Zum Jubiläum haben wir unsere Mitglieder, Familien und Freund*innen, Wegbegleiter*innen und Kooperationspartner*innen eingeladen, zusammen einen schönen Tag bei uns zu verbringen. Dazu haben wir unsere mobilen Stadtmöbel auf dem Gelände des Union Gewerbehofs aufgebaut und mit Girlanden und Lichterketten eine schöne Atmosphäre geschaffen. Der Tag verlief ohne viel Pathos und großen Reden, dafür entspannt mit guten Gesprächen, leckerem Essen und Getränken, Musik und vielen netten Menschen.
2010 begann die Geschichte der Urbanisten mit einer Gruppe engagierter Menschen, die die Stadt nicht nur als Wohn- und Arbeitsort, sondern als Gestaltungsraum verstanden. Aus ersten kleineren Projekten – wie kreativen Zwischennutzungen von leerstehenden Räumen oder gemeinschaftlichen Bauaktionen – entstand nach und nach ein Verein, der heute fest in Dortmund verankert ist.
Der Stadtraum wurde dabei mal temporär, mal langfristig verändert und neu erlebbar gemacht. Was bleibt, sind nicht nur Orte, die wir gemeinsam mit den Menschen geschaffen haben und die bis heute gemeinschaftlich genutzt werden. Manchmal konnten wir dabei auch die einen oder anderen ermutigen, Dinge anders zu machen, Neues auszuprobieren oder den Blick auf die Stadt mit frischen Augen zu sehen.
Nachdem nach der Feierei wieder der Alltag eingekehrt ist, möchten wir uns bei allen Menschen bedanken, die uns in den letzten 15 Jahren unterstützt haben. Wir sind noch lange nicht am Ende und wollen auch in Zukunft unsere Stadt mitgestalten – mit euch, mit neuen Ideen und mit der gleichen Begeisterung, mit der wir damals angefangen haben.
Die Feier wurde von der Freiwilligenagentur Dortmund durch den Förderfonds für bürgerschaftliches Engagement finanziell unterstützt.
Filmdreh und Klimawandel – wie passt das denn zusammen? Damit beschäftigte sich der Darstellen&Gestalten-Kurs, der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesamtschule am 12. September im Landschaftspark Duisburg-Nord und produzierte insgesamt 5 kurze Dokumentarfilme über das Industriedenkmal und dessen Rolle für den Klimaschutz.
Mark Koppe von der filmothek der Jugend NRWhat den Jugendlichen einen kleinen Einstieg in die Welt des Filmdrehs und den damit verbundenen Techniken und Werkzeugen gegeben. Nach einer weiteren Einführung zum Thema Klimawandel durch uns Urbanisten ging es los:
Die Schüler*innen haben in Kleingruppen auf dem Gelände passende Stellen und Orte ausgesucht, an denen der Klimawandel oder Klimaschutzmaßnahmen sichtbar werden und zu den jeweiligen Themen Texte verfasst. Nach dem Dreh durften die Jugendlichen ihr Videomaterial mithilfe eines Schnittprogramms zu einem kleinen Film zusammenschneiden. In den selbst gefilmten und geschnittenen Filmen zeigten die Schüler*innen die abwechslungsreiche Natur und informierten über Klimaschutz.
Sobald der Feinschliff der Filme fertig ist, werden sie auf der Website der Schrittsteine für den Klimaschutz veröffentlicht: www.schrittsteine-duisburg.de
Fotos: Marco Polk, Zoé Poll / die Urbanisten e.V.
Der Workshop fand im Kontext der Duisburger Schrittsteine für den Klimaschutz statt, in deren Rahmen im Landschaftspark außerdem vier Spielplätze umgebaut und ein kinder- und familienfreundlicher Klimaweg gestaltet wird. Das Projekt wird vom Umweltamt der Stadt Duisburg und von den Wirtschaftsbetrieben Duisburg durchgeführt und mit Mitteln aus dem Bundesprogramm „Anpassung Urbaner Räume an den Klimawandel“ durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat gefördert.
Wir haben gute Nachrichten zu verkünden: Unser Projekt „Freiluft – Kreatives Stadtlabor im Unionviertel“ wurde von Soziokultur NRW bewilligt und kann nun umgesetzt werden. Gemeinsam mit starken Partner:innen und der Nachbarschaft werden wir einen offenen Freiluft-Ort für kulturelle Bildung, Begegnung und Mitgestaltung schaffen.
Rund um die Dorstfelder Brücke treffen unterschiedliche Lebenswelten aufeinander. Es gibt viele aktive Initiativen und Einrichtungen, jedoch gab es bisher keinen zugänglichen, gestaltbaren Außenraum für alle, vom Kita-Kind bis zur Seniorin. Freiluft schließt diese Lücke und dient als offener Treffpunkt, Werkstatt und Bühne.
In einem offenen Beteiligungsprozess mit Organisationen und Menschen aus unserer direkten Nachbarschaft im Unionviertel sammeln wir Wünsche, Bedarfe und Nutzungsideen. Auch der Bau wird partizipativ gestaltet: Alle, die Lust haben, mitanzupacken, sind in der Bauwoche im Herbst herzlich willkommen. Wenn das Freiluft fertiggestellt ist, weihen wir es mit ersten Bespielungen ein und testen unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten.
So soll das Freiluft ein Ort für Kinder und Jugendliche, Familien, Nachbar:innen, Kultur- und Kreativschaffende, Schulen und Kitas, Vereine und soziale Träger – kurz: für alle, die Lust auf Mitgestaltung, Lernen und Begegnung haben – werden.
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Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein‐Westfalen und von Soziokultur NRW
Diesen August wird die Saarlandstraße in Dortmund temporär umgestaltet – es entsteht Raum für nachbarschaftliche Aktionen, Straßenfeste und kreative Mitmachangebote. Und wir sind mit dabei!
Im Rahmen der Summer Streets, einem Projekt von nordwärts, verwandelt sich die Straße in einen autoarmen Erlebnisraum für alle, der zum Ausprobieren und Mitgestalten einlädt.
Die Urbanisten bieten zwei offene Workshops an:
18. August, 13–17 Uhr: LikeAVandal – Graffiti-Workshop (ab 10 Jahren) Taucht ein in die bunte Welt der Sprayer*innen! Fill-In, Outline und Highlights – erschafft euer erstes eigenes Graffiti. Mit Sprühdosen, Pinseln und Markern bringt ihr Buchstaben zum Tanzen, setzt Schatten und lasst ein echtes Piece entstehen. Workshopleitung: Marc Übbing
22.–24. August, jeweils 13–17 Uhr: Upcycling-Workshop Kreativ, praktisch, nachhaltig: In diesem Workshop entstehen aus scheinbar nutzlosen Materialien echte Unikate, die ihr mit nach Hause nehmen könnt. Workshopleitung: Sarah Neuwirth
Ein Zeichen für Vielfalt, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft: Unser Wandbild in Dortmund-Union
Im Rahmen unseres Projekts „Straße der Vielfalt“ ist in Dortmund-Union ein ganz besonderes Wandbild entstanden. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen sowie dem Künstler Paul Manzey haben wir von die Urbanisten e.V. eine rund 120 Quadratmeter große Fassade gestaltet – inspiriert von den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen.
Den Auftakt bildete eine zweitägige Ideenwerkstatt, bei der die jungen Teilnehmenden ihre Gedanken zu Themen wie Klimaschutz, Gleichberechtigung, Bildung oder nachhaltigem Konsum kreativ zum Ausdruck bringen konnten – in Zeichnungen, Collagen und sogar einem kleinen Theaterstück. In einem offenen und partizipativen Prozess entstanden so viele beeindruckende Impulse, die anschließend gemeinsam mit Paul Manzey in einen künstlerischen Entwurf überführt wurden.
Ende April wurde dieser Entwurf dann in einem dreitägigen Malprozess auf die Fassade im Dortmunder Unterbezirk Union übertragen. Dabei blieb es nicht nur bei der Beteiligung der Jugendlichen: Anwohner*innen und Auszubildende der außerbetrieblichen Ausbildungsstätte der Handwerkskammer Dortmund griffen ebenfalls spontan zu Pinsel und Farbe und unterstützten die Umsetzung. So wurde das Projekt zu einem echten nachbarschaftlichen Gemeinschaftserlebnis.
Entstanden ist ein lebendiges Wandbild, das nicht nur den Schriftzug „Vielfalt“ trägt, sondern auch zahlreiche farbenfrohe Motive, die zum Nachdenken anregen und die Kraft gemeinsamen Handelns sichtbar machen.
Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Projekt in Kooperation mit dem VMDO e.V. und mit Förderung der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW realisieren konnten. „Straße der Vielfalt“ zeigt eindrucksvoll, wie künstlerische Beteiligung, nachhaltige Bildung und soziale Vernetzung mitten im Quartier zusammenkommen können.
Wir freuen uns, gemeinsam mit SOWATORINI Landschaft die Umgestaltung des ehemaligen Parkplatzes Platz am Kolk in Wuppertal zu realisieren. Ziel ist es, diesen zentralen Ort bis zum Sommer 2025 in einen attraktiven, autofreien Stadtplatz zu verwandeln, der zum Verweilen, Spielen und Begegnen einlädt – eine urbane Insel am Kolk. Das Vorhaben wird vom Bereich Stadtentwicklung der Stadt Wuppertal im Rahmen des Projekts Innenbandstadt betreut.
Erste Schritte zur Umgestaltung
Bereits im Sommer 2023 wurde der Platz am Kolk für eine Woche autofrei gestaltet und mit verschiedenen Aktionen belebt. Diese Initiative zeigte das Potenzial der Umgestaltung des ehemaligen Parkplatzes zu einem lebendigen Stadtplatz. Die positive Resonanz führte zu einer Verlängerung der temporären Sperrung und Umgestaltung über die Sommerferien 2023 hinaus. Auch im Sommer 2024 wurde der Platz erfolgreich genutzt, unter anderem vom Verein der Freunde und Förderer der Bundesgartenschau 2031 im Rahmen der „Pop-Up-City-BUGA“. Die jetzt anstehende Umgestaltung soll als „dauerhaftes Provisorium“ dienen, bis es frühestens ab dem Jahr 2030 zu einem größeren Umbau kommen wird.
Erste Skizzen von Sowatorini Landschaft
Gemeinsam den Platz gestalten
Ein zentraler Aspekt unseres Projekts ist die aktive Einbindung der Menschen aus Wuppertal in den Gestaltungsprozess. Am 25. Januar 2025 fand eine erste Veranstaltung direkt auf dem Platz am Kolk statt. Trotz kühler Temperaturen nutzten zahlreiche Interessierte die Gelegenheit, sich über die geplante Steglandschaft zu informieren und ihre Ideen und Anregungen einzubringen. Ein erstes bauliches Element fand an diesem Tag den Weg auf den Platz, um Sichtbarkeit für den folgenden Prozess zu schaffen.
Vor Ort Veranstaltung im Januar
Aufbauend auf den gesammelten Rückmeldungen luden wir am 24. Februar 2025 zu einer Planungswerkstatt in das Baustellen-Informationsbüro ein. Hier wurde nicht nur diskutiert, sondern auch konkret gestaltet: An einem zwei mal zwei Meter großen Modell konnten die Teilnehmenden die geplanten Veränderungen plastisch nachvollziehen. „Mit unserem Konzept wollen wir auf dem Platz am Kolk eine Insel für alle Generationen schaffen“, erklärte Sebastian Sowa vom Planungsbüro Sowatorini. Die geplante Steglandschaft wird maximal zwei Meter über dem Platzniveau gebaut und über Holzstege erreichbar sein. „Am Ende soll es hier mehr Aufenthaltsqualität geben, viel mehr Grün und der Platz mit Leben gefüllt werden.“ Wichtige Themen bei der Beteiligung waren die Berücksichtigung der Barrierefreiheit, eine mögliche Entsiegelung von Teilen des Platzes, aber auch Spielmöglichkeiten und die Rolle der Anwohnerinnen und Anwohner bei der Neugestaltung des Platzes.
Planungswerkstatt mit Modell im Februar (Fotos: Marco Polk)
Umsetzung bis Sommer 2025
Die geplante Umgestaltung sieht eine innovative Steglandschaft vor, die sich über den gesamten Platz erstreckt und den vorhandenen Baumbestand einrahmt. Diese Stege dienen sowohl als Wege als auch als Sitz-, Spiel- und Bewegungselemente. Zwischen den Stegen entstehen Bewegungszonen und Veranstaltungsflächen, die vielfältige Nutzungsmöglichkeiten bieten. Die Umsetzung des Konzepts soll bis August 2025 abgeschlossen sein, so dass der Platz am Kolk pünktlich zum Sommer in neuem Glanz erstrahlt.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für ihr Engagement und freuen uns darauf, gemeinsam mit der Wuppertaler Stadtgesellschaft diesen neuen Begegnungsort zu schaffen.
Die Grundschule in Brechten soll schon seit mehren Jahren renoviert werden, doch leider zieht sich der Prozess hin. Wir, die Urbanisten, wollen das nun gemeinsam mit den Lehrenden, den Schüler*innen sowie den Eltern ändern!
Die Schule ist bereits sehr runtergekommen und besteht hauptsächlich aus Asphalt. Wir haben nun vor, die Schule angenehmer zu gestalten und eine mittelfristige Alternative zu finden, damit die Schule ein schönerer und lebendigerer Ort für die Kinder wird. Die eigentlichen Renovierungen sollen dennoch in Zukunft, wie von der Stadt geplant, stattfinden.
Bei dem Projekt, dass wir nun an der Schule umsetzen, sollen die Schüler*innen mitbestimmen dürfen, wie ihre Schule aussehen soll, daran teilhaben und sogar mit anpacken. Ebenfalls sollen sich die Kinder auch auf ihrem Schulhof wohlfühlen und dort gerne ihre Zeit in den Pausen verbringen. Mit Farbe und Pinseln aber auch mit Sprühdosen werden wir die Ideen, die die Schüler*innen für das Schulgelände selbst entworfen haben, auf die Wände bringen.
Angefangen haben wir damit, dass wir am 10.02.2025 zur Brechtener Grundschule gefahren sind um den Schüler*innen die Idee noch genauer zu erläutern und Fragen der Kinder zu klären. Zuvor wurde ihnen ein Video abgespielt, indem der Projektleiter David Kory das Projekt erklärte. Wir sind von Klasse zu Klasse gegangen und waren von den vielseitigen Ideen begeistert, die die Schüler*innen aufs Papier gebracht haben. Sie hatten nämlich die Aufgabe bekommen Bilder zu malen oder Wörter und Texte zu schreiben, die sie sich an ihrer Schule mehr wünschen würden. Die vielen Ideen schauen wir uns nun genau an und kreieren daraus ein großes und kreatives Gesamtbild. Spätestens im Sommer werden wir mit der gesamten Schule die Entwürfe auf die Wand bringen.
Die Kinder waren voller Freude und Begeisterung und wollten am liebsten schon direkt loslegen. Das Projekt dient genau zu diesem Zweck: die Schule zu einem schöneren Ort und vor allem die Kinder glücklich zu machen.
Am 3. Januar 2025 ist Urbanist Carlos unerwartet mit nur 39 Jahren verstorben. Wir trauern gemeinsam und mit seiner Familie und seinen Freund*innen. Gleichzeitig erinnern wir uns an schöne, besondere und alltägliche Momente mit ihm.
Wir sehen ihn im Hinterhof im Strandkorb sitzen. Wir sehen ihn im Aquaponik-Gewächshaus. Wir sehen ihn auf dem Hofflohmarkt grillen. Wir sehen ihn Pflanzen gießen und über die Unordnung im Büro nörgeln. Wir sehen ihn unser digitales Chaos aufräumen und Vorlagen erstellen. Wir sehen ihn in Gemeinschaftsgärten, vertieft in seine Arbeit. Wir sehen ihn am Küchentisch herumalbern.
Ohne Carlos wären die Urbanisten nicht das, was sie heute sind. Seit 2011 hat er den Verein mit aufgebaut und trotz seines Umzugs in die alte Heimat bei Nürnberg vor fünf Jahren, prägt er unsere Arbeit und unsere Inhalte bis heute. Umgekehrt ist seine Zeit in Dortmund und bei den Urbanisten immer ein Teil von ihm geblieben.
Carlos war immer darauf bedacht, sein Wissen weiterzugeben und in praktisches Handeln umzusetzen. Er ließ andere an seinen Ideen teilhaben und setzte mit großer Hingabe und Kreativität Projekte um, die bis heute wirken.
Carlos war es, der die Liebe und Leidenschaft für das urbane Gärtnern in den Verein getragen hat und den ersten offenen Gemeinschaftsgarten in Dortmund aufgebaut hat: die UrbaneOase im Unionviertel. Carlos war es, der wichtige Netzwerke und Partnerschaften aufgebaut hat, die uns noch heute begleiten. Mit urbaneoasen.de schuf er eine digitale Plattform für urbane Gärten. Er leitete Projekte wie CoProGrün und QuerBeet Hörde und hat an vielen weiteren Projekt mitgewirkt. Carlos hat unser Intranet aufgebaut, die Website gepflegt und uns mal mit mehr und mal mit weniger Geduld ermahnt, Ordnerstrukturen und Datumsangaben einzuhalten.
Vor 5 Jahren haben wir Carlos nur ungerne ziehen lassen. Doch der Wunsch nach Nähe zu seiner Familie und Heimat war verständlich. Der Abschied, den wir jetzt nehmen müssen, schmerzt furchtbar. Carlos war nicht nur ein zuverlässiger Kollege, sondern vor allem ein großartiger Freund. Er hinterlässt in unserem Verein und in unseren Herzen eine tiefe Lücke. Wir vermissen seine Energie, seine Kreativität, seinen unvergesslichen Zungenschlag, den Schalk, den Schabernack und die warmen Umarmungen.
Er wird immer ein Teil von den Urbanisten sein, wir werden uns gemeinsam an seine Ideen erinnern und sie weitertragen.
Ferien in der Schwammstadt? Vier Tage lang haben wir gemeinsam mit rund 25 Kindern und Jugendlichen in Bottrop-Prosper gebaut, gezeichnet, gesprüht und gepinselt, ein Memory entworfen und uns Schwämme um die Ohren geworfen. Gemeinsam hatten wir eine richtig gute Zeit und haben dabei auch noch einiges über das Konzept der Schwammstadt gelernt und vor allem sichtbar im öffentlichen Raum da gelassen. Aber schaut doch einfach selbst…
Zur Bildergalerie:
Das Projekt „Ferien in der Schwammstadt“ von und mit Kindern aus dem Quartier Prosper III in Bottrop entstanden und im Rahmen der Kooperation Gemeinsam für Emscher und Lippe realisiert und im Auftrag der Emschergenossenschaft durchgeführt.
Anfang 2024 beauftragte uns das Sozialinstitut Kommende Dortmund mit einer Beratung zur klimaangepassten, biodiversen und nachhaltigen Gestaltung ihres Außengeländes in Dortmund Brackel. Daraufhin wurde das Umweltteam der Kommende Dortmund von Mandy Schreiber und Jonas Runte von den Urbanisten beraten und begleitet.
einem ersten Schritt fand eine gemeinsame Begehung des Geländes statt, bei der der Status Quo ermittelt und dokumentiert wurde. Unsere Biodiversitätsexpertin Mandy Schreiber erstellte daraufhin ein Konzept mit insgesamt 12 Maßnahmen, die jeweils nach Aufwand, Kosten Pflegeaufwand und Wirkung im Sinne der Ziele bewertet wurden. Auf dieser Grundlage können nun einzelne Projekte zur Umgestaltung des Geländes sukzessive umgesetzt werden.
Eine der vorgeschlagenen Maßnahmen war die Anlage eines Sandariums. Im Konzept heißt es „340 von 460 Wildbienenarten sind Erdnister. Pestizideinsatz, Futtermangel und auch fehlende Nistplätze sorgen zusätzlich für Arten- und Individuensterben. Eine Sandfläche ist daher eine hervorragende Hilfestellung und unkompliziert einzurichten. Vor Stichen braucht man sich nicht zu fürchten; der Stachel der Wildbienen ist zu klein zum Stechen.“ Ein weiterer Vorschlag war der Aufbau einer Benjeshecke. „Das Gestaltungselement aus Totholz ist Lebensraum, Nisthilfe und Begrenzung zugleich – und eine optimale Lösung für anfallendes Schnittgut und in geringeren Maßen auch für Grünabfall.“
Die Kommende Dortmund hat bereits mit der Umsetzung der ersten Maßnahmen begonnen. Zusätzlich wurden an einem Aktionstag zwei der Projekte in einem Workshop gemeinsam angegangen: Am 30. August 2024 haben die Mitarbeiter*innen der Kommende Dortmund zusammen mit den Urbanisten eine Benjeshecke am Parkplatz und ein Sandarium im Park der Außenanlage angelegt.
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