#myschool | Kooperatives Mural für die Martin-Niemöller-Gesamtschule in Riedstadt

It´s good to be back! Nach rund einem Jahr waren wir Mitte Juli wieder zu Gast bei der Martin-Niemöller-Schule in Riedstadt-Goddelau. Gemeinsam mit den Teilnehmer*innen unseres Workshop zum Thema #myschool entwickelten wir Motive zu der Frage was Schule über den Unterricht hinaus eigentlich für jeden persönlich und die Teilnehmenden als Gruppe bedeutet.

Herausgekommen ist das Mural #myschool. Gemeinsam haben wir an der knapp 90qm großen Wand rund drei Tage gepinselt und gesprüht. Wir finden, das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 

Bis zum nächsten Mal und vielen Dank vor allem an Claudia und Jasmin für die tolle und herzliche Organisation rund um das Projekt.

Komm an den Bach! Kooperative Gestaltung am Katernberger Bach mit der Freien Schule Essen e.V.

Komm an den Bach!

In Essen-Katernberg tut sich was. Rund um den Katernberger Bach ist in den vergangenen Jahren so einiges passiert. Zuletzt entstand durch die Emschergenossenschaft neben der Renaturierung des Baches auch ein Blaues Klassenzimmer für die Freie Schule Essen. Ein toller Ort zum Verweilen, der aber auch Unterricht und Lernen in der Natur ermöglicht. Um diesem Ort auch gestalterisch Rechnung zu tragen haben wir uns gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen der Freien Schule Essen und der Emschergenossenschaft zusammengesetzt und in mehreren Workshop ein Gestaltungs- und Erlebniskonzept entwickelt und umgesetzt.

Herausgekommen ist ein tolles Kunstwerk aus der Schmiede von Herrn Choko auf Basis der Ideen und Motive, die die Kinder und Jugendlichen im Workshop collagiert haben. Ebenfalls haben die Kinder und Jugendlichen einen Audioguide mit uns produziert, der Besucher:innen aber auch Anwohner:innen den Wandel des Ortes und die neuen Qualitäten näherbringen möchte.

Den Audioguide und weitere Informationen zum Umbau des Katernberger Bachs findet ihr hier: https://www.eglv.de/emscher/erlebnis-katernberger-bach-mach-mit/

 

Vielen Dank an das Team der Freien Schule Essen für die gute Zusammenarbeit und vielen Dank an die Emschergenossenschaft für das Vertrauen.

 

Ein Upcycling Kunstwerk mit der Kunst AG der Wilhelm-Busch-Realschule

Tastaturen, diverse Kabel, Controller, Festplatten, Ladegeräte. Alles Dinge die, die Schüler:innen der Kunst AG bei sich Zuhause oder im schuleigenen Keller gefunden haben und als nutzlos und für den Müll bestimmt ausgemacht haben. Und was soll daraus werden? Diese Frage stand zu Beginn länger als gedacht im Raum. Nach einer Materialvorstellung für die Gestaltung (Marker, Acrylfarbe, Pinsel usw.) folgte die Themenwahl “Der Mensch in der Digitalisierung”. Die Schüler:innen bekamen nach der ersten Unterrichtseinheit die Aufgabe alte nicht mehr verwendete und verwendbare Gegenstände zu Hause und im Schulkeller zu suchen die thematisch passen und sich aber auch gestalten lassen könnte. Das heißt auf denen die Acrylfarbe auch halten würde.

Es wurden also wie beschrieben eine Menge Gegenstände gefunden. Im nächsten Schritt folgte dann der Bau einer mehrdimensionalen Leinwand aus den Gegenständen. Diese wurde – pragmatisch – nach alle Möglichkeiten der Kunst montiert: Geklebt, genagelt und verschraubt. Im Anschluss wurde mit Hilfe von Sprühdose und Pinseln die Leinwand lückenlos geweisst. Die Grundlage für das Upcycling-Kunstwerk stand nun also.

Doch was nun? Wir diskutierten über Social Media, den Einfluss und die Veränderung von Technik im Sinne von künstlicher Intelligenz aber auch Virtual- und Augmented Reality. Wir schauten außerdem wer in der Gruppe welche Kompetenzen hatte. Überraschenderweise gab es eine mehrere Schüler:innen die bereits in ihrer Freizeit und in Schule mit Grafik- und Zeichenprogrammen in Kontakt gekommen sind und diese zum Teil mehr als gut beherrschen.

Recht schnell war also klar, es wir ein Entwurf collagiert. Die Gesichtshälfte eines Schülers mit der Gesichthälfte eines Roboters. Spürbar nahm die Begeisterung für das Projekt zu. Ein Thema, bei dem vor allem die Schüler:innen Expert:innen sind trifft auf Fähigkeiten die die Schüler:innen auch ihrer Freizeit gerne erproben. 

Nach der Entwurfserstellung erfolgte die Umsetzung auf der mehrdimensionalen weißen Leinwand. Mittels Beamer wurde der Entwurf in der gewünschen Größe auf die Fläche projeziert. Die sogenannten Outlines, also die Umrandungen, wurden feinsäuberlich übertragen. Das ist deutlich schwerer als es sich anhört. Vor allem wenn der Untergrund – wie die Tasten der Tastaturen – nachgeben kann.

Nach mehreren Einheiten war das Kunstwerk fertig. Die Rahmengröße wurde so gewählt, dass dieser in die vorhandenen Ausstellungvitrinen passen würde. So erfolgte das Einsetzen mit einer Menge Stolz und Begeisterung. Die Gruppe hat ihre Ideen im Zusammenspiel aus Gestaltung und Up- und Recycling wahnsinnig toll umgesetzt und wir hoffen, dass viele von Ihnen ihre Fähigkeiten weiter für so tolle Arbeiten und Ideen nutzen werden.

 

 

 

Credits

  • Entwicklung des Bildungsangebotes: David Kory
  • Gestaltung & Layout – Stephanie Schotte
  • Fotos – Annette Haas-Maderek, die Urbanisten e.V.
  • Urheberrecht – Alle Rechte liegen bei die Urbanisten e.V.

Weitere Informationen finden sich hier:

Mit freundlicher Unterstützung

Im Rahmen des Projekts StadtOase Schule haben wir diesen Workshop 2021 in Zusammenarbeit mit David Kory von die Urbanisten e.V. entwickelt. Gefördert wurde das Projekt SchulOasen durch den Ideenwettbewerbes „Kultur + Nachhaltigkeit = Heimat“ des Fonds Nachhaltigkeitskultur vom Rat für nachhaltige Entwicklung.

Aquaponik-Anlage für Anne-Frank-Gesamtschule

Im Rahmen einer Nordwärts-Förderung der Stadt Dortmund durften die Urbanisten ein weiteres Indoor-Aquaponiksystem in einem Workshop mit Schülerinnen und Schülern der Anne-Frank-Gesamtschule aufbauen. Das System veranschaulicht die relevanten Kreisläufe zwischen Pflanzen und Fischen und macht die dahinterliegende Technik anfass- und nachvollziehbar. Damit ist die Anne-Frank-Gesamtschule die vierte Schule in Dortmund mit einem eigenen Aquaponik-System, wobei drei davon im Zuge dieses Projekts entstanden sind.

Fotos vom Workshop gibt es auf der Seite der Schule.

Dieses Projekt wurde gefördert von Nordwärts. Wir bedanken uns bei der Stadt Dortmund.

Unser Mit-Mach-Stand im Rahmen von Faszination.Transformation

Seit Anfang September sind wir mit unserem Mit-Mach-Stand im Auftrag der Emschergenossenschaft und des Ministerium für Heimat, Kultur, Bildung und Gleichstellung unterwegs. Ihr könnt den Stand auf verschiedenen Veranstaltungen entlang der Emscher und ihrer Nebenläufe besuchen. Warum?

 

Die Renaturieung der Emscher ist in den finalen Zügen und nach nun 30 Jahren wird der Emscher-Umbau im Rahmen von Faszination.Transformation im März 2022 zelebriert. Gemeinsam mit euch wollen wir auf den verschiedenen Veranstaltungen in die Zukunft schauen aber auch zurückblicken. Wer hat noch den Geruch der Köttelbecke in der Nase? Wer nutzt bereits jetzt die Emscher und ihren Naturraum zur Entspannung? Was kann darüber hinaus in Zukunkt entlang der Emscher entstehen?

Wir laden euch ein eure Ideen und Stimmen in unserer Videobox – in Plumpsklo-Optik – zu hinterlassen, beim lebensgroßen Vier-Gewinnt euch und den Emscherumbau besser kennen zu lernen oder die Wanderausstellung “Faszination.Transformation” auf unseren Stehlen anzuschauen.

Hier seht ihr ein paar Eindrücke des Mit-Mach-Stands im Rahmen der Transurban-Residenz unter der Mallinckrodtbrücke in Dortmund – natürlich – direkt an der Emscher.

Checkt unsere Termine für die kommenden Veranstaltungen!

Wir freuen uns auf euch

Kooperative Gestaltung an der Martin-Niemöller-Schule in Riedstadt

Was bedeutet der Ort Schule für dich? Dieser Frage sind 12 Jugendliche der Martin-Niemöller-Schule in Riedstadt (Hessen) nachgegangen. Zu Beginn des Workshops wurde die Frage diskutiert und im Anschluss mit Zeichnungen, Texten und vor allem Fotos festgehalten. Herausgekommen sind authentische und persönliche Motive die unser Künstler Paul Manzey zu einem Wandbild transformiert hat.

Nach einem Tag Entwurfsarbeit von Paul ging es nach Riedstadt, um gemeinsam mit den Jugendlichen das Wandbild umzusetzen. Mit reichlich Fassadenfarbe und Pinsel waren die Jugendlichen trotz der Hitze kaum mehr von der Wand zu bekommen. Nach 2 Tagen und einer Punktlandung am letzten Tag des Ferienprogramms war das Wandbild fertig.

Wir waren ziemlich beeindruckt mit welcher Energie und Konzentration die ganze Gruppe gearbeitet hat und am Ende völlig zu Recht ziemlich stolz vor ihrem eigenen Kunstwerk stand. Wir hoffen bald wieder zu Gast in Riedstadt zu sein und weitere kooperative Projekte umsetzen zu können.

Vielen Dank insbesondere an die Jugendlichen und das Team der Martin-Niemöller-Schule und bis bald!

 

 

 

Aquaponik an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule

Aquaponik, also die ressourcensparende Kombination von Gemüseanbau und Fischzucht, ist ein möglicher Baustein für eine nachhaltige Landwirtschaft der Zukunft, und als Konzept vor allem auch für urbane Landwirtschaft interessant. Um das Wissen um die Vorteile der Aquaponik zu verbreiten haben wir einen Workshop zum Bau eines Aquaponik-Systems entwickelt.

Am 05.11.2019 waren wir deshalb zu Besuch beim Biologie-Leistungskurs der 12. Stufe der Gustav-Heinemann-Gesamtschule. Nach einer theoretischen Einführung von Urbanist Nils Rehkop über die Hintergründe und Funktionsweise von Aquaponik-Anlagen, konnten die Schüler*innen ihr eigenes System aufbauen.

In mehreren Gruppen kümmerten sich die rund dreißig Teilnehmer*innen um den Aufbau der Anlage. Eine der Gruppen schraubte die Anlage mit Akkuschraubern zusammen und stellte einen dazugehörigen Pavillon auf, an dem mehrere Reihen LED-Lampen befestigt wurden. Eine andere Gruppe lackierte das System mit Pinseln und Sprühdosen. Eine dritte Gruppe kümmerte sich um die Pflanzen und setzte diese in speziellen Pflanztaschen in das Beet der Anlage ein.
Ende Januar waren wir dann nochmal vor Ort und haben mit den Schüler*innen Fische ins System gesetzt, die ab jetzt für die nötigen Nährstoffe der Pflanzen sorgen werden.

Dieses Projekt wurde gefördert von Nordwärts. Wir bedanken uns bei der Stadt Dortmund.

 

Titelbild: Karl-Bernd Kollmann

 

 

Urbane Produktion im LutherLAB

Die ehemalige Lutherkirche in Bochum-Langendreer-Alter Bahnhof wird wieder genutzt! Vom 16. September bis zum 19. Oktober 2017 wird das Gebäude als Werkstatt und Seminarraum verwendet. Das Programm könnt ihr unter https://www.lutherlab.de/ entdecken.

Im LutherLAB soll mithilfe einer offenen Werkstatt, eines Seminarbereichs und eines Begegnungsortes das kreative und handwerkliche Potential der Bevölkerung Langendreers in den Fokus gestellt werden. In den fünf Wochen der Zwischennutzung auch im Rahmen des Stadterneuerungsprozesses „Soziale Stadt Werne –  Langendreer-Alter Bahnhof“ finden in Kooperation mit dem Bahnhof Langendreer zahlreiche Workshops, Seminare, Vorträge und Treffen statt, die sich alle mit Fragen und Konzepten der kleinteiligen Urbanen Produktion beschäftigen: Es wird Bier gebraut, Marmelade gekocht, an Lastenrädern geschraubt; es wird gebastelt, geklebt, genäht; es wird Mitmach-Aktionen zu Müllvermeidung, 3D-Druck und Aquaponik geben; und zwischendurch bleibt genug Zeit für einen gemeinsamen Kaffee.

Wir betreuen das Projekt im Rahmen unseres Forschungsprojekts „UrbaneProduktion.ruhr“. Mit dem Institut Arbeit und Technik, der Inwis GmbH und der Stadt Bochum erforschen wir, wie produzierende Gewerbebetriebe in der Zukunft wieder innerhalb der Stadt angesiedelt werden und wie Menschen gemeinsam neue Produktionsnetzwerke bilden können – damit die regionale Wertschöpfung steigt, damit wir in Zukunft kürzere Wege zwischen Wohnung und Arbeitsort haben, damit wir weniger Müll produzieren, damit das Ruhrgebiet auch im produzierenden Sektor konkurrenzfähig bleibt.

„Urbane Produktion“?

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „UrbaneProduktion.ruhr“ beschäftigt sich von Oktober 2016 bis September 2019 mit den Chancen und Grenzen innerstädtischer Produktionsstätten. Zum Schutz der Wohnbevölkerung wurden Gewerbe- und Industriebetriebe in der Vergangenheit üblicherweise außerhalb der Stadt geplant. Diese traditionelle Trennung von Wohnen, Arbeiten und Freizeit gerät aus verschiedenen Blickwinkeln unter Druck: Aus Gründen der Innovationsfähigkeit von Betrieben, die in Zukunft noch mehr auf vernetzt denkende, gut ausgebildete MitarbeiterInnen angewiesen sind, die wiederum Standorte mit urbanem Kulturangebot bevorzugen; aus Gründen der Ressourcensparsamkeit, nach der die Nutzung fossiler Energieträger möglichst zu vermeiden ist und damit das Leitbild der Stadt der kurzen Wege eine Renaissance erfährt – auch ein sorgsamer Umgang mit Grund und Boden ist hier zu nennen; aus Gründen der sozialen Gerechtigkeit, nach der auch bisher benachteiligte Bevölkerungsgruppen einen (Arbeits-)Platz inmitten einer zukunftsorientierten Gesellschaft finden können sollten. Urbane Produktion kann ein Handwerksbetrieb oder eine kleine Manufaktur sein, eine Stadtfabrik oder auch Urbane Landwirtschaft. Es geht darum, wieder mehr Produkte in der Stadt herzustellen. Mehr dazu unter www.urbaneproduktion.ruhr

Create your Skateplaza 2.0 und Longboardcontest – Rückblick 2016

Im Sommer letzten Jahres fand das zweite große Projekt unserer Reihe „Create your Skateplaza“ statt und war genau wie im Jahr zuvor ein voller Erfolg.

Nachdem fleißig geplant und konzipiert wurde, begann der Bau der neuen Rampen im Rahmen eines Workshops im Juli in der Halle der Skateboardinitiative Dortmund e.V. Hier wurde mit der Unterstützung vieler tatkräftiger HelferInnen bei fast schon tropischen Temperaturen gestrichen, gesägt und gebohrt was das Zeug hielt. Das Ergebnis waren ein großer Kicker mit angebauter Ledge, ein stabiles Curb sowie ein Wheelietable mit Flatrail. Allesamt wetterfest und somit auch über einen längeren Zeitraum nutzbar.

Nach erfolgreichem Aufbau transportierten wir die Rampen an ihr vorläufiges Ziel, den Vorplatz des Dortmunder U. Neben der freien Nutzung waren die Rampen in mehrere Veranstaltungen im Rahmen des “Sommer am U” eingebunden: In der Skateboardschule konnten Neulinge den Skatesport kennenlernen und zum Abschluss an einer Skateboard-Olympiade mit Disziplinen wie Skateboardlimbo und -curling, sowie dem berüchtigten “Deathrace” teilnehmen. Auf dem großen Skateboard-Contest zeigten TeilnehmerInnen aus der Region ihre neuesten Tricks, und sorgten für Spannung bei den BesucherInnen.

Die Atmosphäre war bei allen Veranstaltungen großartig und insbesondere beim Contest spielte uns, den TeilnehmerInnen und allen BesucherInnen das tolle Wetter in die Karten. Die SiegerInnen aller Wettbewerbe durften sich dank lokaler Sponsoren wie dem Titus Dortmund, SPOT und der Obtain Company über coole Sachpreise freuen.

Ein weiteres Highlight in diesem Jahr war der Longboard-Contest, für den die Brinkhoffstraße gesperrt und mit viel Flatterband und Heuballen zu einer Rennstrecke umgebaut wurde. Hierzu gehörten natürlich Wettrennen sowie Freestyle- und Dancingbattles, die auch bei den Zuschauern gut ankamen.

Zum Abschluss möchten wir uns noch einmal herzlich bei allen Unterstützern bedanken, die uns geholfen haben, ein solch großartiges Projekt auf die Beine zu stellen.

Hierzu gehören die Bezirksvertretung der Innenstadt-West, der Fachbereich Jugend- und Trendsportarten des Jugendamtes Dortmund, die Volksbank Dortmund, die Skateboardintitiative Dortmund e.V. und natürlich alle tatkräftigen Helferinnen und Helfer

Urban Gardening im Kita-Alltag – Die Methodenbox “StadtOasen”

Urban Gardening sorgt für mehr Grün im urbanen Raum, und bringt Stadtmenschen  mit Themen wie Gärtnern und Natur in Kontakt. Um auch den Kleinsten die Möglichkeiten näherzubringen selbst Blumen zu sähen, Gemüse zu ernten oder Kräuter anzupflanzen, haben Juliane Hagen und Anika Simon die Methodenbox “StadtOasen” entwickelt. Im Auftrag dreier Kindertagesstätten aus dem Unionviertel ist ein Paket aus zwölf ausgearbeiteten Workshop-Konzepten entstanden, die nun von den Einrichtungen genutzt werden können.

Um den Kitas die fertige Methodenbox vorzustellen, führten unsere beiden Vereinsmitglieder den zwei-tägigen Workshop „ZaunGarten“ in allen drei Einrichtungen durch. Dieser Workshop behandelt die vertikale Begrünung von Zäunen mit Zierpflanzen, dabei werden die Töpfe ganz im Sinne des Upcycling-Gedankens aus altem Verpackungsmaterial hergestellt.

Nach einer anregenden Spiel- und Experimentierphase ging es los: In nur zwei Tagen bastelten und bemalten jeweils ca. 15 Kinder der umliegenden Kitas die Pflanztöpfchen, bepflanzten diese und installierten eine wunderbar bunte Blumenwand im Außengelände der jeweiligen Einrichtung. Ein kleines Richtfest mit Gruppenfoto und Urkundenübergabe an die kleinen Baumeister und Naturstrolche rundete die Workshops ab.

Bunte Minigärten verschönern nun das Außengelände der Kitas des Unionviertels. Der Anblick soll die Erzieherinnen und Erzieher der Einrichtungen motivieren, die verschiedenen Workshop-Konzepte der Methodenbox regelmäßig zu nutzen, und das Thema Umweltbildung und Partizipation regelmäßig in den Kita-Alltag einzubringen. “Mit simplen Methoden ist es ganz einfach mehr Grün ins Viertel zu tragen, gemeinsam zu gärtnern, und die Stadt schöner und lebenswerter zu machen”, so die Entwicklerinnen des Konzepts.

Leinwand-Workshop auf dem Willkommens- und Begegnungsfest im Westpark

Am vergangen Sonntag den 30.08.2015 veranstalte der neugegründete Verein “Projekt ankommen e.V.” und die “Naturfreunde Kreuzviertel e.V.”  ein Willkommens- und Begegnungsfest für Geflüchtete im Westpark. Auch die Urbanisten waren dabei, und organisierten gemeinsam mit dem JKC Dortmund einen Leinwandworkshop.

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An dem wunderbar sonnigen Tag kamen viele Menschen in den Westpark, um gemeinsamen mit den Flüchtlingen das Willkommensfest zu zelebrieren. Neben allerhand Leckereien aus dem Quartier gab es jede Menge Mitmachmöglichkeiten, darunter auch unseren Workshop zur Leinwandgestaltung. Gesponsort aus dem Bestand der Urbanisten und des Jugendkulturcafes standen 20 Leinwände und eine Menge Tusche, Stifte und Marker zur Verfügung. Der Workshop war genau wie das gesamte Willkommensfest ein voller Erfolg. Ein paar Eindrücke zeigen euch die Bilder!

Liebe Grüße David & Olli (JKC Dortmund)

Eine Stadt ohne Licht? Das geht nicht!

licht_front_final2Die Urbanisten und der VMDO laden herzlich zum kreativen Experimentieren mit Licht ein! In einem 3-tägigen Workshop können Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahre und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahre ihren Ideen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Gemeinsam werden die jungen Bewohner des Unionviertels das Element Licht entdecken und damit gestalten lernen. Nach einer anregenden Experimentierphase werden kleine Lichtkunstwerke, -installationen und -inszenierungen erstellt. Geheimnisvolle Symbole führen Jung und Alt zu den verschiedenen Spielplätze des Viertels und kennzeichnen deren Aufenthaltsqualität. Interessierte haben dadurch die Möglichkeit, auch nach Abschluss des Projektes, das Viertel zu erkunden. Ein Lichterfest mit Ausstellung und warmen Getränken im Haus der Vielfalt rundet das Projekt ab und lädt alle Quartiersbewohner ein miteinander ins Gespräch zu kommen. (mehr …)