Trash Up! Sommerfestival 2023 – Rückblick auf das erste Netzwerktreffen

Am 27.10.2022 fand das erste Netzwerktreffen im Rahmen des kollaborativen Trash Up! Sommerfestivals 2023 statt. Ca. 15 Personen haben sich in unseren Räumen an der Rheinischen Straße zusammengefunden um sich kennenzulernen und gemeinsam über Gestaltungsmöglichkeiten des Festivals zu reden. Ziel war es, ins Gespräch zu kommen und zu erforschen, welche Vorstellungen, Erfahrungen und Ressourcen von den Beteiligten mitgebracht werden.

Von Frau Lose bekocht und in angenehm plauschiger Atmosphäre, taten sich so einige erste spannende Ideen hervor. Die Motivation sich im Unionviertel für das Thema Nachhaltigkeit  zu engagieren war ebenso groß, wie die Spannbreite der Skills, mit denen sich eine jede Person einzubringen wüsste. Ob Organisation, Öffentlichkeitsarbeit, handwerkliche oder künstlerische Workshopskills oder der bloßer Gestaltungswille: Der Auftakt war in jedem Falle ein voller Erfolg und die Stimmung des Abends lässt auf ein produktives Wiedersehen der Beteiligten bei dem zweiten Netzwerktreffen am 8.12.2022 im Projektor, Westenhellweg 136, Dortmund.

Wichtig ist uns: Wir befinden uns erst im Kennenlernprozess! Für alle, die beim ersten Treffen nicht dabei waren gilt: Kein Problem! Wir freuen uns euch beim zweiten Treffen zu sehen!

Am 8.12. werden wir uns weiter kennenlernen und Ideen schmieden. Dieses mal werden wir selbst für unsere Verpflegung sorgen und gemeinsam Salate zubereiten und anschließend essen.

Mehr Infos und Anmeldung für zum zweiten Treffen hier: https://dieurbanisten.de/termine/netzwertreffen-2/

Habt ihr Interesse mitzuwirken oder zumindest über den Verlauf der Planung auf dem neusten Stand gehalten zu werden? Schreibt uns auf folgende Email-Adresse: netzwerk-unionviertel@dieurbanisten.de

Link zum Projekt: https://dieurbanisten.de/urbanisten-projekt/trashupsommerfestival/

Eine Förderung erfolgt durch das Programm „Kreativ.Quartiere Ruhr“ durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und wird umgesetzt von der ecce – european centre for creative economy GmbH. Drittmittel kommen von der Bezirksvertretung Dortmund Innenstadt-West.

FANCY PEANUTS | Mural an der Rheinischen Straße 66

Im Auftrag der Eigentümer*innen haben wir mit Oliver Mark aka FANCY PEANUTS und in Kooperation mit dem evangelischen Kindergarten “Kinder unterm U” ein Fassadengestaltung umgesetzt. Im unteren Bereich finden sich die mit den Kindern entwickelten Motive wieder, die gekonnt in Einklang mit der Typographisches Collage gesetzt wurden.

Künstler: FANCY PEANUTS | www.instagram.com/fancy_peanuts

Projektleitung: David Kory

 

ZEIT ZU HANDELN | Künstlerische Gestaltung an der FH Dortmund

No Exit: Es ist Zeit zu handeln. Diese Erkenntnis trieb das Team des CSR-Office der FH Dortmund um. Welche Rolle spielt die FH Dortmund und wie kann die FH Dortmund als Institution, aber auch ihre Angestellten und Studierenden nachhaltiger werden und einen Beitrag leisten?

In einem Workshop sind wir diesen Fragen nachgegangen und haben Bilder entworfen, die Probleme und Lösungen aufzeigen und symbolisierend darstellen sollen. Diese Bilder hat Paul Manzey aka. Pepe Peps dann in seinen Stil transformiert und zu einem Entwurf gegossen.

Die Einzelmotive des Entwurfs bilden dabei drei Gruppen. Diese repräsentieren den Ist-Zustand (Anthrazit, Sand und Weiß), die Transformation (Orange) und das Ziel (Grün). Die Farben entstehen hierbei aus der Umgebung: Das Orange der FH Dortmund, das Grün des Kupferdachs, das Anthrazit der Dachrinnen und Regenabflussrohre und die Sandfarbe der Fassade. Dazu ein abgetöntes Weiß für helle Akzente.

Der Aktienkurs: Die anthrazitfarbenen Aktienkurse stehen für unser naturgefährdendes Wirtschaftssystem, das wir zu einem nachhaltigen System umbauen müssen. Das funktioniert nur, wenn wir die Natur – den Baum – nicht zerstören. Der orangene Graph zeigt die Richtung dieser positiven Transformation: hin zur grünen, gesunden Wurzel.

Die FH und der Spiegel: Selbstreflektion: Die FH beobachtet sich selbst, ihre Aktionen und deren Wirkungen. Der grüne Schimmer im orangenen Spiegel deutet an, dass die FH auf dem richtigen Weg ist.

Das Auge und die Glaskugel: Im Auge brennt die Flamme der gegenwärtigen Katastrophen. Die Glaskugel jedoch zeigt die grüne Zukunft.

Das Buch und die Pflanze: Das wachsende Wissen der Hochschule und die Notwendigkeit von Wissen für den Prozess.

Das brennende Vogelhaus: Ein weiteres Symbol für die Notlage der Natur. Die löschenden Regentropfen repräsentieren die Hoffnung. Orange taucht hier nicht auf, denn der Einfluss der FH Dortmund ist nicht grenzenlos.

Der zugemauerte Notausgang: No Exit. Es gibt keinen schnellen, sicheren Ausweg. Wir alle müssen die Situation gemeinsam bewältigen.

“Zeit zu Handeln”: Das „H“ ist orange: Die FH ist bereit und mittendrin. Die Zeit rennt.

weitere Infos: https://www.fh-dortmund.de/news/wandbild-an-der-weisbachstrasse.php

Künstler: Pepe Peps | www.instagram.com/itspepepeps/

Projektleitung: David Kory

 

Emscher für Alle! – MalliGalli unter der Mallinckrodtbrücke

Neben Live-Musik, Skate-Action und Bar-Betrieb wurde mit Hilfe unterschiedlicher Planungsgrundlagen (Luftbilder, IGA-Informationen, Flyer EGLV u.a.) über Wünsche, Bedürfnisse, Möglichkeiten und Utopien miteinander diskutiert: Wie wollen wir zukünftig Leben? Der Kreativtisch der Aktion “Emscher für Alle” umfasste Perspektiven der Stadtverwaltung, Emschergenossenschaft, FH Dortmund, den Urbanisten und der Zivilgesellschaft. 

Am Ende konnten zahlreiche Anregungen in der Beteiligungsaktion festgehalten werden wie beispielsweise der Wunsch nach mehr Sichtbarkeit der Emscher abseits von Brücken. Das Gleiche gilt auch für den Emscherweg, an dessen Haupteinstiegsstelle an der Kreuzung Rheinische Straße mehr Informationen zu den „points of interest“ gegeben werden sollten. Allgemein sollte die Brücke zwischen Rheinischer Straße und Mühlenpfad dem Emscherkunstweg entsprechend kreativ gestaltet sein. Beispielsweise mit einer Rad-Repairstation als Brückenschlag zum Projektgarten, einer Kunstausstellung und Sportmöglichkeiten wie Basketball und dazu nötige Beleuchtung durch Lichtkunst. 

Ansässige Initiativen, Anwohner*innen und auch die FH-Dortmund mit dem Studiengang ARDEAS wünschen sich eine weitere und langfristige Einbeziehung in den weiteren Planungsprozess der Emscher im Rahmen der Planungen zur Internationalen gartenausstellung 2027 und wollen aktiv mitgestalten und mitreden. 

In einem Punkt sind sich jetzt aber schon alle einig: Die Aufenthaltsqualität an der Emser soll verbessert werden. Durch mehr Natur, Sitzmöglichkeiten, moderne Spielmöglichkeiten, Biergärten, sonnige und attraktive Treffpunkteund vor allem auch Raum zum Skaten – der nach der Schließung des DIY-Skateparks Utopia und der neuen Immobilie am Dortmunder U rar im Unionviertel geworden ist. Menschen sollen die neue Qualität der Emscher erleben können. Dabei ist zwingend auf den partizipativen Charakter von Aktivitäten und Investitionen zu achten. 

Neben dem Diskurs zur Zukunft der Emscher am Kreativtisch haben die Skateboardinitiative Dortmund in Kooperation mit uns, dem Urbanisten e.V., und zahlreichen Gäst*innen diese Utopien für einen Tag ein Stück weit gelebt: Besucher*innen konnten die Mini-Ramp mit ihren Boards erkunden, sich an der Bar mit Getränkne eindecken und sich tolle, lokale Musiker*innen live anhören.

An dieser Stelle auch nochmal ein großes Danke an die EGLV für Ermöglichung und Unterstützung dieser Veranstaltung, an die Skateboardinitiative Dortmund für die tollen neuen Bauten, an die super Musiker*innen, die alle eine super Show abgeliefert haben und all die tollen Menschen, wie die Vertreter*innen der FH Dortmund und der Stadt Dortmund, die diesen Tag mit ihren Inputs erst möglich gemacht haben.

 

Trash Up! Sommerfestival 2023 – Mach mit!

Trash Up! Sommerfestival 2023, der Name ist gesetzt, das Jahr auch, aber alles andere ist: völlig offen! Denn die Idee des nächstjährigen Trash-Up Festivals, welches bisher stets im Depot stattgefunden hat, ist die eines komplett kollaborativen Formats, zu welchem verschiedene Akteur:innen aus dem Unionviertel zusammenkommen können um die Inhalte für den Festivalzeitraum gemeinsam zu planen und umzusetzen.

Dass das Unionviertel voller Potenziale steckt, muss niemandem bewiesen werden, aber uns ist es ein Anlass, die jungen und alten aktiven Gesichter des Viertels wieder mehr miteinander zu vernetzen. Wer macht gerade was? Was für Expert*innen werkeln, grübeln und tüfteln in den Hinterhöfen des Quartiers an welchen spannenden Ideen und Projekten? Bis hin zum Sommer 2023 sind mehrere Netzwerktreffen geplant an denen wir uns austauschen, kennenlernen und über das gemeinsame Festival nachdenken können. Wir sind gespannt was sich bereits aus den ersten Treffen in diesem Jahr für tolle Ideen ergeben!

Habt ihr Interesse mitzuwirken oder zumindest über den Verlauf der Planung auf dem neusten Stand gehalten zu werden? Schreibt uns auf folgende Email-Adresse: netzwerk-unionviertel@dieurbanisten.de

Das erste Vernetzungstreffen findet am Donnerstag, 27.10.22, ab 18 Uhr im Hinterhof bzw. Seminarraum der Urbanisten in der Rheinischen Straße 137 statt. Falls Ihr kommen wollt, meldet Euch bitte kurz hier an, damit wir besser planen können: https://dieurbanisten.de/termine/netzwerktreffen-1/

Link zum Projekt: https://dieurbanisten.de/urbanisten-projekt/trashupsommerfestival/

Eine Förderung erfolgt durch das Programm „Kreativ.Quartiere Ruhr“ durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und wird umgesetzt von der ecce – european centre for creative economy GmbH. Drittmittel kommen von der Bezirksvertretung Dortmund Innenstadt-West.

Das grüne „Wochenende der Vielfalt“ hat die erste Biennale der urbanen Landschaft eröffnet

1. Biennale der urbanen Landschaft eröffnet: Großes Engagement für eine lebenswerte Region.
Die Biennale der urbanen Landschaft eint die Motivierten aller Disziplinen: 189 Akteur*innen, von der Graswurzel-Initiative bis zu den großen Playern der Metropole Ruhr, gestalten über 130 Veranstaltungen vom 10.-24.9.2022 am Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Nach der großen Eröffnung mit dem „Wochenende der Vielfalt” steht jetzt die „Woche der digitalen Realitäten” auf dem Programm. Alle Veranstaltungen und Angebote sind kostenlos.

 

Schon am Freitag waren wir mit unserem Team am Wissenschaftspark in Gelsenkirchen und haben stapelweise Paletten, Bauholz und unsere mobile Werkstatt ausgeladen. Bis Samstagnachmittag wurden mit tatkräftiger Unterstützung der Besucher*innen Bühne, Sitzgelegenheiten und Radstation gebaut, die für die kommenden zwei Wochen den rund 180 Akteur*innen zur Verfügung stehen, die mit gemeinsamen Aktionen, Best-Practice-Beispielen und regen Diskussionen das Programm der ersten Biennale der urbanen Landschaft bereichern.

Bei der Eröffnung am 10. September formulierte es Peter Köddermann von Baukultur NRW treffend: Es geht bei der Biennale um nichts Geringeres als „die Frage, wie wir das Ruhrgebiet nicht nur als liebenswert erhalten, sondern auch als lebenswerte Region gestalten können“. Auch wir setzten genau an dieser Stelle an, um die Region nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten und vor allem Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Kunst und Kultur, Wirtschaft und Forschung und Bildung teilhaben zu lassen.

Gemeinsam mit dem Team von lala.ruhr, dem Regionalverband Ruhr und Martina Nies von Gemeinsam für Stadtwandel, haben wir daher in den letzten Monaten ein grünes und buntes Programm auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen konnte und den Besucher*innen Möglichkeiten anbot zum diskutieren, debattieren, mitmachen, bauen, experimentieren und arbeiten. So stellte das „Wochenende der Vielfalt“ am 10. und 11. September einen gelungenen Auftakt für die Biennale dar.

Trotz des Regenwetters fanden am Samstag Planer*innen, Landschaftsarchitekt*innen, Umweltbildner*innen, Verwaltungsmitarbeitende, Wissenschaftler*innen und andere Stadtmacher*innen den Weg zum Wissenschaftspark und haben an Mitmach-Aktionen, Workshops, Diskussionen und Vorträgen teilgenommen und die Ausstellungen, wie unseren Mit-Mach-Stand zum Emscherumbau, besucht. Am Sonntag konnten dann bei strahlendem Sonnenschein auch die Exkursionen stattfinden.

Die produktive und positive Stimmung des Wochenendes bleibt sicherlich auch die kommenden zwei Biennale-Wochen bestehen und hoffentlich auch darüber hinaus. Denn alle Akteur*innen und Besucher*innen eint der Wunsch das Ruhrgebiet und seine Städte resilienter, umweltgerechter, grüner und klimaangepasster zu entwickeln und die vielen Ideen zu konkreten Lösungen werden zu lassen.

Zum Programm für die kommenden zwei Wochenenden der 1. Biennale der urbanen Landschaft www.lala.ruhr/biennale-programm

 

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Zukunft können wir nur gemeinsam!
Eine Stadt zu gestalten, in der wir gerne leben und die für alle wirklich gut funktioniert, ist alles andere als einfach. Deswegen kann das auch niemand allein schaffen. Die Biennale ist daher ein Gemeinschaftsprojekt. Die Umsetzung der Biennale erfolgt in enger Kooperation mit Baukultur NRW. Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW, der Regionalverband Ruhr sowie die E.ON Stiftung ermöglichen mit ihrer Förderung die Umsetzung und der Wissenschaftspark Gelsenkirchen ist gleichzeitig Partner und Veranstaltungszentrum. Viele weitere Menschen, Unternehmen und Institutionen sind auch mit dabei: z.B. Architektenkammer NRW, Architects for Future, Bundesstiftung Baukultur, Bund Deutscher Landschaftsarchitekten, City Decks, die Urbanisten, IGA Metropole Ruhr 2027, ICLEI Europa, Impact Factory, Jugend-Architektur-Stadt, kultur.west, Kunstakademie Düsseldorf, Königlich Dänische Botschaft Berlin, Places _ VR Festival, Ruhr-Konferenz, RWTH Aachen, Salon5, Stiftung Mercator, Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, TU Dortmund, Urbane Liga.

Die 1. Biennale der urbanen Landschaft wird veranstaltet von der Initiative lala.ruhr. lala.ruhr ist das Labor für die Landschaft der Metropole Ruhr. Ein Netzwerk aus Expert*innen für
Landschaft und Architektur, Stadtentwicklung und Räume, gemeinsames Arbeiten und Teilhabe, Kommunikation und Kollaboration, lokal, regional und international. Gemeinsam wollen sie die Zukunft gestalten und dafür diese Region als eine vielfältige Landschaft weiterentwickeln. Als ein grünes Netzwerk, das die Menschen verbindet, vor der Haustür, in den Köpfen und mit globalen Zusammenhängen. #thinklandscape

Stadtbesetzung 2022 | Eine multifunktionale Skulptur für die Unnaer Fußgängerzone

Die Aufgabe der diesjährigen Stadtbesetzung: Nachhaltigkeit. Der Begriff ist allgegenwärtig und doch sehr oft fragwürdig ausgelegt. Für unsere Skulptur standen wir vor ähnlichen Problemen. Wie schaffen wir etwas, das temporär ausgestellt werden soll und doch längerfristig nutzen erfüllen kann. Pepe Peps, Lars, Nicole und David steckten die Köpfe zusamm. Herausgekommen ist unsere Idee daher: Etwas “multi-funktionales”.

Sitzgelegenheit, Blüten für Insekten, Saatgutautomat für Wildblumensaat, Vier-Gewinnt aus Deckeln eines Aufstrichs, Illustrations-Kunst aus hochwertigen Bannern, die auch die temopäre Ausstellung überleben und andernorts hängen können. Konstruktion z.T. aus Upcycling. Darüber hinaus die Möglichkeit zur Interaktion und Information. Blumen gießen, Saatgut im eigenen Gefäß mitnehmen, Vier-Gewinnt spielen und wissenwertes für den nachhaltigeren Alltag mitnehmen. Unsere Skulptur für Unna. Die Illustrationen bilden zudem unseren aktuellen Umgang mit Natur ab und zeigen gleichzeitigwelche Wege für mehr Nachhaltigkeit möglich sind. Dazu Pepe Peps:

“Die Illustrationen bewegen sich in surrealen Welten und bestehen aus Transformationen zwischen Mensch und Natur. Sie beschäftigen sich auf abstrakte Weise mit der Fragestellung, welchen Einfluss der Mensch auf die Natur hat und welche unterschiedlichen Wege für mehr Nachhaltigkeit möglich sind.”

weitere Infos: http://stadtbesetzung.de/

Künstler: Pepe Peps | www.instagram.com/itspepepeps/

Konstruktion: Lars und Nicole | www.instagram.com/nicolesiva.design

 

Emscher für alle! Beteiligungsaktion “Wie wollen wir zukünftig leben?”

Live Musik, Mitmachstand, Rallye, Kunst- und Kulturprogramm, Essenstand und Bar: Gemeinsam stellen wir uns die Frage “Wie wollen wir hier zukünftig leben und was ist uns wichtig?” Kunst, Skaten, Freiraum, Begegnung, Natur, Mobilitätswende & Co. werden bei kühlem Bierchen im Schatten der Mallinckrodtbrücke, während einer Pause vom Skaten oder Tanzen, diskutiert.

Entlang des Radweges befinden sich ungenutzte Potenzialräume, die Möglichkeiten zur Gestaltung und Attraktivierung bieten, um die benachbarten Stadtteile zukunftsfähiger und lebenswerter zu gestalten. Sie könnten kreativen Akteur:innen, lokalen Stadtmacher:innen Raum für ihre gemeinwohlorientierten und nachhaltigen Ideen bieten.

2022 endet das große Projekt Emscherumbau und ein neuer Anfang entsteht. Der Bau der Emscherpromenade könnte die Gelegenheit bieten, die Freiräume entlang des Radweges neu zu denken. Wir wollen am 20. August mit allen Interessierten herausfinden, welche Orte an der Emscher Orte für alle werden könnten und welche Ideen die Menschen für ihre Emscher in ihren Köpfen tragen.

Programm

Eine Rallye zu einzelnen bereits umgesetzten Maßnahmen der Kooperation Gemeinsam für das neue Emschertal zeigt exemplarisch städtebauliche Möglichkeiten auf, welche Projekte es bereits gibt sowie Freiflächen, die offen für Ideen sind. Ausgangspunkt ist die Skateskulptur des Vereins für Jugendkultur an der großen Emscherbrücke der Mallinckrodtstraße (Volksmund: Malli).

Als Attraktor, der den Anlass des Besuchs der Veranstaltung generiert, wird es ein begleitendes Kunst- und Kulturprogramm geben, welches gemeinsam mit den Urbanen Künsten Ruhr, dem Emscherkunstweg und lokalen Künstler:innen und kreativen Akteur:innen erarbeitet wird.

Am Mitmachstand werden Informationen ausgetauscht, Ideen gehört und in die Raumentwicklung einbezogen. Die FH Dortmund berichtet über ihre partizipatorische Raumanalyse, die Stadt Dortmund informiert über die Planungen im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung Metropole Ruhr 2027.

Live Musik

Krackk – Besser bekannt als der Head hinter der Baby Love Party in Dortmund und ein Halb vom Label Ring Ring, steht sie nebenher gerne auch selbst an den Decks. Krackk lässt sich nicht in Schubladen stecken. Schnell und cheesy, hart aber herzlich, doch immer mit Humor. Lasst euch überraschen!

Yumi K – macht buchstäblich ihr eigenes Ding. Ob groovy Basslines oder himmlische Harmonien, die Wuppertalerin steckt hinter jedem Teil ihrer Songs. Sie lässt ihre vielfältigen Einflüsse so nahtlos in ihr Schaffen einfließen, dass nur ein Genre ihr nicht gerecht werden kann. Ihre Production, die auch schon das Dortmunder Kollektiv CultureWorkExplicit für sich beanspruchen durfte, drückt ihren Tracks einen Stempel auf, der unverkennbar Sie ist. Mit gerade einmal 23 Jahren hat das aus Südkorea stammende Multitalent bereits einige Wellen geschlagen und es ist kein Ende in Sicht. Auf ihr nächstes Release könnt ihr noch bis Oktober gespannt bleiben.

Milaa – ist eine Sängerin, Songwriterin und Musikproduzentin aus Remscheid. Ob Solo oder mit ihrer Band LIONESS tritt die junge Künstlerin seit 2015 auf mehreren Bühnen auf. Durch unterschiedliche Genres zeichnet sich Milaa‘s Musik Stil aus. Sie bewegt sich im RnB, Soul, Pop, Reggae, Hip hop sowie im elektronischen Bereich.

Def Jazz & Jonas Comix – haben letztes Jahr im August, nach mehreren Single Releases und lokalen Auftritten in Dortmund und Umgebung, ihr Debütalbum ‘Ocean Lounge’ veröffentlicht. Auf dem Album verbinden sie Jazz-, Neo Soul-, R’n’B- Trap- und Bossa Nova-Einflüsse zu Smooth Rap auf Deutsch. Mit “Ocean Lounge” zeigen die beiden Anfang Zwanzigjährigen, wie tiefenentspannt deutscher Hiphop anno 2021/22 klingen kann: “Ocean Lounge” ist ein Stück Urlaub für die Ohren in turbulenten Zeiten begrenzter Reisemöglichkeiten, in denen man sich nach einer wohlverdienten Pause vom hektischen Alltag sehnt. Ein Album wie eine frische Meeresbrise bei 36 Grad – der sommerlich-leichte Longplayer mit Lounge-Flair läd ein sich zurückzulehnen und in Schattenlage den Cocktail-Eiswürfeln beim Klimpern zuzuhören.

Ezra – ist Rapperin aus Dortmund und setzt ihren Fokus auf queere und antirassistische Texte. Sie nutzt hauptsächlich Beats von localen Producer*innen, v.A. von putzn. Besonders melodische Beats mit Storytelling beschreiben ihren Style. Erste Releases finden sich bei soundcloud unter soundcloud.com/ezra_rap

Sightiva – Die 2018 gegeündete Sightiva Hi-Fi Crew beschallt seit diesem Jahr mit ihrer selbstgebauten, schwarz-grünen Boxenwand die Straßen Dortmunds mit Roots, Dub und heaavy Steppers. Diesmal mit etwas anderem Setup sorgen sie für die Beschallung und bringen nice vibes vom Plattenteller.

Finanziert wird der Tag von der Emschergenossenschaft Dortmund. Standort ist die von der Skateboardinititaive gepachtete Fläche unter der Mallinckrodtbrücke Ecke Huckarder Straße.

Titel EMSCHER FÜR ALLE in Anlehnung an Hilmar Hoffmann 1979: Kultur für alle und dem Motto der Hafenentwicklung „Quartier für alle“ (Cobe Architects).

Komm an den Bach! Kooperative Gestaltung am Katernberger Bach mit der Freien Schule Essen e.V.

Komm an den Bach!

In Essen-Katernberg tut sich was. Rund um den Katernberger Bach ist in den vergangenen Jahren so einiges passiert. Zuletzt entstand durch die Emschergenossenschaft neben der Renaturierung des Baches auch ein Blaues Klassenzimmer für die Freie Schule Essen. Ein toller Ort zum Verweilen, der aber auch Unterricht und Lernen in der Natur ermöglicht. Um diesem Ort auch gestalterisch Rechnung zu tragen haben wir uns gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen der Freien Schule Essen und der Emschergenossenschaft zusammengesetzt und in mehreren Workshop ein Gestaltungs- und Erlebniskonzept entwickelt und umgesetzt.

Herausgekommen ist ein tolles Kunstwerk aus der Schmiede von Herrn Choko auf Basis der Ideen und Motive, die die Kinder und Jugendlichen im Workshop collagiert haben. Ebenfalls haben die Kinder und Jugendlichen einen Audioguide mit uns produziert, der Besucher:innen aber auch Anwohner:innen den Wandel des Ortes und die neuen Qualitäten näherbringen möchte.

Den Audioguide und weitere Informationen zum Umbau des Katernberger Bachs findet ihr hier: https://www.eglv.de/emscher/erlebnis-katernberger-bach-mach-mit/

 

Vielen Dank an das Team der Freien Schule Essen für die gute Zusammenarbeit und vielen Dank an die Emschergenossenschaft für das Vertrauen.

 

Im Wandel der Zeit. Fassadenkunst für die AGK Hochleistungswerkstoffe!

Im Wandel der Zeit

In den letzten Jahrzehnten hat sich Dortmund-Huckarde runde um Kokerei Hansa massiv verändert. Vergangenheit und Zukunft prägen den Stadtteil heute und bilden einen spannenden Kontrast. Die AGK Hochleistungswerkstoffe ist Teil der Zukunft von Huckarde besinnt sich dennoch auf die Wurzeln des Stadtteils. Das Kunstwerk im “Wandel der Zeit” spielt mit Vergangenheit und Gegenwart und den Themen wie Industrie, Arbeit und Renaturierung.

Nachdem wir den Mitarbeiter:innen bei der Arbeit über die Schulter kucken konnten haben wir in enger Rücksprache eine Gestaltung entwickelt. In rund einer Woche wurden dann die 250qm Fassade der Lagerhalle umgestaltet. Dortmund Huckarde im Wandel der Zeit. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen.

 

Place 2 be! Kooperative Gestaltung mit Schüler:innen an der Gesamtschule Brünninghausen

Place 2 be!

Diesen Spruch haben die Schüler:innen einer offenen Kunst-AG entwickelt. Die Schule ist ihr “Place 2 be” und neben dem Unterricht eben noch viel mehr. In einem Workshop wurden gemeinsam Ideen und Motive entwickelt, die der Künstler Pepe Peps dann zu einem Entwurf collagiert hat. An drei Tagen wurde dann fleißig gepinselt und gesprüht. Entstanden ist ein echter Hingucker. Einige der Schüler:innen verlassen die Schule in den nächsten Wochen und konnten somit etwas hinterlassen. Die vorhandene Corporate Identity der Schule wurde mit dem Farbkonzept aufgegriffen, so dass sich das Kunstwerk bewusst einfügt.

Ein großer Dank geht an Frau Sollmann, die das Projekt seitens der Schule mit viel Leidenschaft und Aufwand begleitet hat und natürlich den Schüler:innen, die ein einzigartiges Kunstwerk geschaffen und keine Mühen gescheut haben. Bis zum nächsten Mal!

Der Gemeinschaftsgarten steht!

Der 14. Mai 2022 war für alle Eichhörnchen und Vögel der Barmer Straße ein durchaus außergewöhnlich spannender Tag: Lässig auf den schattigen Ästen der großen alten Bäume des bis dato ungenutzten Hinterhofes sitzend, konnten sie beobachten wie dieser sich mit der Hilfe dutzender Helfer*innen – ca. 70 Menschen insgesamt – in einen urbanen Nachbarschaftsgarten verwandelt. Ein Spektakel sondergleichen – für die Nachbar*innen und die Urbanisten war es das Ergebnis eines mehrjährigen Prozesses. Nachdem sich dieses Frühjahr alle rechtlichen und finanziellen Fragen geklärt hatten, konnte es endlich an den lang ersehnten Bau des Gartens gehen.

Baustellen gab es viele – Spaß und Engagement allerdings auch! Ob Hochbeete, Gartenhaus, selbstgemalte Schilder oder Sitzlandschaften – die verschiedenen Projekte wurden angeleitet durch uns in bester Laune und größtem Teamgeist von den zahlreichen Eintagsgartenpofis gemeistert. Mit dabei waren direkte Anwohner*innen des Innenhofes und der umliegenden Wohnhäuser, Teilnehmer*innen des Dortmunder Science Slams, sowie andere an Nachhaltigkeit und partizipativer Stadtgestaltung interessierte Dortmund*innen.

Einen wunderbaren Einblick über den Bautag inklusive findet Ihr hier: Video

Weiterführende Informationen über den gesamten Prozess finden sich außerdem in den vorrausgehenden Blogeinträgen zu diesem Projekt.

1000 Dank gilt den unterstützenden Institutionen!
Ohne die Hilfe & Fürsprache von verschiedenen Institutionen wäre eine Umsetzung nicht möglich gewesen, deswegen gilt folgenden Akteur*innen ein riesig großer Dank:

  • Dem Fachbereich Liegenschaften der Stadt Dortmund, der mit uns einen dauerhaften Pachtvertrag zur Nutzung der Fläche geschlossen hat.
  • Dem Grünflächenamt der Stadt Dortmund mit dem Büro für Kinder- und Jugendinteressen, die gemeinsam mit uns in eine kooperative Hinterhofgestaltung eingestiegen sind und den zukünftigen Kleinkindspielplatz mit dem Gemeinschaftsgarten zusammendenken.
  • Der Themengruppe “Experimentelle Stadt” im Masterplan Wissenschaft bestehend aus Stadt Dortmund, FH und tu Dortmund für die Unterstützung der Kommunikation und Teilnehmer*innenakquise zum Aktionstag.
  • Der Bezirksvertretung Innenstadt-West, mit deren Hilfe wir ganz viel Material (Erde, Holz, Schrauben, Farben, Pflanzen etc.) für den Gemeinschaftsgarten einkaufen können.
  • Der Sparbau Genossenschaft, die uns mit Honorarmitteln unterstützt und wir dadurch die Nachbarschaft intensiv informieren und motivieren, zwei Workshops mit interessierten Gemeinschaftsgärtner*innen durchführen und eine gemütliche Sitzlandschaft aufbauen können.
  • Der Science & Stories GmbH mit deren Unterstützung wir nach helfenden Händen zum Aufbau des Gemeinschaftsgartens am 14. Mai 2022 suchen und damit die Nachbarschaft tatkräftig unterstützen.
  • Danke an Utopia.de zur Vermittlung unserer Idee einer kooperativen DIY-Stadt und der Rolle von Gemeinschaftsgärten in der nachhaltigen, selbstgestalteten Stadt der Zukunft.