Im Oktober 2025 ist unser neues Verbundforschungsprojekt EuRipidEs in Kooperation mit der Fachhochschule Südwestfalen, der Greenspacemanufaktur und dem Landwirtschaftsbetrieb Tiggesmeier aus Soest gestartet. Ziel des Projekts ist die Weiterentwicklung geschlossener, ressourcenschonender Systeme für die Produktion frischer Lebensmittel. Auf der Kokerei Hansa bedeutet das vor allem, dass unsere Aquaponik-Anlage „Hansaponik“ nun vom Testbetrieb in die Produktionsphase übergeht.
Unsere beiden baugleichen Foliengewächshäuser bieten dafür gute Voraussetzungen. In einem Gewächshaus werden neue Entwicklungen wissenschaftlich untersucht, während im anderen der bisherige Betrieb fortgeführt wird. Auf diese Weise lassen sich Anpassungen und energetische Verbesserungen mithilfe von Sensorik und KI vergleichen und analysieren.
Ein Bestandteil von EuRipidEs am Standort der Kokerei Hansa ist zudem die Erforschung möglicher Beteiligungs- und Nutzungsmodelle im urbanen Umfeld. Dazu gehört auch die Untersuchung, wie sich ein gemeinschaftliches Anbausystem in eine Aquaponikanlage integrieren lässt und welche Formen der Nutzung in Zukunft denkbar sind. In den kommenden Jahren wird die Anlage als Forschungs- und Demonstrationsort dienen, an dem verschiedene Ansätze nachhaltiger Lebensmittelproduktion erprobt und sichtbar gemacht werden.
Mit großer Freude können wir verkünden: Das dauerhafte Provisorium Insel am Kolk ist fertiggestellt!
Seit etwa einem Jahr arbeiten wir im Auftrag der Stadtentwicklung Wuppertal und zusammen mit dem Landschaftsarchitekturbüro Sowatorini Landschaft an der Entwicklung des „Platz am Kolk“ mitten in der Elberfelder Innenstadt. Nun konnten die Bauarbeiten durch die Schreinerei Holz & Raum und den Gartenbaubetrieb Gärten von Eckhart Ende November fertiggestellt werden.
In den vergangenen Jahren wurde der Platz bereits mehrfach für temporäre Nutzungen geöffnet, die das Potenzial dieses Ortes bereits erahnen ließen. Diese Erfahrungen, verbunden mit einem intensiven Beteiligungsprozess Anfang 2025, haben entscheidend dazu beigetragen, dass der ehemalige Parkplatz nun eine neue Identität erhalten konnte: Stege, Stufen, Tribünen und zwei neue Pflanzflächen laden zur Teilhabe an der Stadt ein. Sie wirken expressiv und wuchtig, strahlen aber trotzdem eine gewisse Leichtigkeit aus. Der Platz konnte außerdem teilweise entsiegelt werden, wodurch seine Funktion als Wasserspeicher im Sinne der Schwammstadt verbessert wurde.
Die Insel am Kolk soll zu einem Ort werden, der den Alltag bereichert: ein Platz zum Verweilen, Begegnen, Spielen, Beobachten sowie für kleinere, nicht profitorientierte Veranstaltungen. Ein Element der Gestaltung ist der neue Kulturkasten, der fortan als Schaufenster für Wuppertaler Kultureinrichtungen dient. Ein Element der Gestaltung ist auch der neue Kulturkasten, welcher fortan als Schaufenster für Wuppertaler Kultureinrichtungen dient. Unsere Stadtinsel wird mindestens für fünf Jahre verweilen, bis der Platz am Kolk im Rahmen der Städtebauförderung neu aufgebaut wird.
Ein großer Dank geht an die Wuppertaler Stadtentwicklung und das Projektteam Innenbandstadt, die uns das Vertrauen für dieses ambitionierte Projekt schenkten und es und mit großem Mut und Tatkraft vorantrieben.
Wir werden die Insel nochmal in weiteren Beiträgen im Detail vorstellen.
Anfang November 2025 ging unser neues Forschungsprojekt Urban Experience Ruhr an den Start – ein gemeinsames Vorhaben der Urbanisten, lala.ruhr und der Bande für Gestaltung. Die Urbanisten haben bereits in den letzten Jahren einige Spiele für den urbanen Raum entwickelt. Nun soll es darum gehen, die Entwicklung von Urban Games im Ruhrgebiet auf einen neuen Stand zu bringen und mit der digitalen Technik zu verknüpfen. Im Zentrum steht die Frage, wie Gamification helfen kann, komplexe urbane Veränderungsprozesse verständlich, zugänglich und spielerisch erfahrbar zu machen. Welche Spielmechaniken eignen sich dafür besonders? Und wie sollten digitale und physische Elemente ineinandergreifen?
Drei prototypisch zu entwickelnde Urban Games bilden das Herzstück von Urban Experience Ruhr: Bunte Stadt, Gebaute Stadt und Grüne Stadt. Sie greifen jeweils unterschiedliche Facetten urbaner Transformation auf – von Kunst im öffentlichen Raum über Baukultur und Architektur bis hin zu ökologischen Fragestellungen und grüner Infrastruktur. Grundlage der Entwicklung sind Raumanalysen, Ortsbegehungen, Expert*inneninterviews und die Ergebnisse aus zwei interdisziplinären Innovation Labs. Auch die Erfahrungen aus bisher entwickelten Spielen fließen in die Entwicklung mit ein
Dieses Vorhaben wird im Rahmen des Innovationswettbewerbs NEXT.IN.NRW aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
Im Herbst 2025 haben wir im auf dem Union Gewerbehof im Dortmunder Unionviertel eine verwilderte Fläche gemeinsam mit lokalen Akteur*innen, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in einen offenen Lern- und Begegnungsort verwandelt: das Freiluft-Atelier.
In der Vorbereitungsphase fanden Gespräche mit verschiedenen Akteur*innen statt – darunter das Gehörlosenzentrum Dortmund, Querwaldein e.V., das Jugendkulturcafé, der Union Gewerbehof und der VMDO. Aus den Beteiligungsrunden entstanden klare Wünsche und Bedarfe:
eine Outdoor-Fläche für handwerkliche, kreative und naturpädagogische Workshops
Tische, Bänke und Sitzmöglichkeiten für Gruppentreffen
eine Feuerstelle für Winterfeuer
Möglichkeiten für mehrsprachige kulturelle Angebote
Raum für Teamtreffen und kleine Feiern
Diese Impulse bildeten die Grundlage für die Planung der Bauwoche.
Die Bauwoche: Vier Tage gemeinsames Schaffen
Vom 21.–24. Oktober kamen zahlreiche junge Menschen sowie Workshopleitende zusammen, um die Fläche neu zu gestalten. In täglich wechselnden Bautrupps wurden u. a. Sitzmöbel, eine lange Sitzumrandung und kleine Elemente für die Naturpädagogik gebaut. Parallel entstanden kreative Gestaltungen und erste Strukturen für zukünftige Workshops.
Zum Ende der Woche wurde das Freiluft-Atelier offiziell eröffnet – mit offenen Workshops, die die Vielfalt des Ortes schon sichtbar machten:
Handwerklicher Bauworkshop: Outdoor-Möbel, Sitzumrandungen, Vogelfutterhäuser mit den Urbanisten
Upcycling-Workshop mit alten Fahrradschläuchen mit Sarah Neuwirth von Woodcabin Upcycling
Kreativ-Workshop mit Sprühdosen und Lackstiften mit Oliver Mark
Schnitzworkshop für Kinder und Jugendliche mit Querwaldein
Bei Essen und Gesprächen kamen Nachbar*innen vorbei, probierten aus und erkundeten die neu entstandene Fläche.
Das Freiluft-Atelier steht nun bereit für zukünftige Workshops, Naturangebote, Teamtreffen und offene Formate. Danke an alle, die mit Ideen, Werkzeug, Zeit und Energie dazu beigetragen haben, diesen Ort gemeinsam entstehen zu lassen.
Das Projekt wurde gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein‐Westfalen und von Soziokultur NRW.
Kreislaufwirtschaft im Alltag soll nicht nur sinnvoll, sondern auch attraktiv und leicht umsetzbar sein. Damit Mülltrennung und Müllvermeidung einfacher werden und der Wert geschlossener Stoffkreisläufe greifbar wird, entwickeln wir Urbanisten gemeinsam mit netz.NRW (Konsortialführung), dem Fraunhofer-Institut UMSICHT und der Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund den Circular City Contest NRW.
Am 15. September fand das offizielle Kick-off-Treffen des Projekts in Dortmund statt. Gemeinsam mit den Partnerinstitutionen Fraunhofer UMSICHT, netz.NRW und der Wirtschaftsförderung Dortmund wurde der Projektstart begangen und die nächsten Arbeitsschritte abgestimmt. Derzeit recherchieren und systematisieren wir vorhandene Angebote in Nordrhein-Westfalen, die sich mit Müllvermeidung, Recycling und Kreislaufwirtschaft befassen, und enwickeln parallel erste Ideen und Systematiken für die spielerische Elemente des Contests.
Ziel des Circular City Contest NRW ist es, verschiedene Akteursgruppen – von Kindern über Jugendliche bis hin zu Senior*innen oder Unternehmensmitarbeitenden – spielerisch an Müllvermeidung und Recycling heranzuführen. Im Fokus stehen dabei die Bereiche Ernährung und Elektronik, die alle Menschen im Alltag betreffen. Mit kleinen Aufgaben und thematisch passenden Challenges soll ein Wettbewerb entstehen, bei dem Teilnehmende Punkte für ihre Stadt sammeln können. Langfristig ist ein städteübergreifender Wettbewerb innerhalb Nordrhein-Westfalens geplant.
Für den Circular City Contest werden motivierende Kommunikationsformate und Challenges entwickelt, die bestehende Initiativen bündeln und weiterdenken. Mit Expertisen aus Kreislauf-, Digital- und Kreativwirtschaft sowie lokalen Partner*innen werden in Dortmund als Modellkommune zielgruppenspezifische Formate erarbeitet und in der Praxis erprobt – in Kitas, Schulen, Seniorenbegegnungszentren, Privathaushalten und Unternehmen. Der Projektabschluss ist für den 1. April 2028 vorgesehen. Eine Abschlussausstellung wird die Ergebnisse präsentieren und durch spekulatives Design veranschaulichen, wie geschlossene Kreisläufe funktionieren und welchen Beitrag jede*r Einzelne dazu leisten kann.
Bis zum Start des Wettbewerbs ist noch viel zu tun – doch die Motivation aller Beteiligten ist groß. Der Circular City Contest NRW möchte dazu beitragen, Kreislaufwirtschaft sichtbarer, verständlicher und alltagstauglicher zu machen – und so einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltiger Städte zu gehen.
Dieses Vorhaben wird im Rahmen des Innovationswettbewerbs NEXT.IN.NRW aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
Die Idee zum Circular City Contest entstand im Winter 2023 im Rahmen der Creative.Challenge.NRW als Antwort auf die zunehmende Müllproblematik. Sie wurde von Ministerin Mona Neubaur als beste Idee im Bereich Kreislaufwirtschaft ausgezeichnet und zur Umsetzung gefördert. Zu den Ideengeber*innen des Circular City Contest gehören Rainer Kunst (Studio Kunst GmbH aus Düsseldorf), Dustin Jessen (das Rezyklat, Hartwig & Jessen GbR aus Essen), Freiberuflerin Sabrina Grosskopp (aus Düsseldorf), Felix Boße (we love mondays aus Köln), Simone Rosenberg (CAESAR+CLEO GmbH aus Düsseldorf) und Svenja Noltemeyer (die Urbanisten e.V. aus Dortmund).
Seit Januar sind wir Teil des EU-Forschungsprojekt STARTUP, dass sich europaweit mit nachhaltiger Stadtentwicklung beschäftigt. Dabei liegt der Fokus auf dem Einfluss, den Kultur- und Kreativschaffende auf die lokale Entwicklung haben können. Die Forschung konzentriert sich dabei auf Beispiele aus verschiedenen europäischen Städten wie Dortmund, Rom, Danzig, Madrid, Bratislava und Stockholm.
Das internationale Team aus Forschenden und kreativen Akteuren des öffentlichen Raumes (also zum Beispiel uns) beschäftigt sich mit kreativen Orten, Institutionen und Ansätzen, die durch ihr Handeln den öffentlichen Raum prägen, gestalten und so nachhaltigen urbanen Wandel ermöglichen und mitgestalten. Denn häufig wird die Rolle dieser vielen kleineren Initiativen in der Stadtentwicklung unterschätzt. Das STARTUP Projekt bietet also die Chance zu zeigen, dass lokale kulturelle Initiativen Motor unserer zukunftsfähigen Stadtentwicklung sind. Das Ziel des Projekts besteht daran, diese Orte und Projekte besser zu verstehen, um sie in Zukunft auch besser unterstützen zu können.
Nach dem wir im Januar mit dem Kick-Off in Rom gestartet sind, durften wir nun zusammen mit dem ILS (Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung) vom 08. bis 10. September 2025 unsere internationalen Partner*innen bei uns in Dortmund begrüßen. Bei dem dreitägigen Treffen konnten sich alle Beteiligten intensiv austauschen. Dabei standen vor allem zentrale Fragen der Projektarbeit, sowie die Entwicklung von Richtlinien für die empirische Forschung und für Gestaltung der Trials – den acht experimentellen und realen Umsetzungen in den Partnerstädten – im Vordergrund. Der Uniongewerbehof und das Depot Dortmund fungierten als anschauliche Beispiel, wie aus ehemaligen Industriestandorten, neue öffentliche Orte für Kultur und Kreativität geschaffen werden können.
Als nächsten Schritt werden wir in Dortmund ein eigenes Trials entwickeln, umsetzen und erforschen. Dabei geht es konkret um die kreative Umgestaltung öffentlicher Orte im Sinne einer nachhaltigen und inklusiven Transformation.
Lass Euch überraschen, wir halten euch auf dem Laufenden!
Am Mittwoch, den 03.09., durften wir gemeinsam mit dem Projekt WP-Kultur die von uns gebauten Kulturmöbel am FFT Düsseldorf einweihen.
Das Kulturmobil entstand in einem partizipativen Prozess innerhalb des Projekts WorringerPlatzKultur (WP-Kultur). Dieses Projekt ist ein Zusammenschluss von sechs Kulturorten rund um den Worringer Platz in Düsseldorf: FFT, Literaturbüro, Zentralbibliothek, D’Haus (Junges Schauspiel und Stadt:Kollektiv), WP8 und tanzhaus nrw.
In dem Beteiligungsprojekt sammelten wir gemeinsam mit den Partner*innen Ideen, Vorstellungen und Wünsche. Das Kulturmobil sollte kleinere Veranstaltungen im öffentlichen Raum wie Lesungen oder Konzerte ermöglichen und unterstützen. Mit Sitzmöbeln lädt es Passant*innen zum Verweilen ein. Auch der Vorschlag eines Bücherschranks wurde aufgenommen. Wichtig war jedoch vor allem, dass alles mobil bleibt, an unterschiedlichen Orten genutzt und zwischen den Partner*innen weitergegeben werden kann.
Als Antwort auf die verschiedenen Wünsche haben wir das Kulturmobil entworfen und gebaut: Zwei kleine Schränke bilden den Korpus. Eine Seite ist mit Türen verschließbar, die andere Seite durch Glasfenster einsehbar. An den Seiten sorgen Leisten und Einwände für vielfältige Möglichkeiten, Informationsmaterialien zu befestigen. Zudem lassen sich große Plakate und Banner in zwei einklappbaren Rahmen einspannen. Bei Bedarf kann das Kulturmobil durch klappbare Tische, Bänke und Sonnenschirme erweitert werden, sodass im Handumdrehen ein ganz eigener kleiner Raum entsteht.
Wir freuen uns sehr, das Kulturmobil nun in Aktion zu sehen!
Ein Zeichen für Vielfalt, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft: Unser Wandbild in Dortmund-Union
Im Rahmen unseres Projekts „Straße der Vielfalt“ ist in Dortmund-Union ein ganz besonderes Wandbild entstanden. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen sowie dem Künstler Paul Manzey haben wir von die Urbanisten e.V. eine rund 120 Quadratmeter große Fassade gestaltet – inspiriert von den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen.
Den Auftakt bildete eine zweitägige Ideenwerkstatt, bei der die jungen Teilnehmenden ihre Gedanken zu Themen wie Klimaschutz, Gleichberechtigung, Bildung oder nachhaltigem Konsum kreativ zum Ausdruck bringen konnten – in Zeichnungen, Collagen und sogar einem kleinen Theaterstück. In einem offenen und partizipativen Prozess entstanden so viele beeindruckende Impulse, die anschließend gemeinsam mit Paul Manzey in einen künstlerischen Entwurf überführt wurden.
Ende April wurde dieser Entwurf dann in einem dreitägigen Malprozess auf die Fassade im Dortmunder Unterbezirk Union übertragen. Dabei blieb es nicht nur bei der Beteiligung der Jugendlichen: Anwohner*innen und Auszubildende der außerbetrieblichen Ausbildungsstätte der Handwerkskammer Dortmund griffen ebenfalls spontan zu Pinsel und Farbe und unterstützten die Umsetzung. So wurde das Projekt zu einem echten nachbarschaftlichen Gemeinschaftserlebnis.
Entstanden ist ein lebendiges Wandbild, das nicht nur den Schriftzug „Vielfalt“ trägt, sondern auch zahlreiche farbenfrohe Motive, die zum Nachdenken anregen und die Kraft gemeinsamen Handelns sichtbar machen.
Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Projekt in Kooperation mit dem VMDO e.V. und mit Förderung der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW realisieren konnten. „Straße der Vielfalt“ zeigt eindrucksvoll, wie künstlerische Beteiligung, nachhaltige Bildung und soziale Vernetzung mitten im Quartier zusammenkommen können.
Ferien in der Schwammstadt? Vier Tage lang haben wir gemeinsam mit rund 25 Kindern und Jugendlichen in Bottrop-Prosper gebaut, gezeichnet, gesprüht und gepinselt, ein Memory entworfen und uns Schwämme um die Ohren geworfen. Gemeinsam hatten wir eine richtig gute Zeit und haben dabei auch noch einiges über das Konzept der Schwammstadt gelernt und vor allem sichtbar im öffentlichen Raum da gelassen. Aber schaut doch einfach selbst…
Zur Bildergalerie:
Das Projekt „Ferien in der Schwammstadt“ von und mit Kindern aus dem Quartier Prosper III in Bottrop entstanden und im Rahmen der Kooperation Gemeinsam für Emscher und Lippe realisiert und im Auftrag der Emschergenossenschaft durchgeführt.
Unsere Werkstatt lebt von deinem Engagement! Wir suchen dich als Teil unseres ehrenamtlichen Teams, das regelmäßig die Offene Werkstatt anbietet, Teilnehmer*innen berät und in Maschinen und Werkzeuge einweist.
Wenn du Interesse hast, diesen Ort mitzugestalten und Menschen in kreativen Prozessen zu begleiten (das macht Spaß), komm zu uns in die Werkstatt. Wir klären Fragen zu Sicherheitseinweisungen, den Ablauf der Offenen Werkstatt und hören uns gerne deine Ideen an!
Innerhalb von zwei Tagen haben wir im letzten Winter mit einem bunt zusammengewürfelten kreativen Team aus ganz NRW die Herausforderung eines Werkstoffspezialisten aus Leverkusen bearbeitet und die Idee des circular city contest entwickelt. Der Contest bei dem bspw. Köln gegen Düsseldorf oder Dortmund gegen Gelsenkirchen antreten, bringt Menschen rund um das Thema Verpackung & Müllvermeidung & Recycling spielerisch zusammen und erzeugt ein lebendiges Stadtgespräch.
Kreislaufwirtschaft im Alltag soll Spaß machen! Menschen lokal ansässiger Unternehmen, sozialer Einrichtungen und Haushalte können beim Stadt-Game mitmachen. Sie entdecken Kleidertauschbörsen, Recyclingstationen, Repair Cafés, Werkzeugbörsen in ihrer Nähe und punkten für ihre Stadt. Sie lernen spielerisch wie Müll vermieden oder zum neuen Rohstoff wird und treffen tolle neue Leute.
Zu den Ideengeber:innen des Circular City Contest gehören Rainer Kunst (Studio Kunst GmbH aus Düsseldorf), Dustin Jessen (das Rezyklat, Hartwig & Jessen GbR aus Essen), Freiberuflerin Sabrina Grosskopp (aus Düsseldorf), Felix Boße (we love mondays aus Köln), Simone Rosenberg (CAESAR+CLEO GmbH aus Düsseldorf) und Svenja Noltemeyer (die Urbanisten e.V. aus Dortmund). Danke für die tolle Zusammenarbeit!
Zur Jury gehörten Christos Lecou, Marketing Manager – Industrial Adhesives bei Covestro, Monika Lichtinghagen-Wirths, Geschäftsführerin Bergischer Abfallwirtschaftsverband Projektleiterin :metabolon und Justus von Geibler, Co-Head Research Unit bei Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH.
Für die Idee des Circular City Contest wurde unsere Gruppe von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur ausgezeichnet und wir haben die Creative.Challenge von Creative.NRW im Bereich Kreislaufwirtschaft gewonnen. Jeah!
Aktuell versuchen wir, die Idee weiterzuqualifizieren, um sie wirklich spielbar zu machen. Dazu haben wir heute im Projektverbund mit netz.NRW, der Stadt Dortmund und dem Fraunhofer UMSICHT Institut einen Antrag bei Circular Economy-CircularCities.NRW eingereicht und hoffen auf eine EFRE-Förderung.
Seit 2016 haben wir gemeinsam mit dem DEPOT Dortmund das Nachhaltigkeitsfestival Trash Up! entwickelt, weiterentwickelt und Jahr für Jahr realisiert. Nachdem im vergangenen Jahr ein Sommerfest auf dem Union Gewerbehof zum Thema „Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit“ stattgefunden hat, zieht die Trash Up! dieses Jahr zurück in das alte Straßenbahndepot in der Nordstadt.
Dort erwartet euch im Juni 2024 das:
TREIBHAUS DEPOT
Kulturorte als Keimzelle für nachhaltiges Handeln? Wir probieren es aus! Die Mittelhalle wird zum Begegnungsort rund um das Thema Nachhaltigkeit.
Egal ob Festival, Upcycling-Markt, Podcast oder Sommerfest – seit 2016 dreht sich bei Trash Up! alles rund um das Thema Nachhaltigkeit. Im Juni 2024 präsentiert die Veranstaltungsreihe das TREIBHAUS DEPOT: Ein offener Raum in der imposanten Mittelhalle der ehemaligen Straßenbahnwerkstatt, gestaltet von den Urbanisten. Auf einer Fläche von rund 200 m² wird gemeinsam diskutiert, gekocht und Tischtennis gespielt. Von hier aus brechen wir mit den Fahrrädern zu den urbanen Gärten in der Dortmunder Nordstadt auf und fragen uns, was eine lebendige Kulturszene braucht, um zu gedeihen.
Zu Gast sind Expert*innen aus den Bereichen Klimaforschung und Stadtgestaltung, die einen Blick auf die Grundlagen von Nachhaltigkeit werfen und tiefer in die damit verbundenen Fragestellungen eintauchen. Wo sind Kolonialismus und Klimakrise miteinander verknüpft? Inwieweit sind Frauen und Mädchen vom Klimawandel anders betroffen? Welche Räume braucht es in einer Stadt wie Dortmund, um nachhaltige Kulturarbeit zu leisten? Und was haben eigentlich Eisbohrkerne mit der ganzen Sache zu tun?
Viele Fragen und Herausforderungen, denen das Depot zusammen mit den Urbanisten auf den Grund geht und sich dafür Unterstützung ins TREIBHAUS holt: Mit am Start sind die Fachhochschule Dortmund, die Tonbande aus dem Rekorder und Train of Hope e.V.
Denn in guter Gesellschaft kann man auch herausfordernden Themen mit Spaß, Musik und Kuchen begegnen.
Herzlich willkommen im TREIBHAUS DEPOT!
Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos und es ist – mit Ausnahme der Discursive Dinners – keine Anmeldung erforderlich.
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