Trash Up! meets LUZI im DEPOT

vom 21. November bis 13. Dezember 2020

Die offene und laborhafte Veranstaltungsreihe für Nachhaltigkeit und Konsumverhalten TRASH UP! im Depot geht in ihre 5. Runde. Die Nachhaltigkeitskonferenz #Rethinking Trash Up! in 2019 hatte zum Ergebnis, dass großes Interesse daran besteht wieder mehr in AKTION zu treten und praktische Handlungsfelder zum Thema zu beackern. Trash Up! 5.0… nimmt sich gerne dieser Aufforderung an!

In Zusammenarbeit mit uns und unserem Projekt LUZI – Labor für Urbane Zukunftsfragen und Innovation lädt das DEPOT zum Jahresende zu über 10 Workshop- und Vortragsreihen ein.

LUZI erforscht, wie soziale und technische Innovationen für eine Stadt der Zukunft gemeinschaftlich entstehen können. Das Projekt möchte Inspiration für eine Stadt der Zukunft bieten. Alle Stadtbewohner*Innen, Macher*Innen, engagierte Unternehmer*Innen, Initiativen und lokale Akteure sind dazu eingeladen, gemeinsam über urbane Herausforderungen nachzudenken und konkrete wie nachhaltige Lösungsansätze zu entwickeln.

Trash Up! 5.0 führt die traditionell spannende Formatmischung aus praxisnahen Workshops (z.B. Bienenwachstücher, Lampe EVA oder Wurmkompost selber machen | bauen) und den theoretischen Vortrags- und Diskussionsreihen (z.B. „Unternehmerisches Handeln aus sozialen Ideen“ oder „Nachhaltige Transformation von Stadtteilen“) konsequent fort. Wichtig ist den Macher*innen, dass das Angebot für möglichst viele Menschen zugänglich ist und einen hohen Wiederanwendungswert hat. Der zwischenmenschliche Austausch und das Networking mit „Spaß“ und „Freude“ bleibt unser zentrales Anliegen, um nachhaltiges Handeln über emotionale Erlebnisse fest in den Alltag der Menschen zu integrieren und zu verankern.

Alle Veranstaltungen werden unter den vorgegebenen Corona-Schutzmaßnahmen und in Abstimmung mit den Veranstaltungsorten durchgeführt werden. Unter anderem bedeutet dies, dass eine Teilnhame ausschließlich per Online-Voranmeldung für die Veranstaltungen möglich ist.

Das vollständige Programm, weitere Infos und die Online-Anmeldung findet ihr in Kürze auf unserer Website und auf den Seiten www.luzi.ruhr und www.trash-up-dortmund.de.

Machen macht Bock – FutureClub legt wieder los!

Wir bieten ab sofort wieder spannende Möglichkeiten zum Mitmachen für Kindern und Jugendlichen aus der westlichen Innenstadt Dortmunds und Umgebung an. Im FutureClub kannst du neue Erfahrungen in kreativen, künstlerischen oder handwerklichen Workshops machen, an Bewegungsangeboten teilnehmen und neue Interessen und Fertigkeiten entwickeln. Um dir einen Überblick über das Workshop-Angebot 2020 zu geben, hier eine kleine Vorstellung unserer Termine. Wenn du mehr erfahren willst, behaltet unbedingt unseren Terminkalender im Auge.

Aktuelle Informationen zum Projekt sowie alle Termine und die Möglichkeit zur Anmeldung findest du auf unserer Projektseite www.dieurbanisten.de/futureclub. Für weitere Inspirationen folge uns gerne auf Instagram -> @futureclub.dieurbanisten

Was in den kommenden Wochen auf die Kids aus dem dortmunder Westen wartet:

Die Anmeldung erfolgt online über die jeweilige Veranstaltung und ist erst nach einer Bestätigung gültig. Die Anzahl an Plätzen ist begrenzt! Auf Anfrage sind auch Termine an gesonderten Tagen möglich. Die Teilnahme an folgenden Angeboten ist kostenlos und wird durch eine Förderung des Europäischen Sozialfonds ermöglicht.


Hier kannst du dich ANMELDEN


 

Krea(k)tivität: Mit viel Humor die inneren kreativen Quellen entdecken und nutzen lernen. In diesem Angebot spüren wir die eigenen Ressourcen auf. Wir begeben uns mit ungewohnten Methoden in einen Brainstormingprozess und lassen uns völlig unbefangen und ohne konkrete Vorstellung darauf ein.

Nächste Termine: 22.10.2020 von 09.30 – 11.30 Uhr

 

 

Vogelfutterhäuschen Wenn es draußen schneit und stürmt ist ein Futterhaus eine sinnvolle Hilfe für unsere gefiederten Freunde. In diesem Workshop kannst du mit uns eine kleine Vogelfutterstelle bauen und lernst dabei etwas über heimische Vogelarten und den Umgang mit Werkzeugen und Handmaschinen.

Nächste Termine: 06. und 27.11.2020 sowie 11.und 18.12.2020 jeweils von 09.00 – 11.00 Uhr

 

MixedMediaCollagen – Eigene Kunstwerke mithilfe des Raums erschaffen. In diesem Workshop lernst du ganz besondere Bilder selbst zu gestalten. Mit kreativen Techniken erstellst du hier deine eigenen Mixed-Media-Collagen. Mit Aquarellfarben, Wachsmalern und Buchstaben ausgerüstet erforschen wir die Stadt!

Nächste Termine: 26.11.2020 von 09.30 – 11.30 Uhr

 

Glückkindangebot: Mit sogenannten Glückstieren das Thema Achtsamkeit kennen lernen. Dieser Kurs bietet eine bunte Mischung aus Achtsamkeits- und Gleichgewichtsübungen, in denen die Kinder neue Bewegungsmöglichkeiten ausprobieren, sich in ihren Emotionen erleben und sich musikalisch ausprobieren können.

Nächste Termine: 21.10.2020 von 15.30 – 17.00 Uhr

 

StadtOasen- Urban Gardening und Guerillia Gardening für Kita Kids Die Stadtnatur ist bunt und sehr lebendig, man muss nur genau hinschauen. In diesem Angebot werden Kita-Kinder und Grundschüler*innen mit spielerischen Methoden an das Thema UrbanGardening und Natur in der Stadt heran geführt.

Nächste Termine: 12.11.2020 von 09.30 – 11.30 Uhr

 

Paletten-Freestyle-Workshop Unter Anleitung baust du dir deine Paletten-Möbel selbst. Dabei erlernst du den Umgang mit verschiedenen Werkzeugen. Was du baust kannst du am Ende des Tages mit nach Hause nehmen.

Nächste Termine: 13.11.2020 von 16.00 – 20.00 Uhr

 

 

EVA – Designlampe aus Restholz In diesem Workshop kannst du dein eigenes Lichtobjekt individuell bauen und anschließend mit nach Hause nehmen. Dabei vermitteln wir spannendes Hintergrundwissen zu Upcycling und kreativen Möglichkeiten der Müllvermeidung.

Nächste Termine: 30.10. und 17.12.2020 jeweils von 10.00 – 14.00 Uhr

 

 

ADAM, Strandstuhl ausRestholz In diesem Workshop kannst du deinen eigenen Strandstuhl individuell zusammenstellen, selber bauen und anschließend mit nach Hause nehmen. Dabei vermitteln wir spannendes Hintergrundwissen zu Upcycling und kreativen Möglichkeiten der Müllvermeidung.

Nächste Termine: 30.10. und 17.12.2020 jeweils von 10.00 – 14.00 Uhr

 

OfflinePostings – Deine Meinung, deine Sticker! Im Workshop „Offline Postings“ produzierst du mit einfachen gestalterischen Mitteln Aufkleber. Kurz gesagt: Analoge Posts, die sich mit deinen persönlichen Anliegen und aktuellen Themen auseinandersetzen. Das natürlich immer mit dem Fokus darauf die Welt ein bisschen besser zu machen.

Nächste Termine: Auf Anfrage

 

 

tag Abc – Graffitiworkshop Du möchtest  Basiswissen und Techniken des Graffiti erlernen? Dann bist du hier richtig! Während des Workshops setzt du dich kreativ mit Schrift-gestaltung auseinander und bekommst Tipps und Tricks im Umgang mit der Sprühdose.

Nächste Termine: Auf Anfrage

 

 

Yoga-Workshops – Mit Leichtigkeit zum urbanen Yogi werden. In diesem Yoga-Kurs lernst du dir selbst besser zu zu hören, deine Gedanken zu beobachten und dich auf die Bewegungen deines Körpers zu konzentrieren.

Nächste Termine: Auf Anfrage

 

 

Slackline-Kurs für Anfänger: Fit bleiben und Freiräume in den Stadt-Parks mit einfachen Mitteln nutzen. Was am Anfang unmöglich erschient, wirst du schon bald beherrschen. Finde dein Gleichgewicht und werde zur Drahtseil-Artist*in und Balance-Künstler*in!

Nächste Termine: Auf Anfrage

 

 

 

++Wichtig++

Minderjährige benötigen das Einverständnis eines Erziehungsberechtigten. Bitte druckt euch diese Einverständniserklärung aus, lasst sie von einem Erziehungsberechtigten unterschreiben und bringt sie zu unseren Veranstaltungen mit. Andernfalls haben wir auch immer einige dieser Formulare vor Ort. Zur Einhaltung der gängigen Coronaschutzverordnungen, ist eine Teilnahme nur mit einem Mund-Nasen-Schutz möglich

 

 

Ausstellung Urbane Produktion

Statt Koks, Eisen und Stahl werden in Bochum, Gelsenkirchen und Herne heute Schokolade, Öle und Pesto hergestellt. Auch Pilze, Stoffwindeln, Möbel, Maßschuhe, Gemüse und Käse gehören zu den Produkten, die in anderen Regionen in direkter Nähe von Stadtbewohner*innen produziert werden.

Wer, wo, warum und wie in der Stadt produziert, beschäftigt uns seit dem Start unseres Projektes UrbaneProduktion.Ruhr im Jahr 2016. Um euch all die Erkenntnisse und Erfahrungen nicht nur in wissenschaftlichen Aufsätzen und Vorträge zu präsentieren, haben wir die  Wanderausstellung konzipiert, um  Ein- und Ausblicke rund um das Thema „Urbane Produktion“ zu geben.

Die Wanderausstellung zeigt die vielen Facetten städtischer Produktion, stellt produzierende Unternehmen und Gründungen – insbesondere aus dem mittleren Ruhrgebiet – vor und zeigt Möglichkeiten, Herausforderungen und Vorteile von wohnortnaher Produktion auf. Die Themen reichen von lebenswerten Quartieren und nachhaltiger Ökonomie über architektonische Lösungen und gläserne Produktion bis zu neuen und zukunftsfähigen Konzepten für Logistik und Handwerk.

Beginnend in der Stadt, in der wir vor vier Jahren gestartet sind, nämlich in Bochum, startet die Ausstellung im Stadtteil Langendreer, wandert dann nach Wattenscheid, anschließend nach Herne und zu guter Letzt wird sie in  Gelsenkirchen gezeigt.

Neben der Ausstellung, die an geöffneten Tagen ohne vorherige Anmeldung von allen Interessierten besucht werden kann, gibt es ein spannendes Rahmenprogramme an jedem Ausstellungsort: Vom Lehmofenbau über Brotaufstriche, Wurmkistenbau und Bier-Tasting bis hin zu Siebdruck ausprobieren und Naturkosmetik und Aioli selber herstellen.

Wie jede gute Ausstellung beginnen auch wir mit einer Vernissage und zwar am

02. September um 18.00 Uhr im LutherLAB in Bochum-Langendreer.

Das komplette Rahmenprogramm, die Öffnungszeiten und die Anmeldungen findet ihr hier.

Wenn ihr spannende Menschen kennenlernen möchtet, etwa von der Solidarischen Landwirtschaft, an einem (oder mehrere) Workshop(s) teilnehmen möchtet oder euch einfach für das Thema „Produzieren in der Stadt“ interessiert: wir freuen uns auf euch und euern Besuch!

Ein offener Raum für Gemeinschaft und Produktion in Wattenscheid

Nachdem wir gemeinsam mit dem IAT Gelsenkirchen, der Hochschule Bochum und der Wirtschaftsetwicklung Bochum im Rahmen unseres Forschungsprojektes UrbaneProduktion.Ruhr bereits im vergangenen Jahr das Ladenlokal WatCraft in Bochum-Wattenscheid zwischengenutzt haben, sind wir nun in der ehemaligen Gaststätte Haus Wiesmann zugange. Nach wenigen Monaten Leerstand eerden die Gasträume in der Hochstraße 65 seit Anfang Juni mit neuem Leben gefüllt. Für die Entwicklung und Etablierung eines neuen kulturellen und sozialen Hot Spots in Wattenscheid haben wir uns mit Mitgliedern der Wattenscheider Initiative Mittendrin und Biermacher Gerhard Ruhmann zusammengetan und den Verein WatWerk e.V. gegründet.

Die Gaststätte „Haus Wiesmann“ in der Hochstraße gibt es bereits seit knapp 120 Jahren und jahrzehntelang war sie fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Wattenscheid. Ende letzten Jahres hat die ehemalige Pächterin die Gaststätte verlassen. Die geplanten Aktivitäten für das Haus Wiesmann, das seinen Namen trotz neuer Nutzungen behält, setzen auf die vorhandenen Potentiale in Wattenscheid und die kulturelle und soziale Belebung des Stadtteils.

Wie schon in der Zwischennutzung WatCraft durch das Forschungsprojekt wird urbane Produktion auch im Haus Wiesmann eine zentrale Rolle spielen. In Treffen und Veranstaltungen im WatCraft wurde mehrmals der Wunsch aus dem Stadtteil nach gemeinsamer und nachhaltiger Lebensmittelversorgung geäußert. Aus diesen Impulsen heraus wird der Braumeister Gerhard Ruhmann mit der Unterstützung unseres Forschungsprojektes eine kleine Lern- und Kreativbrauerei aufbauen. Gerhard Ruhmann bringt langjährige Erfahrungen aus soziokulturellen Zentren, Gasthausbrauereien und Craftbeer-Pubs mit und hat in den vergangenen Jahren schon die Lindenbrauerei in Unna, die Hövels Hausbrauerei in Dortmund und die Trinkhalle in Bochum begleitet. In Wattenscheid möchte er alte, historische Bierstile reaktivieren, die jüngere Biergeschichte aufarbeiten und die Bochumer Brautradition um das ein oder andere Kapitel ergänzen.

Neben der materiellen Produktion und dem Aufbau einer eigenen Wattenscheider Brauerei, wird es im Haus Wiesmann zahlreiche kulturelle Veranstaltungen geben, die in erster Linie von der bereits bekannten Initiative Mittendrin veranstaltet werden. Vorstellbar sind außerdem ein offenes Café, Sprachkurse, Tanzkurse, Spielabende, Stammtischtermine, Konzerte, Ausstellungen und weitere Aktionen, die in den Stadtteil strahlen und die Menschen vor Ort miteinander vernetzen und aktivieren. Dabei suchen wir natürlich weitere interessierte Menschen, die Lust haben die ehemalige Gaststätte als Knotenpunkt für weitere Aktivitäten aus und für den Stadtteil zu nutzen und den Raum für unterschiedliche Nutzungen zur Verfügung stellen.

Mit digitalen Biertastings und kleineren Treffen für Interessierte sind wir vor kurzem in die Nachnutzung gestartet. In den nächsten Wochen und Monaten wird das Haus so oft wie möglich mit Leben gefüllt. Im Zeitraum bis Ende November sollen viele verschiedene Veranstaltungen stattfinden und gemeinschaftlich Nutzungskonzepte, Finanzierungsmöglichkeiten, Strukturen und Organisationsformen für das Haus Wiesmann entwickelt werden. Für erste Workshops und Aktionen konnten wir mit dem jungen WatWerk e.V. bereits Fördermittel aus dem Verfügungsfonds des Stadtteilmanagements Wattenscheid akquirieren.

Zudem hoffen die Beteiligten den Kreis der Verantwortlichen um möglichst viele anpackende Mitstreiter*innen zu erweitern. Denn klar ist, dass für die Meisterung von Herausforderungen, die mit dem Betrieb eines solchen multifunktionalen Ortes zusammenhängen, die Unterstützung von weiteren Menschen, Unternehmen und Akteuren aus Wattenscheid und der Region notwendig ist. Wer mit anpacken, sich gemeinsam mit weiteren engagierten Menschen in die Entwicklung des Haus Wiesmann einbringen oder den Verein mit Spenden fördern möchte, darf sich gerne unter https://haus-wiesmann.de/ informieren und über das Kontaktformular melden.

Future Club geht Online

…und jetzt ist alles anders! Der FutureClub ist ein Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche aus der westlichen Innenstadt und den angrenzenden Nachbarbezirken. In niederschwellig angelegten Angebotsformaten können Kinder und Jugendliche zwischen vier und siebzehn Jahre Neues ausprobieren, ihre Fähigkeiten stärken, Interessen entwickeln und Erfolge erleben.

Das Besondere am FutureClub ist bzw. war, dass er keinen festen Ort hat, sondern das Team von VermittlerInnen mobil ist und die Kinder und Jugendlichen gezielt an verschiedenen Orten im Stadtteil aufsucht. Die Bildungsangebote fanden dort statt, wo sich die jungen BewohnerInnen aufhalten -in Kitas, Schulen und im öffentlichen Raum.

Und jetzt? Jetzt ist alles anders und irgendwie auch nicht. Die Angebote des FutureClub bleiben „mobil“ und finden dort statt, wo sich die Kids ausfhalten. Zu Hause und im Internet.

Der FutureClub hilft, auch in dieser besonderen Zeit, weiterhin Freizeit aktiv zu gestalten und die Talente junger Menschen zu fördern und bietet unterschiedlichen Themengebieten ein Zuhause.

Die Angebotsvielfalt in den, nun digitalen, ThemenClubs erstreckt sich von Bewegung über Kreatives und spielerischer Umweltbildung bis hin zu Achtsamkeitsübungen. Mit einfachen Mitteln und ohne großen Materialaufwand bringen wir den Kids unser Angebot direkt ins Haus.

In regelmäßigen Abständen veröffentlichen wir ab sofort Freizeitangebote auf unseren Social-Media-Kanälen. Kindgerechte Yogaübungen, Upcycling Tutorials, Ausmalbilder, Kurzgeschichten oder Glückstiere. Wir vertreiben Langeweile und freuen uns über jeden Besucher auf unseren Kanälen.

Die digitalen Angebote findet Ihr ab sofort auf: instagram und youtube

Aquaponik-Workshop im Westfalen-Kolleg

Aquaponik, also die ressourcensparende Kombination von Gemüseanbau und Fischzucht, ist ein möglicher Baustein für eine nachhaltige Landwirtschaft der Zukunft, und als Konzept vor allem auch für urbane Landwirtschaft interessant. Um das Wissen um die Vorteile der Aquaponik zu verbreiten haben wir einen Workshop zum Bau eines Aquaponik-Systems entwickelt.
Im Dezember 2019 haben wir mit mehreren Studierenden des Westfalen-Kollegs ein Aquaponik-System für deren Mensa aufgebaut. Zu Beginn ging es in einem Einführungsvortrag um dem Nachhaltigkeitsaspekt von Aquaponik und die verschiedenen Systemelemente einer Aquaponik-Anlage.

Im Anschluss machten sich die Studierenden ans Werk die rund zwei mal drei Meter große Anlage aufzubauen. Es wurde gebohrt und geschraubt, um die einzelnen Komponenten des Systems mit einender zu verschalten. Im Anschluss wurde das Beet mit Blähton und der Fischtank mit Wasser befülllt, und die Pflanzen eingesetzt.
Über den Jahreswechseln hatte das System dann Zeit um sich einzufahren, so dass wir im Januar Fische einsetzen konnten.

Gefördert durch das Projekt „Nordwärts“. Wir bedanken uns bei der Stadt Dortmund.

 

 

 

UrbaneProduktion.Ruhr II – Es kann weitergehen

Mit dem Start in das neue Jahr ist unser Team vom Forschungsprojekt UrbaneProduktion.Ruhr in eine neue Förderperiode gestartet. In der ersten Förderperiode von 2017 bis 2019 haben die Urbanisten Jan und Annette zusammen mit ihre Kolleg*innen vom Institut Arbeit und Technik, der Hochschule Bochum und der Wirtschaftsentwicklung Bochum Grundlagen hinsichtlich Urbaner Produktion geschaffen. Als Urbanisten waren wir wesentlich an der Umsetzung von zwei Reallaboren in den Stadtteilen Bochum-Langendreer und Bochum-Wattenscheid beteiligt und haben am kürzlich veröffentlichten Handbuch für Urbane Produktion mitgewirkt.

Das Projekt UrbaneProduktion.Ruhr II schließt in den nächsten zwei Jahren mit Verstetigungs- und Transfermaßnahmen an. Dazu werden wir zum einen die Reallabore in Bochum verstetigen und das gesamtstädtische Konzept weiterentwickeln und bei der Umsetzung begleiten und andererseits unsere Erfahrungen auf Gelsenkirchen und Herne-Wanne übertragen. Dort werden wir mithilfe unserer Verbundpartner Akteurs- und Raumanalysen hinsichtlich Urbaner Produktion durchführen, kooperative Prozesse initiieren, Akteur*innen und produzierende Unternehmen vernetzen und ein weiteres Reallabor in Gelsenkirchen-Ückendorf realisieren.

Das Projekt UrbaneProduktion.Ruhr II wird im Rahmen des Aufrufes „Transformation urbaner Räume“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und von den Urbanisten zusammen mit dem IAT (Institut Arbeit und Technik), der Wirtschaftsentwicklung Bochum, dem Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Gelsenkirchen und der Hochschule Bochum interdisziplinär durchgeführt. Im Sinne der „Strategischen Forschungs- und Innovationsagenda“ der Bundesregierung erhebt unser Forschungs- und Experimentiervorhaben den Anspruch, zivilgesellschaftliche Akteure als aktive Partner und Treiber von Transformationsprozessen einzubeziehen, Raumstrukturen nachhaltig zu verändern, ein Pionierprojekt für urbane Infrastrukturen zu sein, neue Werkzeuge und Verfahren für Planung und Wissensmanagement zu konzipieren sowie neue Geschäfts- bzw. Betreibermodelle zu erproben.

Weitere Informatione über das Projekt und unsere Partner findet ihr unter

www.urbaneproduktion.ruhr

 

 

„Bochum: Produzierende Betriebe sollten zurück ins Zentrum“, WAZ, 17.12.2019

Die WAZ berichtet über die Ergebnisse des Forschungsprojektes „Urbane Produktion.Ruhr“, das die Urbanisten in Zusammenarbeit mit dem Institut Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule, der Hochschule Bochum und der Stadt Bochum betreibt:

„Es ist notwendig, dass wir die Produktion wieder in die Stadt holen, nicht nur um Arbeitsplätze und Wertschöpfung zu erhalten, sondern auch Innovationen zu ermöglichen und ökologischer zu produzieren, wenn wir diese wieder vor Augen, Ohren und Nasen haben“, sagt Stadtforscher Professor Dieter Läpple. Viel zu lang sei ein zu starker Fokus auf Dienstleistungsbetriebe und Einzelhandel bei der Gestaltung der Städte gelegt worden.

Hier geht’s zum Artikel im Netz.

UrbaneProduktion.Ruhr – Abschluss wird zum Auftakt

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Welche Rolle spielen dabei Produktionsbetriebe? Und wie können die Betriebe gestärkt und gefödert werden?

Auf diese Fragen haben wir im Forschungsprojekt UrbaneProduktion.Ruhr zusammen mit dem Institut Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule, der Hochschule Bochum und der Stadt Bochum Antworten gefunden. Drei Jahre lang wurden im Rahmen des Projekts in Bochum-Langendreer und Bochum-Wattenscheid Chancen und Herausforderungen urbaner Produktion erforscht. Dabei geht es um Betriebe, die materielle Produkte bearbeiten oder herstellen. Darunter lassen sich klassische Handwerksbetriebe wie Schreinereien und Bäckereien ebenso fassen wie Industriebetriebe oder auch urbane Landwirtschaft. Unsere Ergebnisse haben wir in einem Handbuch zusammengefasst, in dem wir in einem Werkzeugkasten geeignete Maßnahmen für die Förderung urbaner Produktion aufzeigen und Vorbilder und Praxisbeispiele vorstellen. Hier gibt es das Handbuch zum Download.

 

Bei der offiziellen Abschlussveranstaltung unseres Projektes am 09. Dezember im LutherLAB unterstich der Stadtforscher Prof. em. Dr. Dieter Läpple die Thesen von Dr. Stefan Gärtner bei der Vorstellung der Ergebnisse des Forschungsprojektes in Bochum: „Es ist notwendig, dass wir die Produktion wieder in die Stadt holen, nicht nur um Arbeitsplätze und Wertschöpfung zu erhalten, sondern auch Innovationen zu ermöglichen und ökologischer zu produzieren, wenn wir diese wieder vor Augen, Ohren und Nasen haben“. Viel zu lang sei ein zu starker Fokus auf Dienstleistungsbetriebe und Einzelhandel bei der Gestaltung der Städte gelegt, so Läpple weiter. Auch Bochums Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke erklärte bei der Vorstellung der Studie, dass urbane Produktion ein Baustein sein kann, um die Bochumer Innenstadt lebendiger zu machen: „In der Vision 2030 für die Bochumer Innenstadt haben wir dies unter dem Begriff FabTown bereits verankert.“ Und Anja Müller vom Amt für Wohnen und Stadtentwicklung der Stadt Bochum ergänzte: „Nun soll für die Innenstadt ein Masterplan FabTown erarbeitet werden.“

 

Nach der erfolgreichen Veranstaltung sind wir umso glücklicher, dass das Projekt in eine Folgeförderung geht, bei der auch wir wieder mit an Bord sind. In den kommenden zwei Jahren wollen wir Unternehmen der urbanen Produktion ansprechen, die Interesse haben, sich in Bochums Innenstadt, Langendreer-Alter Bahnhof oder Wattenscheid z.B. in leerstehenden Ladenlokalen anzusiedeln. Außerdem können wir unsere Ergebnisse aus den letzten Jahren in die Entwicklung von Konzepten für Gelsenkirchen und Herne-Wanne einfließen lassen.

 

Vielen Dank an unser tolles Projektteam mit
Hannah Brack
Martina Brandt
Stefan Gärtner
Alexandra Lindner
Lena Malec
Kerstin Meyer
Sophia Schambelon
Marcel Schonlau
Sarah Westhoff

Wir freuen uns auf die nächsten zwei Jahre und viele neue Mitstreiter*innen!

Kick-Off LUZI setzt Themen für 2020

Wie wollen wir morgen leben? Wie kann man die Stadt der Zukunft mitgestalten? Diesen Fragen geht das Labor für urbane Zukunftsfragen und Innovation, kurz LUZI, in den kommenden zwei Jahren nach. Das Labor wird ein dezentral aufgestellter Maker Space im Unionviertel werden, in dem Arbeitsräume, Menschen und ihre Angebote sichtbar werden. Veranstaltungen mit kreativen Formaten des Mitmachens und Wissenteilens werden ab 2020 ein Netzwerk von Macher*innen knüpfen, die Lösungen für urbane Zukunftsfragen – quasi im Schwarm – entwickeln können.

Mit dem Kick-Off am 15.11.19 startete LUZI in die Umsetzungsphase. Schon seit einigen Monaten beschäftigte sich das LUZI-Team aus Fraunhofer Umsicht, Union Gewerbehof und den Urbanisten mit der Konzeption des Projektes, gestaltete die Website und holte sich erste Themenanregungen in Einzelgesprächen und auf Veranstaltungen. Der Drang, endlich an ein größeres Publikum zu gehen und mit Aktivitäten zu beginnen war groß.  Ab sofort informiert auch die Website www.luzi.ruhr über Inhalte, Veranstaltungen und Mitmachmöglichkeiten des offenen Labors.

Der Kick-Off gliederte sich in zwei Teile. Im ersten Teil stellten die Kooperationspartner ihre Arbeit und ihre Rolle im gemeinsamen Projekt vor. An vielen Orten im Unionviertel sollen Menschen zukünftig kooperativ forschen, lernen, experimentieren und arbeiten können. Im zweiten Teil waren die Teilnehmer*innen gefordert, ihre eigene Perspektiven und Ideen einzubringen. Jeder Projektpartner moderierte einen Thementisch, die Gäste wechselten nach jeweils 20 Minuten und waren eingeladen das Projekt LUZI als Rahmen für zukünftige Möglichkeiten mit Inhalten zu versehen.

Thementisch „Infrastruktur & Vernetzung“

Thementisch „Das Labor mitentwickeln“

Thementisch „Lokale Produktion“

Creative Club – Upcycling Kurs

Im Rahmen des ESF-geförderten Projektes „FutureClub“ bieten wir Kindern und Jugendlichen aus dem Stadtteil kreative Angebote und Workshops an: Gemeinsam Kochen und Essen, Kreativität und Handwerken, Bewegung und Akrobatik, Natur und Umwelt erleben, Lerntricks und Tipps, Wünsche und Meinung laut aussprechen sind die Themen, die wir jungen Menschen anbieten wollen.

In diesem Workshop zeigen wir dir, wie du eigene Accessoires und Schmuck selber herstellen kannst und so aus Abfall hochwertige Alltagsgegenständen produzierst. Dabei vermitteln wir spannendes Hintergrundwissen zu Upcycling und kreativen Möglichkeiten der Müllvermeidung. Zudem lernst du von Profis handwerkliche Tipps, Tricks und Kniffe zu folgenden

Themen:

  • Materialkunde (Fahrradschläuche, Bücher/Comics/Papier, Kron- und Weinkorken, Elektrokabel, Getränkekartons …)
  • Werkzeugkunde (Zange, Feile, Lineal, Geodreieck, Schere, Cutter …)
  • Maschinenkunde (Buchbinde-Maschine, Button-Maschine …)

Der Kurs eignet sich für Kinder ab 12 Jahre. Termine sind grundsätzlich an Donnerstagen und Freitagen nach Absprache möglich. Ansprechpartner ist Florian Artmann.

Schreibt uns an futureclub@dieurbanisten.de

Creative Club lädt ein – Insektenhotels bauen

Im Rahmen des ESF-geförderten Projektes „FutureClub“ bieten wir Kindern und Jugendlichen aus dem Stadtteil kreative Angebote und Workshops an: Gemeinsam Kochen und Essen, Kreativität und Handwerken, Bewegung und Akrobatik, Natur und Umwelt erleben, Lerntricks und Tipps, Wünsche und Meinung laut aussprechen sind die Themen, die wir jungen Menschen anbieten wollen.

der Creative Club lädt ein – Insektenhotels bauen

Insektenhotels bieten nicht nur Nist- und Überwinterungshilfen für verschiedene Insektenarten, sondern die kleinen Bewohner sind auch hervorragende natürliche Schädlingsbekämpfer. Außerdem trägt ein Insektenhotel dazu bei, dass die umgebenden heimischen Blumen, Gemüse- und Obstpflanzen von Insekten bestäubt werden.

In diesem Workshop kannst du ein Insektenhotel selber bauen und nach eigenem Geschmack gestalten. Im Workshop vermitteln wir theoretisches und praktisches Wissen rund um das Thema Insekten. Du lernst verschiedene Werkzeuge und Handmaschinen kennen, erfährst worauf beim Bohren und Schrauben zu achten ist und was beim Befüllen und Aufhängen eines Insektenhotels berücksichtigt werden sollte. Dabei vermitteln wir spannendes Hintergrundwissen und du lernst von Profis handwerkliche Tipps, Tricks und Kniffe.

Der Kurs eignet sich für Kinder ab 12 Jahre. Termine sind grundsätzlich an Donnerstagen und Freitagen nach Absprache möglich. Ansprechpartner ist Florian Artmann.

Schreibt uns an futureclub@dieurbanisten.de