lala.ruhr – Startschuss für das Labor der Landschaft im Ruhrgebiet

lala.ruhr – Startschuss für das Labor der Landschaft im Ruhrgebiet

Das Ruhrgebiet ist mit fünf Millionen Einwohnenden einer der größten urbanen Ballungsräume Europas und deutschlandweit die Region mit der höchsten Einwohnendendichte. Im landesweiten Vergleich verfügt das Ruhrgebiet mit 39 Prozent über überdurchschnittlich viel Siedlungsfläche und mit nur 58 Prozent über unterdurchschnittlich wenig Vegetationsfläche. Drei Prozent der Ruhrgebietsfläche sind Gewässer.

Soweit zu den Zahlen. Doch die urbane Landschaft im Ruhrgebiet ist weitaus vielfältiger als Zahlen ausdrücken: Wohnhäuser, Baumscheiben, Universitäten und Bildungseinrichtungen, Kleingärten, Hinterhöfe, leerstehende Gebäude, Hallen und Ladenlokale, Parks, Verkehrsflächen, Industriebrachen, urbane Gärten, Halden, Stadt(teil)kerne, Flusslandschaften, Innenstadtbegrünung, Radwege, landwirtschaftliche Flächen, Naturschutzgebiete und noch vieles mehr machen die Lebenswelt im Ruhrgebiet aus. Vor allem im Zuge des Strukturwandels wurden zahlreiche Maßnahmen und Prozesse initiiert und realisiert, die die regionale Entwicklung des Ruhrgebietes als Raum für Mensch und Natur international bekannt gemacht haben. Heute steht das Ruhrgebiet vor ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen, für deren Lösungen integrative und zukunftsfähige Entwicklungsprozesse nötig sind.

lala.ruhr – Das Labor der Landschaft für die Metropole Ruhr, erdacht von Sebastian Schlecht, nimmt sich der Zukunftsaufgabe an, die Potenziale von Vernetzung, Fachwissen, Erfahrung und praktischer Umsetzung zu nutzen, um einen koproduktiven Prozess anzustoßen. Ziel ist es, die urbane Landschaft im Ruhrgebiet zu einer resilienten, nachhaltigen, produktiven und multifunktionalen Lebenswelt für Mensch und Natur zu entwickeln. Als Urbanisten freuen wir uns sehr, Teil dieses Prozesses und des interdisziplinären lala.ruhr-Teams zu sein.

Mit dem Auftrag vom Regionalverband Ruhr, einen Beitrag zur Kommunikationsoffensive Grüne Infrastruktur zu leisten, ist der offizielle Startschuss für lala.ruhr gefallen. Die Leitung des Projektes liegt bei Sebastian Schlecht und Melanie Kemner. Die Urbanisten sind als Forschungs- und Praxispartner mit an Bord. Weitere Kooperationspartner:innen sind Matthias Krentzek von mxr storytelling, die Fachjournalistin Sonja Broy, Dr. Juliane von Hagen von stadtforschen.de, Isabella de Medici vom Planungsbüro DTP Landschaftsarchitekten GmbH und dem BDLA NRW und Sally Below von sbca Berlin.

Gemeinsam erforschen wir, welchen Beitrag Grüne Stadträume in den urbanen Quartieren des Ruhrgebiets spielen, welche Akteur:innen derzeit an der Entwicklung der grünen Infrastrukturen im urbanen Raum beteiligt und von ihr betroffen sind und welche Funktionen Grüne Infrastrukturen in den Städten und Stadtteilen des Ruhrgebiets erfüllen bzw. in Zukunft erfüllen sollten. Der Prozess der Wissensgenerierung ist partizipativ angelegt und wir integrieren Fachleute, Initiativen, kreative Stadtmacher:innen, Bildungexpert:innen und Bewohnende als Expert:innen ihrer eigenen Lebenswelt.

Neben der digitalen Ideenschmiede, die am 7. November als erstes pilothaftes Format mit Vertreter:innen aus Wissenschaft, Bildung, Planung, Kreativwirtschaft und Zivilgesellschaft stattgefunden hat, werden wir einen Beitrag zur Fachtagung „Die Zukunft der Grünen Infrastruktur in der Metropole Ruhr“ Ende November leisten, im nächsten Jahr eine weitere große Veranstaltung durchführen und konkrete Empfehlungen an den RVR zur Kommunikation und Aktivierung von Akteur:innen geben. Zudem sind weitere multimediale Beiträge und Veröffentlichungen geplant, ihr dürft also gespannt sein.

Quellen

Regionalverband Ruhr (2019): ruhrImpulse: Beiträge zur Regionalentwicklung, Band 2: Flächennutzung. Abgeurfen unter: https://www.rvr.ruhr/fileadmin/user_upload/01_RVR_Home/02_Themen/Regionalplanung_Entwicklung/Ruhrimpulse/RuhrImpulse_Band2_Flaechennutzungen_2019.pdf (Stand 16.11.2020)

 

Naturfelder: Von der Rasenfläche zum Lebensraum

Naturfelder: Von der Rasenfläche zum Lebensraum

Jetzt anmelden zur Auftaktveranstaltung am 3.12. um 17 Uhr!

Um die Artenvielfalt von Insekten zu erhalten, wird dringend mehr Lebensraum benötigt. Naturfelder e.V. wandelt Flächen, wie z.B. Ackerfläche in Lebensraum für Insekten um. Gemeinsam mit Gemeinde und Landwirten ersetzen wir Monokulturen durch bunte Blumenwiesen – wahre Wohlfühloasen für Insekten, Bienen und Kleintiere und schaffen so auch die Lebensgrundlage für Wildvögel.

Landwirte oder Gemeinde stellen hierbei ihre Flächen zur Verfügung auf die wir die Blühmischung aussäen. Im Fall einer Dürre sorgen wir auch für eine Notbewässerung. Zusätzlich zu den Blühpflanzen säen wir Futterstauden und errichten Insektenhotels auf den Flächen. Darüber hinaus bleiben die Felder unbehandelt und nur den Insekten überlassen und bieten Platz für ihren ungestörten Aufenthalt, Futter und Nistplätze.

Wie lassen sich langweilige #Rasenflächen in #insektenfreundliche #Blühparadiseverwandeln? Zu dieser Frage hat unser #Urbanist Rolf Ingo Bläser (Mitbegründer des #Naturfelder Issum Vereins) interviewt. Der Verein Naturfelder Issum e.V. widmet sich nämlich aktiv diesem Anliegen und hat dazu schon viele #Erfahrungen und #Tipps gesammelt, die sie gerne mit uns geteilt haben. Denn wir planen zukünftig Naturfelder #Dortmund e.V. ins Leben zu rufen.

Deshalb laden wir zur Auftaktveranstaltung ein am Donnerstag den 3.12. um 17 Uhr: Die Veranstaltung wird online via Zoom stattfinden. Der Link zum Meeting wird vor der Veranstaltung an registrierte Teilnehmer bekannt gegeben. Also am besten schnell anmelden!

 

Eine Aktivität im proGIreg Reallabor Dortmund.
Website des Reallabors:  Hansagrün

EU Horizon 2020
This project has received funding from the EU’s
Horizon 2020 research and innovation programme
under grant agreement no. 776528
Update: Trash Up! 5.0 meets LUZI vom 21.11. bis 13.12.2020

Update: Trash Up! 5.0 meets LUZI vom 21.11. bis 13.12.2020

Bald ist es soweit und die Trash up! 5.0 startet. Gerne hätten wir mit euch gebastelt, gebaut, gelacht, gelernt, diskutiert und uns ausgetauscht. Aber leider sind nun die hohen Coronazahlen dazwischengekommen. Deswegen haben wir als Team unseres Projektes LUZI gemeinsam mit dem DEPOT entschieden, alle für den November geplanten Workshops abzusagen. Wir bemühen uns, Nachholtermine zu finden und hoffen, dass sich die Corona-Lage bis Dezember entspannt und die Workshops dann wie geplant stattfinden können.

Die geplanten Podiumsdiskussionen zu den Themen Nachhaltig leben, Soziales Unternehmertum, Urbane Transformation und Orte des Selbermachens können aber zu unser aller Freude trotzdem stattfinden – in hybrider Form. Die Podiumsgäste werden unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen vor Ort in der Galerie des DEPOT diskutieren und das Publikum wird mithilfe eines Live-Streams digitale dazugeschaltet. Aber auch als digitales Publikum habt ihr über die Chatfunktion die Möglichkeit, mitzudiskutieren und Fragen zu stellen.

 

HIER GEHT’S ZUM LIVESTREAM

 

Die Veranstaltungen und alle Infos zur Teilnahme und Anmeldung findet ihr nach wie vor unter Termine und auf den Websites von LUZI und dem DEPOT Dortmund.

Bleibt gesund, wir freuen uns auf eure Teilnahme!

 

Ein „Parklet“ für Essen Holsterhausen

Ein „Parklet“ für Essen Holsterhausen

Wir habens getan! Die wohl coolste Alternative zu parkenden Autos in der Stadt ist ein „Parklet“. Unser erstes Parklet durften wir für und mit dem Fachgeschäft für Stadtwandel bauen. Es steht nun seit September in der Gemarkenstraße in Essen Holsterhausen, lädt Stadtmenschen jeden Alters zum Verweilen ein und regt zum kritischen Nachdenken über die Nutzung des städtischen Raums an.

Gebaut haben wir im Sommer in der Urbanisten-Manufaktur in Dortmund mit einem super Team, das mit das mit viel Herzblut bei der Sache war. Nachdem die individuell angepassten Sitz-Kuben und die Unterkonstruktionen fertig waren, konnten die Pflanz-Kuben mit einer speziellen Belüftungsfolie ausgekleidet werden. Anschließend wurden alle Elemente mit einem umweltverträglichen Öl behandelt und nach ausreichend Trocknungszeit in einen Transporter geladen und zur Montage nach Essen verfrachtet. Am Aufbautag  sorgten viele helfende Hände dafür, dass wir schneller fertig waren als gedacht. So konnte das Team sogar noch Erde einfüllen und die ersten Beete bepflanzen.

Ende September konnten dann die Sektkorken knallen, als das Parklet offiziell eingeweiht wurde. Das schmucke Teil ist übrigens so modular gebaut, das es im Winter auch als Indoor-Möbel funktioniert. Mittlerweile hat sich das Parklet vor Ort schon eingewöhnen können und ist bislang auf überwiegend positives Feedback gestoßen.

Wenn ihr auch Bock auf sowas in euerer Stadt habt, sprecht uns an, erzählt euren Freund*innen davon und macht Werbung bei euren Lokalpolitiker*innen oder der Verwaltung eurer Stadt. Geiler als grau und voller Autos geht es immer 😉

Tausend Dank an das Fachgeschäft für Stadtwandel für diesen tollen Auftrag!

(Disclaimer: Die Fotos sind im Sommer beim Aufbau entstanden)

Stadtbesetzung Gütersloh 2020 | „views of pandemia“ | Mural

Stadtbesetzung Gütersloh 2020 | „views of pandemia“ | Mural

2020 – das Jahr des Coronavirus. Was macht die Pandemie mit uns? Schüler*innen und Künstler*innen erschaffen gemeinsam ein Mural, das bleibt. Die im Rahmen der Stadtbesetzung entstandene Arbeit „lockdown – views of pandemia“ zeigt die verschiedenen negativen wie positiven Blickwinkel in Zeiten der Pandemie und konkret des CoVid-19 Lockdown. Es verarbeitet die Eindrücke und Gedanken einer Gruppe von Schüler*innen des städtischen Gymnasiums Gütersloh. Diese sind im Rahmen eines digitalen Künstler-Workshops entstanden und wurden von Pepe Peps zu einem Mural transformiert. Im September 2020 wurde dann unter der Leitung von Pepe Peps und David Kory gemeinsam mit den Schüler*innen das Wandbild mit Acrylfarbe auf die Wand gemalt.

Ohne Zweifel wird die anhaltende Pandemie die Geschichte für das Jahr 2020 prägen. Das Mural wird bleiben, als Zeitzeugnis einer weltweiten Bedrohung und Blaupause unseres gelebten Alltags. Das Projekt wurde ich Kooperation mit dem Fachbereich Kultur der Stadt Gütersloh umgesetzt und bewirbt sich aktuell auf den Kulturpreis Kulturlichter.

Das Mural wurde im Anschluss in Zusammenarbeit mit dem Videokünstler LAMABOY gemapped und wird seit dem 26.09.2020 jeden Freitag von 19.00 – 22.00 zu Leben erweckt. Wer in Gütersloh ist schaut am besten in der Moltkestr 15 vorbei.

 

 

Trash Up! meets LUZI im DEPOT

Trash Up! meets LUZI im DEPOT

vom 21. November bis 13. Dezember 2020

Die offene und laborhafte Veranstaltungsreihe für Nachhaltigkeit und Konsumverhalten TRASH UP! im Depot geht in ihre 5. Runde. Die Nachhaltigkeitskonferenz #Rethinking Trash Up! in 2019 hatte zum Ergebnis, dass großes Interesse daran besteht wieder mehr in AKTION zu treten und praktische Handlungsfelder zum Thema zu beackern. Trash Up! 5.0… nimmt sich gerne dieser Aufforderung an!

In Zusammenarbeit mit uns und unserem Projekt LUZI – Labor für Urbane Zukunftsfragen und Innovation lädt das DEPOT zum Jahresende zu über 10 Workshop- und Vortragsreihen ein.

LUZI erforscht, wie soziale und technische Innovationen für eine Stadt der Zukunft gemeinschaftlich entstehen können. Das Projekt möchte Inspiration für eine Stadt der Zukunft bieten. Alle Stadtbewohner*Innen, Macher*Innen, engagierte Unternehmer*Innen, Initiativen und lokale Akteure sind dazu eingeladen, gemeinsam über urbane Herausforderungen nachzudenken und konkrete wie nachhaltige Lösungsansätze zu entwickeln.

Trash Up! 5.0 führt die traditionell spannende Formatmischung aus praxisnahen Workshops (z.B. Bienenwachstücher, Lampe EVA oder Wurmkompost selber machen | bauen) und den theoretischen Vortrags- und Diskussionsreihen (z.B. „Unternehmerisches Handeln aus sozialen Ideen“ oder „Nachhaltige Transformation von Stadtteilen“) konsequent fort. Wichtig ist den Macher*innen, dass das Angebot für möglichst viele Menschen zugänglich ist und einen hohen Wiederanwendungswert hat. Der zwischenmenschliche Austausch und das Networking mit „Spaß“ und „Freude“ bleibt unser zentrales Anliegen, um nachhaltiges Handeln über emotionale Erlebnisse fest in den Alltag der Menschen zu integrieren und zu verankern.

Alle Veranstaltungen werden unter den vorgegebenen Corona-Schutzmaßnahmen und in Abstimmung mit den Veranstaltungsorten durchgeführt werden. Unter anderem bedeutet dies, dass eine Teilnhame ausschließlich per Online-Voranmeldung für die Veranstaltungen möglich ist.

Das vollständige Programm, weitere Infos und die Online-Anmeldung findet ihr in Kürze auf unserer Website und auf den Seiten www.luzi.ruhr und www.trash-up-dortmund.de.

Wir werden 10!

Wir werden 10!

Wir werden 10!

10 Jahre Urbanisten! Das wäre eigentlich ein guter Grund, eine richtig große Party mit all unseren Mitgliedern, Kooperationspartner:innen, Freund:innen und Unterstützer:innen zu feiern. Da uns das in diesem Jahr leider verwehrt bleibt, feiern wir in kleinem Kreis und verschieben die Fete auf das nächste Jahr.

Trotzdem möchten wir den Anlass nutzen, um auf unsere Entwicklung und die vielen tollen Projekte, Aktionen und Veranstaltungen der letzten zehn Jahre zurückzublicken. Wir können es fast selbst kaum glauben, dass aus den Ideen, die ab 2009 vor allem in einer WG im Leierweg entstanden sind, ein großer und etablierter Verein geworden ist, der deutschlandweit aktiv ist. Damals wie heute sind wir unserer Philosophie treu geblieben: Freiräume neu entdecken, Lebensräume lokal gestalten und Kulturräume gemeinsam beleben. Im folgenden möchten wir mit euch auf eine kurze Reise durch die Urbanisten-Historie gehen.

2010

Gegründet wurde der Verein von 10 Menschen im Jahr 2010. Es folgten viele Teamtreffen, das Corporate Design mit unserem Logo wurde erdacht und wir sind auf Spurensuche ins Dortmunder Unionviertel gegangen, wo wir noch heute beheimatet sind. Die ersten Urbanisten-Aufkleber wurden natürlich gleich großflächig verteilt und auch im Dortmunder Nachtleben an die Menschen gebracht.

2011

Bevor die ersten Aktionen 2011 gestartet haben, wurde unsere Internetseite aufgebaut und eine Facebookseite erstellt. Unser erstes Projekt überhaupt war die kreative Gestaltung von Strom- und Verteilerkästen unter dem Titel „Energieverteiler“. Dafür haben wir Prototypen aus Holz im Hinterhof unserer WG gebaut und bei der „Oase in Beton“ erstmals gemeinsam mit Stadtbewohner*innen künstlerisch gestaltet.

Zum Mitmachen haben wir eingeladen beim Münsterstraßenfest in Dortmund und dem Natur-Festival in Bochum, um anschließend mit der Gestaltung echter Stromkästen im Unionviertel zu beginnen. Es folgten Stadtteilführungen und Ausstellungen im Blauen Haus und in der Werkhalle am Union Gewerbehof, um Künstler*innen und Nachbarschaft zu vernetzen. Unseren ersten Graffiti-Workshop gaben wir für Kids in Gelsenkirchen an der Trendsportanlage Consol und haben mit Jugendlichen das Projekt „Jugend checkt Leerstand“ durchgeführt

2012

Neue engagierte Menschen, darunter viele Raumplaner:innen sind 2012 zu uns dazu gestoßen und haben neue Perspektiven und Blickwinkel in den Verein getragen. Highlight des Jahres war der Umzug des Vereins aus der WG in ein das Ladenlokal in der Rheinischen Straße in Dortmund und der Aufbau eines urbanen Gartens zusammen mit der direkten Nachbarschaft. Weitere Energieverteiler wurden im Viertel künstlerisch gestaltet, die Methodenbox „Coloria-Stadtexpedition für kreativer Forscher“ erarbeitet und unsere Ideen im Dortmunder U ausgestellt. Pressetermine und Interviews waren damals noch sehr neu und aufregend und haben die Herzen jedes Mal schneller schlagen lassen.

2013

Ab 2013 ging es richtig ab. Wir brachten zwei neue Homepages an den Start: Zusammen mit dem Hamburger Gängeviertel wurde der „Leerstandsmelder“ nach Dortmund geholt und wir haben die Netzwerkplattform „Urbane Oasen“ ins Leben gerufen. Unser erstes Aquaponikgewächshaus wurde am Union Gewerbehof in Betrieb genommen und wir haben den Bürgergarten „Kleine Heroldwiese“ sowie den 3-Bäume-Park im Unionviertel bei der Gründung unterstützt. Mit einer großen Graffitiaktionen haben wir die Herbstakademie am Dortmunder Schauspielhaus bereichert und Kindern den Umgang mit der Sprühdose beim Projekt „Nordstrom“ zusammen mit der Stadtteilschule gezeigt. Unser Büro bekam endlich eine professionelle Beschilderung, unser Hinterhof nahmlangsam Gestalt an und wir konnten auf unserem ersten Lastenfahrrad durchs Viertel flitzen. In unserer ersten Zukunftswerkstatt wurde im Team über Potenziale für ein lebenswertes Quartier diskutiert und Stadtteilhonig abgefüllt.

2014

Passend zum Frühling starteten wir 2014 mit unserer ersten Pflanzentauschbörse am Union Gewerbehof. In den Hinterhof unseres Büros haben wir eine schmucke Sitzecke gezaubert, um mit dem größer werden Urbanisten-Team auch unter freiem Himmel neue Projekte zu planen. Den Vorplatz des Schauspielhauses Dortmund haben wir mit engagierten Menschen beim NRW-Theatertreffen komplett verwandelt und beim Projekt „MachBunt“ einen ganzen Spielplatz zusammen mit der Nachbarschaft kreativ umgestaltet. Weiter ging es mit unserer Teilnahme an der Extraschicht in Dinslaken, einem Energieverteiler-Projekt im Althoffblock zusammen mit DEW21, Telekom und der Deutschen Post sowie einem Graffiti-Battle mit dem JKC des Jugendamtes Dortmund im Unionviertel.

2015

2015 starteten wir gleich mit einer ganzen Reihe cooler Bauprojekte, bei denen handwerkliches und fachliches Knowhow verbunden wurde. Unser Aquaponik-Gewächshaus am Union Gewerbehof bekam ein Update, wurde besser, größer und raffinierter und wir bauten die ersten mobilen Aquaponik-Systeme z.B. für das „Innovative Citizen Festival“ im Dortmunder U. Zum Thema Upcycling gaben wir erstmals Workshops beim „Save the World Festival“ in Bonn und bauten für das Kreativquartier in Essen bewegliche Stadtmöbel aus Einwegpaletten für das Projekt „ArtSpace“.

Weiter ging es mit der Gestaltung unseres Büros an der Rheinischen Straße. Die Außenfassade bekam vorne einen schwarzen und hinten einen gelben Anstrich. Bunt wurden weitere Strom- und Verteilerkästen gemeinsam mit Jugendlichen aus der Gemeinde St. Bartholomäus in Dorstfeld. Als Anerkennung für unsere Arbeit bekamen wir im Dortmunder Rathaus den ersten Preis „Soziale Stadt“ der PSD-Bank.

2016

Die künstlerische Gestaltung von Pumphäusern der Emschergenossenschaft eröffnete 2016 eine spannende Zusammenarbeit, auch die S-Bahn-Haltestelle Dortmund West bekam in diesem Jahr einen kreativen Anstrich. Für den Sommer am Dortmunder U haben wir die Gestaltung des Vorplatzes erarbeitet, für das Dortmunder Unionviertel entwickelten wir unser erstes Urban Game „Streetart-Bingo“.

Frisch geboren wurde 2016 auch unsere „Urbanisten-Manufaktur“ am Union Gewerbehof. Mit einer Förderung durch die „Anstiftung“ und die Bezirksvertretung Innenstadt-West konnten wir nach einer Ausstellung im Rahmen der „Emscherkunst“ unsere heutigen Räumlichkeiten beziehen und einrichten. Wir entwickelten mit der neuen Ausstattung spannende Bildungsangebote zu Upcycling & DIY und eröffneten die Offene Werkstatt.

Dieses erfolgreiche Jahr durften wir mit einem weiteren Highlight beenden. In Zusammenarbeit mit dem Kulturort Depot Dortmund erdachten wir das Festival-Format „TrashUp!“, das Upcycling-Künstler aus ganz Deutschland nach Dortmund holte und die Besucher mit Workshops, Lesungen, Podiums-Talks und Kinofilmen über die Themenkomplexe Müllvermeidung, Ressourcenschutz und kreative Abfallnutzung informierte und zum mitmachen einlud.

2017

Passend zum Start der Gartensession gründete sich 2017 der Westgarten im Dortmunder Unionviertel und lud die lokale Bevölkerung zum Mitmachen ein. Künstlerisch gestaltet wurde die Brücke der S-Bahn-Haltestelle Dortmund-West, durch eine Förderung der Bezirksvertretung innenstadt-West. Im Rahmen des Forschungsprojektes „urbane produktion.ruhr“ bezogen wir gemeinsam mit den Forschungsinstitutionen IAT und InWis die entweihte Lutherkirche in Bochum Langendreer und erschufen dort das LutherLab.

Der Ausbau unserer Urbanisten-Manufaktur nahm weiter Gestalt an und wurde immer professioneller. Wir bauten mobile Skaterampen mit der Dortmunder Skateboardinitiative für den Vorplatz vom Dortmunder U und organisierten das Projekt „CreateYourSkateplaza“. Weiter gings mit einem Themenzelt auf dem Campfire-Festival, das vom Recherchezentrum „Correctiv“ erstmals auf dem Campus der TU-Dortmund organisiert wurde. Die tolle Zusammenarbeit führte außerdem dazu, dass wir den neuen Buchladen und Geschäftssitz von Correctiv in Essen im Rahmen eines Workshops mit Upcycling-Möbeln gestalten durften. Mit den Erfahrungen aus dem Vorjahr wurde das „TrashUp!-Festival“ um neue Veranstaltungsformate erweitert und lockte in Kooperation mit DEW21 noch mehr Besucher zum Kulturort Depot.

2018

Das „YouDo-Festival“ eröffnete das Jahr 2018 und zeigte spannende Einblicke in Produktionsstätten von Kreativen aus dem Dortmunder Unionviertel. Außerdem ging der Westgarten in seine zweite Gartensession. Im Aktionsfeld Kunst im öffentlichen Raum wurden die Produktionen und kooperativen Gestaltungen immer größer, es entstanden Kunstwerke z.B. am Künstlerhaus, an der Gabionenwand an der B56 und an einem Privathaus in Westerfile zum Thema „Straße der Kinderrechte“. Do-it-yourself Projekte realisierten wir mit dem Gymnasium Überruhr, zusammen mit den Schüler:innen erschufen wir dort ein grünes Klassenzimmer und bauten den Außenbereich der Jugendfreizeitstätte „Palme7“ um.

2019

Das Forschungsprojekt „LUZI –Labor für urbane Zukunftsfragen und Innovation“ startete 2019 im Dortmunder Unionviertel zusammen mit der „Dezentrale“ von Frauenhofer-UMSICHT und dem UnionGewerbehof. Gemeinsam werden Potenziale und Möglichkeitsräume für nachhaltiges Handeln an Orten des Selbermachens erkundet. Ein urbaner Waldgarten wurde gemeinsam mit der Gemeinde St. Urbanus aufgebaut und die Gruppe des Westgartens entwickelte Möbel in unserer Manufaktur. In Bochum Wattenscheid wurde aus einem leerstehenden Ladenlokal das „WatCraft“, ein Begegnungs-und Kulturort für alle lokalen Bewohner*innen und eine Hausfassade in der Hydenstraße in Dortmund wurde künstlerisch gestaltet.

Zum evangelischen Kirchtag erschufen wir ein echtes Flaggschiff: die Arche 2.0. Gemeinsam mit den Besucher*innen wurde erst der Rumpf verkleidet und Bug und Heck bepflanzt. Anschließend durften wir die Arche dem „Haus der Vielfalt“schenken, wo sie seitdem gepflegt und gehegt wird. Außerdem wurde die Urbanisten-Manufaktur um einen Raum erweitert und das TrashUp-Festival in einem „Rethinking“ neu gedacht und konzipiert. Ein Lastenfahrrad als echter Schwertransporter bereichert unseren Fuhrpark durch eine Förderung von „Nordwärts“ und bringt uns seitdem elektrifiziert durch die Stadt. Besonders haben wir uns über den Günther-Gregg Preis zum Thema Hydrokultur gefreut.

2020

Angekommen im Jahr 2020 freuen wir uns natürlich wie Bolle über unser zehnjähriges Bestehen. Wie viele andere Initiativen stehen wir jedoch vor großen Herausforderungen und müssen in der aktuellen Situation improvisieren und neu Denken. So haben wir angefangen einige unserer Angebote digitaler zu gestalten. Mit dem Projekt „FutureClub“ sollten für Kinder und Jugendliche aus Dortmund-West eigentlich kreative und handwerkliche Workshop-Angebote geschaffen werden. Da dies zurzeit nur eingeschränkt möglich ist, haben wir verschiedene Onlineangebote erstellt. Außerdem haben wir „bunterbeton“ ins Leben gerufen, der Podcast soll als Wissensquelle und Plattform für kulturelle Stadtentwicklung dienen. Dafür sind wir aktuell in ganz Deutschland unterwegs, um euch spannende Initiativen vorzustellen, die in irgendeiner Weise die Welt zu einem besseren Ort machen wollen.

Wir haben mal wieder ein neues Urban Game entwickelt, diesmal in Wuppertal: „Klassenkampf –Wem gehört die Stadt?!“. Im Auftrag der Stadtbibliothek Wuppertal haben wir für das Jubiläumsjahr Engels2020. Große Freude gab es ,als wir als einer von fünf Creative.Spaces 2020 ausgezeichnet wurden. Das Kompetenzzentrum Kreativwirtschaft des Landes NRW unterstützt damit das Engagement der Netzwerke in ihren Regionen. Um das Wissen um die Vorteile der Aquaponik zu verbreiten, haben wir gemeinsam mit Schüler*innen der Gustav-Heinemann-Gesamtschule und des Westfalenkollegs jeweils ein Aquaponik-System gebaut. Dieses steht jetzt als Lernobjekt in den Schulen und wird dort gehegt und gepflegt. Um mehr Grün in die Städte zu bringen durften wir außerdem zusammen mit dem „Fachgeschäft für Stadtwandel“ ein Parklet bauen, welches dann im Essener Stadtteil Holsterhausen aufgestellt wurde.

Ein langer Weg

Seit unserer Vereinsgründung 2010 haben wir uns nicht nur inhaltlich, sondern auch räumlich weiterentwickelt und sind aus der studentischen WG herausgewachsen. Und obwohl unser Standort im Unionviertel ist und im Büro alle Fäden zusammenlaufen, sind wir weit über das Viertel und Dortmund hinaus aktiv. Wir beleben Leerstände in Bochum, haben ein kleines Büro in Hamburg, machen Projekte in vielen anderen Städten, und verbreiten unsere Ideen in Vorträgen oder auf Konferenzen. Unsere Vision von einer Stadtgesellschaft, in der die Bewohnerinnen und Bewohner ihr Lebensumfeld kreativ und eigenverantwortlich gestalten, zieht ihre Kreise. Und wir sind noch lange nicht am Ende: Wir möchten weiterhin neue Menschen und Perspektiven mit an Bord holen, neue Projekte realisieren und zusammen mit euch an der nachhaltigen Stadt der Zukunft arbeiten.

 

Machen macht Bock – FutureClub legt wieder los!

Machen macht Bock – FutureClub legt wieder los!

Wir bieten ab sofort wieder spannende Möglichkeiten zum Mitmachen für Kindern und Jugendlichen aus der westlichen Innenstadt Dortmunds und Umgebung an. Im FutureClub kannst du neue Erfahrungen in kreativen, künstlerischen oder handwerklichen Workshops machen, an Bewegungsangeboten teilnehmen und neue Interessen und Fertigkeiten entwickeln. Um dir einen Überblick über das Workshop-Angebot 2020 zu geben, hier eine kleine Vorstellung unserer Termine. Wenn du mehr erfahren willst, behaltet unbedingt unseren Terminkalender im Auge.

Aktuelle Informationen zum Projekt sowie alle Termine und die Möglichkeit zur Anmeldung findest du auf unserer Projektseite www.dieurbanisten.de/futureclub. Für weitere Inspirationen folge uns gerne auf Instagram -> @futureclub.dieurbanisten

Was in den kommenden Wochen auf die Kids aus dem dortmunder Westen wartet:

Die Anmeldung erfolgt online über die jeweilige Veranstaltung und ist erst nach einer Bestätigung gültig. Die Anzahl an Plätzen ist begrenzt! Auf Anfrage sind auch Termine an gesonderten Tagen möglich. Die Teilnahme an folgenden Angeboten ist kostenlos und wird durch eine Förderung des Europäischen Sozialfonds ermöglicht.


Hier kannst du dich ANMELDEN


 

Krea(k)tivität: Mit viel Humor die inneren kreativen Quellen entdecken und nutzen lernen. In diesem Angebot spüren wir die eigenen Ressourcen auf. Wir begeben uns mit ungewohnten Methoden in einen Brainstormingprozess und lassen uns völlig unbefangen und ohne konkrete Vorstellung darauf ein.

Nächste Termine: 22.10.2020 von 09.30 – 11.30 Uhr

 

 

Vogelfutterhäuschen Wenn es draußen schneit und stürmt ist ein Futterhaus eine sinnvolle Hilfe für unsere gefiederten Freunde. In diesem Workshop kannst du mit uns eine kleine Vogelfutterstelle bauen und lernst dabei etwas über heimische Vogelarten und den Umgang mit Werkzeugen und Handmaschinen.

Nächste Termine: 06. und 27.11.2020 sowie 11.und 18.12.2020 jeweils von 09.00 – 11.00 Uhr

 

MixedMediaCollagen – Eigene Kunstwerke mithilfe des Raums erschaffen. In diesem Workshop lernst du ganz besondere Bilder selbst zu gestalten. Mit kreativen Techniken erstellst du hier deine eigenen Mixed-Media-Collagen. Mit Aquarellfarben, Wachsmalern und Buchstaben ausgerüstet erforschen wir die Stadt!

Nächste Termine: 26.11.2020 von 09.30 – 11.30 Uhr

 

Glückkindangebot: Mit sogenannten Glückstieren das Thema Achtsamkeit kennen lernen. Dieser Kurs bietet eine bunte Mischung aus Achtsamkeits- und Gleichgewichtsübungen, in denen die Kinder neue Bewegungsmöglichkeiten ausprobieren, sich in ihren Emotionen erleben und sich musikalisch ausprobieren können.

Nächste Termine: 21.10.2020 von 15.30 – 17.00 Uhr

 

StadtOasen- Urban Gardening und Guerillia Gardening für Kita Kids Die Stadtnatur ist bunt und sehr lebendig, man muss nur genau hinschauen. In diesem Angebot werden Kita-Kinder und Grundschüler*innen mit spielerischen Methoden an das Thema UrbanGardening und Natur in der Stadt heran geführt.

Nächste Termine: 12.11.2020 von 09.30 – 11.30 Uhr

 

Paletten-Freestyle-Workshop Unter Anleitung baust du dir deine Paletten-Möbel selbst. Dabei erlernst du den Umgang mit verschiedenen Werkzeugen. Was du baust kannst du am Ende des Tages mit nach Hause nehmen.

Nächste Termine: 13.11.2020 von 16.00 – 20.00 Uhr

 

 

EVA – Designlampe aus Restholz In diesem Workshop kannst du dein eigenes Lichtobjekt individuell bauen und anschließend mit nach Hause nehmen. Dabei vermitteln wir spannendes Hintergrundwissen zu Upcycling und kreativen Möglichkeiten der Müllvermeidung.

Nächste Termine: 30.10. und 17.12.2020 jeweils von 10.00 – 14.00 Uhr

 

 

ADAM, Strandstuhl ausRestholz In diesem Workshop kannst du deinen eigenen Strandstuhl individuell zusammenstellen, selber bauen und anschließend mit nach Hause nehmen. Dabei vermitteln wir spannendes Hintergrundwissen zu Upcycling und kreativen Möglichkeiten der Müllvermeidung.

Nächste Termine: 30.10. und 17.12.2020 jeweils von 10.00 – 14.00 Uhr

 

OfflinePostings – Deine Meinung, deine Sticker! Im Workshop „Offline Postings“ produzierst du mit einfachen gestalterischen Mitteln Aufkleber. Kurz gesagt: Analoge Posts, die sich mit deinen persönlichen Anliegen und aktuellen Themen auseinandersetzen. Das natürlich immer mit dem Fokus darauf die Welt ein bisschen besser zu machen.

Nächste Termine: Auf Anfrage

 

 

tag Abc – Graffitiworkshop Du möchtest  Basiswissen und Techniken des Graffiti erlernen? Dann bist du hier richtig! Während des Workshops setzt du dich kreativ mit Schrift-gestaltung auseinander und bekommst Tipps und Tricks im Umgang mit der Sprühdose.

Nächste Termine: Auf Anfrage

 

 

Yoga-Workshops – Mit Leichtigkeit zum urbanen Yogi werden. In diesem Yoga-Kurs lernst du dir selbst besser zu zu hören, deine Gedanken zu beobachten und dich auf die Bewegungen deines Körpers zu konzentrieren.

Nächste Termine: Auf Anfrage

 

 

Slackline-Kurs für Anfänger: Fit bleiben und Freiräume in den Stadt-Parks mit einfachen Mitteln nutzen. Was am Anfang unmöglich erschient, wirst du schon bald beherrschen. Finde dein Gleichgewicht und werde zur Drahtseil-Artist*in und Balance-Künstler*in!

Nächste Termine: Auf Anfrage

 

 

 

++Wichtig++

Minderjährige benötigen das Einverständnis eines Erziehungsberechtigten. Bitte druckt euch diese Einverständniserklärung aus, lasst sie von einem Erziehungsberechtigten unterschreiben und bringt sie zu unseren Veranstaltungen mit. Andernfalls haben wir auch immer einige dieser Formulare vor Ort. Zur Einhaltung der gängigen Coronaschutzverordnungen, ist eine Teilnahme nur mit einem Mund-Nasen-Schutz möglich

 

 

bunterbeton – Der Urbanisten Podcast geht an den Start!

bunterbeton – Der Urbanisten Podcast geht an den Start!

bunterbeton ist Podcast, Netzwerk und Wissensquelle zugleich

Eine Stadt ist immer nur so lebendig wie die Menschen, die in ihr leben und sie gestalten. Mit bunterbeton begeben wir uns – zusammen mit euch – auf die Suche nach den Menschen und Initiativen, die unsere städtischen Lebenswelten durch kulturelle und kollektive Gestaltungsprozesse lebhafter, bunter und nachhaltiger machen. Ziel dieses Projekts ist es, ein Netzwerk Kulturschaffender und kulturell Interessierter im digitalen Raum zu schaffen, um Initiativen eine Bühne zu bieten und so Interessierten den Zugang zu kultureller Teilhabe zu erleichtern. Wir möchten die Bereiche Stadt, Kultur, Kreativwirtschaft und Zukunft zusammenbringen, Kooperationen entwickeln und den Austausch von Erfahrungen bestärken.

Im Gespräch mit Vertreter*innen verschiedener Kulturinitiativen aus dem deutschsprachigen Raum möchten wir erfahren, woran gearbeitet wird, was die Beweggründe hinter kultureller Arbeit sind, welche Ziele verfolgt werden, wie sich die Initiativen organisieren und vieles mehr. Die Erkenntnisse aus den Gesprächen sollen dazu beitragen, Wissen um Kulturarbeit zu verbreiten und Zuhörer*innen dazu zu befähigen, selbst aktiv zu werden. Der Podcast ist sowohl auf Spotify als auch auf unserer eigenen Website zu hören. Dort befindet sich zudem ein Wiki mit den wichtigsten Erkenntnissen aus den Gesprächen.

Da man ja bekanntlich mit großen Plänen immer bei sich selbst anfangen sollte, haben wir uns kurzerhand selbst eigeladen für die erste Podcast Episode. Zusammen mit Jan Bunse und Svenja Noltemeyer haben wir uns die Frage gestellt: Wie wird eine WG-Küchen-Idee zur etablierten Kulturinitiative? Wir sprechen aber auch über die Arbeit in einer Kulturinitiative, über die Rechtsform des gemeinnützigen Vereins, über die Vernetzung kreativer Persönlichkeiten und noch vieles mehr – aber hört am besten einfach selbst!

Und wenn euer Interesse jetzt geweckt ist, folgt uns gerne auf Instagram (@bunterbeton_), um immer auf dem Laufenden gehalten zu werden.