Straße der Kinderrechte Westerfilde 2.0

Es gibt Neues aus Westerfilde!

Nach der Gestaltung der Verteilerkästen der Telekom im letzten Jahr, werden wir dieses Jahr – gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen – zwei Wandflächen entlang der Westerfilder Straße gestalten. Dazu werden mehrere Workshops stattfinden in denen die Kinder und Jugendlichen über die Kinderrechte und deren Umsetzung diskutieren, um anschließend ihre Ideen und Motive zu gestalten. Sobald die Umsetzung beginnt werden die Kinder und Jugendlichen uns dann bei der gestalterischen Umsetzung an den Wänden unterstützen.

Die erste Fläche mit Workshopsverfahren wird vom Stadtteilfonds Westerfilde-Bodelschwingh sowie der ProFiliis-Stiftung finanziert, die bereits mit ihren Förderungen die Verteilerkastengestaltung unterstützt hatten.

Die zweite Fläche wird aus einem Topf des Deutschen Kinderhilfswerks (DKH) finanziert, der speziell Projekte fördert, die Kindern und Jugendlichen (kreativen) Zugang zu Kinderrechten ermöglichen. Auch hier wird es mehrere Workshops geben und am Ende wir die Fläche kooperativ gestaltet.

Insgesamt können wir bei dem Projekt rund 50 Kinder und Jugendliche beteiligen, die somit eine Chance bekommen zu einer wichtigen Thematik ihr Lebensumfeld mitzugestalten. Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz besonders bei den Fördermittelgebern des Stadtteilfonds, der ProFiliis-Stiftung sowie des Deutschen Kinderhilfswerks.

Die Workshops sind bereits gestartet und wir sind gespannt auf die Ergebnisse….

 

WatCraft-Zwischennutzung in Wattenscheid eröffnet am 16. Februar

Im Forschungsprojekt UrbaneProduktion.Ruhr sind wir Urbanisten unter Anderem für die Beteiligungsangebote in den Reallaboren zuständig. Unsere Idee war von Anfang an, die betreffenden Themen wie Nachhaltigkeit, Stadt der kurzen Wege, Ökonomische Teilhabe, Selbstwirksamkeit, Selbermachen nicht nur theoretisch zu analysieren, sondern mit den Menschen vor Ort zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Nachdem wir sehr guten Nährboden in Bochum-Langendreer vorgefunden hatten (dort haben wir eine leerstehende Kirche zum „LutherLAB“ umgewandelt), gestaltete sich die Suche nach ähnlich geeigneten Immobilien in Wattenscheid schwieriger: Die Deutsche Bahn hatte keine großes Interesse, den heruntergekommenen Bahnhof in Wattenscheid mit unserer Hilfe neu zu beleben. Auch die Gespräche über die Nachnutzung einer zeitweise leerstehenden Gastronomie in der Hochstraße konnten leider nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Umso glücklicher sind wir nun, einen anderen Leerstand, nämlich die Hochstraße 72, bis Ende Mai mit einem Workshop- und Vortragsprogramm nutzen zu können.

Neben einem inhaltlichen Schwerpunkt in der Vernetzung von Gewerbetreibenden möchten wir die Wattenscheider Bürgerinnen und Bürger dazu anregen, alltägliche Gebrauchsgegenstände und -Produkte selbst herzustellen. Wir blicken dazu auf unsere eigenen, umfangreichen Erfahrungen zurück und sammeln weitere Anregungen aus Literatur und Internet. Ganz besonders wollen wir aber von den Wattenscheidern mehr über ihre Lieblingsprodukte erfahren und herausfinden, welche Bedarfe in Zukunft möglicherweise vor Ort gedeckt werden können.

Außerdem wird es zahlreiche Workshops von Menschen aus unserem Netzwerk geben: So wird beispielsweise wieder ein Upcycling-Kurs von Tanz auf Ruinen angeboten, Eltingmöbel laden zum Gemeinsamen Schrauben ein, die Dezentrale erklärt die Pilzzucht, wir bauen EVA-Lampen… und noch viel mehr. Du bist herzlich eingeladen, dich an den Aktivitäten in Wattenscheid zu beteiligen! Check doch mal die neue Projektseite von WatCraft aus.

So war der Saisonabschluss – und: Westgarten Workshops im nächsten Jahr

Die Winterzeit ist ja nicht gerade die beste Zeit um im Garten zu werkeln. Nach dem sich der lange goldene Herbst dem Ende neigte haben wir unsere Hochbeete mit gut gelagertem Pferdemist aufgefüllt und in den Winterschlaf geschickt – gerade noch rechtzeitig zum Wintereinbruch. Unsere Beete sind jetzt für die nächste Saison mit Nährstoffen versorgt, und das ganz nachhaltig ohne zusätzlichen Dünger. Am Ende haben wir das Ganze noch mit einer Schicht Laub und Grünschnitt abgeschlossen, so dass die Beete im Winter gegen Wind und Wetter geschützt sind.

In den letzten Wochen hatten wir dann zwei sehr schöne und gut besuchte Workshops in unserer Manufaktur, auf denen wir Insektenhotels und Vogelfutterstellen gebaut haben. Über den Insektenhotel-Workshop haben wir schon an anderer Stelle berichtet.

Viele Vögel überwintern in Deutschland, das Nahrungsangebot in der Stadt ist dabei nicht immer üppig. Es liegt also nahe den Vögeln ein wenig unter die Arme, bzw. Flügel zu greifen. Unsere selbstgebauten Vogelfutterstellen hängen bald in Gärten oder auf Balkonen in Dortmund, und natürlich im Westgarten. Denn Vögel gehören zu einem naturnahen Garten einfach dazu.

 

Nun haben wir das Winter-Workshop-Paket für die Vorsaison 2019 zusammengeschnürt. Wir widmen uns wieder ausführlich dem Anziehen von Jungpflanzen für den Westgarten, entwickeln einen Frühbeetaufsatz für unsere Hochbeete und bauen Vogelhäuser als Nisthilfen. Los gehts aber erstmal Mitte Januar mit einem Vortrag über Permakultur in der Stadt. Alle Termine könnt ihr auch auf unserer Terminseite sehen.

 

Permakultur in der Stadt?

Westgarten Saisonplanung

Vogelhäuser für euren Garten oder Balkon

Pflanzen anziehen für den Westgarten

Frühbeete für den Westgarten

Pflanzen anziehen für den Westgarten II

Saisoneröffnung im Westgarten

Fotos Vogelfutterstellen Workshop: Luisa Gehnen

Fotos Saisonabschluss: Nils Rehkop, Jonas Runte

TrashUp! 2018 Rückblick

Das Festival-Orga-Team hat sich nach drei Wochen „sacken lassen“ vergangene Woche das erste Mal wieder an den Tisch zusammengesetzt. Ein guter Anlass für ein herzliches Dankeschön für Euren Besuch und/oder die Unterstützung des diesjährigen Festivals. Es macht Freude Euch teilweise bereits zum dritten Mal hier dabei gehabt zu haben. Und es tut gut zu sehen, dass sich andere neue Gesichter dem Festival angeschlossen haben. So wächst die Idee und die Möglichkeit sich weiter auszutauschen, zu vernetzen und (ein) Zeichen zu setzen.

Auch wenn wir insgesamt von den Besucher*inen ein sehr gutes Feedback zum Programm bekommen haben, müssen wir feststellen, dass die Besucherzahlen im Vergleich zu den letzten beiden Festivals abgenommen hat. Wir konnten aufgrund des ausgebauten Workshop- und Mitmachprogramms eine Vielzahl mehr an jungen Besucher*innen ansprechen und ins Depot locken. Das hat uns besonders gefreut!

Das Vortragsprogramm wurde durchweg positiv aufgenommen. Zwei Veranstaltungen waren bis zum letzten Platz besetzt! Danke an das Kino SweetSixteen für den reibungslosen Ablauf und die gute Filmauswahl. Ein Hoch auf Las Vegans, die Pour-Coffee Crew und das Coffee Bike sowie die DJ’s und den Piano-Man Peter für die kulinarische und musikalische Untermalung des Festivals. Selbstverständlich bedanken wir uns auch bei den Unterstützer*innen, die dieses Festival erst ermöglicht haben. Genannt seien hier neben den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unsere Kooperationspartner Kulturort Depot Dortmund e.V., die DEW21, das KULTURBÜRO der STADT DORTMUND das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, die Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultureller Zentren NRW, LEMONAID sowie unseren Medienpartner TRAILER.

Der Ausblick

Wir beschließen in 2018 unsere „Festival –Trilogie“ und planen die Veranstaltung auf eine neue Ebene zu heben. Wir sind der Meinung, dass grundsätzlich ungebrochenes Interesse bei den Menschen besteht, sich mit den Themen Müllvermeidung und Konsumverhalten bzw. dem Oberthema Nachhaltigkeit weiter intensiv inhaltlich auseinandersetzen zu wollen. Wir meinen aber auch, dass es im Kontext der Darstellung und praktischen Handlungsmöglichkeiten dieser Themen neue Konzepte und Ansätze der Vermittlung und der Vermittler*innen braucht. Das DEPOT als spannender – quasi upgecycelter Kulturort – steht in Zukunft und zusammen mit seinen Kooperationspartnern dafür zur Verfügung. Es darf noch etwas „knackiger“ und „lauter“ werden, so unser Credo. Damit sind sowohl die Art der Umsetzung oder Gestaltung, beispielsweise der Mittelhalle, als auch die inhaltlichen Themen gemeint.

Wir gehen davon aus, dass es in 2019 einen moderierte „Think-Tank-Battle“ (oder anders: einen Arbeitskongress) im Depot geben wird, bei der die weitere Entwicklung des Festivals gemeinsam mit verschiedensten Akteur*innen (Euch!), Institutionen, Verbänden, der Politik unter Einbeziehung der Öffentlichkeit diskutiert wird (– ein Kanzler*innen Duell sehr wahrscheinlich ohne Kanzler*in). Es geht darum einen Plan zu entwerfen, wie nachhaltiges Handeln praktisch gelebt, erlebt und umgesetzt werden könnte – und zwar in einem gesamtgesellschaftlichen Kontext. (Mehr wissen wir auch noch nicht… ). Es wird darum  im nächsten Jahr wohl keinen Markt für Upcyclingprodukte geben. Zu einem nächsten Festival wird sich das sehr wahrscheinlich wieder ändern! Das hat so gar nichts mit dem Engagement und den tollen Produkten zu tun, die die Besucher*innen in den vergangenen drei Jahren hier bestaunen und kaufen durften, sondern vielmehr mit der inhaltlichen Ausrichtung der nächsten Veranstaltung.

Euch wünschen wir nur das Beste für die kommende Weihnachtszeit und schon jetzt alles Gute für 2019.

Die Trash Up! – Crew

Alle Fotos sind urheberrechtlich geschützt und bedürfen bei Veröffentlichung der Freigabe.

Insektenhotels für die Stadt

Etwa 80% aller Wildpflanzen sind von der Bestäubung durch Insekten abhängig, genau wie die meisten der Gemüse- und Obstpflanzen in unserem Garten. Leider ist der Insektenbestand durch Monokulturen und Pestizideinsatz in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Insektenhotels bieten eine gute Möglichkeit die Lebensbedingungen für Insekten wie z.B. verschiedene Wildbienenarten zu fördern. In unserem Workshop konnten sich die TeilnehmerInnen ein Insektenhotel für ihren Garten oder Balkon bauen.

 

Viele Insektenhotels im Handel sind nicht wirklich an die Bedürfnisse von Insekten angepasst, oder sind in einigen Fällen sogar schädlich. Oft werden Löcher in weiches oder nicht gelagertes Holz gebohrt welches bei Feuchtigkeit aufquillt, und nicht besiedelt oder schlimmstenfalls zur Todesfalle wird. Auch unsauber gebohrte Löcher oder ausgefranster Bambus oder Stroh bietet kein Zuhause für Insekten. Wir haben also darauf geachtet nur abgelagertes Hartholz zu verwenden, und saubere Schnitte beim Bambus und dem Stroh zu machen. Wir haben aber auch beim Bau noch viel gelernt und können unser gewonnenes Wissen beim nächsten Mal miteinfließen lassen. Auf Anfrage könnt ihr euch auch bei den Terminen der offenen Werkstatt ein insektenhotel bauen.

 

Wichtig ist, dass der Schutz von Wildbienen im Garten  nicht auf Insektenhotels beschränkt sein sollte. Hilfreich sind auch „unordentliche“ Ecken im Garten statt gepflegter Rasenflächen. Extrem wichtig gerade für Bienen ist die Versorgung mit Blütenpollen. Im Westgarten haben wir dafür einen Erdhügel mit Blühpflanzen angelegt.

Alle Fotos: Luisa Gehnen

Aquaponik für den Dortmunder Norden – die ersten Workshops sind gestartet

Wir möchten das Prinzip der Aquaponik – also die sinnvolle Kombination von Pflanzenanbau und Fischzucht in einem kreislaufbasierten System – einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. Unserer Ansicht nach kann die Aquaponik ein wichtiger Baustein in der urbanen Landwirtschaft werden, und dabei helfen Menschen in der Stadt effizient und nachhaltig mit Nahrung zu versorgen. In unserem Gewächshaus auf dem Union Gewerbehof forschen wir bereits seit einigen Jahren in diesem Bereich.

In den nächsten Jahren wird im Dortmunder Norden auch eine größere Anlage entstehen. Um die Menschen vor Ort aber schon jetzt von der Idee zu begeistern haben wir zunächst ein eher kleines System entwickelt, welches gut die Wirkungsweise des Kreislaufs aufzeigt. Das Ergebnis ist dabei eher ein ästhetisches und anschauliches Ausstellungsobjekt als ein Mittel zur Produktion. In einem ersten Workshop am 29.11. luden wir ein, um mehr über den theoretischen Hintergrund von Aquaponik in der urbanen Landwirtschaft zu erfahren und unser Gewächshaus auf dem Union Gewerbehof zu besichtigen. Insgesamt knapp 30 Menschen, darunter auch SchülerInnen der Geschwister-Scholl Gesamtschule lauschten dem Vortrag, danach ging es zum anschaulichen Teil ins Gewächshaus.

In der folgenden Woche wurde dann während eines weiteren Workshops im Kulturort Depot im Dortmunder Norden das neuentwickelte System zum ersten Mal aufgebaut und in Betrieb genommen. Hier soll es am 10.11. – 11.11.2018 auf dem Trash Up-Festival der Öffentlichkeit präsentiert werden. Während des Aufbaus wurden immer wieder interessante Fragen rund um die Aquaponik allgemein und das System im speziellen beantwortet. Dabei zeigte sich erneut wieviele verschiedene Aspekte die Aquaponik vereint: Vom Wissen über Pflanzenzucht, Fischhaltung und Messtechnik, über chemische Prozesse bis hin zur elektrischen Verschaltung gibt es viel zu lernen und zu verstehen. In der nächsten Zeit wird dann nach einem endgültigen Standort für die Anlage gesucht.

Gefördert durch das Projekt „nordwärts“.

Energieverteiler im Hörder Burgunderviertel – Kooperative Gestaltung mit der Schule am Brücherhof

Bereits Anfang des Jahres 2017 entstand in den offenen Bürgergesprächsrunden der Hörder Stadtteilagentur der Wunsch nach einer Aufwertung der – bis dato beschmierten und unansehnlichen – Energieverteilerkästen der Telekom im Burgunderviertel. Daraufhin entschloss sich der Verein Hörde International e.V. unter Regie von Gaby Schulten in Kooperation mit uns Urbanisten ein Konzept zu entwickeln, um sich der Situation anzunehmen.

Im Oktober 2017 wurde dann ein Antrag bei der Bezirksvertretung sowie beim Stadtteilfonds Hörde eingereicht mit Ziel die Kästen in Kooperation mit der Schule am Brücherhof in Hörde zu gestalten und das Vorhaben zu finanzieren. Bereits an der Stelle konnte die Klenke GmbH für das Projekt gewonnen werden, die später den Druck und die Kaschierung kostengünstig übernehmen würden. Es folgten zwei Workshops zur Motiventwicklung sowie ein Entwurfs- und Abstimmungsprozess.

Anfang Oktober 2018 war es dann soweit, die Kästen konnten endlich foliert und gestaltet werden. Die Ergebnisse und den Prozess findet ihr nochmal zusammengefasst in der vorliegenden Projektdokumentation (folgt in Kürze).

Wir bedanken uns bei allen Kooperationspartnern, Unterstützern und ganz besonders bei den Schülern der Schule am Brücherhof für ihren Einsatz sowie den Fördermittelgebern der Bezirksvertretung Hörde und des Stadtteilfonds, die das Projekt durch ihre Fördermittel ermöglicht haben.

Dieses Projekt wurde gefördert von:

Das Ende der Westgarten-Saison naht, Workshops starten im November

Momentan ist die Gartensaison wegen den goldenen letzten Wochen noch im Gange. Trotzdem merkt man auch, dass sie so langsam ihrem Ende entgegen geht. Die Ernte in der letzten Zeit war ziemlich reichhaltig, vor allem Tomaten und Bohnen gab es jede Menge, dazu jede Woche einige Kürbisse und Zucchinis. Erstmals in diesem Jahr haben wir auf unserem wilden Erdhügel Topinambur angebaut, auch den konnten wir jetzt ernten. Es gab also viel zu verteilen auf unseren samstäglichen Gartentreffen. Einige Beete haben wir  schon geräumt um Feldsalat und Kresse zu pflanzen. Feldsalat wächst auch noch bei Temperaturen zwischen 5°-10° und kann mit etwas Glück bis in den Winter geerntet werden. Kresse ist nicht winterhart, wächst aber ziemlich schnell und kann hoffentlich noch vor Kälteeinbruch geerntet werden.

In diesem Jahr haben wir mit Kaffesäcken für den Kartoffelanbau experimentiert. Die Pflanze in den Säcken kann man immer weiter mit Erde anhäufen, so dass die Kartoffeln Platz zum Wachsen haben und viele Früchte ausbilden. Theoretisch eine gute Idee, allerdings nicht mit biologisch abbaubaren Kaffeesäcken aus Jute, die die Erde nicht über die ganze Saison halten konnten. Nach Abbau der Säcke waren nur einige kümmerliche Kartoffeln entstanden. Wer die Methode einmal ausprobieren möchte, sollte wohl auf alte Reissäcke aus Kunststoff zurückgreifen, die Kolleginnen vom Prinzessinnengarten haben damit gute Erfahrungen gemacht.  Die Ernte in unseren Hochbeeten war da wesentlich ergiebiger, die Kartoffeln sind sehr lecker geworden.

Ab November startet wieder die Workshopsaison. Alle Workshops sind kostenlos, bei einigen müsst ihr euch allerdings vorher anmelden. Folgt einfach einem der Links zum entsprechenden Workshop, ihr findet das Formular auf der rechten Seite.

Wir machen den Westgarten winterfest!

Insektenhotels für euren Garten oder Balkon

Vogelfutterhaus für euren Garten oder Balkon

Künstlerische Gestaltung am Tor zum Dortmunder Hafenviertel

Als uns vor geraumer Zeit die Anfrage zur Gestaltung einer Fassade im Dortmunder Hafenviertel erreichte, ahnten wir noch nicht was für einen Top-Spot wir dort auf dem Teller serviert bekommen würden. Die Treibstraße 1 kann als nordwestliches Eingangstor zum Dortmunder Hafen, als auch als Hauptroute zum Nordeingang des Dortmunder Hauptbahnhofs und der Dortmunder Nordstadt beschrieben werden.

Nachdem sich die Eigentümergemeinschaft – motiviert durch das Hof- und Fassadenprogramm der Sozialen Stadt – entschieden hatte ihre Außenfassade zu sanieren und im unteren Bereich künstlerisch gestalten zu lassen, wurde an uns herangetreten. Nun ging es zunächst in die Entwurfsphase. Nach der Teilnahme an einem Treffen der Eigentümer-Runde ging Oliver Mark, um einige Ideen und Anregungen reicher, an seinen Schreibtisch. Herausgekommen ist ein Entwurf, der zum einen die Örtlichkeit des Eingang zum Hafen und dessen Wert für die Region darstellt, gleichzeitig aber spielerisch grafische Elemente einbindet, die Information und Gestaltung zu einem künstlerischen Gesamtwerk wachsen lässt.

Dank des goldenen Spätsommers konnten wir in Tag- und Nachtschichten Ende September die Gestaltung umsetzen und sind stolz das ein weiteres unserer Gestaltungsprojekte – an so prädestinierter Stelle – die Stadt schmückt. Wir bedanken uns bei dem Vertrauen der Eigentümergemeinschaft und bei unseren Projektpartnern für ihre Unterstützung und hoffen auf weitere großformatige Projekte.

 

Die Manufaktur und der große Durchbruch

Seit mehr als zwei Jahren gibt es die Manufaktur und in dieser Zeit ist diese zu einem unverzichtbarer Teil der Urbanisten geworden. Die ganze Zeit über haben wir weder Kosten noch Mühen gescheut die Werkstatt mit allem auszurüsten, was man für die Umsetzung von Workshops, Angeboten und dem Bauen der eigenen Träumchen so braucht.

Außerdem haben wir eine neue Bandsäge sowie eine Abrichte/ Dickenhobel für unsere Werkstatt angeschafft. Es macht unglaublichen Spaß mit diesen Maschinen zu arbeiten und hebt die Möglichkeiten auf ein ganz neues Level.

Eine Übersicht über unseren aktuellen Maschinenfuhrpark findet ihr übrigens immer hier.

Zwei große Standmaschinen nehmen natürlich einiges an Platz ein und damit es in der Werkstatt nicht zu eng wird nehmen wir das mit dem „Durchbruch“ ganz wörtlich. „Plantastisch„, mit denen wir uns bis jetzt die Manufaktur teilen durften, sind inzwischen über ihre Räumlichkeiten hinausgewachsen und so trennen uns nur noch ein, zwei Schläge mit einem sehr großen Hammer von einer größeren Manufaktur.

So soll’s aussehen:

Die Werkzeug-Wand zum alten Platastisch-Büro soll mit einem Durchbruch versehen werden und die bis jetzt geteilte Manufaktur wieder vereinen. Noch in diesem Jahr soll der Umbau von Statten gehen und uns ca. 30m² zusätzlich Raum bescheren. Genug Platz für große Maschinen, große Werkbänke und große Pläne!

Damit möglichst viele Menschen in den Genuss dieser neuen, großen Werkstatt und all der feinen Maschinen kommen, erweitern wir unser Angebot der Offenen Werkstatt! Zusätzlich zu den Donnerstagen und Samstagen haben wir den Mittwoch Abend für uns entdeckt und öffnen die Manufaktur somit an drei Tagen die Woche.

Alle Termine findet ihr selbstverständlich wie immer hier!

Das Ganze ist für uns ein großer Schritt und eine spannende Zeit. Wir freuen uns euch bei uns zu begrüßen und dieses Holz-Wunderland mit euch zu teilen! Kommt gerne vorbei, alle Infos zur Offenen Werkstatt gibt es hier!

Regional. Lokal. Saisonal. Marktschwärmer – Der Bauernmarkt 2.0

Im Rahmen unserer Mitarbeit im Forschungsprojekt CoProGrün ergab sich eine Zusammenarbeit Julia Welkoborsky, Organisatorin und Veranstalterin der Dortmunder Marktschwärmer. Die Schwärmerei eignet sich als Beispiel der im Rahmen des Projekts dargestellten Zusammenarbeit von Landwirten und Akteuren der Zivilbevölkerung zur gemeinsamen und nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung. Die Marktschwärmer treffen sich seit dem 7. Dezember 2017 jeden Donnerstagnachmittag in der Kreuzstraße und sind am 25. Oktober 2018 zu Gast im Union Gewerbehof. Das neuartige Marktkonzept verbindet Landwirte auf direktem Wege mit ihren Endkunden.

 

So funktioniert das Schwärmen

Interessierte melden sich auf marktschwärmer-dortmund.de https://marktschwaermer.de/de-DE/assemblies/10671 kostenlos und unverbindlich an. Auf der Online-Plattform können die Mitglieder jede Woche aus einem vielfältigen Katalog regionaler Produkte der einzelnen Landwirte auswählen und für die Abholung am nachfolgenden Donnerstag bestellen. Für den Verbraucher entstehen hierbei keinerlei Verpflichtungen. Konkret heißt das, es gibt keinen Mindestbestellwert und auch keine Bestellpflicht. Der Unterschied zum Einkauf im normalen Online-Shop oder Supermarkt ist: die Verbraucher können nicht nur schnell nach Feierabend ihre Lebensmittel abholen, sondern dort auch „Ihre“ Bauern treffen, ihnen Fragen stellen und zudem nette Menschen aus der Nachbarschaft kennenlernen. Erzeuger aus der Region hingegen sparen sich den Umweg über den Einzelhandel, und verkaufen Ihre Ware direkt an den Kunden. Vor Ort findet kein Verkauf statt, es werden nur die bereits bestellten Lebensmittel geliefert. So fährt jeder Landwirt mit leeren Kisten und Körben wieder zurück, es entsteht kein Überschuss.

 

Im Vordergrund steht der Gemeinschafts-Gedanke

Die Dortmunder Marktschwärmer treffen sich aber nicht nur einmal in der Woche um Lebensmittel abzuholen. Regelmäßig finden gemeinsame Veranstaltungen wie Hofbesuche, Grill- Nachmittage oder Verkostungen statt. Verkostungen bieten Interessierten und bereits angemeldeten Schwärmer die Gelegenheit sich durch das Produktsortiment zu probieren. So kann der Kunde sein Lebensmittel kennenlernen. Gastgeberin Julia meint: „Für viele Menschen ist es sehr wichtig ihre Lebensmittel „live“ zu sehen, bevor sie sie online bestellen.“ Am 25. Oktober 2018 findet eine solche Verkostung von 17 – 18.30 Uhr auf dem Gelände des Union-Gewerbehofs statt. Bei schlechtem Wetter wird in der Kantine geschwärmt.

 

Trash Up! – Das Upcycling-Festival im Ruhrgebiet

Zum dritten Mal findet in Kooperation mit dem Depot Dortmund e.V. das Upcycling-Festival Trashup! statt. Viele spannende Ideen, Projekte, Mitmachaktionen und ein Markt bieten den Besucher die Möglichkeit, die verschiedenen Aspekte des Upcyclings kennenzulernen. Die Besucher sammeln Ideen, den eigenen Umgang mit Müll aufzugreifen, Upcyclingprodukte zu erwerben und mit den Akteuren der Szene in Kontakt zu treten. Filmbeiträge, Vorträge und Diskussionsrunden lassen tiefer eintauchen in verschiedenste Themen des wabernden Begriffs Nachhaltigkeit. In Workshops können die Besucher zu Akteuren werden. Im Vordergrund stehen die Aspekte des Erlebens und der spielerischen Aktion, um sich dem Thema anzunähern!
Hier wird postapokalyptischer Schmuck gefertigt, oder die Frage, „wie passt mein Jahres-Hausmüll in ein Honigglas?“, beantwortet.
Das DEW21 Festival-Café bietet ein feines Speisen- und Getränkeangebot, sorgt für entspannte Atmosphäre und bietet Platz für Austausch und Diskussionen.

Termin:
SA 10.11.2018 von 12 bis 18 Uhr
SO 11.11.2018 von 11 bis 18 Uhr
Eintritt: 5 € / 4 € erm. pro Festivaltag
Festivalticket: 8 € / 6 € erm. beide Tage (nicht übertragbar)
Ort: Halle im Depot
Alle Informationen unter: www.trashup-dortmund.de

Eindrücke aus dem letzten Jahr

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