereichen der Stadt ist. Nur wenige hundert Meter trennen den Schleswiger Platz, den Treffpunkt der offenen Drogenszene, von der „Velokitchen“, einer Fahrradwerkstatt, die auch zum gemeinsamen Kochen einlädt. Auf dem Nordmarkt hat sowohl ein Teil der Alkoholiker-Szene der Nordstadt als auch ein großer Spielplatz seinen festen Platz. Dieses unmittelbare Neben- und Miteinander ganz unterschiedlicher Menschen schafft in der Nordstadt eine einzigartige Atmosphäre, die weit über die übliche Schwarz-Weiß-Malerei hinausgeht.