Die Urbanisten in Rotterdam

Die Urbanisten in Rotterdam

Vor einiger Zeit fand in Rotterdam das erste We Love Public Space Festival statt und wir waren eingeladen, die Urbanisten allgemein und das Street Art Bingo im Besonderen dort vorzustellen.

Daniel entschied sich recht spontan, statt des geplanten Skype-Vortrags selbst nach Rotterdam zu fahren. Bei dem von Bas Sala initiierten kleinen Festival handelte es sich um eine Veranstaltung v.a. für Designer, Architekten und Stadtplaner, also das was man gemeinhin als „Fachpublikum“ bezeichnet. Es gab verschieden Vorträge und Workshops an mehreren Spielorten im Distrikt „ZoHo“, einem Kreativquartier nahe des Hauptbahnhofs.

In seinem Vortrag stellte Daniel die Urbanisten e.V. und unsere Arbeit vor. Dann berichtete er von der Entstehung des Urban Games Street Art Bingo und präsentierte die Ergebnisse seiner Masterarbeit, in der die Wirkung dieses Urban Games auf die Wahrnehmung des städtischen Raumes untersucht wurde.

Die Veranstaltung endete mit der Eröffnung einer „Freezone“, eines lebenswert umgestalteten kleinen Platzes im öffentlichen Raum. Bei Bier, Musik und poetischer Sprachkunst konnte man den Tag angenehm ausklingen lassen. Rotterdam ist auf jeden Fall eine interessante Stadt, wo viel passiert und wir werden die Augen aufhalten nach der zweiten Auflage des We Love Public Space Festivals!

 

 

Halstenberg-Belobigung für die Urbanisten

Halstenberg-Belobigung für die Urbanisten

Die Deutsche Akademie für Städtebau und Landesentwicklung vergab am 23.06.2017 zum zweiten Mal die Halstenberg- Belobigung. Der undotierte Preis steht für die Anerkennung von ungewöhnlichen Herangehensweisen und Arbeiten im Städtebau und in der Landesplanung.

Ungewöhnliche Herangehensweisen passen ja hervorragend zu den Urbanisten, und daher freuen wir uns sehr, dass sich die DASL entschieden hat uns mit dieser Belobigung auszuzeichnen.

Hier die Worte von Dr. Martina Oldengott (Vorsitzende DASL) und Klaus Fehlemann (Geschäftsführer DASL) zur Belobung:

„Sie übernehmen mit Ihrer Institution eine Vorbildrolle in der Riege der Stadtteil-Initiativen, die professionelle Planungsstrategien mit immer wieder neuen Ansätzen der Teilhabe und aktiven Mitgestaltung der Quartiersentwicklung durch die Bewohnerinnen und Bewohner kombinieren. Ihr Verein sieht sich als Impulsgeber, als Initiator, als Beteiligungsplattform und Stadtteilmanagement. Vorbildrolle übernehmen Sie mit Ihrem nicht auf Gewinn ausgerichteten Netzwerk in der Motivation der Bevölkerung zu einer aktiven und eigenverantwortlichen Mitwirkung bei der Entwicklung des Lebens- und Wohnumfeldes. Damit leisten Sie einen besonders wertvollen Beitrag zu den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die es einfach zwingend erforderlich machen, das sich Alle verantwortlich für die Entwicklung ihrer Städte fühlen.“

Skate-Schule am Dortmunder U startet im Juli

Skate-Schule am Dortmunder U startet im Juli

Für alle enthusiastischen Skaterinnen und Skater die ihr Können verbessern oder schon immer mal mit dem Skaten beginnen wollten, findet ab dem 30. Juli bis zum 17. August 2017 die Skateboard-Schule der Skateboardinitiative Dortmund am Dortmunder U statt. Die Termine sind immer Donnerstags und Sonntags zwischen 12.30 und 15.00 Uhr.

Der krönende Abschluss der Skate-Schule wird in diesem Jahr wieder eine Skate-Olympiade am 20. August sein, bei der alle Teilnehmer in verschiedenen Disziplinen wie dem „Skateboard-Limbo“ oder dem „Death-Race“ gegeneinander antreten und tolle Preise gewinnen können.

Die Anmeldung erfolgt im Vorfeld über www.skate-in-do.de.

Unter 18-Jährige benötigen zur Teilnahme die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten.

Alle wichtigen Informationen finden sich auch im Flyer.

Create Your Skateplaza 3.0 am Dortmunder U – Die Rampen stehen

Create Your Skateplaza 3.0 am Dortmunder U – Die Rampen stehen

Ab dem 01.06.2017 stehen die Skaterampen wieder im Rahmen des dreimonatigen „Sommer am U“ zur freien Benutzung auf dem Vorplatz des Dortmunder U´s bereit. Viel Spaß!

Unser Projekt  „Use your Skateplaza“ umfasst neben der Ende Juli startenden Skateboardschule in diesem Jahr zusätzlich eine Dortmund-Tour, die aus vier Skateboardwettbewerben in 4 Stadtteilen besteht. Unter https://dieurbanisten.de/mitmachen/ findet ihr bald alle Termine.

 

Guter Start für Create Your Skateplaza – 1. Tourstop im Fredenbaumpark

Guter Start für Create Your Skateplaza – 1. Tourstop im Fredenbaumpark

Am letzten Samstag war der erste Tourstop im Fredenbaumpark. Zahlreiche Besucher schauten gespannt den akrobatischen Einlagen der 21 Teilnehmer des ersten Contests zu. Das Alter der Teilnehmer lag zwischen 12 & 31 Jahren. Nach den Qualifikationsrunden kamen die fünf besten Teilnehmer in die Finalrunde, welche aus zwei weiteren Runs á einer Minute bestanden. Nach diesem spektakulären Finale standen schlussendlich die ersten fünf Plätze fest. Der erste des Tourstops hat sich automatisch für das Finale am 26.08.2017 am Dortmunder U qualifiziert:

  1. Dennis Reinhold
  2. Danny Klarhold
  3. Max Schwanitz
  4. Spike Grandt
  5. Stefan Fröhlich

 

Der nächste Tourstop findet nach den Ruhrgames (15. – 18. Juni am Stadion Rote Erde) am 24.06.2017 am Stadthauspark (Hinter der S-Bahnhaltestelle Stadthaus) statt. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Runde der Create your Skateplaza Tour Dortmund und freuen uns auf euch!

 

„Skateboard-Contest-Tour – Hier fliegen Skater durch den Fredenbaumpark“ Ruhrnachrichten, 21.05.2017

„Skateboard-Contest-Tour – Hier fliegen Skater durch den Fredenbaumpark“ Ruhrnachrichten, 21.05.2017

Die Ruhrnachrichten berichten über den Tourstop der Skateboard-Contest-Tour im Fredenbaumpark:

Auf die Bretter, fertig, los! Am Samstag startete die erste Skateboard-Contest-Tour im Fredenbaumpark. Auf selbstgebauten Rampen des Vereins „die Urbanisten“ zeigten die Skater ihr Können.

Den Bericht gibt es hier online bei den Ruhrnachrichten.

 

„Multivisionär – Ein aktueller Bericht zu den Urbanisten“, Februar 2017, Unionviertel.de

„Multivisionär – Ein aktueller Bericht zu den Urbanisten“, Februar 2017, Unionviertel.de

Unionviertel.de berichtet über die Arbeit der Urbanisten:

„Es macht unsere Stärke aus, dass wir aus unterschiedlichen Perspektiven denken können“, sagt Florian Artmann, Urbanist der ersten Stunde. Vor sechs Jahren gründete sich die Initiative in Dortmund. Anfangs suchte ein knappes halbes Dutzend Idealisten neue Antworten auf die Frage, wie Stadträume idealerweise gestaltet sein sollten, um die Lebensqualität der Bewohner langfristig zu erhöhen. Seither ist viel passiert.

Den Artikel gibts online auf unionviertel.de

Create your Skateplaza 2.0 und Longboardcontest – Rückblick 2016

Create your Skateplaza 2.0 und Longboardcontest – Rückblick 2016

Im Sommer letzten Jahres fand das zweite große Projekt unserer Reihe „Create your Skateplaza“ statt und war genau wie im Jahr zuvor ein voller Erfolg.

Nachdem fleißig geplant und konzipiert wurde, begann der Bau der neuen Rampen im Rahmen eines Workshops im Juli in der Halle der Skateboardinitiative Dortmund e.V. Hier wurde mit der Unterstützung vieler tatkräftiger HelferInnen bei fast schon tropischen Temperaturen gestrichen, gesägt und gebohrt was das Zeug hielt. Das Ergebnis waren ein großer Kicker mit angebauter Ledge, ein stabiles Curb sowie ein Wheelietable mit Flatrail. Allesamt wetterfest und somit auch über einen längeren Zeitraum nutzbar.

Nach erfolgreichem Aufbau transportierten wir die Rampen an ihr vorläufiges Ziel, den Vorplatz des Dortmunder U. Neben der freien Nutzung waren die Rampen in mehrere Veranstaltungen im Rahmen des „Sommer am U“ eingebunden: In der Skateboardschule konnten Neulinge den Skatesport kennenlernen und zum Abschluss an einer Skateboard-Olympiade mit Disziplinen wie Skateboardlimbo und -curling, sowie dem berüchtigten „Deathrace“ teilnehmen. Auf dem großen Skateboard-Contest zeigten TeilnehmerInnen aus der Region ihre neuesten Tricks, und sorgten für Spannung bei den BesucherInnen.

Die Atmosphäre war bei allen Veranstaltungen großartig und insbesondere beim Contest spielte uns, den TeilnehmerInnen und allen BesucherInnen das tolle Wetter in die Karten. Die SiegerInnen aller Wettbewerbe durften sich dank lokaler Sponsoren wie dem Titus Dortmund, SPOT und der Obtain Company über coole Sachpreise freuen.

Ein weiteres Highlight in diesem Jahr war der Longboard-Contest, für den die Brinkhoffstraße gesperrt und mit viel Flatterband und Heuballen zu einer Rennstrecke umgebaut wurde. Hierzu gehörten natürlich Wettrennen sowie Freestyle- und Dancingbattles, die auch bei den Zuschauern gut ankamen.

Zum Abschluss möchten wir uns noch einmal herzlich bei allen Unterstützern bedanken, die uns geholfen haben, ein solch großartiges Projekt auf die Beine zu stellen.

Hierzu gehören die Bezirksvertretung der Innenstadt-West, der Fachbereich Jugend- und Trendsportarten des Jugendamtes Dortmund, die Volksbank Dortmund, die Skateboardintitiative Dortmund e.V. und natürlich alle tatkräftigen Helferinnen und Helfer

Urbanisten gestalten „HSP-Tisch“ auf dem Nordwärts Bürgercafé am 14.11.16

Urbanisten gestalten „HSP-Tisch“ auf dem Nordwärts Bürgercafé am 14.11.16

Im „Hinterhof“ der Urbanisten wird zukünftig eine Menge passieren. Die Schließung des Hoesch Spundwand und Profile GmbH, kurz HSP, und die damit verbundene Schließung des Werks sind wahrscheinlich der Beginn eines langjährigen Stadtentwicklungsprozesses, der wahrscheinlich auch das Ende der 160 Jahre alten industriellen Nutzung des Geländes bedeutet. In seiner Geschichte trug das Werk, angefangen als Bergbau- und Hüttengesellschaft 1855, viele Jahre den Namen Union und wurde damit zum Namenspaten für das kürzlich erst im Rahmen des Stadtumbau benannte Unionviertel. Das Gelände des ehemaligen Stahlwerks wird seit diesem von HSP freigezogen. Die identitätsstiftende Fläche wird sich wandeln. Wohin, das tüfteln gerade der neue Eigentümer, die Thelen-Gruppe, und die Stadt Dortmund aus.

Wir Urbanisten sehen es als unsere Aufgabe an, diesen Prozess mitzugestalten und beteiligende kreative Stadtplanung in Dortmund am Beispiel des ehem. HSP-Gelände neu zu definieren. Stadtentwicklung ist auch immer eine emotionale Aufgabe. Die Industrieunternehmen und deren Mitarbeiter*innen sind Teil der Ruhrgebietsgeschichte, die die Kraft, die Dynamik und den Stolz der Region international sichtbar machten.

Wir möchten den Stadtentwicklungsprozess mit den Menschen im Quartier, dem neuen Eigentümer, möglichen Investoren und der Stadtverwaltung in den kommenden Jahren eng begleiten und mit kreativen Mitteln zur öffentlichen Diskussion aufrufen, um den Ort mit seiner Geschichte, seiner Identität und städtebaulichen Präsenz in den Fokus der Dortmunder zu legen und eine Entwicklung zu fördern, die sich an den Bedürfnissen und Stärken vor Ort orientiert.

Als Auftakt dieses Prozesses soll das Nordwärts-Bürgercafé am 14. November 2016 dienen. Hier werden wir in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung den Beteiligungsprozess mit den Menschen vor Ort starten. Das Bürgercafé soll informieren und erste Ideen sammeln, die Stimmung vor Ort erfassen. Wir Urbanisten möchten dies als Auftakt nehmen und eine Gruppe bilden, die sich zukünftig mit dem Thema stärker befasst und an einer gemeinsamen Vision für die Flächenentwicklung arbeitet. Unsere Ziel ist es, im Nachgang zum SEiSMiC Forum temporäre Zwischennutzungen und sukzessive Investitionen zu organisieren bzw. zu begleiten um die langfristige Transformation des Areals zu beeinflussen.

Unsere lokalen und internationalen Netzwerke aus Wissenschaft und Praxis möchten wir weiterhin in diesen Stadtentwicklungsprozess einbinden. Wir haben hier das Glück, am Anfang eines großen Umbauprozesses zu stehen und damit die Chance unsere Vision einer modernen Gesellschaft, in der die Bewohner*innen ihren Lebensraum eigenverantwortlich mitgestalten und ihre individuellen Ressourcen zusammenschließen: lokal, kreativ, lebendig.

Hier geht’s zur Anmeldung!

 

„Eine Stadt zum Anbeissen“, Magazin 51°, 01.11.2016

„Eine Stadt zum Anbeissen“, Magazin 51°, 01.11.2016

Im neuen Magazin 51° der Stiftung Mercator findet sich ein Bericht zum Thema Urbanes Gärtnern und Urbane Landwirtschaft, in welchem auch die Urbanisten vertreten sind.

Tobisch und seine Mitstreiter werten zum Beispiel brachliegende Flächen zum Garten auf – urbane Landwirtschaft von Bürgern initiiert und den Behörden unterstützt. Auf diese Weise entstanden unter anderem Gemeinschaftsgärten wie der Bürgergarten Kleine Heroldwiese in der Dortmunder Nordstadt.

Das Magazin mit dem Artikel „Eine Stadt zum Anbeissen“ könnt ihr hier herunterladen.

„Upcycling – Was hat es mit dem neuen Trend auf sich?“, Lokalpatriot DEW21, November 2016

„Upcycling – Was hat es mit dem neuen Trend auf sich?“, Lokalpatriot DEW21, November 2016

Das Magazin „Lokalpatriot“ der DEW21 berichtet über Upcycling, stellt unseren Upcycling-Spezialisten Thomas Zigahn (Tanz auf Ruinen) im Portrait vor und kündigt das Trash-Up Festival an:

Seit anderthalb Jahren ist die Rheinische Straße 137 seine [Thomas Zigahns] neue Heimatbasis, direkt neben den Urbanisten, für die er sich engagiert. Hier ist auch die Idee für das Upcycling-Festival Trash Up! entstanden. „Bundesweit gibt es bisher nur zwei Messen dieser Art und in NRW sind wir die ersten“, betont er nicht ohne Stolz. […[ Herzstück der Veranstaltung ist eine „Markthalle“, die die ganze Bandbreite upgecycelter Waren und Produkte zeigt – von nützlich über dekorativ bis entzückend.

Hier geht’s zum Magazin als PDF im Netz.

„IAT startet Projekt zur Urbanen Produktion – Leben und Arbeiten zurück in die Stadt“, IDW, 19.10.2016,

„IAT startet Projekt zur Urbanen Produktion – Leben und Arbeiten zurück in die Stadt“, IDW, 19.10.2016,

Der Informationsdienst Wissenschaft über das neu gestartete Projekt „Urbane Produktion“:

Die Renaissance der Stadt als Wohn- und Arbeitsstandort steht im Mittelpunkt eines Forschungsprojektes, das am Institut Arbeit und Technik (IAT / Westfälische Hochschule) startet. […] Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt soll in den nächsten drei Jahren untersuchen, wie Urbane Produktion funktioniert und welche ökonomischen, sozialen und ökologischen Wirkungen erwartet werden können. Das IAT arbeitet in dem interdisziplinären Forschungsvorhaben zusammen mit der Stadt Bochum, der InWIS GmbH (Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft und Stadt- und Regionalentwicklung) und dem Verein „Die Urbanisten“ (Dortmund).

Hier findet ihr den Artikel im Netz