UrbaneOasen.de wird abgeschaltet

Vor 7 Jahren haben wir die Plattfom UrbaneOasen.de entwickelt. Wir starteten die Plattform mit dem Ziel, Interessierten der Urban Gardening Bewegung (zunächst mit dem Fokus Ruhrgebiet, dann NRW) die Möglichkeit zu geben sich online zu vernetzen und auszutauschen. Mit viel ehrenamtlichem Engagement haben wir die Seite und ihre Funktionen weiterentwickelt. Die Plattform hat es ermöglicht, über die Grenzen des eigenen Projektes und der eigenen Stadt Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen weiterzugeben oder zu gewinnen.

UrbaneOasen.de endet am 15.08.2020

Nun haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, die Plattform abzuschalten. So sehr wir die Arbeit daran geliebt haben, gibt es dafür gute Gründe: Zum einen fehlen uns mittlerweile die Kapazitäten, um die Seite adäquat zu pflegen und verwalten. Zum anderen bietet die anstiftung mit www.urbane-gaerten.de  mittlerweile eine Internetseite, die das geballte Wissen zum Thema versammelt. Man kann Beiträge posten und sich optimal mit Gemeinschaftsgärtner*innen in ganz Deutschland vernetzen und austauschen. Somit bietet die Plattform all das, was wir uns von einem Urban Gardening Online-Netzwerk wünschen.

Die anstiftung treibt die Urban Gardening Bewegung in Deutschland seit vielen Jahren an und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sie ihren heutigen Stand in der Gesellschaft hat. Sie ist deutschlandweit sehr gut vernetzt und macht einfach tolle Arbeit. Wir als Verein haben selbst gute und nette Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der anstiftung machen dürfen. Daher verweise wir sehr gerne auf die neue Plattform!

Vielen Dank für Euer Mitwirken auf der Seite, alles Gute für euch und eure Projekte und bleibt gesund!

Neue Broschüre erschienen: „Gemeinschaftsgärten – Wer macht mit?“

Gemeinschaftsgärten erfreuen sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit. Sie zählen zu den neuen Formen des städtischen Gärtnerns, die sich unter dem Begriff „urbanes Gärtnern/urban Gardening“ zusammenfassen lassen. Neben der geeigneten Standortwahl für die Gartenprojekte leben Gemeinschaftsgärten von der Zusammenarbeit verschiedenster Akteursgruppen. Damit sie entstehen können, bedarf es neben den Mitmachenden noch weitere Personen, die Flächennutzungen zulassen und die Gartenprojekte unterstützen. So stellen beispielsweise Kommunen oder Wohnungsgesellschaften Flächen zur Verfügung, Initiatoren organisieren Mitmachaktionen und lokale Unternehmen unterstützen die Initiativen mit Sachspenden. Gemeinschaftsgärten sind daher prädestinierte Orte von Co-Produktion auf städtischen Grünflächen.

Die Broschüre „Gemeinschaftsgärten- wer macht mit?“ wurde vom Regionalverband Ruhr in Kooperation mit den Urbanisten erstellt und nimmt die Akteure des urbanen Gärtnerns in den Fokus. Sie stellt Methoden und Instrumente vor, wie Mitmachende für Gartenprojekte gefunden, gezielt angesprochen und eingebunden werden können.  Die angewandten Methoden sind auch auf andere Grünzüge übertragbar. Abschließend stellt die Broschüre wesentliche Erkenntnisse und Empfehlungen aus dem Modellvorhaben CoProGrün vor. Diese sollen Entscheidungtragende und Garteninitiativen dabei unterstützen, Voraussetzungen und Strukturen zu schaffen, damit durch Kooperation noch viele weitere grüne Oasen entstehen können.

Downlad der Broschüre „Gemeinschaftsgärten – wer macht mit?“

Kürbis, Tomaten und Mangold für Balkon und Garten

Nachdem am 12. März schon der Gemeinschaftsgarten Westgarten in unserem neuen Workshopraum seine Gemüsepflänzchen anziehen konnte, haben wir am 14. März in Kooperation mit der Volkshochschule Dortmund einen Anzuchtworkshop durchgeführt. Unser erfahrener Gemüsebauingenieur Christoph Richard hat eine theoretische Einführung in Pflanzenwachstum, Nährstoffe, Material und Methoden gegeben und anschließend konnten die Teilnehmer*innen ihre eigenen Pflänzchen vorziehen. Die Wahl fiel neben verschiedenen Tonatenarten auf Rote Beete, Kürbis, Mangold, Zucchini, Aubergine, Karotten, Lauch, Gurke und einiges mehr, das im torffreien und nährstoffarmen Substrat eingesäät wurde.

Wir freuen uns über das positive Feedback, die Verbesserungsvorschläge und hoffentlich weitere Anzuchtworkshops!

 

 

 

Bienenfreundliche Hochbeete für St. Urbanus

Im Rahmen des Forschungsprojekt „productive Green Infrastructure for post-industrial urban regeneration“ (proGIreg) waren die Urbanisten unterwegs in Huckarde. Dort sollen in den nächsten Jahren auf mehreren Teilflächen grüne Lösungen für das postindustriell geprägte Viertel ausprobiert und erforscht werden.

Eine dieser Flächen befindet sich auf dem Gelände der St. Urbanus Gemeinde in Huckarde, vor allem die Pfadfinder der DPSG nutzen sie für ihr Aktivitäten. Ihr Wunsch war es, die Fläche schon in diesem Jahr bienenfreundlicher zu gestalten und Hochbeete als Gestaltungselemente zu nutzen. Was lag also näher als sie dabei tatkräftig zu unterstützen und dabei über den weiteren Prozess ins Gespräch zu kommen?

Die 72-Stunden Aktion des BDKJ bot einen guten Anlass, und so versammelten sich an zwei Tagen etwa 50 Menschen aller Altersklassen, um gemeinsam Hochbeete zu bauen und diese mit bienenfreundlichen Pflanzen zu bestücken. Außerdem wurden Nisthilfen für Wildbienen gefertigt und Saatbomben gebaut. In den kommenden Wochen wird nun gemeinsam mit den Pfadfindern und anderen Mitgliedern der Gemeinde das weitere Flächenkonzept erarbeitet werden.

 

This project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement no. 776528.The sole responsibility for the content of this publication lies with the authors. It does not necessarily represent the opinion of the European Union. Neither the EASME nor the European Commission are responsible for any use that may be made of the information contained therein.

 

Frühlingsfest und Pflanzentauschbörse auf dem Union Gewerbehof

Am Sonntag, den 07.04. fand das mittlerweile traditionelle Frühlingsfest auf dem Union Gewerbehof statt. Bei sonnigem Wetter mit der grünen Halle im Hintergrund konnten die kleinen und großen Besucher*innen durch Flohmarkt- und Infostände stöbern. Für Köstlichkeiten haben das Hofcafé, die Jungs und Mädels von Hitzefrei und der Verein Brautum gesorgt.

Außerdem standen die Türen der Urbanisten Manufaktur offen. Nach dem Durchbruch und Umbau ist dort noch mehr Platz für professionelle Maschinen und Holzarbeiten. Auch die Angebote der Manufaktur hat das Team um Urbanist Florian Artmann erweitert, so kann man sich nun für einen Insektenhotel-Workshop, einen Vogelfutterhaus- oder Vogelnistkasten-Workshop anmelden.

Während Flo die Interessierten durch die Werkstatt geführt hat, hat unser Westgarten Team um Jonas Runte und Nils Rehkop die Pflanzen- und Saatguttauschbörse betreut. Die Idee dahinter ist es, seine eigenen gezüchteten Pflanzen und Samen gegen andere einzutauschen und so nachhaltig und ohne Kosten von der Vielfalt der Pflanzen zu profitieren. So kamen viele Pflanzenliebhaber*innen vorbei und tauschten ihre mitgebrachte Pflanze gegen ein anderes Exemplar für Balkon, Garten oder Fensterbank. Im Laufe des Tages konnte sich jeder Tauschwütige zwischen zahlreichen Tomatensetzlingen, Chillis, Kräutern, Kakteen oder einer großen Avocadopflanze entscheiden. Zu verschenken gab es Bienenweide die gerne von vielen mitgenommen wurde um sie bei sich auszusähen. Auch die Aquaponik-Interessierten sind  auf ihre Kosten gekommen – es gab mehrere Führungen durch das Aquaponik-Gewächshaus.

 

 

Anzucht im Westgarten – Pflanzen für die neue Saison

Ab Februar kann in der Gartensaison mit der Aufzucht von Jungpflanzen begonnen werden. In diesem Jahr wollten wir das ganze etwas systematischer angehen, und so luden wir Permakulturexpertin Eva Müller ein, um uns und allen Interessierten einen Einblick in die Philosophie und die Methoden der Permakultur zu geben. In ihrem Workshop lernten wir z.B. warum Mischkultur für einen gesunden Biogarten so wichtig ist, oder warum man den Boden am besten nicht zu stark bearbeitet. Am Ende konnten sich die TeilnehmerInnen eigene Beetpläne mit Fruchtfolgen für die ganze Saison erstellen. Die Ergebnisse  werden wir dann in den kommenden Wochen auch in die Gartenplanung für den Westgarten einbinden.

Derart geistig gerüstet ging es dann an den ersten Anzuchttermin. Wir hatten schon im Januar zusammen Saatgut bestellt, und auch dieses Mal wieder Wert auf eine Vielzahl an verschiedenen Sorten gelegt. Dabei sind auch wieder einige seltene oder alte Gemüsesorten, die gut für den Freilandanbau geeignet sind. Bei der Beschriftung haben wir uns dieses Mal besondere Mühe gegeben. Im letzten Jahr waren beim Auspflanzen der Setzlinge einige Markierungen nicht mehr lesbar, und die Sortenunterschiede waren erst bei der Fruchtbildung wieder zu erkennen. Der nächste Anzuchttermin ist am 09.03.2019, alle die Lust auf Gärtnern haben sind wieder herzlich eingeladen mitzuwirken. Nach der Saisoneröffnung im Westgarten am 30.03.2019 sind wir am 07.04.2019 mit einer Pflanzen- und Saatguttauschbörse auf dem Frühlingsflohmarkt auf dem Union Gewerbehof vertreten.

Pflanzen anziehen für den Westgarten II

Saisoneröffnung im Westgarten

Pflanzentauschbörse auf dem 7. Union Gewerbehof Frühlingsflohmarkt

WatCraft-Zwischennutzung in Wattenscheid eröffnet am 16. Februar

Im Forschungsprojekt UrbaneProduktion.Ruhr sind wir Urbanisten unter Anderem für die Beteiligungsangebote in den Reallaboren zuständig. Unsere Idee war von Anfang an, die betreffenden Themen wie Nachhaltigkeit, Stadt der kurzen Wege, Ökonomische Teilhabe, Selbstwirksamkeit, Selbermachen nicht nur theoretisch zu analysieren, sondern mit den Menschen vor Ort zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Nachdem wir sehr guten Nährboden in Bochum-Langendreer vorgefunden hatten (dort haben wir eine leerstehende Kirche zum „LutherLAB“ umgewandelt), gestaltete sich die Suche nach ähnlich geeigneten Immobilien in Wattenscheid schwieriger: Die Deutsche Bahn hatte keine großes Interesse, den heruntergekommenen Bahnhof in Wattenscheid mit unserer Hilfe neu zu beleben. Auch die Gespräche über die Nachnutzung einer zeitweise leerstehenden Gastronomie in der Hochstraße konnten leider nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Umso glücklicher sind wir nun, einen anderen Leerstand, nämlich die Hochstraße 72, bis Ende Mai mit einem Workshop- und Vortragsprogramm nutzen zu können.

Neben einem inhaltlichen Schwerpunkt in der Vernetzung von Gewerbetreibenden möchten wir die Wattenscheider Bürgerinnen und Bürger dazu anregen, alltägliche Gebrauchsgegenstände und -Produkte selbst herzustellen. Wir blicken dazu auf unsere eigenen, umfangreichen Erfahrungen zurück und sammeln weitere Anregungen aus Literatur und Internet. Ganz besonders wollen wir aber von den Wattenscheidern mehr über ihre Lieblingsprodukte erfahren und herausfinden, welche Bedarfe in Zukunft möglicherweise vor Ort gedeckt werden können.

Außerdem wird es zahlreiche Workshops von Menschen aus unserem Netzwerk geben: So wird beispielsweise wieder ein Upcycling-Kurs von Tanz auf Ruinen angeboten, Eltingmöbel laden zum Gemeinsamen Schrauben ein, die Dezentrale erklärt die Pilzzucht, wir bauen EVA-Lampen… und noch viel mehr. Du bist herzlich eingeladen, dich an den Aktivitäten in Wattenscheid zu beteiligen! Check doch mal die neue Projektseite von WatCraft aus.

So war der Saisonabschluss – und: Westgarten Workshops im nächsten Jahr

Die Winterzeit ist ja nicht gerade die beste Zeit um im Garten zu werkeln. Nach dem sich der lange goldene Herbst dem Ende neigte haben wir unsere Hochbeete mit gut gelagertem Pferdemist aufgefüllt und in den Winterschlaf geschickt – gerade noch rechtzeitig zum Wintereinbruch. Unsere Beete sind jetzt für die nächste Saison mit Nährstoffen versorgt, und das ganz nachhaltig ohne zusätzlichen Dünger. Am Ende haben wir das Ganze noch mit einer Schicht Laub und Grünschnitt abgeschlossen, so dass die Beete im Winter gegen Wind und Wetter geschützt sind.

In den letzten Wochen hatten wir dann zwei sehr schöne und gut besuchte Workshops in unserer Manufaktur, auf denen wir Insektenhotels und Vogelfutterstellen gebaut haben. Über den Insektenhotel-Workshop haben wir schon an anderer Stelle berichtet.

Viele Vögel überwintern in Deutschland, das Nahrungsangebot in der Stadt ist dabei nicht immer üppig. Es liegt also nahe den Vögeln ein wenig unter die Arme, bzw. Flügel zu greifen. Unsere selbstgebauten Vogelfutterstellen hängen bald in Gärten oder auf Balkonen in Dortmund, und natürlich im Westgarten. Denn Vögel gehören zu einem naturnahen Garten einfach dazu.

 

Nun haben wir das Winter-Workshop-Paket für die Vorsaison 2019 zusammengeschnürt. Wir widmen uns wieder ausführlich dem Anziehen von Jungpflanzen für den Westgarten, entwickeln einen Frühbeetaufsatz für unsere Hochbeete und bauen Vogelhäuser als Nisthilfen. Los gehts aber erstmal Mitte Januar mit einem Vortrag über Permakultur in der Stadt. Alle Termine könnt ihr auch auf unserer Terminseite sehen.

 

Permakultur in der Stadt?

Westgarten Saisonplanung

Vogelhäuser für euren Garten oder Balkon

Pflanzen anziehen für den Westgarten

Frühbeete für den Westgarten

Pflanzen anziehen für den Westgarten II

Saisoneröffnung im Westgarten

Fotos Vogelfutterstellen Workshop: Luisa Gehnen

Fotos Saisonabschluss: Nils Rehkop, Jonas Runte

Insektenhotels für die Stadt

Etwa 80% aller Wildpflanzen sind von der Bestäubung durch Insekten abhängig, genau wie die meisten der Gemüse- und Obstpflanzen in unserem Garten. Leider ist der Insektenbestand durch Monokulturen und Pestizideinsatz in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Insektenhotels bieten eine gute Möglichkeit die Lebensbedingungen für Insekten wie z.B. verschiedene Wildbienenarten zu fördern. In unserem Workshop konnten sich die TeilnehmerInnen ein Insektenhotel für ihren Garten oder Balkon bauen.

 

Viele Insektenhotels im Handel sind nicht wirklich an die Bedürfnisse von Insekten angepasst, oder sind in einigen Fällen sogar schädlich. Oft werden Löcher in weiches oder nicht gelagertes Holz gebohrt welches bei Feuchtigkeit aufquillt, und nicht besiedelt oder schlimmstenfalls zur Todesfalle wird. Auch unsauber gebohrte Löcher oder ausgefranster Bambus oder Stroh bietet kein Zuhause für Insekten. Wir haben also darauf geachtet nur abgelagertes Hartholz zu verwenden, und saubere Schnitte beim Bambus und dem Stroh zu machen. Wir haben aber auch beim Bau noch viel gelernt und können unser gewonnenes Wissen beim nächsten Mal miteinfließen lassen. Auf Anfrage könnt ihr euch auch bei den Terminen der offenen Werkstatt ein insektenhotel bauen.

 

Wichtig ist, dass der Schutz von Wildbienen im Garten  nicht auf Insektenhotels beschränkt sein sollte. Hilfreich sind auch „unordentliche“ Ecken im Garten statt gepflegter Rasenflächen. Extrem wichtig gerade für Bienen ist die Versorgung mit Blütenpollen. Im Westgarten haben wir dafür einen Erdhügel mit Blühpflanzen angelegt.

Alle Fotos: Luisa Gehnen

Das Ende der Westgarten-Saison naht, Workshops starten im November

Momentan ist die Gartensaison wegen den goldenen letzten Wochen noch im Gange. Trotzdem merkt man auch, dass sie so langsam ihrem Ende entgegen geht. Die Ernte in der letzten Zeit war ziemlich reichhaltig, vor allem Tomaten und Bohnen gab es jede Menge, dazu jede Woche einige Kürbisse und Zucchinis. Erstmals in diesem Jahr haben wir auf unserem wilden Erdhügel Topinambur angebaut, auch den konnten wir jetzt ernten. Es gab also viel zu verteilen auf unseren samstäglichen Gartentreffen. Einige Beete haben wir  schon geräumt um Feldsalat und Kresse zu pflanzen. Feldsalat wächst auch noch bei Temperaturen zwischen 5°-10° und kann mit etwas Glück bis in den Winter geerntet werden. Kresse ist nicht winterhart, wächst aber ziemlich schnell und kann hoffentlich noch vor Kälteeinbruch geerntet werden.

In diesem Jahr haben wir mit Kaffesäcken für den Kartoffelanbau experimentiert. Die Pflanze in den Säcken kann man immer weiter mit Erde anhäufen, so dass die Kartoffeln Platz zum Wachsen haben und viele Früchte ausbilden. Theoretisch eine gute Idee, allerdings nicht mit biologisch abbaubaren Kaffeesäcken aus Jute, die die Erde nicht über die ganze Saison halten konnten. Nach Abbau der Säcke waren nur einige kümmerliche Kartoffeln entstanden. Wer die Methode einmal ausprobieren möchte, sollte wohl auf alte Reissäcke aus Kunststoff zurückgreifen, die Kolleginnen vom Prinzessinnengarten haben damit gute Erfahrungen gemacht.  Die Ernte in unseren Hochbeeten war da wesentlich ergiebiger, die Kartoffeln sind sehr lecker geworden.

Ab November startet wieder die Workshopsaison. Alle Workshops sind kostenlos, bei einigen müsst ihr euch allerdings vorher anmelden. Folgt einfach einem der Links zum entsprechenden Workshop, ihr findet das Formular auf der rechten Seite.

Wir machen den Westgarten winterfest!

Insektenhotels für euren Garten oder Balkon

Vogelfutterhaus für euren Garten oder Balkon

Jetzt für Aquaponik abstimmen!

Bitte stimmt für uns ab und supportet unser Aquaponik-Projekt! Unsere Aquaponikanlange am Union Gewerbehof soll zu einem umwelt-pädagogischen Anschauungssystem erweitert werden. So möchten wir Kindern und Jugendlichen in Workshops das Verständnis einer nachhaltigen Lebensmittelproduktion näher bringen. Das Preisgeld verwenden wir für erklärende Schautafeln und ein Mini-Labor zum Testen von Wasserwerten.

Hier geht’s zum Facebook-Voting

Wir freuen uns über Eure Votes und das Weiterverbreiten in Eurem Netzwerk.

 

 

 

Aquaponik-Workshop beim Innovative Citizen 2015

Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) hatte uns wieder eingeladen, bei dem Innovative Citizen Festival einen Workshop zum Thema Aquaponik anzubieten. Anstatt kleine Prototypen zum Mitnachhausenehmen zu basteln, die vermutlich sowieso eher im Keller landen, haben wir in diesem Jahr gemeinsam ein ganzes Gewächshaus eingerichtet. Wir haben dazu alle nötigen Bauteile vorab bestellt. Nach einer kleinen Einführung zum Thema Urbane Landwirtschaft und einer Theorieeinheit zu den Techniken der Aquaponik ging es dann direkt ans Werk.

Unsere zehnköpfige Truppe hat dann zwei Tage lang gesägt, gebohrt, geschraubt, geschnitten, gebogen, gesteckt, geklebt, getragen, geschüttet und schließlich gepflanzt – in Nullkommanix hatten wir eine lauffähiges Aquaponiksystem stehen. Leider ist es ja immer so eine Sache mit Gewächshäusern vor den Eingängen öffentlicher Gebäude, also konnte auch unser System nur 2 Tage dort stehen. Dann wurde es in Gänze zum Fraunhofer Umsicht nach Oberhausen geschafft. Wer es selbst selten nach Oberhausen schafft, kann uns eine Email schreiben – wir haben das gleiche Gewächshaus mit der gleichen Inneneinrichtung vor Ort.