Engels-Rallye: Verlierer werden zur „arbeitenden Klasse“

Die einen haben Geld – dafür sind die anderen viele. Grundthese verstanden: Mit diesem Ertrag könnte selbst Friedrich Engels ein neues Projekt zu seinen Ehren mögen. Zum Engelsjahr lockt ab sofort eine Straßenrallye in die City – Titel: „Klassenkampf“. Von der Zentralbibliothek aus können verschiedene Teams nun spielerisch den Aufstand proben.

Im Programm des Engelsjahres ist die Kooperation mit dem Verein „Die Urbanisten“ ein Angebot der entschieden aktiven Art. Interaktiv sogar, praktisch und bewegungsintensiv.

Hier könnt ihr den vollen Artikel online lesen.

Urban Game „Klassenkampf – Wem gehört die Stadt?!“ in Wuppertal

Ein Neues Urban Game auf den Spuren Friedrich Engels

Wir haben mal wieder ein neues Urban Game entwickelt, diesmal in Wuppertal: „Klassenkampf – Wem gehört die Stadt?!“ Im Auftrag der Stadtbibliothek Wuppertal haben wir die einmalige Gelegenheit bekommen, im Rahmen des Jubiläumsjahres Engels2020 ein Urban Game zu entwickeln, um die Ideen des politischen Denkers, Sozialrevolutionärs und Mitbegründer des Kommunismus erfahrbar zu machen. Das Urban Game „Klassenkampf“ ist unser bisher komplexestes und längstes Urban Game und das erste, das komplett ohne externe Anleitung funktioniert.

Das Spiel hat mehrere Runden und orientiert sich im Aufbau an der Theorie des Historischen Materialismus: Die Spielenden spielen erst in kleinen Teams gegeneinander, quasi in der Stammesgesellschaft, und entwickeln sich mit wachsendem Vermögen zur Arbeitenden Klasse oder zur besitzenden Klasse, der Bourgeoisie. Während die kleinen Grüppchen noch ohne Technologie auf den Spuren der historischen Textilindustrie in Wuppertal versuchen, Güterchips vorteilhaft zu handeln und einen Wissensvorsprung zu erringen, versuchen die beiden großen Klassen, dann im Kapitalismus, den ganzen städtischen Raum Wuppertal-Elberfelds für sich zu erobern. Dafür müssen viele verschiedene Aufgaben erledigt werden, die die Spielenden auf die Spuren des historischen Friedrich Engels in Wuppertal führen, von Barrikadenkämpfen, Textil-Streiks und Aufständen erzählen aber auch auf moderne Soziale Bewegungen und aktuelle Diskurse hinweisen, von Erinnerungskultur über Antisexismus bis hin zu Urban Gardening.

So komplex und anspruchsvoll die Vielzahl der Themen, die in dem Urban Game „Klassenkampf“ anklingen, so spannend und fesselnd ist das Gameplay. Es muss auf Strategie, Kommunikation und den Standort geachtet werden, gute Arbeitsteilung und Teamwork sind wichtig um möglichst viele der insgesamt 67 Felder des Spielfelds einzunehmen. Die Aufgaben sind teilweise interaktiv, erfordern fast immer aufmerksame Augen und manchmal schnelle Beine, es gibt Rätsel zu lösen und Gegner*innen zu verfolgen, GPS-Koordinaten zu finden, Passant*innen zu rekrutieren, Barrikaden zu bauen und sogar eine Demonstration zu starten.

Das Spiel braucht keine Spielleitung, durch das ganze Urban Game führt eine Broschüre, in der neben den Spielregeln, Anweisungen und Spielfeldern auch QR-Codes zu finden sind, die zu kurzen Hörspiel-Episoden führen, die die Spielenden in das Wuppertal des jungen Friedrich Engels begleiten. Die Spielenden kommunzieren über eine gemeinsame Chatgruppe.

Das Spielmaterial kann kostenlos bei der Stadtbibliothek Wuppertal ausgeliehen werden, ist mit Begleitung Erwachsener ab 12 Jahren spielbar und dauert bis zu 4 Stunden. Smartphones und eventuell Stifte werden zusätzlich benötigt. Das Urban Game wurde entwickelt von Daniel Parlow und David Kory, das Grafikdesign ist von Stephanie Schotte von tamioe.

Urban Game „Urban.Art.Bingo Gütersloh“

Ein weiteres Urban Game unserer erfolgreichen „Streetbingo“-Reihe. Wir haben im Rahmen der Stadtbesetzung 2019 in Gütersloh das Urban.Art.Bingo.Gütersloh entwickelt. Spielerisch wird der öffentliche Raum erobert: Baukultur, Street-Art, Skulpturen, Tags, Bombings und Murals sollen gefunden und knifflige Zusatzaufgaben gelöst werden. Jugendliche und Erwachsene bilden Teams und treten in einem festgelegten Spielfeld gegeneinander an.

Mit Bewegung und Action, Neugier und Entdeckung, Spaß und Spannung wird versucht möglichst viele verschiedene Aufgaben zu meistern und Punkte zu holen. So werden viele spannende und versteckte Orte und Kunstwerke entdeckt. Das Konzept basiert auf dem beliebten Street Art Bingo im Dortmunder Unionviertel, aber wurde auf die vollkommen andere städtische Grundlage in Gütersloh angepasst.  

Gütersloh verfügt über einen kleinen aber gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern mit Fachwerkhäusern und kleinen Gässchen, eine gepflegte Fußgängerzone und wirkt alles in allem deutlich weniger urban als die Ruhrgebietsstädte Dortmund, Duisburg und Essen, in denen das Street Art Bingo-Konzept bisher erprobt war. Das bedeutet eben auch, dass Graffiti, Street Art und ähnliche Ausdrücke einer urbanen Subkultur- und Kunstszene im Stadtbild nicht so präsent sind. Dafür finden sich viele Plastiken und Skulpturen im öffentlichen Raum und die Architektur und Baukultur ist vielfältiger als andernorts. Aus diesen Grundvoraussetzungen war schnell klar, dass das Urban Game in Gütersloh als reines Street Art- bzw. Graffiti-Bingo der Stadt nicht angemessen wäre, und sich die Kunstformen, die im öffentlichen Raum repräsentiert sind, möglichst alle auch im fertigen Spiel wiederfinden lassen sollten.

    Das Urban Art Bingo Gütersloh kann mit bis zu 4 Teams gleichzeitig gespielt werden, was für zahlreiche Interaktionsmöglichkeiten der Teams untereinander sorgt und hervorragend auf eine weitere Besonderheit des Spielfelds eingeht: es gibt bemerkenswert viele Abkürzungen, Schleichwegen und Gässchen! Das sorgt für einen actionreichen Spannungsfaktor, da sich die Teams auch gegenseitig jagen.

        

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen des Fachbereichs Kultur der Stadt Gütersloh. Ohne Zweifel gibt es viel zu entdecken in Gütersloh und wir hoffen, dass viele Jugendliche und Erwachsene sich an dem Spiel erfreuen werden!

Street Art Bingo bei den Ruhr Games 2019

Europas größtes Sport Festival für Jugendliche geht in die dritte Runde – die Ruhr Games 2019 finden dieses Jahr in Duisburg statt.

Vom 20.-23. Juni 2019 erwartet die Besucher*innen im Landschaftspark Duisburg-Nord ein einmaliger Mix aus: Sport-Wettkämpfen und Trendsportarten wie Skateboarden und Parkour, Shows, Party und Konzerten, Street-Art und Graffiti, Urban Tours und Workshops zum Mitmachen u.v.m.

Und wir Urbanisten sind mit dabei: für das kulturelle Rahmenprogramm haben wir gemeinsam mit Kunst- und Kulturakteur*innen vor Ort das „Street Art Bingo Ruhr“ entwickelt! Dieses Urban Game ist eine Weiterentwicklung unseres beliebten Street Art Bingos im Dortmunder Unionviertel und ist am 21. und am 22. Juni zweimal täglich spielbar – und zwar kostenlos nach Anmeldung!

In einem von bis zu vier Teams könnt ihr durch den Stadtteil Meiderich im Duisburger Norden streifen und die Straßen und Wände, die Fassaden, Graffitis und Kunstwerke entdecken, euren Gegenspieler*innen auflauern und aktiv werden. Eine spielerische und spannende Art, die Stadt auf einzigartige Weise kennenzulernen. Ihr werdet überrascht sein, was im „grauen Ruhrgebiet“ für bunte Schätze auf ihre Entdeckung warten!

Um an einem der insgesamt vier Spielterminen im Rahmen der Ruhr Games teilnehmen zu können, müsst ihr euch kostenlos über die Seite der Ruhr Games anmelden. Los geht es um 12:00 Uhr oder um 15:30 Uhr, jeweils mit maximal 32 Teilnehmer*innen.

Hier kommt ihr zur Anmeldung.

Tag des Quartiers im Westpark – Pflanzentauschbörse & mehr

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Die nächste Pflanzentauschbörse am Samstag, 7. Mai 2016 gibt es im Westpark bei Sonne, Musik und netten Menschen – Ganz nach dem Motto „Geben & Nehmen“!

Überschüssige Setzlinge können getauscht werden. Es ist alles erlaubt, vom Samen bis zur Zimmerpflanze. Wir empfehlen Deine Samen, Zwiebeln, Ableger und Setzlinge mit Pflanzennamen zu versehen.

Erfahre an diesem Tag mehr über die Arbeit & Projekte der Urbanisten: Street Art – Bingo, Quartiersführungen, Upcycling-Werkstatt u.v.m.

Los geht´s um 14 Uhr (bis 18 Uhr).
Komm rum! Wir freuen uns auf Dich!

Infos zum Rahmenprogramm des „Tag des Quartiers“ findest Du hier: www.westpark-dortmund.de/westparkfest16.htm

 

Urbane Möglichkeitsräume – 3. SEiSMiC-Arbeitstreffen am 21. und 22. April in Dortmund


Anhang 2Zwischen temporären Interventionen und dauerhaften Strukturen – Potenziale urbaner Möglichkeitsräume in der Stadt(raum)gestaltung
21. und 22. April 2016 | Dortmund

Der Anmeldeschluss für dieses Arbeitstreffen ist der 4. April. 

Eine Stadt besitzt Komponenten, die auf Dauerhaftigkeit ausgelegt sind oder zumindest einen solchen Eindruck hervorrufen: materielle Gegebenheiten, bauliche Formen und Infrastrukturen, aber auch die Stadtplanung und Verwaltung, die eine Stadt mit einer langfristigen Perspektive zu entwickeln, ordnen und gestalten versuchen. Rechtliche Rahmenbedingungen, Raumnutzungspläne oder Bauordnungen präkonfigurieren die Möglichkeiten der Stadtraumgestaltung. Zugleich setzt sich eine Stadt aus temporären oder provisorischen Elementen zusammen: Die Zufälligkeit und Flüchtigkeit alltäglicher Präsenzen von Menschen an jeweiligen städtischen Orten; die kreative Veränderung von eigentlich im Rahmen von Stadtplanungsprozessen vorgesehenen Nutzungen; die vielfältigen Migrations- und Fluchtbewegungen; aber auch eine neue Offenheit ehemaliger großflächiger Funktionsräume, die ihren (industriellen) Zweck verloren haben.

Zwischennutzungen von brachliegenden bzw. leerstehenden Immobilien machen dies besonders sichtbar – beständige Flächen und Baustrukturen werden zu temporären Orten mit provisorischen Arrangements. Solche urbanen Möglichkeitsräume entstehen etwa, wenn sich ökonomische Rahmenbedingungen oder stadtplanerische Leitideen verändern; sie entstehen aber auch, wenn städtische Akteur/innen in neuen Konstellationen zusammenkommen, Orte anders nutzen oder eine veränderte Perspektive auf existente Stadträume werfen und ihre Potenziale neu einschätzen.

Dabei sind temporäre Nutzungen längst Teil der meisten Stadtbilder. Sie finden zwar auch immer mehr in stadtplanerische Praxis Einzug, scheinen aber nur selten zu einem selbstverständlichen Teil des disziplinären Instrumentariums zu gehören. Es wirkt so, als würde in Politik und Verwaltung eine entsprechende Anstadtumbaugebiet_rheinische_strasse_lberkennung temporärer Nutzungen noch langsamer stattfinden. Ebenso fällt eine spärliche Berücksichtigung in Gesetzen und Verordnungen auf, die mit zuvor Genanntem sicher in hohem Maße zusammenhängt. Bestimmend für Nutzungen scheint die Logik des Immobilienmarktes mit seinen Verwertungszyklen, weniger eine Auseinandersetzung mit idealen Entwicklungsszenarien. Temporäre Nutzungen bleiben demgemäß eher ökonomischer und rechtlicher Ausnahmefall, wofür üblicherweise wenig bis kein Raum vorgesehen ist. Hier besteht ein Widerspruch zwischen formeller Stadtplanung und informellem Stadtgebrauch. Werden temporäre Nutzungen von städtischen Akteur/innen realisiert, wird entsprechend oft von „alternativen Projekten“ gesprochen. Allerdings erzeugen solche „alternativen Projekte“ nicht selten gesellschaftliche Beachtung und erfahren kollektive Wertschätzung. Sie tragen hierdurch oftmals dazu bei, die Bekanntheit eines Ortes/Stadtteils zu steigern bzw. sein Bild aufzubessern und ihn (ökonomisch) aufzuwerten – eine Strahlkraft, die vom Stadtmarketing vieler Städte dann wiederum gerne aufgegriffen wird.

Anhang 1-1Es stellt sich also die Frage, ob und unter welchen Umständen temporäre Nutzungen gezielt ermöglicht werden: Sollen entsprechende Möglichkeitsräume nur genutzt werden können, wenn sie sich ungeplant ergeben oder lassen sie sich intentional schaffen? Wie und in welchen Zeiträumen von Planungsprozessen können temporäre Nutzungen besser Eingang in Planung, Städtebau und Verwaltungsprozesse finden? Für welche Nutzungen sollen temporäre Räume in der Stadt geöffnet werden? Und wie können dabei die unterschiedlichen Bedarfe einer vielfältigen Stadtgesellschaft berücksichtigt werden? Wie kann das Potenzial von Zwischennutzungen für langfristige Entwicklungen produktiv gemacht werden? Sind alternative Modelle für eine Stadtentwicklung denkbar, die weniger festlegt, sondern verstärkt ermöglicht?

Diese Aspekte sollen Thema des Arbeitstreffens in Dortmund sein. Insbesondere soll es um urbane Möglichkeitsräume gehen, verstanden sowohl als physische Räume als auch gedankliche Spielräume. Vor Ort werden wir beispielhaft ein konkretes, aktuell unter lokaler Aufmerksamkeit stehendes Industriegelände in den Fokus nehmen: Das westlich der Innenstadt liegende Werksgelände der HSP Hoesch Spundwand und Profil GmbH, dessen Fertigungsbetrieb zum Ende des Jahres 2015 beendet wurde, befindet sich aktuell im Abwicklungsprozess. Für das Areal und die nun leerstehenden Gebäude gibt es noch keinen konkreten Entwicklungsplan, jedoch kommunale Kaufabsichten. Lokale Akteur/innen fordern einen differenzierten Planungsprozess, den es mitzugestalten und zu beeinflussen gilt, um temporäre sowie langfristige Nutzungen der Immobilie zu verwirklichen.

Im Rahmen des Arbeitstreffens werden zur Diskussion der Potenziale urbaner Möglichkeitsräume verschiedene Akteure und Akteurinnen aus der Praxis ihre Perspektiven zu urbanen Möglichkeitsräumen in der Stadtentwicklung vorstellen. An dem oben erwähnten Fall des HSP-Areals in Dortmund wird daraufhin – nach einer Vorstellung des Areals durch lokale Vertreter/innen sowie einer Ortsbegehung – gemeinsam eine Fallanalyse durchgeführt, bei der realistische Zukunftsperspektiven für das Gelände diskutiert und utopische Potenziale entwickelt werden sollen. Daraufhin werden wir verschiedene temporäre Nutzungen nach ihrer zeitlich gestaffelten Umsetzungsmöglichkeit – von kurzfristige über mittelfristig, bis hin zu langfristig – diskutieren, um darauf aufbauend zum Abschluss notwendige Rahmenbedingungen und Interventionspunkte in Stadt(raum)gestaltungsprozessen zu identifizieren. Über diesen konkreten Fall hinaus wird es aber durchgängig um die Entwicklung eines übertragbaren und zugleich analytischen Instrumentariums gehen, um urbane Möglichkeitsräume auch in anderen Kontexten und an anderen Orten identifizieren und gestalten zu können.

Das Arbeitstreffen findet im Rahmen des EU-Projektes SEiSMiC statt und wird durch SEiSMiC Deutschland (koordiniert am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin) in Kooperation mit der Zukunftsakademie NRW und dem gemeinnützigen Verein Die Urbanisten aus Dortmund organisiert.

Das Arbeitstreffen richtet sich an Stadtteilinitiativen, Stadtplaner/innen, Stadtteilarbeiter/innen, Stadtaktivist/innen, Stadtforscher/innen, Selbständige, Vertreter/innen aus der Verwaltung, der kommunalen Politik, aus (Bürger-)Stiftungen und so fort.

Das Arbeitstreffen findet im Union Gewerbehof in Dortmund statt. Es beginnt am 21. April um 14 Uhr und endet am 22. April gegen 15 Uhr. Die Teilnahme am Arbeitstreffen ist kostenlos. Reise- und Übernachtungskosten können nach Absprache mit den Veranstaltern erstattet werden; für von Auswärts Anreisende steht eine begrenzte Anzahl an Hotelzimmer zur Verfügung.

Anmeldungen sind bis zum 4. April an germany@seismicproject.eu möglich. Insofern Sie eines der Hotelzimmer in Anspruch nehmen wollen, ist die Anmeldung bereits bis zum 23. März erforderlich. Bitte teilen Sie uns bei einer Anmeldung neben ihren Angaben zur Person folgendes mit:

  • Ist eine Reisekostenerstattung gewünscht? Wenn ja, welcher Art?
  • Benötigen Sie eines der Hotelzimmer? Insofern Sie sich selbst eine Unterkunft organisiert haben, wünschen Sie eine Erstattung von Übernachtungskosten?
  • Werden Sie am 21. April am Abendessen (gegen 20 Uhr) und am 22. April am Mittagessen (gegen 14 Uhr) teilnehmen? (beides kostenfrei)

 

Wand sucht Maler

Es ist mal wieder soweit! Auch in diesem Jahr wird eine weitere Wand im Unionviertel bunter. In Zusammenarbeit mit unserem Nachbarn Jugend- und Kulturcafé (JKC) sagen wir der Wand in der Beuthstraße den kreativen Kampf an. Die Besonderheit: Jugendliche und Künstler des Viertels werden ein gemeinsames Gestaltungskonzept erarbeiten und anschließend an die Wand bringen. Seid dabei!

Sketch Corner: Dienstag und Mittwoch, 20. und 21. Oktober 2015 von 18-22 Uhr im JKC (Rheinische Straße 135)
Anmeldungen unter: jkc@dortmund.de

Mit freundlicher Unterstützung und Förderung der Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz & Demokratie, Stadtbezirksmarketing Innenstadt-West und Respekt-Büro Stadt Dortmund!

flyer Mauer sucht wand

Urbanisten unterstützen Selbstmachtach

selbstmachtach-logo

Die Urbanisten unterstützen dieses ambitionierte Projekt ideell und laden an dieser Stelle herzlich zum Selbstmachtach ein!!

Der Selbstmachtach am 22.03.2015 ist eine interaktive Messe, auf der sich die Besucher über alle Facetten aus dem Bereich Upcycling und Do-It-Yourself informieren und Ihre Fertigkeiten weiterentwickeln können.

Unter dem Arbeitstitel „Urban Upcycling Convention 2015“ (UUC `15) dient die Veranstaltung als Plattform zum Austausch von Ideen und Erfahrungen im Upcycling. Durch interaktive Workshops kann die gemachte Erfahrung praxisorientiert in haptisch greifbare Ergebnisse überführt und somit eine „wertvolle Lektion“ mit nach Hause genommen werden. Damit greift der Selbstmachtach die immer größer werdenden Tendenzen und den Trend zum Thema Do-It-Yourself (DIY) auf.

Oft mangelt es interessierten Menschen an Inspirationen für die ersten eigenen Kreationen, was wiederum zu Berührungs.ngsten mit dem Thema DIY führt. Als Veranstaltungsort bietet Dortmund mit seiner Lage im Ruhrgebiet und seinem großen Einzugsgebiet perfekte Voraussetzungen für den Selbstmachtach. Seit einigen Jahren hat sich Dortmund als Zentrum für Künstler und Kreative im Ruhrgebiet etabliert. Recycling und Umweltbewusstsein ist ein aktuelles, wichtiges Thema. Gerade unter den jungen Leuten ist der Trend des Do-It-Yourself und des Upcycling enorm in die Höhe gestiegen. Um die Idee des Upcyclings und verschiedenen kreativen Möglichkeiten von Wiederverwertung weiter zu verbreiten, haben sich die angehenden Veranstaltungskaufleute des Karl-Schiller-Berufskollegs Dortmund dafür entschieden, die Urban Upcycling Convention zu veranstalten.

Der Selbstmachtach findet am 22.03.2015 in der Alten Schmiede in Dortmund statt!

Hier findet ihr weitere Informationen rund um die – mal andere – Kreativmesse: Selbstmachtach am 22. März 2015 (Facebook)

Klimasparbuch Dortmund 2014 – Mitmachen!

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Das Klimasparbuch ist ein lokales, praxisorientiertes Ratgeber- und Gutscheinbuch für den Klimaschutz in allen Bereichen des Alltags. Es nimmt dich an die Hand und führt dich in deiner Stadt zu all den Ecken, wo man einkaufen, essen und entspannen kann und dabei sowohl das Klima als auch den eigenen Geldbeutel schont. So ist das Klimasparbuch ein praktisches Beispiel dafür, dass sich Klimaschutz rechnet – individuell, lokal und global.

Wir suchen Tipps und Anbieter von Gutscheinen

Kennst du Unternehmen oder eine Initiative, die unbedingt in das Klimasparbuch Dortmund gehören? Möchtest du selber einen Gutschein für Dortmunder anbieten? Melde dich einfach unter klima@stadtdo.de .

Das Klimasparbuch Dortmund geht am 1. Dezember online

Das Klimasparbuch findet ihr unter www.klimasparbuch.dortmund.de. Einfach mit deiner E-Mailadresse bei der Stadt Dortmund online registrieren und schon habt ihr direkten Zugriff auf die Klimagutscheine. Viel Spass beim Genießen und Klimaschützen wünschen das Klima-Team im Umweltamt & Die Urbanisten!

Das Klimasparbuch Dortmund 2015 wurde gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt in Zusammenarbeit mit dem Klimasparbuch-Team der oekom verlag GmbH. Weitere Informationen finden Sie unter www.klimaschutz-kommunizieren.net

 

 

neues DBU Förderlogo 2014 Kopie oekom logo ohne 4c_ill Kopie Logo_Dieurbanisten Logo Klimaschutz Dortmund Wappen-Sta60-4c-gr-re

 

 

 

 

 

Nachtrag: Graffiti Battle 2014 & Siegerehrung

Liebe Stadtgestalter & Freunde der Farben,

etwas verspätet werden hiermit die Gewinner des diesjährigen Graffiti Battle bekannt gegeben.

Wir haben die zwei Tage mit Euch auf der Langen Straße sehr genossen und sind von den Ergebnissen mehr als begeistert! Was alles so passieren kann, wenn man  jungen Menschen eine graue Mauer für zwei Tage zur Verfügung stellt…

Viel Spaß mit der Bildergalerie! Schöner ist sie natürlich live …

https://dieurbanisten.de/projekte/graffiti-battle/graffiti-battle-2014/

160 Meter Mauer – Graffiti Battle 2014

Mauer an der S-Bahn Dortmund West bereits weiß grundiert von den Jugendlichen der Außerbetriebliche Ausbildungsstätte Handwerkskammer Dortmund

Der Graffiti Battle 2014 steht in den Startlöchern: Auch in diesem Jahr werden 30 junge Menschen ihr gestalterisches Können an der Sprühdose beweisen und den Stadtraum verändern. Im Vergleich zum letzten Jahr stehen diese vor der Herausforderung 160 Meter (!!!) Mauer farblich zu gestalten.

Der diesjährige Ort des Geschehens liegt an der Langen Straße/Ecke Kuithanstraße entlang der S-Bahn Dortmund West. Der Battle wird am Freitag (12.09.2014) von 16.00-20.00 Uhr und Samstag (13.09.2014) von 14.00-20.00 Uhr ausgetragen. Die Prämierung der Ergebnisse erfolgt am Samstag ab 20.00 Uhr.

Den Teilnehmenden wünschen wie viel Erfolg und ein kreatives Händchen !! Schließlich gibt es einiges zu Gewinnen:

1. Preis: 350 Euro Einkaufsgutschein für „The HangOut“
2. Preis: 100 Euro Einkaufsgutschein für „The HangOut“
3. Preis: 50 Euro Einkaufsgutschein für „The HangOut“

Wir freuen uns auf die Aktion, die Ergebnisse und schöne Gespräche! Alle Gestaltungs-Liebhaber und Interessierten laden wir herzlich ein, uns an der Mauer zu treffen und ins Gespräch zu kommen.

Der Graffiti Battle ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Jugend-& Kulturcafé (JKC), die Urbanisten e.V. und The HangOut. In diesem Jahr dürfen wir außerdem unsere Kooperationspartner Außerbetriebliche Ausbildungsstätte Handwerkskammer Dortmund GmbH und den Graffiti-Verein Dortmund begrüßen.

Weitere Informationen und die Ergebnisse vom letzten Jahr findet ihr hier: https://dieurbanisten.de/projekte/graffiti-battle/graffiti-battle-2014/

Die Ergebnisse vom Graffiti Battle 2013 findet ihr hier:https://dieurbanisten.de/projekte/graffiti-battle/hinter-der-bruecke/

Platzgestaltung am Schauspielhaus: Das Finale

Die Crew

Die Crew

Liebe HelferInnen, Theaterfans, Palettenliebhaber, Unterstützer und Freunde,

was für eine Woche: Gemeinsam haben wir den Vorplatz am Schauspielhaus ordentlich auf Vordermann gebracht!! Mit der Sonne im Nacken (und im Herzen) und der Leidenschaft von zahlreichen Helfern standen wir am Anfang der Woche einem gigantischen Materialberg gegenüber von:

190 Paletten
3500 Schrauben
40 m Markisenstoff
85 Pflanzen
120 Liter Blumenerde
300 m Holzlatten

In nur 5 Tagen haben wir bei gefühlten 33 °C  mit 100 helfenden Händen den tristen Theatervorplatz in einen Lieblingsort verwandelt. Dieser Beitrag gilt daher Euch – allen Helfern und Unterstützern, ohne die dieses Projekt nicht umsetzbar gewesen wäre.

Ein herzliches Dankeschön an unsere treuen HelferInnen:

Boris, Volker, Till D., Marvin, Anne, Tabea, Florian A., David, Robin, Susanne, Christof, Pia, Julia-Lena, Jörg, Clara, Florian F., Felix, Felicitas, Michael, Janus, Zandra, Jan, Lydia, Elena, Maximilian S., Marcel, Maximilian K., Philip, Merlin, Nick, Till K., Kati L., Kati W., Corinna, Sophie, Denise, Merle, Nele, Radek Vogt, Benne, Julia S., Carlos

Dankeschön

Wir möchten uns ganz besonders herzlich bei allen Technikern und Mitarbeitern des Schauspielhauses Dortmund für das Vertrauen und die tatkräftige Unterstützung bedanken. Wir hatten eine großartige Zeit bei euch am Haus !! Danke Lisa und Thorsten für die gute Zusammenarbeit!

Ein herzliches Dankeschön an die Unternehmen DACHSER und WestPAL für die großzügigen Spenden. Danke an Michael Willenbrink für den Transporter. Danke an Betten Bormann für die Spende. Danke an Hornbach für die Pflanzen-Spenden. Danke an Michael Bremshey vom Kath. St.- Johannes Hospital für die Beleuchtungstücher. Und ein herzliches Dankeschön an alle lieben Menschen, die uns Pflanzen geschenkt haben.

Wir sind stolz & glücklich!!
Und freuen uns auf das nächste Projekt mit Euch !!

Julia, Sarah & Yvonne

Alle weiteren Informationen und Bildergalerien zur Aktion findet ihr hier